ABB · AC500
Dies weist darauf hin, dass das eigene, benutzerdefinierte Programm der Sicherheits-SPS absichtlich einen Safe Stop-Zustand eingeleitet hat. Dies ist typischerweise eine entworfene Reaktion auf eine bestimmte Bedingung, die von der Anwendungslogik erkannt wurde, wie z.B. ein Sensoreingang oder ein interner Prozesszustand, der als unsicher eingestuft wurde. Es handelt sich normalerweise nicht um einen Fehler der SPS-Hardware selbst, sondern um eine Schutzmaßnahme, die von der Software ergriffen wurde.
Klicken Sie auf Schritte, um Ihren Fortschritt zu verfolgen.
Greifen Sie auf den Diagnosepuffer der Sicherheits-SPS zu und identifizieren Sie den spezifischen Sicherheitseingang oder die Programmlogik, der/die den Safe Stop-Zustand ausgelöst hat.
Überprüfen Sie den physischen Status aller sicherheitsrelevanten Eingabegeräte (z.B. Not-Aus-Taster, Lichtgitter, Sicherheitsverriegelungsschalter) und verifizieren Sie deren erwartete Funktion.
Verwenden Sie die Engineering-Software, um die Logik zu überwachen, die mit der Safe Stop-Auslösebedingung verbunden ist (z.B. Eingangszustände an Klemme X1.0, interne Merker, Parameter von Sicherheitsfunktionsbausteinen).
Messen Sie die Spannungspegel an den Klemmen der betroffenen Sicherheitseingabegeräte (z.B. 24VDC am Eingang 0.0 für einen Sicherheits-Türschalter), um die Signalintegrität zu bestätigen.
Wenn ein Endschalter oder Sensor den Stopp verursacht hat, überprüfen Sie dessen Position und Einstellung mechanisch; bestätigen Sie dann dessen Signalzustand in der E/A-Tabelle der SPS.
Quittieren Sie den Fehler über das Bedienpanel oder die Engineering-Software, versuchen Sie dann, die Sicherheitsfunktion zurückzusetzen und den kontrollierten Prozess neu zu starten.