ABB · System
Für ein I/O-Busmodul ist die konfigurierte Diskrepanzzeit für einen bestimmten Kanal abgelaufen. Dies tritt typischerweise in Sicherheitsanwendungen auf, bei denen redundante Signale nicht innerhalb des zulässigen Zeitrahmens übereinstimmen, was auf eine potenzielle Sensorfehlfunktion, ein Verdrahtungsproblem oder eine falsche Zeiteinstellung hindeutet. Dies kann zu Sicherheitsabschaltungen führen.
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Jeden redundanten Sicherheitseingangssensor (z. B. S1, S2) einzeln aktivieren und deaktivieren, während deren Zustände in der Sicherheits-SPS-Diagnose beobachtet werden.
Spannung und Durchgang der Verdrahtung für beide Sicherheitskanäle von den Sensoren zurück zu den Eingangsklemmen des I/O-Moduls (z. B. X1.1 und X1.2) messen.
Auf die Konfigurationssoftware der Sicherheitssteuerung zugreifen und den Parameter 'Discrepancy Time' (z. B. P30-01) überprüfen. Diesen bei bekannten typischen Sensoraktivierungsunterschieden leicht erhöhen.
Auf potenzielle Quellen elektromagnetischer Interferenz (EMI) in der Nähe der Sicherheitseingangsverdrahtung prüfen und diese beheben, dabei auf korrekte Abschirmung und Erdung achten.
Einen Quervergleich des physikalischen Zustands des Sensors mit dem beobachteten Eingangsstatus am Sicherheits-I/O-Modul durchführen, um zu identifizieren, welcher Sensor die Inkongruenz verursacht.