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ErrorLib — Industrielle Fehlercodes Bibliothek

Haftungsausschluss: ErrorLib ist ein unabhängiges technisches Referenztool. Obwohl wir Genauigkeit anstreben, überprüfen Sie immer die offiziellen Servicehandbücher des Herstellers, bevor Sie Wartungsarbeiten an Industrieanlagen durchführen. ErrorLib ist nicht mit den aufgeführten Marken verbunden.

F126

NonRecoverablErr

Allen-Bradley · PowerFlex 520-series Adjustable Frequency

Was bedeutet F126 ?

Ein nicht behebbarer Firmware- oder Hardwarefehler wurde erkannt, wodurch der Umrichter automatisch stoppt und zurückgesetzt wird. Dies ist ein schwerwiegendes internes Problem, das der Umrichter nicht selbst beheben kann, was auf eine dauerhafte Beschädigung der Hardware oder einen kritischen, nicht behebbaren Softwarefehler hinweist.

Häufige Ursachen

  • Ablauf des internen Prozessor-Watchdog-Timers, verursacht durch eine kritische Firmware-Schleife oder einen Stack-Überlauf-Zustand.
  • Erkennung eines nicht korrigierbaren Speicherfehlers (RAM oder ROM) während des Umrichterbetriebs oder der Systemstartsequenz.
  • Fehlfunktion des Core ASIC (Application-Specific Integrated Circuit) oder FPGA (Field-Programmable Gate Array) aufgrund von thermischer Belastung oder Bauteilalterung.
  • Kritische interne Stromversorgungsinstabilität (z.B. 3.3V oder 5V Schiene), erkannt von der Überwachungsschaltung des Umrichters.
  • Beschädigung eines kritischen internen Kommunikationsbusses (z.B. SPI- oder I2C-Bus), die wesentliche Komponenteninteraktionen verhindert.
Verifizierte technische Daten. Zuletzt aktualisiert: April 2026

Verwandte Fehlercodes

F000No FaultF002Auxiliary InputF003Power Loss
Quelle: Allen-Bradley PowerFlex 520-series Adjustable Frequency
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Reparaturschritte & Checkliste

Klicken Sie auf Schritte, um Ihren Fortschritt zu verfolgen.

  1. 1

    Alle Eingangsleistung (L1, L2, L3) und 24VDC Steuerleistung vom Umrichter für mindestens 5 Minuten trennen, um eine vollständige Entladung der internen Kondensatoren sicherzustellen.

  2. 2

    Eine Sichtprüfung der internen Steuerplatine des Umrichters auf Anzeichen von Beschädigungen, wie z.B. verbrannte Bauteile, aufgeblähte Kondensatoren oder lose Verbindungen, durchführen.

  3. 3

    Die Stabilität und den Spannungspegel der externen 24VDC Steuerstromversorgung mithilfe eines Multimeters (z.B. Spannung an den Klemmen TB1, TB2 messen) unter Betriebsbelastung überprüfen.

  4. 4

    Alle externen E/A-Verkabelungen, Netzwerkkabel und Motorrückführgeräte (z.B. Encoder, Thermistor-Eingang an Klemme TB3) vorübergehend trennen, um externe Störungen auszuschließen.

  5. 5

    Nur die Haupt-Eingangsleistung und Steuerleistung wieder anlegen, wobei die Startsequenz des Umrichters zu beobachten ist und auf ein sofortiges Wiederauftreten des Fehlercodes zu achten ist.

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