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ErrorLib — Industrielle Fehlercodes Bibliothek

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4100

Ungültige Geräte-/Laufwerksnummer oder Systemressourcenkonflikt

Mitsubishi Electric · MELSEC-Q/L Common Instruction

Was bedeutet 4100 ?

Verifizierte technische Daten. Zuletzt aktualisiert: April 2026

Verwandte Fehlercodes

1103Index Modification Writes to System Device2400File Set Error (Boot Setting)2410Invalid Drive or File Name
Quelle: Mitsubishi Electric MELSEC-Q/L Common Instruction
Open Manual (Page 449)Mehr Codes in diesem Handbuch suchen

Dieser Fehler weist darauf hin, dass eine ungültige Geräte-, Laufwerks- oder E/A-Nummernspanne angegeben wurde oder ein Konflikt mit vom System reservierten Speicheradressen vorliegt. Insbesondere bei SORT-/DSORT-Anweisungen bedeutet dies, dass das Benutzerprogramm versucht hat, die Gerätepunkte (D2) und (D2)+1 zu verwenden, die vom System reserviert sind. Bei Dateivorgängen wie PSWAPP bedeutet dies eine ungültige Laufwerksnummer in (S1). Beim Lesen von Modulinformationen zeigt es an, dass die Parameter n1 oder n2 außerhalb des Bereichs liegen oder deren Summe das maximal zulässige überschreitet, was die korrekte Ausführung des Vorgangs verhindert.

Häufige Ursachen

  • Während der Ausführung einer SORT- oder DSORT-Anweisung versucht das Benutzerprogramm, auf Geräteadressen (D2) und (D2)+1 zuzugreifen oder diese zu modifizieren, die explizit für die Systemnutzung reserviert sind.
  • Die in den Anweisungsparametern (S1) angegebene Laufwerksnummer (z. B. für die PSWAPP-Anweisung) liegt außerhalb des gültigen Bereichs für das CPU-Modell.
  • Beim Lesen von Modulinformationen (wie mit der Anweisung auf Seite 778) ist die Kopf-E/A-Nummer (n1) oder die Anzahl der Module (n2) ungültig (z. B. für QCPU: n1 nicht 0-FFH, n2 nicht 0-256) oder deren Gesamtsumme überschreitet die maximale Modulkapazität (z. B. n1+n2 >= 257 für QCPU).
  • Ein angegebener E/A-Nummernpunkt liegt außerhalb des gültigen Hexadezimalbereichs für das jeweilige CPU-Modell (z. B. n1 für QCPU ist nicht 0 bis FFH).

Reparaturschritte & Checkliste

Klicken Sie auf Schritte, um Ihren Fortschritt zu verfolgen.

  1. 1

    Überprüfen Sie für SORT-/DSORT-Anweisungen das Programm, um sicherzustellen, dass keine anderen Anweisungen während ihrer Ausführung auf die Geräteadressen (D2) und (D2)+1 schreiben oder von diesen lesen.

  2. 2

    Vergewissern Sie sich bei Dateivorgängen, dass die in (S1) oder (S2) angegebene Laufwerksnummer innerhalb des zulässigen Bereichs für das spezifische CPU-Modell liegt (z. B. 0-FFH für QCPU, 0-3FH für LCPU).

  3. 3

    Bestätigen Sie beim Lesen von Modulinformationen, dass die Parameter n1 und n2 innerhalb der CPU-spezifischen gültigen Bereiche liegen (z. B. für QCPU: n1 0-FFH, n2 0-256; für LCPU: n1 0-3FH, n2 0-64; für Q00J: n1 0-FH, n2 0-16) und dass deren Summe das maximal zulässige nicht überschreitet.

  4. 4

    Ändern Sie das Programm, um gültige Geräte- oder Laufwerksnummern zu verwenden, unter Einhaltung der vom System reservierten Speicherbeschränkungen und der Moduladressierungsgrenzen.

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