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ErrorLib — Industrielle Fehlercodes Bibliothek

Haftungsausschluss: ErrorLib ist ein unabhängiges technisches Referenztool. Obwohl wir Genauigkeit anstreben, überprüfen Sie immer die offiziellen Servicehandbücher des Herstellers, bevor Sie Wartungsarbeiten an Industrieanlagen durchführen. ErrorLib ist nicht mit den aufgeführten Marken verbunden.

Verifizierte technische Daten. Zuletzt aktualisiert: April 2026

Verwandte Fehlercodes

1Modbus Function Not Recognized2Invalid Modbus Address4Modbus Slave Execution Error
Quelle: Schneider Electric Altistart 22 Soft Starter
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3

Ungültiger Modbus Wert

Schneider Electric · Altistart 22 Soft Starter

Was bedeutet 3 ?

Die Modbus-Anfrage enthielt einen Bit- oder Wortwert, der außerhalb des zulässigen Bereichs oder Formats für die angegebene Adresse im Slave-Gerät liegt. Dies deutet darauf hin, dass die geschriebenen Daten für dieses spezifische Register unzulässig sind. Das Schreiben ungültiger Werte kann zu unerwartetem Verhalten, Fehlkonfiguration oder zum Ausfall des Slave-Geräts führen.

Häufige Ursachen

  • Master-Steuerung versucht, einen Wert zu schreiben, der die konfigurierte maximale Grenze für ein bestimmtes Register überschreitet (z. B. Modbus-Register 40001, das den Parameter P1-10 'Max Frequency' darstellt, auf 100Hz eingestellt, wenn die Antriebsgrenze 60Hz beträgt).
  • Daten-Typ-Fehler, bei dem der Master einen Integer in ein Bit-Register oder einen Gleitkommawert in ein Integer-Register ohne entsprechende Skalierung schreibt (z. B. Schreiben von 1.5 in ein Register, das 0 oder 1 erwartet).
  • Versuch, Daten in eine Modbus-Registeradresse zu schreiben, die vom Slave-Gerät als schreibgeschützt (read-only) deklariert ist (z. B. Schreiben in ein Diagnose-Statusregister wie P5-01 'Drive Status Word').
  • Bitmasken-Operation, die eine ungültige Kombination für ein Steuerwort sendet, was zu einem unzulässigen Zustand führt (z. B. gleichzeitiges Setzen der Bits 'Start Fwd' und 'Start Rev' in einem VFD-Steuerwortregister).
  • Falscher Skalierungsfaktor, der vom Master angewendet wird, wodurch der berechnete Wert außerhalb des zulässigen Betriebsbereichs für das Slave-Gerät fällt (z. B. Versuch, den Motorstrom auf 1500% des Nennwerts einzustellen, obwohl das tatsächliche Maximum 200% beträgt).

Reparaturschritte & Checkliste

Klicken Sie auf Schritte, um Ihren Fortschritt zu verfolgen.

  1. 1

    Überprüfen Sie die Modbus-Registerkarte des Slave-Geräts (z. B. SPS, VFD) mit der Programmierung des Masters für die betroffene Modbus-Adresse (z. B. 40001).

  2. 2

    Überprüfen Sie den zulässigen Datenbereich (Mindest- und Höchstwerte) für das spezifische Modbus-Register, das gemäß dem technischen Handbuch des Slave-Geräts beschrieben wird (z. B. P1-10-Bereich ist 0 bis 6000, was 0.0-60.0Hz entspricht).

  3. 3

    Bestätigen Sie den erwarteten Datentyp (z. B. unsigned 16-bit integer, boolean) für das Zielregister auf dem Slave-Gerät und stellen Sie sicher, dass der Schreibvorgang des Masters übereinstimmt.

  4. 4

    Überprüfen Sie die Programmlogik des Master-Controllers (z. B. SCADA-System HMI-Skript, SPS-Kontaktplan), um die Quelle des ungültigen Werts zu identifizieren und die Berechnung oder die festcodierte Grenze zu korrigieren (z. B. ändern Sie `MAX_SPEED_CMD = 100` in `MAX_SPEED_CMD = 60`).

  5. 5

    Versuchen Sie, einen bekannten guten, innerhalb des Bereichs liegenden Wert (z. B. 0 oder einen nominalen Betriebswert wie 500, der 50.0Hz für einen Frequenzbefehl darstellt) mit einem Modbus-Master-Simulator-Tool in das spezifische Modbus-Register zu schreiben.

  6. 6

    Für Bit-Register, stellen Sie sicher, dass die Bitmaskenlogik des Masters mit der erwarteten Steuerwortstruktur des Slaves übereinstimmt (z. B. sicherstellen, dass nur ein Richtungsbit für die Motorsteuerung in Modbus-Register 40000 gesetzt ist).

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