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ErrorLib — Industrielle Fehlercodes Bibliothek

Haftungsausschluss: ErrorLib ist ein unabhängiges technisches Referenztool. Obwohl wir Genauigkeit anstreben, überprüfen Sie immer die offiziellen Servicehandbücher des Herstellers, bevor Sie Wartungsarbeiten an Industrieanlagen durchführen. ErrorLib ist nicht mit den aufgeführten Marken verbunden.

F2

AC-Ausgangs-Überspannung

Schneider Electric · XW Pro NA Operation Guide

Was bedeutet F2 ?

Dieser automatisch eskalierende Fehler zeigt eine AC-Überspannungsabschaltung (über 135 V) an. Wenn er 3 Mal innerhalb von 30 Sekunden auftritt, wird er zu einem manuellen Fehler, was bedeutet, dass der Wechselrichter wiederholt heruntergefahren wurde, um angeschlossene Lasten zu schützen.

Häufige Ursachen

  • Regenerative Last (z.B. Kran, Aufzug), die Leistung in den Wechselrichter zurückspeist, was eine DC-Bus- und anschließend eine AC-Ausgangs-Überspannung verursacht.
  • Überdimensionierung des Wechselrichters für eine kleine Last, was zu einer schlechten Spannungsregelung unter Leichtlastbedingungen führt.
  • Fehlerhafte Spannungsregelungsschaltung oder Ausgangsstufenkomponenten innerhalb des Wechselrichters.
  • Falsch konfigurierte Wechselrichter-Ausgangsspannungseinstellungen (z.B. Parameter P3-10 zu hoch über 135V eingestellt).
  • Netz-Überspannungsbedingung, die in netzgekoppelte Wechselrichtersysteme zurückspeist.

Reparaturschritte & Checkliste

Klicken Sie auf Schritte, um Ihren Fortschritt zu verfolgen.

Verifizierte technische Daten. Zuletzt aktualisiert: April 2026

Verwandte Fehlercodes

F1AC Output Under VoltageF17Relay(s) WeldedF18Relay(s) Welded
Quelle: Schneider Electric XW Pro NA Operation Guide
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  1. 1

    AC-Ausgangsspannung an den Wechselrichterklemmen L1, L2, L3 (oder L1, N) mit einem True-RMS-Multimeter unter Leerlauf- und Volllastbedingungen messen.

  2. 2

    Wechselrichter-Ausgangsspannungskonfiguration (z.B. Parameter P3-10, P3-11) überprüfen, ob sie korrekt für die Nennspannung der Anwendung (z.B. 120V oder 240V) eingestellt ist.

  3. 3

    Auf regenerative Lastbedingungen prüfen und die ordnungsgemäße Funktion von Bremswiderständen oder Rekuperationseinheiten überprüfen (z.B. Widerstand des Bremswiderstands messen).

  4. 4

    Netzspannung an den Wechselrichtereingangsklemmen (L1, L2, L3, N) überwachen, um zu bestätigen, dass sie unter 135V Nennspannung bleibt.

  5. 5

    Einen Werksreset der Wechselrichterparameter durchführen (z.B. Parameter P0-01 auf "Reset" setzen) und wesentliche Einstellungen neu konfigurieren, um Konfigurationsfehler zu beseitigen.

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