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ErrorLib — Industrielle Fehlercodes Bibliothek

Haftungsausschluss: ErrorLib ist ein unabhängiges technisches Referenztool. Obwohl wir Genauigkeit anstreben, überprüfen Sie immer die offiziellen Servicehandbücher des Herstellers, bevor Sie Wartungsarbeiten an Industrieanlagen durchführen. ErrorLib ist nicht mit den aufgeführten Marken verbunden.

A01020

Schreibvorgang auf RAM-Disk fehlgeschlagen

Siemens · DCM

Was bedeutet A01020 ?

Das System konnte keine Daten auf die interne RAM-Disk schreiben. Dies geschieht typischerweise, wenn die RAM-Disk voll ist oder ihre Größe für die zu schreibenden Daten, wie z.B. das System-Logbuch, nicht ausreichend konfiguriert ist. Ein fehlgeschlagener Schreibvorgang auf die RAM-Disk kann zu einer unvollständigen Protokollierung von Ereignissen oder Betriebsdaten führen, was die Fehlerbehebung erschwert und potenziell kritische Probleme verbergen kann.

Häufige Ursachen

  • RAM-Disk-Überlauf aufgrund exzessiver Protokollierung (z.B. diagnostic traces, event history) ohne periodisches Löschen.
  • Unzureichende RAM disk size für die Anwendung konfiguriert (z.B. Parameter P8-12 für die log size).
  • Permanente Systemschreibvorgänge auf die RAM-Disk (z.B. temporary files, configuration backups), die deren Kapazität überschreiten.
  • Beschädigte RAM disk partition table oder file system, das eine Neuinitialisierung erfordert.

Reparaturschritte & Checkliste

Klicken Sie auf Schritte, um Ihren Fortschritt zu verfolgen.

Verifizierte technische Daten. Zuletzt aktualisiert: April 2026

Verwandte Fehlercodes

A01019Writing to the removable data medium unsuccessfulA01028Configuration errorA03520CU: Temperature sensor fault
Quelle: Siemens DCM
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    Aktuelle RAM-Disk-Nutzung über die Diagnoseschnittstelle (z.B. drive trace viewer) auslesen, um große Dateien oder Log-Einträge zu identifizieren.

  2. 2

    Den RAM-Disk-Größenparameter (z.B. P8-12) auf einen größeren Wert einstellen, wobei der verfügbare Steuerungsspeicher zu berücksichtigen ist.

  3. 3

    Historische Logbuch-Einträge oder diagnostic traces von der RAM-Disk über das HMI oder die engineering software (z.B. DriveMonitor) löschen.

  4. 4

    Ein firmware update durchführen oder das Dateisystem der Steuerung neu initialisieren, wenn eine Beschädigung vermutet wird und die Nutzung gering ist (z.B. siehe firmware documentation für das Verfahren).

  5. 5

    Die Häufigkeit oder Ausführlichkeit der diagnostic logging (z.B. sampling rate of active traces reduzieren) verringern, um Schreibvorgänge zu minimieren.

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