Wago PFC200 PLC
23 Fehlercodes dokumentiert
Interner Datenbus-Kommunikationsfehler (Nicht identifiziertes Modul)
Es ist ein interner Datenbus-Kommunikationsfehler aufgetreten, und das System ist nicht in der Lage, das spezifisch defekte I/O-Modul zu identifizieren. Dieser Fehler kann von einem fehlerhaften Stromversorgungsmodul für die I/O oder einem defekten I/O-Modul selbst herrühren. Die I/O-LED wird wahrscheinlich rot blinken.
Modbus Slave TCP Start fehlgeschlagen
Der MODBUS-Slave konnte im TCP-Modus nicht erfolgreich gestartet werden. Diese Diagnosemeldung wird dauerhaft gespeichert und weist auf einen Konfigurationsfehler, ein Netzwerkproblem oder einen Ressourcenkonflikt hin, der die Initialisierung des TCP-Servers verhindert. Dies verhindert die MODBUS-TCP-Kommunikation.
Modbus Slave UDP Start fehlgeschlagen
Der MODBUS Slave konnte im UDP-Modus nicht erfolgreich gestartet werden. Diese Diagnosemeldung wird dauerhaft gespeichert, was auf ein Problem bei der Initialisierung des UDP-Servers hinweist, potenziell aufgrund von Konfigurationsfehlern, Ressourcenkonflikten oder Problemen mit der Netzwerkschnittstelle. Dies verhindert die MODBUS UDP-Kommunikation.
Interner Pufferüberlauf (Inline-Code-Generierung)
Ein interner Pufferüberlauf ist während der Inline-Code-Generierung aufgetreten, was darauf hindeutet, dass die maximal zulässige Datenmenge für diesen Prozess überschritten wurde. Dies geschieht typischerweise, wenn der Controller versucht, aufgrund einer übermäßigen Anzahl von I/O-Modulen zu viele I/O-Daten oder Steuerlogik zu verarbeiten.
Ungültige Hardware-/Firmware-Kombination
Eine ungültige Kombination aus Controller-Hardware und Firmware wurde erkannt. Das bedeutet, dass die installierte Firmware-Version mit der Hardware-Revision des Controllers inkompatibel ist, was einen ordnungsgemäßen Betrieb verhindert und potenziell Systeminstabilität verursachen kann.
Ungültige Prüfsumme in Serial EEPROM
Eine ungültige Prüfsumme wurde im Serial EEPROM festgestellt. Dies deutet auf eine Datenkorruption innerhalb des EEPROM hin, welches typischerweise kritische Konfigurations- oder Betriebsparameter speichert, was zu Systeminstabilität oder einem fehlerhaften Start führen kann.
Fehler bei der Initialisierung des seriellen EEPROM
Ein Fehler trat während der Initialisierung des seriellen EEPROM auf. Dies verhindert, dass der Controller seinen nichtflüchtigen Speicher beim Start ordnungsgemäß zugreifen oder konfigurieren kann, was den Systembetrieb anhalten oder das Laden wesentlicher Einstellungen verhindern kann.
Serial EEPROM Lesefehler
Beim Lesen aus dem seriellen EEPROM ist ein Fehler aufgetreten. Dies deutet darauf hin, dass die Steuerung Daten aus ihrem nichtflüchtigen Speicher nicht zuverlässig abrufen kann, der für die Konfiguration und den Betrieb unerlässlich ist, was möglicherweise zu einem falschen Verhalten oder einem Systemausfall führen kann.
Serial EEPROM Zugriffs-Timeout
Die für den Zugriff auf das serial EEPROM zugewiesene Zeit wurde überschritten. Dies weist auf einen Fehler beim Lesen oder Schreiben des EEPROM innerhalb des zulässigen Zeitrahmens hin, möglicherweise aufgrund eines Hardwarefehlers im EEPROM oder eines Kommunikationsproblems auf dem internen Bus des Controllers.
Max Gateway/Mailbox Modules Überschritten
Die maximale Anzahl der im System erlaubten Gateway- oder Mailbox-Module wurde überschritten. Diese Konfigurationsbeschränkung verhindert die korrekte Funktion des Systems, da es eine übermäßige Anzahl dieser spezialisierten Kommunikationsmodule nicht ordnungsgemäß verwalten oder mit ihnen kommunizieren kann.
Nicht unterstützter I/O Module Data Type
Der Controller hat ein I/O module erkannt, dessen I/O Module Data Type nicht von der aktuellen firmware unterstützt wird. Dies könnte an einer veralteten controller firmware oder einem defekten I/O module selbst liegen. Eine blinkende rote I/O LED weist auf das Vorhandensein eines defekten modules hin.
Unbekannter Flash Program Memory Modultyp
Der Controller hat einen unbekannten Modultyp für seinen internen Flash Program Memory festgestellt. Dies deutet auf ein Problem mit der grundlegenden Hardware oder Firmware des Controllers im Zusammenhang mit dem Speicherzugriff hin. Dies deutet typischerweise auf einen defekten Controller hin, der seinen eigenen Speicher nicht richtig identifizieren kann.
Flash-Speicher-Schreibfehler
Ein Fehler ist beim Versuch aufgetreten, Daten in den Flash-Speicher des Controllers zu schreiben. Dies kann zu beschädigten Konfigurations- oder Programmdaten führen und weist auf ein kritisches Problem mit der Flash-Speicher-Hardware oder deren Schreibvorgängen hin. Dies ist ein schwerwiegender interner Controller-Fehler.
Max I/O Modules überschritten
Die maximal zulässige Anzahl von I/O Modules, die an die Steuerung angeschlossen sind, wurde überschritten. Dies verhindert eine ordnungsgemäße Systeminitialisierung und den Betrieb aufgrund von Hardware-Beschränkungen der I/O bus Kapazität.
Interne Datenbus-Unterbrechung
Es ist eine interne Datenbus-Unterbrechung nach dem n-ten Prozessdatenmodul aufgetreten. Dies deutet auf einen Kommunikationsfehler oder eine Fehlfunktion hin, welche das Modul an Position (n+1) auf dem I/O-Bus betrifft und die Integrität des Prozessdatenaustauschs beeinträchtigt. Module, die keine Daten liefern (z.B. Versorgungsmodule ohne Diagnose), werden bei der Bestimmung von 'n' ignoriert.
Flash-Speicher-Löschfehler
Es ist ein Fehler während des Löschvorgangs eines Sektors des Flash-Speichers des Controllers aufgetreten. Dies deutet auf ein kritisches Problem mit der Flash-Speicher-Hardware oder der Fähigkeit des Controllers hin, seinen internen Speicher zu verwalten. Dies ist ein schwerwiegender interner Controller-Fehler.
Register-Kommunikationsfehler (Bus-Initialisierung)
Ein Register-Kommunikationsfehler ist während des internen Datenbus-Initialisierungsprozesses für das (n+1)-te Prozessdatenmodul aufgetreten. Dies deutet auf ein Problem mit der Fähigkeit des Moduls hin, seine Register während des Starts zu kommunizieren, was für eine ordnungsgemäße Systemkonfiguration und den Betrieb unerlässlich ist. Module, die keine Daten liefern, werden ignoriert.
I/O-Modul-Konfigurationsinkonsistenz nach Datenbus-Reset
Die erkannte I/O-Modul-Konfiguration nach einem internen Datenbus-Reset stimmt nicht mit der Konfiguration überein, die nach dem letzten Controller-Start vorhanden war. Dies deutet auf ein vorübergehendes Problem mit der I/O-Bus-Kommunikation oder eine Konfigurationsinkonsistenz hin, die einen Controller-Neustart erfordert.
Process Image Size Überschritten
Die maximal zulässige Process Image Size wurde überschritten. Dies deutet darauf hin, dass der kombinierte Datenbedarf der angeschlossenen I/O modules zu groß für den Process Image Memory des Controllers ist, wodurch ein ordnungsgemäßer Datenaustausch zwischen dem Controller und den I/O modules verhindert wird.
Serial EEPROM Schreibfehler
Beim Versuch, Daten in das serielle EEPROM des Controllers zu schreiben, ist ein Fehler aufgetreten. Dieser kritische Fehler weist auf ein Problem mit dem nichtflüchtigen Speicher hin, der zum Speichern von persistenten Daten oder Konfigurationen verwendet wird, was zu Datenverlust oder Fehlfunktionen führen könnte.
Keine angeschlossene Last / Kurzschluss gegen +24V
Die Diagnose-Bits S1/S0 oder S3/S2 für einen digitalen Ausgangskanal am Modul 75x-506 sind auf '01' gesetzt. Dies deutet entweder darauf hin, dass keine Last mit dem Ausgangskanal verbunden ist, oder dass ein Kurzschluss zwischen dem Ausgang und der +24V-Versorgung besteht. Dieser Zustand verhindert, dass der Ausgang wie vorgesehen funktioniert, und weist auf ein Verdrahtungsproblem hin.
Kurzschluss nach Masse / Überlast
Die Diagnosebits S1/S0 oder S3/S2 für einen digitalen Ausgangskanal am Modul 75x-506 sind auf '10' gesetzt. Dies weist entweder auf einen Kurzschluss zwischen Ausgang und Masse hin oder auf einen Überlastzustand am Ausgangskanal. Dieser Zustand schützt das Modul vor Beschädigung, verhindert jedoch den Betrieb des Ausgangs.
Ausgangsfehler (Überlast, Kurzschluss, Drahtbruch)
Ein Diagnosebit (z.B. Diagnostic bit S für die Kanäle 1 bis 8) wird für einen digitalen Ausgangskanal an den Modulen 750-507 (-508), -522, 753-507 oder 750-537 auf '1' gesetzt. Dies weist auf einen allgemeinen Ausgangsfehlerzustand hin, wie eine Überlast, ein Kurzschluss oder ein Drahtbruch, der den jeweiligen Ausgang betrifft. Die genaue Art des Fehlers erfordert eine weitere Untersuchung.