Yaskawa · J1000
Das PID Feedback-Eingangssignal hat den in Parameter b5-36 eingestellten Schwellenwert für eine Dauer überschritten, die länger ist als in b5-37 festgelegt. Dieser Fehler tritt auf, wenn die PID-Fehlererkennung (Parameter b5-12) aktiviert ist (z.B. auf 1, 2, 4 oder 5 eingestellt). Häufige Ursachen sind eine falsche Abstimmung der PID-Parameter, fehlerhafte Feedback-Verkabelung oder ein fehlerhafter Feedback-Sensor, was zu einer instabilen Prozessregelung führt.
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Überprüfen Sie die tatsächliche Prozessvariable (z.B. Druck, Durchfluss, Temperatur) am physikalischen Standort des Sensors mit einem kalibrierten externen Messgerät oder Instrument.
Messen Sie das analoge Spannungs- oder Stromsignal direkt an den Feedback-Eingangsklemmen des Antriebs (z.B. A1-AC) mit einem Multimeter und vergleichen Sie es mit dem erwarteten skalierten Wert.
Überprüfen Sie die Skalierungsparameter für den analogen Eingang (z.B. C3-01, C3-02 für 0-10V oder 4-20mA), um sicherzustellen, dass sie mit dem Ausgangsbereich des Sensors und den gewünschten technischen Einheiten übereinstimmen.
Überprüfen Sie die Parameter b5-36 (PID Feedback Upper Limit) und b5-37 (PID Feedback Fault Delay Time) und passen Sie diese an den normalen Betriebsbereich des Prozesses und akzeptable transiente Abweichungen an.
Überprüfen Sie die Verdrahtung des Feedback-Signals auf ordnungsgemäße Abschirmung, Erdung und das Fehlen von physischen Schäden oder der Nähe zu Hochstromkabeln.
Deaktivieren Sie vorübergehend die PID-Fehlererkennung (b5-12 = 0) und überwachen Sie den PID Feedback-Wert (z.B. U1-07), um dessen Verhalten unter verschiedenen Prozessbedingungen zu verstehen.