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ErrorLib — Industrielle Fehlercodes Bibliothek

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FbH

Übermäßiges PID Feedback

Yaskawa · J1000

Was bedeutet FbH ?

Verifizierte technische Daten. Zuletzt aktualisiert: April 2026

Verwandte Fehlercodes

CALLSerial Communication Transmission ErrorCEMEMOBUS/Modbus Communication ErrorCPF00Control Circuit Error
Quelle: Yaskawa J1000
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Das PID Feedback-Eingangssignal hat den in Parameter b5-36 eingestellten Schwellenwert für eine Dauer überschritten, die länger ist als in b5-37 festgelegt. Dieser Fehler tritt auf, wenn die PID-Fehlererkennung (Parameter b5-12) aktiviert ist (z.B. auf 1, 2, 4 oder 5 eingestellt). Häufige Ursachen sind eine falsche Abstimmung der PID-Parameter, fehlerhafte Feedback-Verkabelung oder ein fehlerhafter Feedback-Sensor, was zu einer instabilen Prozessregelung führt.

Häufige Ursachen

  • Prozessvariable (PV) überschreitet die obere Grenze (b5-36) aufgrund einer tatsächlichen Überproduktion oder eines Überdruckzustands im geregelten Prozess.
  • Falsche Skalierung des PID Feedback-Eingangs (z.B. von einem analogen Sensor), wodurch der Antrieb einen normalen Prozesswert als übermäßig interpretiert.
  • Sensorfehler oder falsche Kalibrierung, die ein fälschlicherweise zu hohes Feedback-Signal an den analogen Eingang des Antriebs (z.B. A1, A2) liefert.
  • Elektrisches Rauschen oder eine Masseschleife beeinflusst die Verdrahtung des analogen Feedback-Signals und verursacht intermittierende Spitzen über dem b5-36 Schwellenwert.
  • Falsche Einstellung des Parameters b5-36 (PID Feedback Obere Grenze) oder b5-37 (PID Feedback Fehlerverzögerungszeit), wodurch der Fehler zu empfindlich ausgelöst wird.

Reparaturschritte & Checkliste

Klicken Sie auf Schritte, um Ihren Fortschritt zu verfolgen.

  1. 1

    Überprüfen Sie die tatsächliche Prozessvariable (z.B. Druck, Durchfluss, Temperatur) am physikalischen Standort des Sensors mit einem kalibrierten externen Messgerät oder Instrument.

  2. 2

    Messen Sie das analoge Spannungs- oder Stromsignal direkt an den Feedback-Eingangsklemmen des Antriebs (z.B. A1-AC) mit einem Multimeter und vergleichen Sie es mit dem erwarteten skalierten Wert.

  3. 3

    Überprüfen Sie die Skalierungsparameter für den analogen Eingang (z.B. C3-01, C3-02 für 0-10V oder 4-20mA), um sicherzustellen, dass sie mit dem Ausgangsbereich des Sensors und den gewünschten technischen Einheiten übereinstimmen.

  4. 4

    Überprüfen Sie die Parameter b5-36 (PID Feedback Upper Limit) und b5-37 (PID Feedback Fault Delay Time) und passen Sie diese an den normalen Betriebsbereich des Prozesses und akzeptable transiente Abweichungen an.

  5. 5

    Überprüfen Sie die Verdrahtung des Feedback-Signals auf ordnungsgemäße Abschirmung, Erdung und das Fehlen von physischen Schäden oder der Nähe zu Hochstromkabeln.

  6. 6

    Deaktivieren Sie vorübergehend die PID-Fehlererkennung (b5-12 = 0) und überwachen Sie den PID Feedback-Wert (z.B. U1-07), um dessen Verhalten unter verschiedenen Prozessbedingungen zu verstehen.

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