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ErrorLib — Industrielle Fehlercodes Bibliothek

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E.16 to E.20

Benutzerdefinierter SPS-Funktionsfehler

Mitsubishi Electric · Mitsubishi FR-E800 Variable Frequency Drive

Was bedeutet E.16 to E.20 ?

Der Ausgang des Umrichters wird abgeschaltet, weil eine benutzerdefinierte Schutzfunktion, die über die PLC function konfiguriert wurde, aktiviert wurde. Dies tritt auf, wenn ein Wert zwischen "16" und "20" in das spezielle Register SD1214 geschrieben wird, während die PLC function aktiviert ist (Pr.414 ist nicht "0"). Es signalisiert einen Zustand, den das SPS-Programm des Benutzers als Fehler gekennzeichnet hat.

Häufige Ursachen

  • Das benutzerdefinierte PLC program hat einen Prozesszustand (z.B. temperature threshold, pressure limit) erkannt, der einen der custom fault codes (16-20) auslöst.
  • Inkorrekte logic oder setpoint innerhalb der user-programmed PLC function, was dazu führt, dass der fault zu früh oder fälschlicherweise ausgelöst wird.
  • Ausfall eines external sensor oder input device, das data in die PLC function einspeist, was zu einem incorrect process value führt.
  • Unerwarteter process condition (z.B. motor bearing temperature exceeding a set threshold), den die PLC logic erkennen soll.
  • Ein transient software bug oder memory corruption innerhalb des PLC program area des Umrichters.
Verifizierte technische Daten. Zuletzt aktualisiert: April 2026

Verwandte Fehlercodes

CFContinuous operation during communication faultDIPDuplicate IP addressE.1Option Fault / Internal Contact Failure
Quelle: Mitsubishi FR-E800 Variable Frequency Drive
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Reparaturschritte & Checkliste

Klicken Sie auf Schritte, um Ihren Fortschritt zu verfolgen.

  1. 1

    Identifizieren Sie, welcher spezifische benutzerdefinierte Fehler (E.16, E.17, E.18, E.19 oder E.20) aufgetreten ist, indem Sie die Fehlerhistorie-Anzeige des Umrichters überprüfen.

  2. 2

    Überprüfen Sie das PLC program (ladder logic oder function block diagram) auf dem Umrichter mithilfe von Programmierungssoftware, um die Bedingungen zu verstehen, die den spezifischen Fehler auslösen.

  3. 3

    Überwachen Sie die Eingangssignale und internen Variablen, auf die das PLC program verweist (z.B. analoge Eingangswerte, digitale Eingangszustände), um zu bestimmen, warum die Auslösebedingung erfüllt wurde.

  4. 4

    Passen Sie die setpoints oder logic innerhalb des PLC program an (falls zutreffend), um den Betriebsgrenzen der Anwendung besser zu entsprechen.

  5. 5

    Testen Sie externe Sensoren oder Schalter, die mit den fault conditions des PLC program verbunden sind, auf korrekte Funktion und Kalibrierung.

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