Mitsubishi Electric MELSEC-Q/L Common Instruction

11 Fehlercodes dokumentiert

1103

Indexmodifikation schreibt an Systemgerät

Dieser Fehler tritt bei Basic model QCPU, High Performance model QCPU, Process CPU und Redundant CPU auf, wenn Daten, nachdem sie durch ein Indexregister modifiziert wurden, versuchen, auf ein für Systemzwecke reserviertes Gerät zu schreiben. Obwohl Gerätebereichsprüfungen nicht immer durchgeführt werden, löst das Schreiben auf ein Systemgerät diesen Fehler spezifisch aus, was auf eine kritische Speicherzugriffsverletzung und potenzielle Systeminstabilität hinweist.

2400

File Set Error (Boot-Einstellung)

Dieser Fehler tritt auf, wenn die Boot-Einstellung im PLC-Parameter nicht konfiguriert wurde, was die Ausführung eines durch die PSWAPP-Anweisung ersetzten Programms verhindert. Das System erwartet, dass ein Programm für den Boot-Vorgang bestimmt ist. Dies verhindert letztendlich die Ausführung des neu getauschten Programms und weist auf eine fehlende oder falsche Systemkonfiguration für die Programmausführung hin.

2410

Ungültiger Laufwerks- oder Dateiname

Dieser Fehler weist darauf hin, dass die Laufwerksnummer oder der Dateiname, der im Parameter (S1) oder (S2) eines Befehls (wie PSWAPP) angegeben ist, nicht im PLC-Speicher oder am angegebenen Speicherort existiert. Dies bedeutet, dass der Befehl die erforderliche Programmdatei nicht finden kann, um seinen Vorgang auszuführen, was zu einem Fehler bei der Dateimanipulation oder Programmausführung führt.

2413

Unzureichender Speicher für Programmladevorgang

Dieser Fehler weist darauf hin, dass das Laufwerk 0 der SPS (typischerweise der Programmspeicher) nicht genügend freien Speicherplatz hat, um das angegebene Programm zu laden. Dies verhindert, dass Programmübertragungsoperationen, wie z.B. jene, die von der PSWAPP-Anweisung ausgeführt werden, erfolgreich abgeschlossen werden können. Unzureichender Speicher kann kritische Systemaktualisierungen oder Programmänderungen unterbrechen.

4100

Ungültige Geräte-/Laufwerksnummer oder Systemressourcenkonflikt

Dieser Fehler weist darauf hin, dass eine ungültige Geräte-, Laufwerks- oder E/A-Nummernspanne angegeben wurde oder ein Konflikt mit vom System reservierten Speicheradressen vorliegt. Insbesondere bei SORT-/DSORT-Anweisungen bedeutet dies, dass das Benutzerprogramm versucht hat, die Gerätepunkte (D2) und (D2)+1 zu verwenden, die vom System reserviert sind. Bei Dateivorgängen wie PSWAPP bedeutet dies eine ungültige Laufwerksnummer in (S1). Beim Lesen von Modulinformationen zeigt es an, dass die Parameter n1 oder n2 außerhalb des Bereichs liegen oder deren Summe das maximal zulässige überschreitet, was die korrekte Ausführung des Vorgangs verhindert.

4101

File Register Bereich überschritten

Dieser Fehler weist darauf hin, dass eine Indexmodifikation versucht hat, auf eine Speicheradresse außerhalb der definierten Grenzen des File Register (ZR), Extended Data Register (D) oder Extended Link Register (W) zuzugreifen. Dies kann zu unerwartetem Programmverhalten oder Datenkorruption führen, wenn er nicht behoben wird. Das System meldet diesen Fehler, wenn eine Adresse außerhalb des Bereichs von einem indizierten Gerät generiert wird.

4110

SP.CONTSW Instruction Ungültiger Wert

Dieser Fehler weist darauf hin, dass der für Parameter (S) der SP.CONTSW Instruction angegebene Wert 0 ist. Dies ist ein ungültiger Eingabeparameter für den Systemumschaltbefehl, was die korrekte Ausführung der Instruction verhindert und somit jeden Versuch eines Systemumschaltvorgangs blockiert.

4120

Manuelles Umschalten deaktiviert

Dieser Fehler tritt auf, wenn das Freigabeflag für manuelles Umschalten (SM1592) zum Zeitpunkt der Ausführung des Befehls SP.CONTSW AUS (deaktiviert) ist. Diese Konfiguration verhindert manuelle Systemumschaltvorgänge, blockiert effektiv die Ausführung des Befehls SP.CONTSW und bewirkt, dass das System in seinem aktuellen Zustand verbleibt.

4121

SP.CONTSW-Anweisung im inkorrekten Modus ausgeführt

Dieser Fehler tritt auf, wenn die SP.CONTSW-Anweisung vom Standby-System-CPU-Modul ausgeführt wurde, während es im separaten Modus betrieben wurde, oder wenn die Anweisung ausgeführt wurde, während die CPU im Debug-Modus war. Beide Szenarien stellen unzulässige Bedingungen für die Durchführung einer Systemumschaltung dar, wodurch die Anweisung nicht erfolgreich abgeschlossen werden kann.

4235

CHK Anweisungs-Verwendungsfehler

Dieser Betriebsfehler tritt auf, wenn die CHK (Check) Anweisung im Programm unsachgemäß implementiert wird, wodurch der Betrieb des CPU-Moduls unterbrochen wird. Er kann durch falsche Anweisungsplatzierung zwischen CHKST und CHK, Überschreitung der zulässigen Anzahl von CHK-Anweisungen oder den Versuch, CHK/CHKST in einem Programm mit langsamer Ausführung zu verwenden, verursacht werden. Wenn dieser Fehler auftritt, wird das Fehler-Flag SM0 eingeschaltet und der Fehlercode wird in SD0 gespeichert.

6220

Redundantes System Kommunikations-/Hardwarefehler

Dieser Code weist auf verschiedene kritische Probleme innerhalb eines redundanten Systems hin, einschließlich physischer Trennungen oder Fehler im Tracking Cable, Hardware-Fehlfunktionen, Stromunterbrechungen oder Watchdog Timer Fehler entweder in der Control- oder Standby-CPU. Er weist auch auf Kommunikations-Timeouts, Abweichungen im Betriebsstatus zwischen den Systemen oder Netzwerkfehler hin, die alle die Integrität und den Betrieb der redundanten Einrichtung beeinträchtigen.