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ErrorLib — Industrielle Fehlercodes Bibliothek

Haftungsausschluss: ErrorLib ist ein unabhängiges technisches Referenztool. Obwohl wir Genauigkeit anstreben, überprüfen Sie immer die offiziellen Servicehandbücher des Herstellers, bevor Sie Wartungsarbeiten an Industrieanlagen durchführen. ErrorLib ist nicht mit den aufgeführten Marken verbunden.

F01030

Lebenszeichenfehler der Mastersteuerung

Siemens · DCM

Was bedeutet F01030 ?

Der Antrieb hat sein "sign-of-life"-Signal von einer aktiven PC-Mastersteuerung innerhalb der konfigurierten Überwachungszeit verloren, was auf eine Kommunikationsunterbrechung hinweist. Folglich ist die Mastersteuerung auf die BICO-Verschaltung zurückgefallen. Dieser Fehler stoppt die PC-basierte Steuerung, was potenziell zu einem unkontrollierten Zustand oder einem Produktionsstopp führt.

Häufige Ursachen

  • Kommunikationskabelunterbrechung oder -beschädigung zwischen der Mastersteuerung (z.B. PLC, PC) und der Antriebsschnittstelle (z.B. Profibus, Profinet).
  • Die Softwareanwendung der Mastersteuerung hat aufgehört, zyklische Daten (z.B. control word, setpoints) oder sign-of-life bits zu senden.
  • Das Kommunikationsschnittstellenmodul am Antrieb (z.B. CBE20, Profibus CBP) ist defekt oder hat falsche Einstellungen (z.B. P918, P922).
  • Übermäßige Kommunikationsnetzwerklast oder Latenz, die zu Timeouts führt (z.B. höher als die P2040 Überwachungszeit).
  • Falsch konfigurierter Überwachungszeitparameter (z.B. P2040) im Antrieb, zu kurz für die Netzwerkbedingungen.
Verifizierte technische Daten. Zuletzt aktualisiert: April 2026

Verwandte Fehlercodes

A01019Writing to the removable data medium unsuccessfulA01020Write to RAM disk unsuccessfulA01028Configuration error
Quelle: Siemens DCM
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Reparaturschritte & Checkliste

Klicken Sie auf Schritte, um Ihren Fortschritt zu verfolgen.

  1. 1

    Überprüfen Sie die Integrität des physischen Kommunikationskabels (z.B. Profinet RJ45, Profibus DB9 connector) zwischen der Mastersteuerung und dem Antrieb.

  2. 2

    Überprüfen Sie die Programmlogik der Mastersteuerung, um sicherzustellen, dass das zyklische Telegramm (z.B. PZD, control word) aktiv Daten an den Antrieb sendet.

  3. 3

    Erhöhen Sie den Überwachungszeitparameter (z.B. P2040) in der Antriebskonfiguration in Schritten (z.B. 100ms, 200ms), um Netzwerklatenz zu berücksichtigen.

  4. 4

    Diagnostizieren Sie die Status-LEDs des Kommunikationsschnittstellenmoduls (z.B. Link/Act, SF an CBE20) auf Fehleranzeigen.

  5. 5

    Pingen Sie die IP-Adresse des Antriebs (für Profinet) oder überprüfen Sie den Netzwerkstatus (für Profibus) von der Mastersteuerung aus, um die grundlegende Netzwerkkonnektivität zu überprüfen.

  6. 6

    Überprüfen Sie, ob die Kommunikationstelegrammkonfiguration (z.B. P918 für Sende-PZD, P922 für Empfangs-PZD) mit Master und Antrieb übereinstimmt.

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