Siemens · DCM
Der Motor hat über einen längeren Zeitraum an seiner Drehmomentgrenze gearbeitet, während er unter einem definierten Drehzahlschwellenwert blieb, was auf eine mechanische Blockade oder eine starke Überlastung hindeutet. Dies könnte auch durch Drehzahlschwingungen an der Reglergrenze oder durch thermisches Derating der Leistungseinheit verursacht werden. Ein fortgesetzter Betrieb in diesem Zustand kann zu Motorüberhitzung, mechanischen Schäden oder Schäden am Antrieb führen.
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Überprüfen Sie visuell das mechanische System, das mit der Motorwelle verbunden ist, auf Blockaden, Verklemmungen oder übermäßige Reibung.
Versuchen Sie, die Motorwelle oder das angetriebene Gerät (bei ausgeschalteter Stromversorgung) manuell zu drehen, um den mechanischen Widerstand zu beurteilen.
Überprüfen Sie die Antriebsparameter P1-04 (Motor rated current), P1-05 (Motor rated speed) und P1-07 (Motor no-load current) mit dem Typenschild des Motors.
Überprüfen Sie die Überwachungsparameter für "Motor blockiert", wie P3-01 (Speed threshold below which it's considered blocked) und P3-02 (Time delay before fault).
Messen Sie den Motorstrom (z.B. an den Phasen U, V, W) und vergleichen Sie ihn mit der Strombegrenzung des Antriebs (P1-03), während Sie versuchen, den Motor zu starten.
Falls ein Encoder verwendet wird, überprüfen Sie die Encoder-Rückmeldesignale (z.B. A/B phases) an den Eingangsklemmen des Antriebs auf korrekte Impulserzeugung und Störfestigkeit.