Siemens · DCM
Die interne Temperatur des Antriebsumrichters, insbesondere in der Steuer- oder Leistungselektronik, hat ihre sichere Betriebsgrenze überschritten. Dies kann durch unzureichende Kühlung (Lüfterausfall), Motorüberlastung oder übermäßige Umgebungstemperaturen verursacht werden. Ein fortgesetzter Betrieb birgt das Risiko schwerwiegender Schäden an der Leistungseinheit.
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Schalten Sie den Antrieb spannungsfrei und überprüfen Sie die freie Rotation und den Zustand aller internen Lüfter (z.B. Leistungsmodul-Lüfter, Steuereinheit-Lüfter).
Überprüfen und reinigen Sie die Kühlkörper gründlich von Staub, Flusen oder Schmutz mit einem Staubsauger und nicht-leitender Druckluft.
Überprüfen Sie die Antriebsparameter P1-04 (Motornennstrom) und P1-05 (Motornenndrehzahl) anhand des Typenschilds des Motors auf Korrektheit.
Messen Sie die interne Schaltschranktemperatur am Standort des Antriebs mit einem Infrarot-Thermometer und vergleichen Sie diese mit der angegebenen maximalen Betriebstemperatur des Antriebs.
Überwachen Sie den Ausgangsstrom des Antriebs (z.B. Parameter P2-01) unter typischen Lastbedingungen und vergleichen Sie diesen mit dem Dauerstrom-Nennwert des Antriebs.
Führen Sie eine Sichtprüfung der thermischen Schnittstellenmaterialien durch, falls die vorherigen Schritte das Problem nicht beheben (erfordert Demontage).