Siemens · SINAMICS G120
Ein Diskrepanzfehler wurde entweder bei den fehlersicheren Digitaleingängen oder -ausgängen erkannt, was auf inkonsistente Signale oder fehlerhafte Verdrahtung hinweist. Dies beeinträchtigt die Zuverlässigkeit der sicherheitsrelevanten E/A, was potenziell zu falschen Sicherheitsreaktionen führen kann.
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Identifizieren Sie das spezifische fehlersichere Eingangs- oder Ausgangspaar (z. B. F-DI0/F-DI1), das den Diskrepanzfehler verursacht, referenziert durch r2124.
Messen Sie die Spannungspegel an beiden Kanälen des betroffenen F-IO-Paares (z. B. X1:F-DI0 und X1:F-DI1) und beobachten Sie deren Schaltverhalten gleichzeitig.
Führen Sie einen Durchgangstest an beiden Drähten des Zweikanal-F-IO vom externen Sicherheitsgerät zu den Klemmen des Umrichters durch, um Unterbrechungen oder Kurzschlüsse zu erkennen.
Überbrücken Sie vorübergehend das externe Sicherheitsgerät mit einem bekannten guten Eingangssignal (z. B. 24VDC-Brücken für F-DI), um den Gerätefehler von der Verdrahtung zu isolieren.
Passen Sie die Diskrepanzzeit (P30700) an, falls das externe Gerät inhärente Schaltverzögerungen aufweist, um sicherzustellen, dass die Verzögerung innerhalb sicherer Grenzen liegt.
Überprüfen Sie, ob die F-IO-Parametrierung (P30701, P30702) mit der tatsächlichen Verdrahtung und dem Gerätetyp (z. B. 2-Kanal ohne Testimpulse) übereinstimmt.