Siemens · SINAMICS G120
Der Motortemperatursensor weist einen offenen Stromkreis oder einen Kurzschluss auf, was zu einem Verlust seines Signals führt. Dies führt dazu, dass die Temperaturüberwachung des Antriebs von direkter Sensoreingabe auf ein thermisches Modell umschaltet, was zu einem ungenauen Temperaturschutz führen kann, wenn das zugrunde liegende Problem nicht behoben wird. Dauerbetrieb mit einem fehlerhaften Sensor könnte zu Motorüberhitzung und -schäden führen.
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Überprüfen Sie den Typ des Motortemperatursensors (z.B. PTC, KTY, PT1000) und messen Sie dessen Widerstand auf der Motorseite gemäß den Herstellerangaben (z.B. 25°C resistance).
Messen Sie den Widerstand an den Eingangsklemmen des Motortemperatursensors (z.B. X12:1 und X12:2) am Antrieb bei ausgeschalteter Stromversorgung; vergleichen Sie diesen mit dem erwarteten Sensorwiderstand.
Überprüfen Sie die Durchgängigkeit und Isolierung des Motortemperatursensorkabels vom Motor zu den Antriebsklemmen (z.B. mit einem Multimeter auf Unterbrechungen/Kurzschlüsse).
Überprüfen Sie die Antriebsparameter zur Temperaturüberwachung (z.B. P600, P601), um sicherzustellen, dass sie mit dem installierten Sensortyp übereinstimmen.
Reinigen und schließen Sie die Temperatursensorleitungen an den Eingangsklemmen des Antriebs (z.B. X12) neu an, um einen soliden elektrischen Kontakt sicherzustellen.