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ErrorLib — Industrielle Fehlercodes Bibliothek

Haftungsausschluss: ErrorLib ist ein unabhängiges technisches Referenztool. Obwohl wir Genauigkeit anstreben, überprüfen Sie immer die offiziellen Servicehandbücher des Herstellers, bevor Sie Wartungsarbeiten an Industrieanlagen durchführen. ErrorLib ist nicht mit den aufgeführten Marken verbunden.

F01641

Erwarteter Fehler während des Komponentenaustauschs

Siemens · SINAMICS G120

Was bedeutet F01641 ?

Dieser Fehler ist Teil einer Gruppe (F01641, F01650, F01680, F30680), der voraussichtlich vorübergehend während spezifischer korrektiver Wartungsverfahren auftritt, wie dem Austausch einer Control Unit oder des gesamten Umrichters. Er weist auf kein dauerhaftes Problem hin, wenn die vollständigen Austausch- und Wiederinbetriebnahmeschritte befolgt werden. Das Risiko ist vernachlässigbar, wenn es als Teil des Verfahrens anerkannt wird.

Häufige Ursachen

  • Control Unit (CU) entfernt oder nicht korrekt in ihrem Steckplatz sitzt während des Einschaltens, was zu einem Kommunikationsverlust mit dem Power Module (PM) führt.
  • Interne Buskommunikation (z.B. DRIVE-CLiQ) unterbrochen oder Kabel sind locker/beschädigt während oder nach dem Komponentenaustausch.
  • Power Module hat eine fehlende oder inkompatible Control Unit beim Systemstart erkannt.
  • Erster Start nach dem Komponentenaustausch, bei dem die neue Komponente eine Systemkonfiguration oder ein Firmware-Update vor dem vollständigen Betrieb benötigt.
Verifizierte technische Daten. Zuletzt aktualisiert: April 2026

Verwandte Fehlercodes

A00523Output faultA00525DC-link RippleA00535Braking Resistor Overload
Quelle: Siemens SINAMICS G120
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Reparaturschritte & Checkliste

Klicken Sie auf Schritte, um Ihren Fortschritt zu verfolgen.

  1. 1

    Stellen Sie sicher, dass alle modularen Komponenten, insbesondere die Control Unit, korrekt und fest in ihren vorgesehenen Steckplätzen sitzen, bis die mechanischen Verriegelungsmechanismen einrasten.

  2. 2

    Überprüfen Sie die Unversehrtheit und den ordnungsgemäßen Anschluss aller internen Buskabel (z.B. DRIVE-CLiQ), falls zutreffend, und prüfen Sie auf Knicke oder lockere Steckverbindungen.

  3. 3

    Führen Sie einen vollständigen Power-Cycle des gesamten Antriebssystems durch, nachdem Sie bestätigt haben, dass alle Komponenten sicher installiert sind und die Verbindungen fest sitzen.

  4. 4

    Überprüfen Sie spezifische Status-LEDs an der Control Unit oder dem Power Module, die den korrekten Sitz, die Kommunikation oder die Initialisierung anzeigen (z.B. grüne RUN-LED).

  5. 5

    Bestätigen Sie, dass alle erforderlichen Befestigungsschrauben oder Verriegelungen gesichert sind, um die Komponenten an Ort und Stelle zu halten und so vibrationsbedingte Trennungen zu verhindern.

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