Siemens · SINAMICS G120C Variable Speed Drive
Ein Fehler trat bei der Auswertung eines an die Leistungseinheit angeschlossenen Temperatursensors auf. Dies kann sich als Drahtbruch oder als nicht angeschlossener Sensor (z.B. KTY: R > 2120 Ohm) äußern oder als ein zu niedriger gemessener Widerstand (z.B. PTC: R < 20 Ohm, KTY: R < 50 Ohm). Eine genaue Temperaturüberwachung ist entscheidend, um die Leistungseinheit vor Überhitzung zu schützen. Bleibt dies unbeachtet, kann dies zu einer unentdeckten Überhitzung und potenziellen Schäden an Komponenten führen.
Klicken Sie auf Schritte, um Ihren Fortschritt zu verfolgen.
Schalten Sie die Leistungseinheit spannungsfrei und messen Sie den Widerstand des angeschlossenen Temperatursensors direkt an seinen Klemmen (z.B. X10) mit einem kalibrierten Multimeter.
Vergleichen Sie den gemessenen Sensorwiderstand mit der vom Hersteller angegebenen Widerstandskurve für die aktuelle Motortemperatur (z.B. KTY84-130 bei 20°C sollte ~580 Ohm betragen).
Überprüfen Sie die Durchgängigkeit des Sensorkabels, indem Sie einen Durchgangstest vom Sensorelement zum Klemmenblock der Leistungseinheit (z.B. X10) mit einem Multimeter durchführen.
Überprüfen Sie Parameter P0601 (Motortemperatursensortyp) und stellen Sie sicher, dass er für den installierten Sensor korrekt konfiguriert ist (z.B. 1=PT100, 2=KTY84-130).
Überprüfen Sie das Temperatursensorkabel auf physische Beschädigungen, Quetschungen oder übermäßige Hitzeeinwirkung entlang seiner gesamten Länge.
Messen Sie den Isolationswiderstand des Temperatursensorkabels gegen Erde mit einem Megohmmeter (z.B. 500VDC Prüfspannung).