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ErrorLib — Industrielle Fehlercodes Bibliothek

Haftungsausschluss: ErrorLib ist ein unabhängiges technisches Referenztool. Obwohl wir Genauigkeit anstreben, überprüfen Sie immer die offiziellen Servicehandbücher des Herstellers, bevor Sie Wartungsarbeiten an Industrieanlagen durchführen. ErrorLib ist nicht mit den aufgeführten Marken verbunden.

61426

Summe der aktiven Offsets nicht Null

Siemens · SINUMERIK 828D

Was bedeutet 61426 ?

Die Summe der aktiven Offsets im aktuellen Satz für Geometrieachsen oder Rundachsen entspricht nicht Null. Dies deutet auf einen Konflikt bei den Koordinatensystemtransformationen hin, der zu falschen Maschinenbewegungen führen kann. Der Fehlercode (%4) spezifiziert den genauen Typ des Offsets und die betroffene Achse.

Häufige Ursachen

  • Mehrere aktive Offsets (z.B. G54, G55, G500, G92) werden gleichzeitig angewendet, was zu einer widersprüchlichen Transformationssumme führt.
  • Unbeabsichtigte Aktivierung eines Offsets (z.B. Werkzeugoffset, Werkstückoffset) in einem Satz, wo er nicht mit einem anderen aktiven Offset kombiniert werden sollte.
  • Fehlerhafte Programmierlogik, bei der ein Offset (z.B. G500) nicht ordnungsgemäß aufgehoben wird, bevor ein anderer Offset aufgerufen wird.
  • Maschinendaten (z.B. MD18000 bis MD18005 für Basis-Offsets) wurden falsch eingestellt, was zu initialen Offset-Werten ungleich Null führt.
  • Transformationszyklen (z.B. TRANS, ROT, SCALE) werden in einer unlogischen Reihenfolge oder mit falschen Parametern angewendet, was zu einem Netto-Offset ungleich Null führt.
Verifizierte technische Daten. Zuletzt aktualisiert: April 2026

Verwandte Fehlercodes

201515BICO: Writing to parameter not permitted as the master control is active201590Drive: Motor maintenance interval expired201600SI CU: STOP A initiated
Quelle: Siemens SINUMERIK 828D
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Reparaturschritte & Checkliste

Klicken Sie auf Schritte, um Ihren Fortschritt zu verfolgen.

  1. 1

    Analysieren Sie den NC-Programmblock, in dem der Fehler auftritt, und identifizieren Sie alle aktiven G-codes, die mit Offsets in Zusammenhang stehen (z.B. G54, G55, G500, G92, G68/G69).

  2. 2

    Stellen Sie sicher, dass zu einem beliebigen Zeitpunkt nur ein primärer Werkstückoffset (z.B. G54-G59) aktiv ist, indem Sie vorherige Offsets aufheben, bevor neue aktiviert werden.

  3. 3

    Überprüfen Sie den Status der aktiven Offsets mithilfe der NC-Diagnose (z.B. Verfahrbildschirm, Anzeige aktiver G-codes), um zu bestätigen, welche Offsets aktiv sind.

  4. 4

    Überprüfen Sie alle Aufrufe von Transformationszyklen (z.B. G68 für Rotation, TRANS A,B,C) und stellen Sie sicher, dass diese (z.B. G69, TRANS A=0,B=0,C=0) vor nachfolgenden Operationen aufgehoben werden.

  5. 5

    Prüfen Sie die Maschinendaten für Koordinatensysteme und Offsets (z.B. MD18000 bis MD18005), um sicherzustellen, dass die Anfangswerte korrekt definiert oder gegebenenfalls Null sind.

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