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ErrorLib — Industrielle Fehlercodes Bibliothek

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30353

EPM-Daten: Firmware-Typ inkompatibel

Lenze · i550 Protec Drive

Was bedeutet 30353 ?

Die im Speichermodul gespeicherten Parametereinstellungen sind inkompatibel mit dem Firmware-Typ des Umrichters, zum Beispiel die Verwendung des Speichers eines anwendungsspezifischen IO-Moduls in einem Standard-IO-Umrichter. Dies verhindert den ordnungsgemäßen Betrieb.

Häufige Ursachen

  • Das EPM enthält Parameter, die für einen anwendungsspezifischen Firmware-Typ konfiguriert wurden (z.B. Hebezeug, Aufzug, spezifische Prozesssteuerung) und in einen Umrichter mit Standard-Firmware-Typ eingesetzt wurden.
  • Eine Diskrepanz zwischen der internen Hardwarekonfiguration des Umrichters (z.B. spezifische Optionskarten, Motortyp) und dem auf dem EPM gespeicherten 'Firmware-Typ'.
  • Versuch, ein EPM zu verwenden, das für eine sicherheitsintegrierte Antriebsvariante konfiguriert wurde, in einem nicht-sicherheitsrelevanten Standardumrichter.
  • Das gespeicherte Hardwareprofil oder die Geräteidentifikation des EPM stimmt nicht mit der tatsächlichen Hardwarekonfiguration des Umrichters überein.
Verifizierte technische Daten. Zuletzt aktualisiert: April 2026

Verwandte Fehlercodes

0x2250CiA: Continuous over current (internal)0x2320Short circuit or earth leakage at the motor end0x2340Short circuit at the motor end
Quelle: Lenze i550 Protec Drive
Open Manual (Page 623)Mehr Codes in diesem Handbuch suchen

Reparaturschritte & Checkliste

Klicken Sie auf Schritte, um Ihren Fortschritt zu verfolgen.

  1. 1

    Überprüfen Sie den spezifischen 'Firmware-Typ' des Umrichters (oft auf dem HMI oder in P-Parametern angezeigt) und vergleichen Sie ihn mit dem für das EPM vorgesehenen Typ.

  2. 2

    Stellen Sie sicher, dass das verwendete EPM für die Standard-Firmware-Version des Umrichters vorgesehen ist, oder wenn der Antrieb anwendungsspezifisch ist, stellen Sie sicher, dass das EPM dieser spezifischen Anwendung entspricht.

  3. 3

    Sichern Sie die aktuellen Antriebsparameter, führen Sie dann einen Werksreset durch (z.B. P99.02=1 für Standardeinstellungen), um inkompatible Einstellungen zu löschen und die korrekten Parameter erneut herunterzuladen.

  4. 4

    Verwenden Sie das Softwaretool des Antriebs, um die gespeicherte Konfiguration des EPM mit der tatsächlichen Hardwarekonfiguration, die vom Umrichter erkannt wird, zu vergleichen und Diskrepanzen zu identifizieren.

  5. 5

    Ersetzen Sie das EPM durch ein neues Modul, das leer ist oder einen Parametersatz enthält, der speziell für den aktuellen Firmware-Typ und die Hardwarekonfiguration des Umrichters erstellt wurde.

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