Siemens · DAsl Diagnostics and Alarms
Die geglättete Summe der Phasenströme (i1 + i2 + i3) überschreitet 4% des maximalen Stroms der Leistungseinheit (r0209). Dieser schwerwiegende Zustand deutet oft auf einen Gleichstromzwischenkreis-Erdschluss hin, der eine Gleichstromkomponente in die Netzströme einbringen kann, was potenziell die Leistungseinheit, die Netzdrossel oder den Netzfilter beschädigen oder zerstören kann. Weitere Ursachen sind eine unkalibrierte Strommessung oder eine defekte Strommessung in der Leistungseinheit.
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Motorkabel vom Antriebsausgang trennen und den Isolationswiderstand zwischen Motorphasen und Masse sowie Phase-zu-Phase mit einem Megohmmeter (z.B. 1000V DC) messen.
Abschnitte des Gleichstromzwischenkreises isolieren (Motoren, Bremswiderstände, andere Antriebe trennen), um die Erdschlussstelle zu lokalisieren.
Isolationswiderstand der DC-Sammelschienenverbindungen (DC+ nach Masse, DC- nach Masse) mit einem Megohmmeter messen.
Parameter P0209 (Max. power unit current) und P0210 (Rated motor current) auf korrekte Skalierung prüfen.
Integrität der Stromsensoren innerhalb der Einspeiseeinheit überprüfen, indem Messwerte, falls möglich, mit einem externen Clamp Meter verglichen werden.