Siemens · DAsl Diagnostics and Alarms
Die Kühlkörpertemperatur des HF-Reaktormoduls hat ihre maximal zulässige Grenze überschritten. Dieser Zustand ist oft auf eine unzureichende Kühlung (z.B. Lüfterstörung), ein überlastetes System, das das Modul dazu bringt, übermäßige Wärme zu erzeugen, oder eine Umgebungstemperatur zurückzuführen, die für einen sicheren Betrieb zu hoch ist. Anhaltend hohe Temperaturen können zu Schäden und Ausfällen des Reaktormoduls führen.
Klicken Sie auf Schritte, um Ihren Fortschritt zu verfolgen.
System ausschalten und den Kühlkörper und das Lüfterrad des HF-Reaktormoduls visuell auf Verstopfungen oder Lüftermotorfehler überprüfen.
Druckluft oder eine Bürste verwenden, um Staub oder Fremdmaterial gründlich von den Kühlrippen des Kühlkörpers zu entfernen.
Den Ausgangsstrom (r0067) des Systems überwachen und die Last reduzieren, falls dieser konstant nahe oder über dem Nennstrom des Reaktors liegt.
Die interne Schaltschranktemperatur mit einem Thermometer messen und diese mit der angegebenen maximalen Betriebstemperatur des Moduls vergleichen.
Falls möglich, die Widerstandswerte des Kühlkörper-Temperatursensors mit den Herstellerangaben überprüfen oder mit einem externen IR-Thermometer vergleichen.