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ErrorLib — Industrielle Fehlercodes Bibliothek

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A06105

Einspeisung: Netzversorgungs-Unterspannung

Siemens · DAsl Diagnostics and Alarms

Was bedeutet A06105 ?

Der gefilterte (stationäre) Wert der Netzversorgungsspannung an der Einspeiseeinheit ist unter den konfigurierten Alarmschwellenwert (p0282 multipliziert mit p0210) gefallen. Dies deutet auf ein potenzielles Problem mit der eingehenden Stromversorgung hin, was zu Betriebsinstabilität führen oder schwerwiegendere Fehler auslösen könnte, wenn es nicht umgehend behoben wird.

Häufige Ursachen

  • Spannungseinbruch im Versorgungsnetz oder Brownout-Zustand, was dazu führt, dass die Eingangsspannung unter den Schwellenwert P0282 * P0210 fällt.
  • Überlasteter vorgeschalteter Transformator oder Verteilungsstromkreis, der einen übermäßigen Spannungsabfall während hoher Lasttransienten verursacht.
  • Lose Verbindung oder hoher Widerstand im Haupt-Eingangsstromkreis (z.B. Hauptschütz, Sicherungen, Eingangsklemmen L1/L2/L3).
  • Falsche Einstellung des Parameters P0210 (Spannungsfaktor für Netzphasenüberwachung) oder P0282 (Unterspannungsschwellenwert) für die tatsächliche Netzspannung.
  • Fehlerhafte Spannungsmessschaltung innerhalb der Einspeiseeinheit, die einen ungenauen oder fälschlicherweise niedrigen Messwert liefert.
Verifizierte technische Daten. Zuletzt aktualisiert: April 2026

Verwandte Fehlercodes

201673SI Motion: Sensor Module software/hardware incompatible201680SI Motion CU: Checksum error safety monitoring functions206207Infeed: Line currents not symmetrical
Quelle: Siemens DAsl Diagnostics and Alarms
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Reparaturschritte & Checkliste

Klicken Sie auf Schritte, um Ihren Fortschritt zu verfolgen.

  1. 1

    Überprüfen Sie die tatsächliche Netzversorgungsspannung an den Eingangsklemmen der Einspeiseeinheit (z.B. L1, L2, L3) mithilfe eines True-RMS-Multimeters und vergleichen Sie diese mit der Nennspannung (z.B. 400V).

  2. 2

    Überprüfen Sie die Parameter P0210 (Spannungsfaktor für Netzphasenüberwachung) und P0282 (Unterspannungsschwellenwert), um sicherzustellen, dass sie angemessen eingestellt sind für die nominale Netzspannung und die gewünschte Alarmempfindlichkeit.

  3. 3

    Überprüfen Sie den Haupt-Eingangsstromkreis, einschließlich der Hauptschützkontakte, Sicherungen und Klemmenverbindungen, auf Anzeichen von Überhitzung, Korrosion oder Lockerheit.

  4. 4

    Stellen Sie sicher, dass andere Großverbraucher im selben Versorgungsstromkreis keinen übermäßigen Strom ziehen, was einen Spannungseinbruch am gemeinsamen Sammelschienenbus verursacht.

  5. 5

    Konsultieren Sie die verfügbaren Protokolle zur Netzqualität des Versorgungsunternehmens, um externe Netzstörungen oder Spannungsschwankungen zu identifizieren.

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