Vacon · NXS NXP
Das interne Motortemperaturmodell des Antriebs oder ein externer Sensor zeigt an, dass der Motor mit einer übermäßig hohen Temperatur betrieben wird, hauptsächlich aufgrund einer zu hohen Last. Eine längere Motorübertemperatur führt zur Degradation der Motorwicklungsisolierung, was zu einem vorzeitigen Motorausfall und erhöhtem Energieverbrauch führt.
Klicken Sie auf Schritte, um Ihren Fortschritt zu verfolgen.
Messen Sie den tatsächlichen Motorstrom (U-, V-, W-Phasen) mit einer Stromzange und vergleichen Sie ihn mit dem FLA des Motortypenschilds und dem Ausgangsstrom des Antriebs (A5-04).
Reinigen Sie die Motorkühlrippen und stellen Sie sicher, dass der integrierte Lüfter des Motors ordnungsgemäß funktioniert und nicht blockiert ist.
Überprüfen Sie die im Antrieb programmierten Motorparameter (z.B. P7-02, P7-03, P7-04 für Nennstrom, Frequenz und Spannung des Motors) anhand des Motortypenschilds.
Wenn ein externer Thermistor verwendet wird, trennen Sie ihn vom Antrieb und messen Sie seinen Widerstand (z.B. an den Klemmen X1-1, X1-2) mit einem Multimeter, vergleichen Sie ihn mit einer Temperatur-Widerstands-Tabelle für den Sensortyp.
Erhöhen Sie den Warnschwellenwert für die thermische Motorüberlastung des Antriebs (z.B. P5-05, "Motor Overload Warning") oder den Motorkühlfaktor (z.B. P7-08), wenn der Motor über eine Fremdlüftung verfügt.
Überprüfen Sie die korrekte Dimensionierung des Motors für das Anwendungslastprofil. Bei konstanter Überlastung erwägen Sie eine Vergrößerung des Motors.