Lenze · 9300 Series
Das Antriebssystem bietet Schutz vor Motorübertemperatur, insbesondere überwacht mittels einer I²xt-Überwachungsfunktion. Diese Funktion schützt den Motor vor thermischen Schäden, verursacht durch langanhaltende Überlastung oder unzureichende Kühlung, und löst einen Fehler aus, wenn interne Temperaturgrenzen überschritten werden.
Klicken Sie auf Schritte, um Ihren Fortschritt zu verfolgen.
Messen Sie den tatsächlichen Motorstrom während des Betriebs mit einer Stromzange und vergleichen Sie ihn mit dem angezeigten Ausgangsstrom des Antriebs (z.B. U1-01 Actual Motor Current) und dem Nennstrom auf dem Motortypenschild.
Überprüfen Sie die Kühlrippen des Motors auf Staub-, Schmutz- oder Ablagerungsansammlungen. Stellen Sie sicher, dass eventuell vorhandene externe Lüfter funktionsfähig sind und der Luftstrom ungehindert ist.
Vergewissern Sie sich, dass alle im Antrieb eingestellten Motorparameter (z.B. P1-05 Motor Rated Current, P1-06 Motor Rated Speed, P1-07 Motor No-Load Current) exakt mit den Daten auf dem Motortypenschild übereinstimmen.
Überprüfen Sie die an den Motor angeschlossene mechanische Last auf Anzeichen von Blockierung, übermäßiger Reibung oder Fehlausrichtung. Drehen Sie die Last manuell, um ihre freie Bewegung zu beurteilen, sofern dies sicher ist.
Überwachen Sie die Oberflächentemperatur des Motors mit einer Wärmebildkamera oder einem Kontaktthermometer. Vergleichen Sie die gemessene Temperatur mit der maximalen Nennbetriebstemperatur des Motors (z.B. 80°C für Isolationsklasse F).
Wenn ein externer Thermosensor (z.B. PTC, PT100) verwendet wird, überprüfen Sie dessen Verdrahtungskontinuität und Widerstandswert gemäß Spezifikation (z.B. messen Sie den Widerstand zwischen den Klemmen X3-1 und X3-2 für den PTC-Eingang).