Omron MX2 Series Type V2 Compact Inverter

41 Fehlercodes dokumentiert

01 hex

Modbus Exception: Unsupported Function Code

Diese Modbus Exception weist darauf hin, dass das Master-Gerät einen Function Code gesendet hat, den der Inverter (Slave) nicht erkennt oder unterstützt. Dies bedeutet, dass die Modbus-Anfrage ungültig ist, da sie den Inverter auffordert, eine Operation durchzuführen, für die er nicht ausgelegt ist, was die Ausführung des Befehls verhindert.

02 hex

Modbus Exception: Illegal Data Address

Diese Modbus-Ausnahme tritt auf, wenn das Mastergerät versucht, von einer Datenadresse (Register oder Coil) zu lesen oder in diese zu schreiben, die außerhalb des gültigen Adressbereichs des Umrichters liegt oder nicht existiert. Dies weist auf eine falsche Speicheradresse in der Modbus-Anfrage hin, die der Umrichter nicht erfüllen kann.

03 hex

Modbus Exception: Illegal Data Value

Diese Modbus Exception wird zurückgegeben, wenn das Master-Gerät einen Datenwert sendet, der außerhalb des zulässigen Bereichs oder in einem inakzeptablen Format für die angegebene Modbus-Adresse liegt. Dies bedeutet, dass der zu schreibende Wert gemäß den Parameter-Constraints oder dem Datentyp ungültig ist, was einen erfolgreichen Schreibvorgang verhindert.

21 hex

Modbus-Ausnahme: Daten außerhalb des Bereichs (Schreiben des Holding Registers)

Diese Modbus-Ausnahme tritt speziell auf, wenn in ein Holding Register geschrieben wird und der Datenwert außerhalb des zulässigen Bereichs des Parameters liegt. Es handelt sich um eine spezifischere Version von 'Illegal Data Value' (03 hex) für Schreiboperationen an Holding Registern. Der Umrichter lehnt den Schreibvorgang ab, um zu verhindern, dass Parameter in einen ungültigen Zustand versetzt werden.

22 hex

Modbus-Ausnahme: Funktion nicht erlaubt (Wechselrichterzustandsspezifisch)

Diese Modbus-Ausnahme weist darauf hin, dass der Wechselrichter die angeforderte Funktion aufgrund seines aktuellen Betriebszustands oder seiner Konfiguration nicht ausführen kann. Dies umfasst Versuche, RUN-protected parameters während des Betriebs zu ändern, einen Enter-Befehl auszugeben, während sich der Wechselrichter im RUN oder trip status befindet, in soft-locked oder password-protected registers zu schreiben oder feste I/O terminal settings zu ändern. Es ist eine breite Kategorie von betriebsbedingten Einschränkungen.

23 hex

Modbus-Ausnahme: Schreiben auf Nur-Lese-Register/Coil

Diese Modbus-Ausnahme wird zurückgegeben, wenn das Master-Gerät versucht, Daten in ein Register oder eine Coil zu schreiben, das/die vom Umrichter als nur-lesend konfiguriert ist/sind. Der Umrichter lehnt den Befehl ab, da er die Daten an dieser Adresse nicht ändern kann. Dies betrifft typischerweise Überwachungswerte oder feste Systemstatusanzeigen, die nicht vom Benutzer bearbeitet werden können.

E01.

Überstromschutz während konstanter Geschwindigkeit

Dieser Fehler tritt auf, wenn ein großer Strom durch den Umrichter fließt, während der Motor mit konstanter Geschwindigkeit läuft, typischerweise aufgrund plötzlicher Lastschwankungen oder Bremsbetätigung. Der Schutzschaltkreis des Umrichters wird bei etwa 200% des Nennausgangsstroms aktiviert, was eine Auslösung verursacht, um Schäden an den Umrichterkomponenten zu verhindern.

E02.

Überstromschutz während der Verzögerung

Dieser Fehler weist auf einen übermäßigen Stromfluss durch den Umrichter während der Motorverzögerung hin. Häufige Ursachen sind zu schnelle Verzögerungseinstellungen, das Anwenden mechanischer Bremsen während der Verzögerung oder Lasten mit hoher Trägheit. Der Umrichter löst aus, wenn der Strom etwa 200 % seiner Nennausgangsleistung überschreitet, um seine interne Leistungselektronik zu schützen.

E03.

Überstromschutz während der Beschleunigung

Eine Überstromauslösung während der Motorbeschleunigung deutet auf eine übermäßige Stromaufnahme hin, die oft durch zu schnelle Beschleunigungszeiten, einen blockierten Rotor oder unsachgemäß eingestellte torque boost Parameter verursacht wird. Der Umrichter erkennt diesen Zustand, wenn der Ausgangsstrom etwa 200% seines Nennwerts erreicht, was zu einer Abschaltung zum Schutz der Hauptleistungselemente führt.

E04.

Überstromschutz (Andere Ursachen)

Dieser Überstromfehler tritt aufgrund von Bedingungen auf, die nicht direkt mit konstanter Geschwindigkeit, Beschleunigung oder Verzögerung zusammenhängen, oft beobachtet beim Start oder wenn der Motor bei 0 Hz mit DC injection braking betrieben wird. Es bedeutet, dass der Schutzschaltkreis des Umrichters unerwartet aktiviert wurde, typischerweise bei etwa 200 % des Nennausgangsstroms, aufgrund verschiedener externer oder Abstimmungsfaktoren.

E05.

Überlastschutz

Dieser Fehler weist darauf hin, dass der Motor unter übermäßiger Last läuft, wodurch der Ausgangsstrom des Umrichters oder seine elektronische thermische Schutzfunktion auslöst. Er kann auch ausgelöst werden, wenn der elektronische thermische Pegel (b012/b212) falsch eingestellt ist und somit keinen ausreichenden Schutz vor einem Motorbrand bietet.

E06.

Überlastschutz des Bremswiderstands

Dieser Fehler tritt auf, wenn die Auslastung des regenerativen Bremskreises den konfigurierten Grenzwert (b090) überschreitet, was darauf hinweist, dass der Bremswiderstand überlastet wird. Dies geschieht typischerweise bei häufigen oder längeren Verzögerungszyklen, oder wenn die Kapazität des Bremswiderstands für die Anforderungen der regenerativen Energie der Anwendung unzureichend ist, wodurch eine Beschädigung der Komponente riskiert wird.

E07.

Überspannungsschutz

Ein Überspannungsfehler tritt auf, wenn die DC-Bus-Spannung zwischen den Klemmen P/+2 und N/- einen sicheren Grenzwert überschreitet (typischerweise 400V für die 200V-Klasse oder 800V für die 400V-Klasse). Dies ist oft auf regenerative Energie vom Motor während der Verzögerung, eine übermäßig hohe Eingangsversorgungsspannung oder Netzschwankungen zurückzuführen. Bleibt er ungelöst, kann er die internen Komponenten des Umrichters beschädigen.

E08.

EEPROM Error

Dieser Fehler weist auf ein Problem mit dem integrierten EEPROM des Umrichters hin, in dem Parameter gespeichert werden. Er kann durch externes elektrisches Rauschen, abnormale Temperatur oder einen beschädigten Speicherblock verursacht werden. Diese Störung verhindert, dass der Umrichter Reset-Befehle akzeptiert, und bedeutet, dass gespeicherte Parameter möglicherweise beschädigt oder unlesbar sind, was potenziell zu einem fehlerhaften Betrieb führen kann.

E09.

Unterspannungsschutz

Ein Unterspannungsfehler tritt auf, wenn die DC bus voltage unter einen kritischen Schwellenwert fällt (z.B. 173 VDC für die 200V class oder 345 VDC für die 400V class), wodurch der Steuerkreis den stabilen Betrieb verliert. Dies resultiert typischerweise aus einer niedrigen eingehenden Versorgungsspannung oder einer unzureichenden Stromversorgungsleistung, was zu einer unsachgemäßen Steuerung und einem inverter shutdown führen kann.

E10.

Fehler Stromerfassung

Dieser Fehler weist auf eine Fehlfunktion innerhalb des Stromerfassungsschaltkreises des Umrichters hin. Dies ist ein kritischer interner Hardwarefehler, da der Umrichter für eine korrekte Motorsteuerung und Schutz auf eine präzise Stromrückmeldung angewiesen ist. Tritt dieser Fehler auf, ist der Umrichter in der Regel defekt und kann nicht korrekt betrieben werden, was eine interne Reparatur oder einen Austausch erforderlich macht.

E11.

CPU Error

Ein CPU Error weist auf eine kritische Fehlfunktion oder einen internen Fehler in der zentralen Prozessoreinheit des Umrichters hin. Dies kann durch externe elektrische Störungen oder einen Hardwaredefekt auf der CPU-Platine verursacht werden. Dieser Fehler macht den Umrichter typischerweise unbrauchbar und erfordert spezielle Aufmerksamkeit, da er die Kernsteuerungslogik betrifft.

E12.

Externe Auslösung (EXT)

Dieser Fehler wird durch ein externes Fehlersignal ausgelöst, das am multifunktionalen Eingangsterminal empfangen wurde, das für 'External Trip' (EXT) konfiguriert ist. Es bedeutet, dass ein peripheres System, das mit dem Umrichter verbunden ist, einen Fehlerzustand erkannt und dem Umrichter signalisiert hat, zur Sicherheit oder Prozesssteuerung abzuschalten. Der Umrichter zeigt diesen Code an, löscht den Auslösezustand jedoch erst nach einem Reset.

E13.

Fehler der Wiederanlaufverhinderung nach Netzwiederkehr (USP)

Der USP-Fehler tritt auf, wenn die Funktion zur Wiederanlaufverhinderung nach Netzwiederkehr des Umrichters aktiviert wird. Dieser spezifische Fehler wird ausgelöst, wenn die Stromversorgung eingeschaltet wird, während der RUN-Befehl bereits aktiv ist, wodurch unbeabsichtigte Motorwiederanläufe nach einer Stromunterbrechung verhindert werden. Es handelt sich um eine Sicherheitsfunktion, die einen kontrollierten Start gewährleisten soll.

E14.

Erdschlussschutz

Dieser Fehler wird erkannt, wenn ein Erdschluss zwischen der Ausgangseinheit des Umrichters und dem Motor auftritt, typischerweise beim Einschalten. Die Erdschlussschutzfunktion des Umrichters wird aktiviert, um elektrische Schäden zu verhindern und die Sicherheit zu gewährleisten. Dies deutet auf einen Isolationsfehler oder eine unsachgemäße Verdrahtung im Motorkreis hin.

E15.

Eingangsseitiger Überspannungsschutz

Dieser Fehler tritt auf, wenn die eingehende Gleichspannung zwischen den Klemmen P/+2 und N/- für 10 Sekunden in einem Überlastzustand verbleibt (ca. 390 VDC für die 200-V-Klasse oder 780 VDC für die 400-V-Klasse). Diese anhaltend hohe Spannung weist auf ein Problem mit der Stromversorgung oder eine unzureichende Kapazität zur Bewältigung von Überspannungen hin, wodurch der Wechselrichter zum Schutz auslöst.

E19.

Fehler bei der Temperaturerfassung

Dieser Fehler weist auf einen Fehler im Temperaturerfassungssystem der Kühlrippen des Umrichters hin, wie z.B. eine Sensorunterbrechung oder Fehlfunktion. Dies bedeutet, dass der Umrichter seine Innentemperatur nicht genau überwachen kann, was ein Überhitzungsrisiko darstellt, wenn der Fehler nicht behoben wird, und zu einem Ausfall kritischer Komponenten führen könnte.

E21.

Übertemperatur (Hauptstromkreis)

Dieser Fehler tritt auf, wenn die Temperatur im Hauptstromkreis des Umrichters einen festgelegten Maximalwert überschreitet. Dies wird typischerweise durch hohe Umgebungstemperaturen, unzureichende Belüftung oder verstopfte Kühlrippen verursacht, was zu thermischem Stress an internen Komponenten führt. Längere Exposition gegenüber anormalen Temperaturen kann die Lebensdauer des Umrichters erheblich verkürzen und zu irreversiblen Schäden führen.

E22.

CPU Kommunikationsfehler

Dieser Fehler weist auf eine Fehlfunktion oder einen Fehler hin, der in der eingebauten CPU des Umrichters während der Kommunikation auftritt. Dies kann durch erhebliche elektrische Störsignale oder einen internen Defekt innerhalb der CPU oder ihrer Kommunikationshardware verursacht werden. Es verhindert, dass der Umrichter zuverlässig kommuniziert, was möglicherweise zu unregelmäßigem Verhalten oder einem vollständigen Kontrollverlust führt.

E25.

Hauptstromkreisfehler

Dieser Fehler deutet auf einen kritischen Fehler hin, der auf der Hauptplatine des Umrichters auftritt. Er kann durch erhebliche elektrische Störungen (Rauschen) oder einen internen Hardwaredefekt verursacht werden. Diese Art von Fehler beeinträchtigt die grundlegenden Leistungsumwandlungs- und Steuerungsfunktionen des Umrichters, wodurch er typischerweise außer Betrieb gesetzt wird und eine interne Reparatur oder ein Austausch erforderlich ist.

E26.

Fehler am analogen Stromeingang

Dieser Fehler wird erkannt, wenn ein übermäßiger Strom durch den analogen Stromeingang FI fließt. Dies wird typischerweise durch einen Kurzschluss in der Verkabelung, die mit dem FI-Anschluss verbunden ist, oder durch falsche Verdrahtungsanschlüsse verursacht. Bleibt er ungelöst, kann er die Steuerung des Umrichters beschädigen oder zu ungenauen Frequenzsollwerten führen.

E30.

Treiberfehler

Ein Treiberfehler weist auf eine Störung hin, die vom internen Treiber-IC des Umrichters erkannt wurde, zum Schutz der Hauptleistungselemente (z. B. IGBTs). Dies kann durch starke kurzzeitige Überströme (über 350% des Nennstroms), anormale Innentemperaturen oder einen Abfall der Versorgungsspannung der Haupttreiber-Stromversorgung ausgelöst werden. Dieser Fehler verhindert einen Neustart des Umrichters und erfordert in der Regel eine interne Komponentenprüfung.

E35.

Thermistorfehler

Dieser Fehler tritt auf, wenn der Wechselrichter eine anormale Temperatur erkennt, angezeigt durch einen Widerstandswert von 3 kΩ oder mehr von einem externen Thermistor, der an den TH-Eingangsanschluss angeschlossen ist. Dies deutet darauf hin, dass die Motortemperatur zu hoch ist oder ein Fehler im Thermistor selbst oder seiner Verkabelung vorliegt, der eine genaue Temperaturüberwachung verhindert.

E36.

Bremsfehler

Dieser Fehler weist darauf hin, dass der Umrichter den EIN-/AUS-Status der externen Bremse innerhalb der festgelegten 'Brake Error Detection Time' (b124) nach einem Bremslösesignal nicht überprüfen kann. Er tritt auf, wenn die Bremssteuerungsfunktion (b120 = 01) aktiviert ist, was auf ein Problem mit der Bremse selbst, ihrem Bestätigungssignal oder falschen Zeiteinstellungen hindeutet, was potenziell zu einer unsicheren Lastkontrolle führen kann.

E37.

Notabschaltung

Ein Notabschaltungsfehler wird ausgelöst, wenn die Sicherheitseingangsklemmen GS1/GS2 aktiviert werden, was zu einer schützenden Abschaltung des Umrichters führt. Dies ist eine kritische Sicherheitsreaktion, die anzeigt, dass ein externes Not-Aus-Gerät oder Sicherheitssystem einen gefährlichen Zustand erkannt hat und den Umrichter angewiesen hat, den Betrieb sofort einzustellen.

E38.

Überlastschutz im niedrigen Drehzahlbereich

Dieser Fehler tritt auf, wenn die integrierte elektronische Thermofunktion des Umrichters eine Überlast erkennt, insbesondere während des Betriebs in einem extrem niedrigen Drehzahlbereich (0,2 Hz oder weniger). Dies deutet darauf hin, dass der Motor bei niedrigen Drehzahlen einer übermäßigen Last ausgesetzt ist, wo die Kühleffizienz möglicherweise reduziert ist, oder dass thermische Parameter für Bedingungen mit niedriger Drehzahl nicht korrekt konfiguriert sind.

E40.

Digital Operator Verbindungsfehler

Dieser Fehler tritt auf, wenn die Kommunikation zwischen dem Umrichter und dem entfernten Digital Operator (Model: 3G3AX-OP01) für eine festgelegte Dauer (z.B. 5 Sekunden oder länger) verloren geht oder unterbrochen wird. Dies deutet auf ein Problem mit dem Verbindungskabel oder einen Fehler im Digital Operator selbst hin, wodurch der Umrichter keine Befehle empfangen oder den Status anzeigen kann.

E41.

Modbus Kommunikationsfehler

Ein Modbus-Kommunikationsfehler tritt auf, wenn ein Timeout erkannt wird, typischerweise wenn die 'Operation Selection on Communication Error' (C076) auf 'Trip' (00) eingestellt ist. Dies deutet auf Probleme mit der Kommunikationsgeschwindigkeit, der Verdrahtungsintegrität oder falschen Abschlusswiderstandseinstellungen hin, was einen zuverlässigen Datenaustausch zwischen dem Umrichter und einem Modbus-Master verhindert.

E43.

DriveProgramming Error (Programmfehler)

Dieser Fehler weist auf einen allgemeinen Programmfehler innerhalb der DriveProgramming-Funktion hin. Es bedeutet, dass das interne Sequenzprogramm des Umrichters auf ein Problem gestoßen ist, das die normale Ausführung verhindert, möglicherweise aufgrund von falscher Logik, Syntaxfehlern oder einem unerwarteten Zustand während des Programmierbetriebs. Dies erfordert eine Überprüfung der Programmlogik.

E50. to E59.

DriveProgramming Fehler (Benutzer-Auslösung)

Dieser Fehler weist darauf hin, dass eine benutzerdefinierte Auslösebedingung innerhalb der DriveProgramming-Logik erfüllt wurde, was zur Abschaltung des Umrichters führte. Dies ist eine absichtliche Schutzmaßnahme, die in der benutzerdefinierten Sequenz programmiert ist, kein interner Hardwarefehler. Die spezifische Ursache wird durch die Programmlogik des Benutzers definiert.

E60.

Nicht behebbarer Fehler der Optionseinheit

Dieser Fehler weist darauf hin, dass in einer auf dem Umrichter montierten Optionseinheit, wie z.B. einer EtherCAT Communications Unit, ein nicht behebbarer Fehler erkannt wurde. Dies ist ein kritischer Hardware- oder Firmware-Fehler innerhalb der Optionseinheit selbst, der zu einer Auslösung führt. Der Umrichter kann den Normalbetrieb erst wiederherstellen, wenn der Fehler der Optionseinheit behoben ist.

E69.

Optionsmodul Kommunikations-Timeout

Dieser Fehler tritt auf, wenn ein Kommunikations-Timeout zwischen dem Umrichter und seinem montierten Optionsmodul erkannt wird. Dies deutet typischerweise auf eine Trennung oder einen Kommunikationsfehler im Optionsmodul hin, der den Datenaustausch verhindert. Der Umrichter löst aus, um den Verlust der Kommunikation mit dem kritischen Peripheriegerät anzuzeigen.

E80.

Encoder-Unterbrechungsfehler

Dieser Fehler wird erkannt, wenn die tatsächliche Drehzahl des Motors (Rückmeldung vom Encoder) für eine Dauer, die länger ist als die 'Encoder Disconnection Detection Time' (P077), unterhalb der 'Starting Frequency' (b082) bleibt, während die Ausgangsfrequenz bei oder über der 'Creep Speed Setting' (P015) liegt. Dies deutet auf eine Unterbrechung oder Fehlfunktion des Encoders oder auf falsche Erkennungseinstellungen hin.

E81.

Overspeed Error

Ein Overspeed Error tritt auf, wenn die Drehzahl des Motors, wie vom Encoder erfasst, das konfigurierte 'Overspeed Error Detection Level' (P026) multipliziert mit der maximalen Frequenz überschreitet. Dies kann durch eine falsche P026-Einstellung, eine fehlerhafte Encoder-Verkabelung oder tatsächliche Durchgangsbedingungen des Motors verursacht werden. Der Umrichter löst aus, um mechanische Schäden oder einen unsicheren Betrieb zu verhindern.

E83.

Positionsregelungs-Bereichsüberschreitung

Dieser Fehler tritt während der einfachen Positionsregelung auf, wenn die aktuelle Position des Motors von dem durch die 'Positionsgrenzeinstellung' (P072 und P073) definierten Bereich abweicht. Dies deutet darauf hin, dass der Motor seine akzeptablen Positionsgrenzen überschritten hat, normalerweise aufgrund falscher Einstellungen, externer Kräfte oder einer Fehlfunktion im Positionierungssystem, was eine Sicherheitsabschaltung erfordert.

E99.

STO Selbstdiagnosefehler

Dieser Fehler weist auf einen internen Fehler innerhalb des STO (Safe Torque Off) Eingangsanschlusses des Inverters oder dessen interner Sicherheitsschaltung hin. Dies ist ein kritischer interner Diagnosefehler, der anzeigt, dass die Sicherheitsfunktion des Inverters selbst nicht ordnungsgemäß funktioniert. Er hängt nicht von der Auswahl des GS-Eingangsbetriebs ab, was auf ein grundlegendes Problem mit der Safety-Hardware hindeutet.