Siemens FC176

28 Fehlercodes dokumentiert

22296

Spindelfehler beim Getriebestufenwechsel

Es ist ein Fehler während eines Getriebestufenwechsels für eine Spindel aufgetreten, dessen spezifische Ursache durch einen Fehlercode detailliert wird. Dieser Fehler deaktiviert den NC Start für den betroffenen Kanal und setzt Schnittstellensignale. Potenzielle Unterursachen sind Probleme beim Umschalten auf die Kommando-/PLC-Achse oder spezifische MD Parameter-Einstellungen.

61426

Summe der aktiven Offsets ist nicht gleich Null

Dieser Alarm weist darauf hin, dass die Summe der aktiven Offsets in Geometrieachsen, Fein-Offsets oder rotatorischen Komponenten nicht gleich Null ist, was zu einer Inkonsistenz in den Positionsberechnungen der Maschine führt. Spezifische Fehlercodes (A-E) identifizieren die Art des Offset-Problems (translatorisch, fein oder rotatorisch für verschiedene Achsen). Wenn dies nicht behoben wird, kann dies zu inkorrekten Maschinenbewegungen, ungenauer Positionierung und potenziell zu Beschädigungen des Werkstücks oder der Maschine führen.

61427

Werkzeugdaten des aktiven Werkstückmesstasters falsch oder inaktiv

Dieser Alarm meldet, dass die Daten für den aktuell aktiven Werkstückmesstaster entweder falsch sind oder der Messtaster selbst inaktiv ist. Fehlercode 'A' weist auf einen inaktiven Werkstückmesstaster oder eine inaktive Werkzeugschneide hin, während 'B' signalisiert, dass die Länge L1 des Messtasters Null ist. Dieses Problem verhindert eine genaue Werkstückmessung und kann, wenn nicht korrigiert, zu Bearbeitungsfehlern führen, was Präzision und Qualität beeinträchtigt.

61428

Fehler beim Erstellen der Protokolldatei

Dieser Alarm weist auf ein Problem mit der Fähigkeit des Systems hin, Protokolldateien zu erstellen. Fehlercode 'A' weist auf zu viele Protokolldateien (über 99) im aktuellen Verzeichnis hin, während 'B' darauf hindeutet, dass vorhandene Protokolldateien übermäßig lang sind. Wenn dies nicht behoben wird, können wichtige Diagnosedaten nicht aufgezeichnet werden, was eine effektive Fehlerbehebung und Systemüberwachung behindert.

61429

Messachse (rotary axis 1 or 2) nicht in Grund- oder Sollposition

Dieser Alarm weist darauf hin, dass sich eine rotierende Messachse während des Messbetriebs nicht in ihrer erwarteten Grund- oder Sollposition befindet. Die Fehlercodes 'A' und 'B' beziehen sich darauf, dass rotary axis 1 und 2 bei der ersten Messung nicht in der Grundposition sind. Die Fehlercodes 'C' und 'D' zeigen an, dass sich rotary axis 1 oder 2 bei nachfolgenden Messungen nicht in ihren Sollpositionen befinden. Dies kann zu ungenauen Messungen führen, was zu falschen Bearbeitungsergebnissen und potenziellen Ausschussteilen führen kann.

201630

SI CU: Bremssteuerungsfehler

Die Safety Integrated (SI) Funktion des Antriebs auf der Control Unit (CU) hat einen Bremssteuerungsfehler erkannt, was zu einer STOP A Reaktion geführt hat. Die Ursachen variieren stark je nach Fehlerwert und umfassen Probleme wie einen falschen Parameter p1278, fehlende oder unterbrochene Bremsverbindungen, Erdschlüsse im Bremskabel, Kurzschlüsse in der Bremswicklung oder interne Fehler im Bremssteuerkreis der CU oder deren Kommunikation mit dem Motor Module.

201673

SI Motion: Sensormodul Software/Hardware inkompatibel

Die vorhandene Software und/oder Hardware des Sensormoduls ist nicht kompatibel mit der sicheren Bewegungsüberwachungsfunktion der übergeordneten Steuerung. Dies könnte auf eine veraltete Firmware oder eine ungeeignete Hardwareversion zurückzuführen sein, die die erforderlichen Sicherheitsfunktionen nicht unterstützt. Obwohl dieser Fehler keinen sofortigen Sicherheitsstopp auslöst, verhindert er das korrekte Funktionieren der sicheren Bewegungsüberwachungsfunktionen, was potenziell die Maschinensicherheit gefährdet, wenn kein Upgrade durchgeführt wird.

201680

SI Motion CU: Prüfsummenfehler Sicherheitsüberwachungsfunktionen

Dieser Fehler weist auf eine Diskrepanz zwischen der vom Antrieb berechneten Prüfsumme für sicherheitsrelevante Parameter (r9728) und der Referenzprüfsumme hin, die bei der letzten Maschinenabnahme (p9729) gespeichert wurde. Dies bedeutet, dass sicherheitsrelevante Parameter entweder unbeabsichtigt geändert wurden oder ein Fehler im System vorliegt, der ihre Integrität beeinträchtigt. Dieser Fehler führt zu einem STOP A, der sofortige Maßnahmen erfordert, um die Sicherheitsintegrität zu gewährleisten und einen unsicheren Maschinenbetrieb zu verhindern.

206210

Einspeisung: Summenstrom zu hoch

Dieser Fehler tritt auf, wenn die geglättete Summe der Phasenströme (i1 + i2 + i3) 4% des maximalen Stroms der Leistungseinheit (r0209) überschreitet. Hauptursachen sind ein Erdschluss im DC-Zwischenkreis, der zu einem hohen Summenstrom führt, eine nicht durchgeführte Nullpunktkalibrierung der Strommessung oder eine fehlerhafte Strommessung in der Leistungseinheit. Eine hohe Gleichstromkomponente in den Netzströmen kann die Leistungseinheit, Netzreaktanz oder den Netzfilter schwer beschädigen, wenn sie unbehandelt bleibt, was ein Risiko für Komponentenversagen darstellt.

207015

Motortemperatursensor-Alarm

Ein Fehler wurde bei der Auswertung des Motortemperatursensors festgestellt (konfiguriert über p0600 und p0601). Dieser Alarm löst einen Zeitgeber (p0607) aus, wonach bei anhaltendem Zustand eine kritische Störung (F07016) ausgegeben wird. Häufige Ursachen sind Drahtbruch, unterbrochener Sensor oder ein gemessener Widerstand außerhalb der zulässigen Bereiche (z.B. KTY: R > 1630 Ohm oder R < 50 Ohm, PTC: R < 20 Ohm).

207016

Fehler Motortemperatursensor

Ein kritischer Fehler wurde während der Auswertung des Motortemperatursensors (konfiguriert über p0600 und p0601) erkannt. Dieser Fehler wird typischerweise ausgegeben, wenn Alarm A07015 über die in p0607 konfigurierte Zeit hinaus bestehen bleibt, was auf ein anhaltendes Problem wie Drahtbruch, getrennten Sensor oder Widerstandswerte außerhalb des zulässigen Bereichs hinweist (z.B. KTY: R > 1630 Ohm oder R < 50 Ohm, PTC: R < 20 Ohm).

230020

Power unit: Konfiguration nicht unterstützt

Dieser Fehler bedeutet, dass die angeforderte Konfiguration für die Power unit nicht von ihrer Hardware oder Firmware unterstützt wird. Mögliche Ursachen sind die Anforderung eines nicht unterstützten autonomen Betriebs, ein unzulässiges DRIVE-CLiQ Timing, die Erkennung einer inkompatiblen PM260 PS-ASIC Version oder eine inkompatible Kombination aus Power unit und Control Unit/Adapter. Ein Initialisierungsfehler aufgrund einer vorzeitigen Entnahme der Control Unit kann dies ebenfalls auslösen. Der Betrieb mit einer nicht unterstützten Konfiguration kann zu Systeminstabilität, Fehlfunktionen führen oder den Antrieb vollständig am Start hindern.

231111

Encoder 1: Absolute EnDat Interner Fehler/Störung

Ein interner Fehler wurde in Absolute Encoder 1 (EnDat) erkannt, wie durch gesetzte Bits in seinem Fehlerwort angezeigt wird. Dies kann auf Probleme wie ein ausgefallenes Beleuchtungssystem, geringe Signalamplitude, falsche Positionswerte oder Probleme mit der 5V-Stromversorgung des Encoders (Überspannung, Unterspannung, Überstrom) hinweisen. Falls zutreffend, könnte dies auch bedeuten, dass die Encoder-Batterie ausgetauscht werden muss.

232111

Encoder 2: Absolutwertgeber EnDat, interner Fehler/Störung

Das EnDat-Geberfehlerwort liefert verschiedene Fehlerbits, die auf interne Probleme hinweisen. Diese können von einem defekten Beleuchtungssystem, geringer Signalamplitude, falschen Positionswerten oder Versorgungsspannungsunregelmäßigkeiten (Über-/Unterspannung, Überstrom) reichen, die den Geber betreffen. Zusätzlich können serielle Kommunikationsfehler wie falsche Ruhezustände, ein nicht reagierender Geber, CRC-Fehler oder Quittierungsfehler auftreten. Wenn diese Geber- oder Kommunikationsprobleme bestehen bleiben, können sie zu ungenauer Positionsrückmeldung führen, die Antriebsregelung beeinträchtigen und möglicherweise Betriebsstillstände oder unerwartetes Maschinenverhalten verursachen.

233111

Encoder 3: Absolute EnDat Interner Fehler/Störung

Ein interner Fehler wurde im Absolute Encoder 3 (EnDat) erkannt, wie durch gesetzte Bits in seinem Fehlerwort angezeigt wird. Dies kann auf Probleme hinweisen wie ein ausgefallenes Beleuchtungssystem, geringe Signalamplitude, falsche Positionswerte oder Probleme mit der 5V-Stromversorgung des Encoders (Überspannung, Unterspannung, Überstrom). Gegebenenfalls könnte dies auch bedeuten, dass die Encoder-Batterie ausgetauscht werden muss.

237056

HF damping module: Kühlkörper-Übertemperatur

Dieser Alarm weist darauf hin, dass die Kühlkörpertemperatur des HF damping module ihren zulässigen Grenzwert überschritten hat. Häufige Ursachen sind unzureichende Kühlung durch Lüfterausfall oder -blockade, übermäßige Modulüberlastung oder eine übermäßig hohe Umgebungstemperatur im Gehäuse. Obwohl es sich zunächst um einen Alarm handelt, kann eine längere Übertemperatur zu einer Bauteildegradation, einer verkürzten Lebensdauer und einem eventuellen Ausfall des damping module führen, was die Antriebsleistung beeinträchtigt und potenziell zu einem Systemausfall führen kann.

237310

HF reactor module: Übertemperatur

Dieser Alarm signalisiert, dass die Temperatur des HF reactor module ihre sichere Betriebsgrenze überschritten hat. Ursachen umfassen typischerweise unzureichende Kühlung aufgrund eines defekten Lüfters oder blockierter Luftstrom, einen Überlastzustand am module oder eine erhöhte Umgebungstemperatur in der Betriebsumgebung. Anhaltende Übertemperatur kann die Integrität des reactor module beeinträchtigen, was zu vorzeitigem Komponentenverschleiß oder Ausfall führt und möglicherweise die Stabilität und Leistung des gesamten Antriebssystems beeinträchtigt.

237311

HF-Reaktormodul: Übertemperatur Kühlkörper

Dieser Fehler zeigt an, dass die Kühlkörpertemperatur des HF-Reaktormoduls die zulässige Grenze überschritten hat, was eine OFF2-Reaktion auslöst und den Antrieb stoppt. Ursachen sind unzureichende Kühlung (z.B. Lüfterausfall), Modulüberlastung oder eine zu hohe Umgebungstemperatur, die zu einem kritischen thermischen Zustand führt. Dieser Fehler erfordert sofortige Aufmerksamkeit, da anhaltende Übertemperatur zu irreversiblen Schäden am Reaktormodul führen und die Betriebsintegrität und Sicherheit des Antriebs beeinträchtigen kann.

237312

HF-Reaktormodul: Übertemperatur oder Lüfterausfall

Dieser Alarm weist darauf hin, dass das Reaktormodul eine Übertemperatur oder einen Lüfterausfall erkannt hat. Die unmittelbaren Ursachen können eine getrennte oder defekte Verbindung zwischen dem Reaktor- und Dämpfungsmodul, ein Fehlfunktion des Reaktormodul-Lüfters oder eine übermäßig hohe Umgebungstemperatur sein. Wenn dieser Alarm länger als 30 Sekunden anhält, eskaliert er zum Fehler F37313, der einen kritischeren Zustand anzeigt. Ein Weiterbetrieb unter diesen Bedingungen birgt das Risiko einer dauerhaften Beschädigung des Moduls.

237313

HF-Reaktormodul: Übertemperatur oder Lüfterausfall

Dieser Fehler wird ausgelöst, wenn der Alarm A37312 (Übertemperatur oder Lüfterausfall im Reaktormodul) länger als 30 Sekunden anhält, was zu einer OFF2-Reaktion führt und den Antrieb stoppt. Die zugrunde liegenden Probleme sind typischerweise ein getrennter/defekter Stecker zwischen dem Reaktor- und Dämpfungsmodul, ein defekter Lüfter des Reaktormoduls oder eine Umgebungstemperatur, die sichere Grenzwerte überschreitet. Dieser Fehler weist auf einen kritischen Zustand hin, der sofortige Maßnahmen erfordert, um schwere Schäden am HF-Reaktormodul zu verhindern und die Systemsicherheit zu gewährleisten.

237502

HF-Dämpfungsmodul: Dämpfungsspannung zu hoch

Dieser Alarm zeigt an, dass die Dämpfungsspannung im HF-Dämpfungsmodul ihren Alarmschwellenwert überschritten hat. Dies kann passieren, wenn eine Motoroberschwingung mit hoher Amplitude mit der Resonanzfrequenz des Ausgangsfilters zusammenfällt oder wenn der Stromregler die Resonanz des Ausgangsfilters übermäßig anregt. Steigt die Dämpfungsspannung weiterhin auf ein unzulässig hohes Niveau an, wird sie zu Fehler F37002 eskalieren. Eine hohe Dämpfungsspannung kann zu Bauteilbelastung, reduzierter Lebensdauer und einem potenziellen Ausfall des Dämpfungsmoduls oder verwandter Komponenten führen.

237800

HF damping module: Gruppensignal

Dies ist ein allgemeiner Gruppenalarm, der anzeigt, dass das HF damping module mindestens einen internen Fehler erkannt hat. Er dient als konsolidiertes Signal und nicht als spezifische Fehlermeldung, was bedeutet, dass die genaue Art des Problems nicht allein durch diesen Code angegeben wird. Eine weitere Untersuchung anderer individueller Alarme oder Fehlermeldungen, die mit dem HF damping module zusammenhängen, ist erforderlich, um das genaue Problem zu ermitteln. Ohne Behebung des zugrundeliegenden Fehlers kann die Funktionalität des Moduls beeinträchtigt werden, was potenziell zu Problemen bei der Antriebsleistung oder Ausfällen führen kann.

240003

Fehler an DRIVE-CLiQ Buchse X103

Ein Fehler wurde am Antriebsobjekt festgestellt, das an die DRIVE-CLiQ Buchse X103 angeschlossen ist. Der Fehlerwert (r0949) gibt den ersten spezifischen Fehler an, der für dieses angeschlossene Antriebsobjekt aufgetreten ist. Dieser generische Fehler erfordert eine weitere Untersuchung des an X103 angeschlossenen Geräts.

240004

Fehler an DRIVE-CLiQ Buchse X104

Es wurde ein Fehler am Antriebsobjekt festgestellt, das mit der DRIVE-CLiQ Buchse X104 verbunden ist. Der Fehlerwert (r0949) zeigt den ersten spezifischen Fehler an, der für dieses verbundene Antriebsobjekt aufgetreten ist. Dieser generische Fehler erfordert eine weitere Untersuchung des an X104 angeschlossenen Geräts.

240005

Fehler an DRIVE-CLiQ Buchse X105

Ein Fehler wurde am Antriebsobjekt erkannt, das an die DRIVE-CLiQ Buchse X105 angeschlossen ist. Der Fehlerwert (r0949) gibt den ersten spezifischen Fehler an, der für dieses angeschlossene Antriebsobjekt aufgetreten ist. Dieser generische Fehler erfordert eine weitere Untersuchung des an X105 angeschlossenen Geräts.

240100

Alarm an DRIVE-CLiQ Buchse X100

Ein Alarm wurde am Antriebsobjekt erkannt, das an DRIVE-CLiQ Buchse X100 angeschlossen ist. Der Alarmwert (r2124) zeigt den ersten spezifischen Alarm an, der für dieses angeschlossene Antriebsobjekt aufgetreten ist. Dieser generische Alarm weist auf einen Warnzustand hin, der eine weitere Untersuchung des an X100 angeschlossenen Geräts rechtfertigt.

F01773

F-DO Teststopp-Fehler (CU)

Während des Teststopp-Verfahrens auf Seiten der Control Unit (CU) ist ein Fehler aufgetreten, insbesondere im Zusammenhang mit der Auswertung der Zustände für Fail-safe Digital Outputs (F-DOs). Dies weist darauf hin, dass die erwarteten Zustände der DOs oder diagnostic DOs nicht erfüllt wurden, oder ein internes Timer-/Zustandsproblem aufgetreten ist, oft ein Missverhältnis zwischen erwarteten und read-back Signalen während eines Testzustands.

F30773

F-DO Teststopp-Fehler (MM)

Ein Fehler ist während des Teststopp-Verfahrens auf Seiten des Motor Module (MM) aufgetreten, insbesondere im Zusammenhang mit der Auswertung von Zuständen für Fail-safe Digital Outputs (F-DOs). Dies deutet darauf hin, dass die erwarteten Zustände der DOs oder Diagnose-DOs nicht erfüllt wurden, oder ein internes Timer-/Zustandsproblem aufgetreten ist, oft eine Diskrepanz zwischen erwarteten und rückgelesenen Signalen während eines Testzustands.