Siemens DCM

60 Fehlercodes dokumentiert

A01019

Schreiben auf das wechselbare Datenmedium fehlgeschlagen

Ein Versuch, Daten auf das wechselbare Datenmedium (z. B. eine SD-Karte) zu schreiben, ist fehlgeschlagen. Dies könnte auf ein fehlerhaftes Medium, unsachgemäßes Einstecken oder Schreibschutz hindeuten. Fehlgeschlagene Datensicherungen bedeuten, dass kritische Parameter oder Protokolle nicht gespeichert werden, wodurch Datenverlust riskiert wird, falls das System einen Fehler aufweist oder neu gestartet wird.

A01020

Schreibvorgang auf RAM-Disk fehlgeschlagen

Das System konnte keine Daten auf die interne RAM-Disk schreiben. Dies geschieht typischerweise, wenn die RAM-Disk voll ist oder ihre Größe für die zu schreibenden Daten, wie z.B. das System-Logbuch, nicht ausreichend konfiguriert ist. Ein fehlgeschlagener Schreibvorgang auf die RAM-Disk kann zu einer unvollständigen Protokollierung von Ereignissen oder Betriebsdaten führen, was die Fehlerbehebung erschwert und potenziell kritische Probleme verbergen kann.

A01028

Konfigurationsfehler

Die heruntergeladene Parametrierdatei ist inkompatibel mit dem aktuell installierten Modultyp (z.B. abweichende Order No. oder MLFB). Das bedeutet, die Konfigurationseinstellungen stimmen nicht mit der Hardware überein, was einen korrekten Betrieb verhindert. Der Betrieb mit einer inkompatiblen Konfiguration kann zu unregelmäßigem Verhalten oder Startunfähigkeit führen.

A03520

CU: Temperatursensorfehler

Ein Fehler ist bei der Auswertung des Temperatursensors aufgetreten, bei dem es sich voraussichtlich um einen Ni1000 oder PT1000 handelt, der über einen Analogeingang (AI2 oder AI3) angeschlossen ist. Mögliche Ursachen sind Drahtbruch, nicht angeschlossener Sensor oder ein Kurzschluss, der zu einem zu niedrigen gemessenen Widerstand führt. Dies kann zu einer ungenauen Temperaturüberwachung und bei Nichtbehebung zu potenzieller Überhitzung führen.

A05000

Leistungsteil: Übertemperatur Kühlkörper AC-Umrichter

Der Alarmgrenzwert für Übertemperatur am Kühlkörper des AC-Umrichters wurde erreicht. Dies weist darauf hin, dass das Leistungsteil mit erhöhter Temperatur betrieben wird. Steigt die Temperatur um weitere 5 K an, wird der Fehler F30004 ausgelöst, was potenziell zu einem Antriebsstillstand und Komponentenschäden führen kann.

A05001

Leistungsteil: Übertemperatur Sperrschicht-Chip

Der Alarmschwellenwert für Übertemperatur des Sperrschicht-Chips des Leistungshalbleiters im AC-Umrichter wurde erreicht. Dies deutet darauf hin, dass die internen Halbleiterkomponenten hohe Temperaturen aufweisen. Wenn die Sperrschichttemperatur um weitere 15 K ansteigt, wird der Fehler F30025 ausgelöst, was zu Beschädigungen oder Ausfällen der Leistungshalbleiter führen kann.

A05002

Leistungseinheit: Lufteinlass-Übertemperatur

Bei Chassis-Leistungseinheiten wurde der Alarmschwellenwert für die Lufteinlass-Übertemperatur erreicht, der typischerweise bei luftgekühlten Einheiten auf 42 °C mit einer Hysterese von 2 K eingestellt ist. Dies deutet darauf hin, dass die Zuluft zur Kühlung zu heiß ist. Wenn die Lufteinlasstemperatur um weitere 13 K ansteigt, wird der Fehler F30035 ausgegeben, wodurch eine kritische Überhitzung der Leistungseinheit riskiert wird.

A05003

Leistungseinheit: Interne Übertemperatur

Dieser Alarm weist darauf hin, dass die interne Temperatur innerhalb einer Gehäuse-Leistungseinheit ihren Alarmschwellenwert erreicht hat. Wenn die Temperatur um weitere 5 K ansteigt, eskaliert dies zu Fehler F30036, was zu einem Abschalten führt. Es ist entscheidend, dies zu beheben, um potenzielle Schäden zu verhindern und den fortgesetzten Betrieb sicherzustellen.

A05004

Leistungseinheit: Gleichrichter Übertemperatur

Der Gleichrichter in der Leistungseinheit hat seinen Übertemperatur-Alarmschwellenwert erreicht. Steigt die Temperatur um weitere 5 K an, wird der Fehler F30037 ausgelöst, was möglicherweise zu einem Antriebsstillstand führt. Ursachen können eine hohe Umgebungstemperatur, eine übermäßige Last, ein Lüfterausfall oder Probleme mit der Netzversorgung sein. Das Ignorieren dieser Warnung kann zu einer Beschädigung des Gleichrichters führen.

A05006

Leistungseinheit: Übertemperatur thermisches Modell

Dieser Alarm weist darauf hin, dass das thermische Modell für blocksize Leistungseinheiten eine übermäßige Temperaturdifferenz zwischen dem Halbleiterchip und seinem Kühlkörper festgestellt hat. Während es sich oft automatisch behebt, kann es, wenn die Temperatur weiter steigt, zum Fehler F30024 führen. Anhaltend hohe Temperaturdifferenzen können die Lebensdauer der Leistungseinheitskomponenten reduzieren.

A06921

Bremswiderstand Phasenunsymmetrie

Dieser Alarm zeigt an, dass die drei Phasen der Brems-Chopper-Widerstände nicht symmetrisch sind, was bedeutet, dass ein Ungleichgewicht in ihren Widerstandswerten vorliegt. Dies könnte auf Probleme mit den Zuleitungskabeln oder auf einen falsch eingestellten Überwachungsschwellenwert zurückzuführen sein. Unsymmetrie kann zu einer ungleichmäßigen Stromverteilung und zu einer verminderten Wirksamkeit des Brems-Choppers führen, was potenziell andere Fehler verursachen kann.

A07012

Antrieb: I2t motor model Übertemperatur

Das interne thermische I2t model, primär für Synchronmotoren, hat festgestellt, dass die berechnete Temperatur des Motors einen Alarmschwellenwert überschritten hat. Dies deutet darauf hin, dass der Motor aufgrund anhaltender Last oder Umgebungsbedingungen nahe seiner thermischen Grenzwerte arbeitet. Wird dies ignoriert, kann dies zu einem tatsächlichen Motor-Übertemperaturfehler und potenziellen Schäden führen.

A07015

Antrieb: Motor temperature sensor Alarm

Dieser Alarm weist auf ein Problem mit dem Signal des Motor temperature sensor hin, wie z.B. einen Kabelbruch (high resistance) oder einen Kurzschluss (low resistance), der eine genaue Temperaturüberwachung verhindert. Wird dies nicht innerhalb des timer p0607 behoben, eskaliert es zu fault F07016. Der Antrieb kann die Motortemperatur nicht zuverlässig überwachen, was bei fehlenden anderen Schutzmaßnahmen zu Überhitzung führen kann.

A07850

Externer Alarm 1

Das BICO-Signal für 'Externer Alarm 1' wurde ausgelöst, was darauf hindeutet, dass die vordefinierte Bedingung für diesen Alarm erfüllt wurde. Dies ist ein benutzerkonfigurierbarer Alarm, der an ein externes Ereignis, einen Sensor oder einen Logikeingang gebunden ist. Die spezifische Ursache wird durch Parameter p2112 definiert.

A07851

Externer Alarm 2

Das BICO-Signal für 'Externer Alarm 2' wurde ausgelöst, was darauf hinweist, dass die vordefinierte Bedingung für diesen Alarm erfüllt wurde. Dies ist ein vom Benutzer konfigurierbarer Alarm, der mit einem externen Ereignis, Sensor oder Logikeingang verknüpft ist. Die spezifische Ursache wird durch Parameter p2116 definiert.

A07852

Externer Alarm 3

Das BICO-Signal für 'externer Alarm 3' wurde ausgelöst, was anzeigt, dass die vordefinierte Bedingung für diesen Alarm erfüllt wurde. Dies ist ein benutzerkonfigurierbarer Alarm, der an ein externes Ereignis, einen Sensor oder einen Logikeingang gebunden ist. Die spezifische Ursache wird durch Parameter p2117 definiert.

A07927

Gleichstrombremsung aktiv

Der Motor wird derzeit mittels Gleichstrom gebremst, was ein normaler Betriebszustand ist. Dieser Alarm erscheint, wenn eine Meldung mit der Antwort 'DCBRK' aktiv ist und den Bremsstrom (p1232) für eine Dauer (p1233) einspeist oder bis der Stillstandsschwellwert (p1226) unterschritten wird. Er kann auch manuell über den Binektor-Eingang p1230 aktiviert werden. Dies ist ein informativer Alarm und zeigt keinen Fehler an.

A07929

Antrieb: Kein Motor erkannt

Nachdem die Wechselrichterimpulse freigegeben sind, bleibt der absolute Stromwert kritisch klein, was darauf hindeutet, dass kein Motor angeschlossen oder vom Antrieb richtig erkannt wurde. Bei Vektorregelung mit einem Asynchronmotor folgt auf diesen Alarm typischerweise der Fehler F07902. Dieses Problem verhindert den Motorbetrieb und kann auf Verdrahtungsprobleme oder falsche Einstellungen für niedrigen Strom zurückzuführen sein.

A30034

Leistungsteil: Interne Übertemperatur

Dieser Alarm weist darauf hin, dass die interne Temperatur im Leistungsteil ihren Alarmschwellenwert erreicht hat. Wenn die Temperatur weiter ansteigt, könnte dies zum Fehler F30036 führen. Häufige Ursachen sind hohe Umgebungstemperatur oder unzureichende Kühlung aufgrund eines Lüfterausfalls. Bleibt er ungelöst, besteht das Risiko einer Beschädigung des Leistungsteils oder einer Abschaltung.

A30042

Leistungsteil: Lüfterbetriebszeit erreicht oder überschritten

Dieser Alarm weist darauf hin, dass der Kühlgebläse im Leistungsteil seine festgelegten maximalen Betriebsstunden (typischerweise 500 Stunden), wie in p0252 konfiguriert, erreicht oder überschritten hat. Obwohl der Lüfter noch funktionsfähig sein mag, dient dies als vorbeugende Wartungswarnung. Der Weiterbetrieb mit einem gealterten Lüfter erhöht das Risiko eines Lüfterausfalls und nachfolgender Übertemperaturfehler, was das Leistungsteil potenziell beschädigen könnte.

A30049

Leistungseinheit: Interner Lüfter defekt

Der interne Kühllüfter in der Leistungseinheit ist ausgefallen. Dies ist ein kritischer Alarm, da der Lüfter für die Wärmeableitung unerlässlich ist. Ein fortgesetzter Betrieb ohne funktionsfähigen Lüfter führt schnell zu Übertemperaturfehlern und potenziell irreversiblen Schäden an der Elektronik der Leistungseinheit.

A30804

Leistungseinheit: CRC

Ein Cyclic Redundancy Check (CRC)-Fehler wurde in den Daten des Aktors erkannt, was auf eine Beschädigung während der Datenübertragung oder -speicherung hinweist. Dies kann zu unzuverlässigen Steuersignalen oder unerwartetem Verhalten in der Leistungseinheit führen, was die Motorsteuerung und Systemstabilität beeinträchtigt.

A30810

Leistungseinheit: Watchdog-Timer

Während des Bootvorgangs wurde festgestellt, dass die Ursache des vorherigen Systemresets ein SAC (System Access Controller) Watchdog-Timer-Überlauf war. Dies bedeutet, dass ein kritischer Softwareprozess den Watchdog-Timer nicht innerhalb der ihm zugewiesenen Zeit bestätigt hat, was zu einem unerwarteten Systemreset führte. Wiederholte Vorkommen können auf Software-Instabilität oder Ressourcenkonflikte hinweisen.

F01000

Interner Softwarefehler

Ein nicht spezifizierter interner Softwarefehler ist in der Control Unit aufgetreten. Der Fehlerwert (r0949) wird typischerweise zur internen Fehlerbehebung bei Siemens bereitgestellt. Dies deutet auf ein Problem mit dem Betriebssystem oder der Anwendungssoftware des Antriebs hin, was zu unvorhersehbarem Verhalten oder einem Systemstillstand führen kann.

F01001

FloatingPoint exception

Eine Ausnahme, wie eine ungültige Operation, Division durch Null, Überlauf, Unterlauf oder ein ungenaues Ergebnis, trat während einer FloatingPoint Datenoperation auf. Dieser Fehler kann vom Basissystem oder einer spezifischen Anwendung wie FBLOCKS oder DCC stammen. Der Fehlerwert (r0949) und r9999 liefern detaillierte Informationen über die Ursache und den Programmzähler zum Zeitpunkt der Ausnahme und weisen auf einen kritischen Berechnungsfehler hin.

F01018

Der Startvorgang wurde mehrmals unterbrochen

Der Startvorgang des Moduls wurde wiederholt unterbrochen, möglicherweise aufgrund von Stromausfall, einem CPU crash oder ungültigen Benutzerdaten. Bei diesem Fehler wird das Modul auf factory settings zurückgesetzt. Anhaltende Unterbrechungen deuten auf ein zugrunde liegendes Hardware- oder Konfigurationsproblem hin, das den Verlust von custom parameters und betriebliche Instabilität riskiert.

F01023

Software timeout (internal)

Ein interner Software-Timeout ist in der Steuereinheit des Antriebs aufgetreten, was darauf hindeutet, dass eine Software-Aufgabe nicht innerhalb ihres erwarteten Zeitrahmens abgeschlossen wurde. Dies kann durch temporäre Softwareprobleme, beschädigte Firmware oder zugrunde liegende Hardwareprobleme verursacht werden. Ein interner Software-Timeout kann zu unvorhersehbarem Antriebsverhalten oder einem vollständigen Systemstopp führen.

F01030

Lebenszeichenfehler der Mastersteuerung

Der Antrieb hat sein "sign-of-life"-Signal von einer aktiven PC-Mastersteuerung innerhalb der konfigurierten Überwachungszeit verloren, was auf eine Kommunikationsunterbrechung hinweist. Folglich ist die Mastersteuerung auf die BICO-Verschaltung zurückgefallen. Dieser Fehler stoppt die PC-basierte Steuerung, was potenziell zu einem unkontrollierten Zustand oder einem Produktionsstopp führt.

F06310

Versorgungsspannung (p0210) falsch parametriert

Dieser Fehler weist darauf hin, dass die gemessene Zwischenkreisspannung nach dem Vorladevorgang außerhalb des erwarteten Toleranzbereichs liegt, basierend auf der parametrieren Versorgungsspannung (p0210). Dies könnte auf falsche Parametereinstellungen oder ein tatsächliches Problem mit der eingehenden Netzversorgungsspannung zurückzuführen sein. Der Betrieb mit falschen Spannungsparametern oder einer instabilen Versorgung kann zu Antriebsstörungen oder -schäden führen.

F06922

Bremswiderstand Phasenausfall

Dieser Fehler weist auf einen erkannten Phasenausfall in einem der Bremswiderstände hin. Abhängig vom Fehlerwert (U, V oder W) kann das Zuleitungskabel einer bestimmten Phase offen oder getrennt sein. Dies kann die Fähigkeit des Antriebs beeinträchtigen, regenerative Energie abzuleiten, was möglicherweise zu Überspannungsfehlern oder Steuerungsproblemen führt.

F07011

Antrieb: Motorübertemperatur

Der Motor hat seinen programmierten Temperaturgrenzwert überschritten, oder das I2t-Wärmemodell zeigt Übertemperatur an. Dies kann durch Motorüberlastung, hohe Umgebungstemperatur oder Probleme mit dem Temperatursensor selbst (Kabelbruch, falscher Anschluss) verursacht werden. Längere Übertemperatur birgt das Risiko einer dauerhaften Motorschädigung.

F07016

Antrieb: Fehler Motortemperatursensor

Ein Fehler wurde bei der Auswertung des Motortemperatursensors (konfiguriert in p0601) erkannt. Mögliche Ursachen sind ein Drahtbruch (KTY: R > 2120 Ohm), der Sensor ist nicht angeschlossen, oder ein zu geringer gemessener Widerstand aufgrund eines Kurzschlusses (PTC: R < 20 Ohm, KTY: R < 50 Ohm). War der Alarm A07015 vorhanden, wurde dieser Fehler nach Ablauf des Timers p0607 ausgegeben, was auf ein länger andauerndes Problem hinweist.

F07080

Antrieb: Falscher Regelparameter

Ein oder mehrere Regelparameter wurden falsch parametriert, z. B. p0356 (L_spread) auf 0 gesetzt. Der Fehlerwert (r0949) gibt die spezifische Parameternummer an, die betroffen ist und kann bei Vektorregelantrieben oder Synchronmotoren variieren. Falsche Parameter können zu instabilem Betrieb, schlechter Leistung oder einer Antriebsfehlfunktion führen.

F07806

Antrieb: Grenzwert für regenerative Leistung überschritten (F3E)

Bei PM250 und PM260 Blocksize-Leistungsteilen wurde die regenerative Nennleistung (r0206[2]) länger als 10 Sekunden kontinuierlich überschritten. Dies weist darauf hin, dass der Antrieb übermäßige Energie in den DC-Bus oder die Versorgung zurückspeist, was zu Überspannung und potenziellen Schäden führen kann, wenn die Rückspeisefähigkeit unzureichend ist.

F07807

Antrieb: Kurzschluss erkannt

Ein Phase-zu-Phase-Kurzschluss wurde an den motorseitigen Ausgangsklemmen des Umrichters festgestellt. Dies ist ein kritischer Fehler, der die Leistungseinheit schwer beschädigen kann, wenn er nicht behoben wird. Er kann auch ausgelöst werden, wenn die Netz- (Eingangs-) und Motor- (Ausgangs-) Kabel versehentlich vertauscht werden, was einen Kurzschlusszustand erzeugt.

F07810

Antrieb: Leistungsteil-EEPROM ohne Bemessungsdaten

Es sind keine Bemessungsdaten im EEPROM des Leistungsteils gespeichert, die für den korrekten Betrieb des Antriebs unerlässlich sind. Dies kann auf ein fehlerhaftes EEPROM, ein uninitialisiertes Leistungsteil oder eine Ersatzeinheit hinweisen, die nicht ordnungsgemäß konfiguriert wurde. Ohne diese Daten kann der Antrieb seine nominalen Betriebscharakteristiken nicht bestimmen.

F07860

Externer Fehler 1

Ein externes Überwachungsgerät oder -system hat das Eingangssignal 'externer Fehler 1' am Umrichter ausgelöst. Dies weist auf einen kritischen Zustand hin, der von Geräten außerhalb der internen Überwachung des Umrichters erkannt wurde, was eine Untersuchung der angeschlossenen externen Sicherheitskette oder des Prozesses erfordert. Das Ignorieren dieses Fehlers kann zu Geräteschäden oder unsicheren Betriebsbedingungen führen.

F07861

External fault 2

Ein externes Überwachungsgerät oder -system hat das Eingangssignal "external fault 2" an den Antrieb ausgelöst. Dies weist auf einen kritischen Zustand hin, der von Geräten außerhalb der internen Überwachung des Antriebs erkannt wurde, und erfordert die Untersuchung der angeschlossenen externen Sicherheitskette oder des Prozesses. Das Ignorieren dieses Fehlers kann zu Geräteschäden oder unsicheren Betriebsbedingungen führen.

F07862

Externer Fehler 3

Ein externes Überwachungsgerät oder -system hat das Eingangssignal "External fault 3" zum Umrichter ausgelöst. Dies weist auf einen kritischen Zustand hin, der von Geräten außerhalb der internen Überwachung des Umrichters erkannt wurde, was eine Untersuchung der angeschlossenen externen Sicherheitskette oder des Prozesses erfordert. Das Ignorieren dieses Fehlers kann zu Geräteschäden oder unsicheren Betriebsbedingungen führen.

F07900

Antrieb: Motor blockiert

Der Motor hat über einen längeren Zeitraum an seiner Drehmomentgrenze gearbeitet, während er unter einem definierten Drehzahlschwellenwert blieb, was auf eine mechanische Blockade oder eine starke Überlastung hindeutet. Dies könnte auch durch Drehzahlschwingungen an der Reglergrenze oder durch thermisches Derating der Leistungseinheit verursacht werden. Ein fortgesetzter Betrieb in diesem Zustand kann zu Motorüberhitzung, mechanischen Schäden oder Schäden am Antrieb führen.

F07901

Antrieb: Motor-Überdrehzahl

Die tatsächliche Motordrehzahl hat ihr konfiguriertes maximal zulässiges Limit überschritten, entweder in positiver oder negativer Richtung. Dies deutet auf einen möglichen Verlust der Drehzahlregelung, eine fehlerhafte Parametrierung oder eine externe Kraft hin, die den Motor antreibt. Das Überschreiten der Nennrehzahl des Motors kann zu mechanischem Versagen, Rotorschäden oder Sicherheitsrisiken führen.

F07925

Antrieb: Drehmoment/Drehzahl außerhalb der Toleranz

Dieser Fehler weist auf eine Abweichung zwischen der erwarteten und der tatsächlichen Motorleistung hin. Wenn p2193=1, weicht das Drehmoment von der definierten Drehmoment-/Drehzahlhüllkurvencharakteristik ab. Wenn p2193=2, weicht das Drehzahlsignal eines externen Gebers (p3230) von der internen Drehzahl (r2169) ab. Dies deutet auf ein mechanisches Problem, eine falsche Geber-Einrichtung oder eine unsachgemäße Antriebsparametrierung hin.

F07936

Antrieb: Lastfehler

Die Lastüberwachungsfunktion hat einen erheblichen Fehler in der mechanischen Last, die mit dem Antrieb verbunden ist, erkannt. Dies deutet auf eine Abweichung von den erwarteten Lastbedingungen hin, potenziell verursacht durch einen gerissenen Riemen, eine defekte Kupplung oder ein anderes mechanisches Problem in der angetriebenen Maschine. Wird dies nicht behoben, kann es zu Produktionsausfällen oder weiteren mechanischen Schäden führen.

F07950

Motorparameter inkorrekt

Die Motorparameter wurden bei der Inbetriebnahme falsch eingegeben, wie z.B. die Einstellung von P0300 (Motortyp) auf 0, was anzeigt, dass kein Motor vorhanden ist. Der Fehlerwert (r0949) gibt die betreffende Parameternummer an. Falsche Motorparameter können zu ineffizientem Betrieb, Instabilität, Motorschäden oder einem fehlgeschlagenen Start des Umrichters führen.

F30017

Leistungsteil: Hardware-Strombegrenzung hat zu oft angesprochen

Die Hardware-Strombegrenzung des Leistungsteils wurde wiederholt in einer oder mehreren Phasen ausgelöst, was auf dauerhafte Überstrombedingungen hinweist. Dies kann auf falsche Regelparameter, Fehler im Motor oder in den Leistungskabeln (Kurzschluss/Erdschluss), übermäßige Kabellänge oder einen überlasteten Motor zurückzuführen sein. Häufige Hardware-Strombegrenzung kann Komponenten des Leistungsteils schädigen und zu vorzeitigem Ausfall führen.

F30021

Leistungseinheit: Erdschluss

Die Leistungseinheit hat einen Erdschluss im Ausgangskreis detektiert. Dies kann durch einen Isolationsdurchschlag in den Leistungskabeln oder Motorwicklungen, einen defekten Stromwandler (CT) oder sogar ein spezifisches Problem im Zusammenhang mit der Bremsanwendung verursacht werden. Ein ungelöster Erdschluss birgt ein erhebliches Risiko für elektrischen Schlag, Geräteschäden und Brand.

F30022

Leistungseinheit: Überwachung U_ce

Die Überwachung der Kollektor-Emitter-Spannung (U_ce) in den Halbleitern der Leistungseinheit hat einen abnormalen Zustand erkannt. Dies deutet oft auf einen Kurzschluss am Ausgang der Leistungseinheit, ein defektes IGBT, ein Problem mit der Stromversorgung (24V) des IGBT-Ansteuermoduls oder ein unterbrochenes Glasfaserkabel hin. Dies ist ein kritischer Fehler, der bei Nichtbehebung zu sofortigen und schwerwiegenden Schäden an den IGBTs der Leistungseinheit führen kann.

F30035

Leistungseinheit: Lufteinlass-Übertemperatur

Die Temperatur am Lufteinlass der Leistungseinheit hat ihre zulässige Grenze überschritten, typischerweise 55°C für luftgekühlte Einheiten. Dies wird oft durch hohe Umgebungstemperaturen oder einen defekten Lüfter verursacht. Der Dauerbetrieb über dieser Grenze kann zu Hardwareschäden und einem Systemausfall führen.

F30036

Antriebseinheit: Interne Übertemperatur

Die interne Temperatur des Antriebsumrichters, insbesondere in der Steuer- oder Leistungselektronik, hat ihre sichere Betriebsgrenze überschritten. Dies kann durch unzureichende Kühlung (Lüfterausfall), Motorüberlastung oder übermäßige Umgebungstemperaturen verursacht werden. Ein fortgesetzter Betrieb birgt das Risiko schwerwiegender Schäden an der Leistungseinheit.

F30037

Leistungseinheit: Gleichrichter-Übertemperatur

Die Gleichrichterkomponente innerhalb der Leistungseinheit hat ihre zulässige Temperaturgrenze überschritten. Mögliche Ursachen sind unzureichende Kühlung (Lüfterausfall), übermäßige Motorlast, hohe Umgebungstemperaturen oder ein Ausfall in einer der Netzversorgungsphasen. Längere Übertemperatur kann zu Gleichrichterausfall und Antriebsfehlfunktion führen.

F30052

EEPROM-Datenfehler

Ein Fehler ist bei den EEPROM-Daten im Leistungsteilmodul aufgetreten, entweder aufgrund inkonsistenter Daten oder Inkompatibilität mit der Control Unit (CU)-Firmware. Dies weist auf ein kritisches Problem mit der gespeicherten Konfiguration des Moduls oder dessen Fähigkeit zur ordnungsgemäßen Kommunikation mit der CU hin. Das Leistungsteilmodul kann nicht korrekt funktionieren und birgt das Risiko von Systeminstabilität oder Nichtbetrieb.

F30055

Leistungsteil: Brems-Chopper Überstrom

Es wurde ein übermäßiger Stromfluss durch den Brems-Chopper-Schaltkreis festgestellt. Dies wird typischerweise durch einen Kurzschluss im Bremswiderstand selbst oder dadurch verursacht, dass der externe Bremswiderstand für die Anforderungen der regenerativen Energie der Anwendung unterdimensioniert ist. Ein Überstromzustand kann den Brems-Chopper oder angeschlossene Komponenten schnell beschädigen.

F30059

Leistungseinheit: Interner Lüfter defekt

Der interne Kühllüfter der Leistungseinheit ist ausgefallen, was darauf hindeutet, dass er wahrscheinlich defekt ist. Dies ist ein kritischer Zustand, da der Lüfter dafür verantwortlich ist, die Leistungseinheit vor Überhitzung zu schützen. Der fortgesetzte Betrieb führt schnell zu schwerwiegenden Übertemperaturfehlern und potenziell irreversiblen Schäden an den elektronischen Komponenten der Leistungseinheit.

F30071

Keine neuen Istwerte vom Power Module empfangen

Die Control Unit hat mehrfach keine actual value telegrams vom Power Module empfangen, was auf einen Kommunikationsausfall hinweist. Das bedeutet, dass der Antrieb keine kritischen Rückmeldungsdaten erhält, die für den Betrieb notwendig sind. Dieser Kommunikationsverlust führt zum Stillstand des Antriebs und kann zu einer instabilen Regelung oder einem Systemstillstand führen.

F30072

Sollwerte können nicht mehr an das Power Module übertragen werden

Die Control Unit konnte mehrere Sollwert-Telegramme nicht an das Power Module übertragen, was auf einen Kommunikationsfehler hindeutet. Dies bedeutet, dass der Antrieb keine Befehle zur Steuerung seines Betriebs empfangen kann. Dieser Kommunikationsverlust verhindert, dass der Antrieb wie befohlen funktioniert und kann zu einem Systemstillstand führen.

F30664

Fehler beim Hochfahren

Ein Fehler ist während des Bootvorgangs des Leistungsteils aufgetreten, wodurch es nicht korrekt gestartet werden konnte. Der Fehlerwert (r0949) wird für die interne Siemens-Fehlerbehebung bereitgestellt. Dieses Problem kann dazu führen, dass der Antrieb offline bleibt oder nicht auf Befehle reagiert.

F30802

Leistungseinheit: Zeitscheibenüberlauf

Ein Zeitscheibenüberlauf ist innerhalb der Leistungseinheit aufgetreten, was darauf hinweist, dass ein kritischer interner Prozess seine zugewiesene Rechenzeit überschritten hat. Dies kann zu Systeminstabilität, fehlerhaftem Betrieb oder einem vollständigen Herunterfahren führen. Die Störung erfordert sofortige Aufmerksamkeit, um weitere Betriebsprobleme zu verhindern.

F30805

Power unit: EPROM-Prüfsummenfehler

Interne Parameterdaten, die im EEPROM der Power unit gespeichert sind, sind beschädigt, was sich durch einen Prüfsummenfehler zeigt. Dies bedeutet, dass kritische Konfigurations- oder Betriebsparameter ungültig sind, was zu einer Systemstörung führt. Der Fehlerwert kann einen EEPROM-Zugriffsfehler oder zu viele Blöcke innerhalb des EEPROM anzeigen.

F30809

Leistungseinheit: Schaltinformation ungültig

Bei 3P-Gating-Einheiten wurde die End-ID für das letzte Schaltzustandswort im Sollwerttelegramm nicht gefunden. Dies deutet auf ein Kommunikations- oder Datenintegritätsproblem mit der Schaltinformation hin, was für den korrekten Betrieb der Gating-Einheit entscheidend ist. Dies kann zu einer falschen oder keiner Schaltaktion der Leistungshalbleiter führen.

N30800

Leistungsteil: Sammelmeldung

Das Leistungsteil hat mindestens einen zugrunde liegenden Fehler erkannt, der diese allgemeine Sammelmeldung auslöst. Dieser Code dient als Hinweis darauf, dass eine spezifischere Fehler- oder Alarmmeldung ebenfalls vorhanden sein sollte, die die tatsächlichen Details des Problems enthält. Das Ignorieren dieser Sammelmeldung bedeutet das Übersehen des spezifischen Fehlers, der sie ausgelöst hat.