Bosch Rexroth IndraDrive C Drive Controllers
66 Fehlercodes dokumentiert
Motor-Übertemperatur-Vorwarnung
Dies ist eine Vorwarnung, die anzeigt, dass die Motortemperatur ein erhöhtes Niveau erreicht hat und sich ihren thermischen Grenzen nähert. Ein fortgesetzter Betrieb bei dieser Temperatur könnte zu Motorschäden oder einem vollständigen Stillstand führen.
Zielposition außerhalb des Verfahrbereichs
Die befohlene Zielposition überschreitet die konfigurierten Software- oder Hardware-Verfahrgrenzen für die Achse. Dies kann zu unerwarteter Bewegung oder einer Unfähigkeit führen, die gewünschte Position zu erreichen.
Nicht referenziert
Die Achse wurde seit dem Einschalten oder einem vorherigen Reset nicht referenziert oder 'gehomed'. Dies verhindert eine genaue absolute Positionierung und bestimmte Bewegungsbefehle.
Vorschubübersteuerung S-0-0108 = 0
Der Vorschubübersteuerungsparameter S-0-0108 ist auf null gesetzt, wodurch alle Bewegungen effektiv gestoppt werden. Dies verhindert die Ausführung von Geschwindigkeits- oder Positionsbefehlen.
Torque limit = 0
Der Torque limit parameter ist auf Null gesetzt, wodurch der Motor kein Drehmoment erzeugen kann. Dies führt dazu, dass der Antrieb sich nicht bewegen oder die Position halten kann.
Ausgewählter Prozessbaustein ist nicht programmiert.
Der Antriebsregler erhielt den Befehl, einen Prozessbaustein auszuführen, der nicht existiert oder nicht in seinen Speicher programmiert wurde. Dies verhindert die Ausführung der angeforderten Bewegungssequenz.
Geräteüberlastungs-Vorwarnung
Der Umrichter oder die zugehörige Leistungselektronik erfahren eine erhöhte Last und nähern sich ihrer thermischen Kapazität. Ein Weiterbetrieb auf diesem Niveau könnte zu einer Geräteabschaltung führen.
Geschwindigkeitssollwert > Grenzwert
Die vorgegebene Geschwindigkeit überschreitet die maximal zulässige Geschwindigkeit, die für die Achse konfiguriert ist. Dies verhindert, dass der Antrieb den Befehl ausführt, und kann auf ein inkorrektes Bewegungsprofil oder eine falsche Parametrierung hinweisen.
Sollposition außerhalb des numerischen Bereichs
Die vorgegebene Sollposition oder die interne Positionsberechnung hat den vom Antriebsregler unterstützten numerischen Bereich überschritten. Dies kann bei extrem großen Positionswerten oder falscher Skalierung geschehen.
Bremsmoment zu niedrig
Die Haltebremse ist nicht in der Lage, ausreichendes Drehmoment zu erzeugen, um die Last zu halten, oder der Antrieb erkennt, dass das Bremsmoment unter dem erwarteten Schwellenwert liegt. Dies kann zu einer unkontrollierten Bewegung der Last führen.
Encoder 1: Encoder-Signale gestört
Signale von Encoder 1 sind intermittierend, verrauscht oder außerhalb der erwarteten Parameter, was auf ein Kommunikationsproblem oder einen fehlerhaften Encoder hindeutet. Dies kann zu ungenauer Positions-/Geschwindigkeitsrückmeldung und Regelinstabilität führen.
Encoder 2: Encodersignale gestört
Signale von Encoder 2 (optionaler Encoder) sind intermittierend, verrauscht oder außerhalb der erwarteten Parameter, was auf ein Kommunikationsproblem oder einen fehlerhaften Encoder hindeutet. Dies kann zu ungenauem Positions-/Geschwindigkeits-Feedback und Regelinstabilität führen, insbesondere bei dualen Encoder-Anwendungen.
Mess-Encoder: Encoder-Signale gestört
Signale vom Mess-Encoder sind intermittierend, verrauscht oder außerhalb der erwarteten Parameter, was auf ein Kommunikationsproblem oder einen fehlerhaften Encoder hinweist. Dies kann zu ungenauem Positions-/Geschwindigkeits-Feedback und Regelungsinstabilität führen, insbesondere in Systemen mit direkter Messwertrückführung.
Vorwarnung Versorgungsmodul-Überlastung
Das Versorgungsmodul weist eine erhöhte Last auf und nähert sich seiner thermischen Kapazität. Diese Vorwarnung deutet darauf hin, dass kontinuierlicher Betrieb auf diesem Niveau zu einer Abschaltung des Versorgungsmoduls oder des gesamten Systems führen könnte.
HW-Steuerung des Bremswiderstands
Diese Warnung weist auf ein Problem mit dem Hardware-Steuerkreis für den Bremswiderstand hin. Dies könnte verhindern, dass der Bremswiderstand die rekuperierte Energie ableitet, was potenziell zu Überspannungsfehlern führen kann.
Antriebssystem nicht betriebsbereit
Das Antriebssystem ist nicht betriebsbereit, um Befehle entgegenzunehmen oder den Motor zu betreiben. Dies kann an anstehenden Fehlern, unvollständiger Initialisierung oder nicht erfüllten Sicherheitsbedingungen liegen.
Netzunterspannung
Die eingehende AC-Netzspannung liegt unterhalb des akzeptablen Betriebsschwellenwerts für den Leistungsteil des Antriebs. Dies kann zu einer unzureichenden DC-Zwischenkreisspannung und Betriebsproblemen führen.
Überspannung im Netz
Die eingehende AC-Netzspannung liegt über dem zulässigen Betriebsschwellenwert für den Leistungsteil des Antriebs. Dies kann zu einer übermäßigen DC-Busspannung und zu potenziellen Schäden am Antrieb führen.
Unterspannung im Leistungsteil
Die DC bus voltage im Leistungsteil des Antriebs ist unter den minimal zulässigen Schwellenwert gefallen. Dies deutet auf eine unzureichende Leistung für den Motorbetrieb hin.
Phasenausfall
Eine oder mehrere Phasen der eingehenden Wechselstrom-Netzversorgung fehlen oder sind erheblich unsymmetrisch. Dies kann zu erheblichen Betriebsproblemen und Schäden am Antrieb führen.
Netzausfall
Vollständiger Verlust der eingehenden AC-Netzstromversorgung zum Antrieb. Dies führt zu einem sofortigen Stromverlust der Steuer- und Leistungssektionen.
Überlast-Vorwarnung Bremswiderstand
Der externe Bremswiderstand erreicht aufgrund übermäßiger generatorischer Energie seine thermische Belastungsgrenze. Ein fortgesetzter Betrieb könnte zu einer Beschädigung des Widerstands oder einem vollständigen Herunterfahren führen.
Nicht bereit für power on
Der Umrichter kann nicht in den Zustand 'power on' übergehen. Dies deutet normalerweise darauf hin, dass eine Voraussetzung für die Freigabe des power section nicht erfüllt wurde.
Zeitintervall der erzwungenen Dynamisierung überschritten
Das konfigurierte Zeitintervall für die erzwungene Dynamisierung (ein Sicherheitsfunktionstest) wurde überschritten, was bedeutet, dass der Sicherheitsfunktionstest nicht innerhalb des erforderlichen Zeitraums durchgeführt wurde. Dies führt typischerweise zu einer sicherheitsrelevanten Abschaltung.
Überspannung im Leistungsteil
Die DC bus voltage im Leistungsteil des Antriebs hat ihre maximal zulässige Grenze überschritten. Dies wird typischerweise durch regenerierte Energie vom Motor verursacht, die nicht abgeführt werden kann.
Unterspannung im Leistungsteil
Die DC bus voltage im power section des Antriebs ist unter den minimal zulässigen Schwellenwert gefallen. Dies weist auf eine unzureichende Leistung für den Motorbetrieb hin.
Überstrom im Leistungsteil
Der Strom, der durch den Leistungsteil des Antriebs fließt, hat seinen maximalen sicheren Grenzwert überschritten. Dies ist eine kritische Warnung, die ein unmittelbares Risiko einer Beschädigung des Antriebs oder Motors anzeigt.
Positive Positionsgrenze überschritten
Die tatsächliche oder die Sollposition hat die konfigurierte positive Software-Wegbegrenzung überschritten. Dies kann dazu führen, dass die Maschine ihren mechanischen Hartanschlag erreicht oder eine unerwartete Bewegung entsteht.
Negative Positionsgrenze überschritten
Die tatsächliche oder die Sollposition hat die konfigurierte negative Software-Fahrgrenze überschritten. Dies kann dazu führen, dass die Maschine ihren mechanischen Endanschlag erreicht oder zu unerwarteten Bewegungen.
Emergency-Stop
Ein Emergency-Stop-Zustand wurde erkannt, der einen sofortigen und kontrollierten Abschaltvorgang des Antriebs und potenziell der gesamten Maschine verursacht. Dies ist eine kritische Sicherheitsreaktion.
Drehmoment-/Kraft-Istwertbegrenzung aktiv
Das vom Motor entwickelte Ist-Drehmoment oder die Ist-Kraft hat seine konfigurierte Begrenzung erreicht. Diese Warnung weist darauf hin, dass der Motor an seiner maximal zulässigen Abgabe für Drehmoment/Kraft arbeitet.
Stromgrenze aktiv
Der Motorstrom hat seine konfigurierte Grenze erreicht, was darauf hinweist, dass der Antrieb versucht, den maximalen Strom zu liefern, aber aufgrund der Lastbedingungen möglicherweise nicht das geforderte Drehmoment oder die geforderte Drehzahl erreichen kann.
Positiver Verfahrweg-Endschalter aktiviert
Der positive Hardware-Verfahrweg-Endschalter wurde aktiviert, was darauf hinweist, dass die Achse ihren maximalen physischen Verfahrweg in positiver Richtung erreicht hat. Dies führt typischerweise zu einem kontrollierten Stopp.
Negativ-Verfahrweg-Endschalter aktiviert
Der negative Hardware-Verfahrweg-Endschalter wurde aktiviert, was darauf hinweist, dass die Achse ihren maximalen physischen Verfahrweg in negativer Richtung erreicht hat. Dies führt typischerweise zu einem kontrollierten Stopp.
Motorüberlastung, Strombegrenzung aktiv
Der Motor ist überlastet, und sein Strom hat die konfigurierte Grenze erreicht. Dies deutet darauf hin, dass der Motor über seine Dauerbetriebsfähigkeit hinaus betrieben wird, was ein Risiko der Überhitzung birgt.
Geräteüberlastung, Strombegrenzung aktiv
Der Antriebsregler oder die zugehörige Leistungselektronik erfährt eine Überlastung, und der interne Strom hat die konfigurierte Grenze erreicht. Dies deutet darauf hin, dass das Gerät jenseits seiner Dauerleistung betrieben wird, was ein Risiko der Überhitzung birgt.
Antriebssystem nicht betriebsbereit
Das Antriebssystem befindet sich nicht in einem betriebsbereiten Zustand, um Befehle entgegenzunehmen oder den Motor zu betreiben. Dies kann auf anstehende Fehler, eine unvollständige Initialisierung oder unerfüllte Sicherheitsbedingungen zurückzuführen sein.
Drehmoment-/Kraft-Sollwert-Begrenzung aktiv
Der vorgegebene Drehmoment- oder Kraftwert hat den maximal konfigurierten Grenzwert erreicht, was darauf hinweist, dass der Antrieb die Ausgabe begrenzt, um seine Betriebsgrenzen nicht zu überschreiten oder das mechanische System zu schützen.
Nockenwelle ungültig
Das konfigurierte Nockenwellenprofil oder die Parameter sind ungültig, unvollständig oder beschädigt. Dies verhindert, dass der Antrieb nockenbasierte Bewegungsprofile ausführt.
MMC wurde entfernt
Die MultiMediaCard (MMC), die Antriebsparameter, Firmware oder Anwendungsdaten enthält, wurde entfernt oder wird nicht mehr erkannt. Dies verhindert, dass der Antrieb die erforderliche Konfiguration lädt und betriebsbereit ist.
Umschalten auf nicht initialisierte Betriebsart
Der Antrieb wurde angewiesen, in eine Betriebsart (z.B. velocity, position, torque) zu wechseln, die nicht ordnungsgemäß initialisiert oder konfiguriert wurde. Dies verhindert, dass der Antrieb in die angeforderte Betriebsart wechseln kann.
Der Motortyp hat sich geändert.
Der Antrieb hat eine Änderung des angeschlossenen Motortyps im Vergleich zur zuvor gespeicherten Konfiguration erkannt. Dies erfordert eine Parameteranpassung, um eine korrekte Motorsteuerung zu gewährleisten.
Laden der Standard-Parameterwerte
Der Umrichter zeigt an, dass er Standard-Parameterwerte lädt. Dies kann während der Erstinbetriebnahme, nach einem Parameter-Reset oder bei Verlust von Konfigurationsdaten geschehen.
Fehler bei der Initialisierung digitaler Inputs/Outputs
Der Antrieb hat während des Initialisierungsprozesses seiner digitalen Input/Output- (DIO-) Module einen Fehler festgestellt. Dies verhindert die ordnungsgemäße Funktion diskreter Steuersignale.
PLC - Error nr. 1
Dies ist eine allgemeine Fehlermeldung, die ein Problem anzeigt, das von der integrierten oder externen PLC (Programmable Logic Controller) gemeldet wurde. Die spezifische Art des Fehlers (nr. 1) ist in der PLC-Programmierung definiert.
PLC - Error nr. 2
Dies ist eine allgemeine Fehlermeldung, die ein Problem anzeigt, das von der integrierten oder externen PLC gemeldet wurde. Die spezifische Art des Fehlers (nr. 2) ist in der Programmierung der PLC definiert.
SPS - Fehler Nr. 3
Dies ist eine allgemeine Fehlermeldung, die ein Problem meldet, das von der internen oder externen SPS gemeldet wird. Die spezifische Art des Fehlers (Nr. 3) ist in der SPS-Programmierung definiert.
PLC - Error nr. 4
Dies ist eine allgemeine Fehlermeldung, die ein Problem anzeigt, das von der integrierten oder externen PLC gemeldet wurde. Die spezifische Art des Fehlers (nr. 4) ist in der Programmierung der PLC definiert.
Geräte-Übertemperaturabschaltung
Der Antriebsregler oder die zugehörige Leistungselektronik haben eine kritische Innentemperatur erreicht, was eine Sicherheitsabschaltung zur Vermeidung von Schäden auslöst. Dies ist ein schwerwiegendes thermisches Ereignis.
Motor-Übertemperaturabschaltung
Der Motor hat eine kritische Temperaturschwelle erreicht, was eine Sicherheitsabschaltung ausgelöst hat, um Schäden an seinen Wicklungen oder seiner Isolation zu verhindern. Dies ist ein schwerwiegendes thermisches Ereignis.
Motor-Temperaturüberwachung defekt
Der Umrichter hat einen Fehler in der Motor-Temperaturüberwachungsschaltung oder im Sensor erkannt. Dies bedeutet, dass der Umrichter den Motor nicht zuverlässig vor Überhitzung schützen kann.
Gerätetemperaturmonitor defekt
Der Umrichter hat einen Fehler in seinem internen Temperaturüberwachungsschaltkreis oder Sensor erkannt. Dies bedeutet, dass sich der Umrichter nicht zuverlässig vor Überhitzung schützen kann.
Unterspannung im Leistungsteil
Die DC bus voltage im Leistungsteil des Antriebs ist unter den minimal zulässigen Schwellenwert gefallen. Dies deutet auf eine unzureichende Leistung für den Motorbetrieb hin.
Übermäßige Abweichung
Die Ist-Position oder Ist-Geschwindigkeit weicht übermäßig vom Sollwert ab. Dies deutet auf einen Kontrollverlust oder eine Unfähigkeit des Antriebs hin, dem Bewegungsprofil zu folgen.
Encoder 1 Fehler: Signalamplitude inkorrekt
Die analoge Signalamplitude von Encoder 1 liegt außerhalb des erwarteten Bereichs, was auf ein Problem mit dem Encoder, seiner Verkabelung oder dem Eingangskreis des Drives hinweist. Dies beeinträchtigt die Genauigkeit der Positions- und Geschwindigkeitsrückmeldung.
Validierungsfehler während der Kommutierungsfeineinstellung
Das automatische Kommutierungsfeineinstellungsverfahren konnte den Kommutierungswinkel des Motors nicht validieren. Dies kann zu ineffizientem Motorbetrieb oder Regelungsinstabilität führen.
Fehler der externen Stromversorgung X10
Es ist ein Fehler mit der externen 24VDC Stromversorgung aufgetreten, die an Klemme X10 des Antriebs angeschlossen ist und typischerweise die Steuerspannung für den Antrieb oder externe E/A bereitstellt.
Übermäßige Positionsrückführungsdifferenz
Die Differenz zwischen den erwarteten und tatsächlichen Positionsrückführungswerten ist übermäßig groß. Dies weist auf eine signifikante Diskrepanz in der Positionsverfolgung hin, potenziell aufgrund eines Rückführungsfehlers oder eines mechanischen Problems.
Übermäßige Positionsregeldifferenz
Die Differenz zwischen der Sollposition und der Istposition der Achse ist zu groß, was darauf hindeutet, dass der Antrieb der vorgegebenen Trajektorie nicht genau folgen kann. Dies hängt oft mit Abstimmungs- oder mechanischen Problemen zusammen.
Maximale Beschleunigung überschritten
Die tatsächliche Beschleunigung oder die vorgegebene Beschleunigung hat den konfigurierten Grenzwert für die maximale Beschleunigung für die Achse überschritten. Dies kann zu mechanischer Belastung oder Regelungsinstabilität führen.
Fataler Fehler (Betrieb)
Dies ist ein fataler Fehler, der während des Antriebsbetriebs aufgetreten ist. Wenn F8022 auftritt, ist die geschlossene oder offene U/f-Regelung des Antriebs nicht mehr gewährleistet. Der Antrieb schaltet sofort ab, wird drehmomentfrei und überschreibt dabei die Einstellungen in P-0-0119 und P-0-0117.
Fataler Fehler (Betrieb)
Dies ist ein fataler Fehler, der während des Antriebsbetriebs aufgetreten ist. Wenn F8060 auftritt, ist die Closed-Loop- oder Open-Loop-U/f-Regelung des Antriebs nicht mehr gewährleistet. Der Antrieb schaltet sofort ab und wird drehmomentfrei, wobei Einstellungen in P-0-0119 und P-0-0117 überschrieben werden.
Fataler Fehler (Initialisierung)
Dies ist ein fataler Fehler, der während der Initialisierungsphase des Antriebs auftritt. Wenn F8118 auftritt, ist die geschlossene oder offene U/f-Regelung des Antriebs nicht mehr gewährleistet. Der Antrieb schaltet sich sofort ab, wird drehmomentfrei und überschreibt dabei die Einstellungen in P-0-0119 und P-0-0117. Fatale Initialisierungsfehler können ohne einen vollständigen Power-Cycle nicht gelöscht werden.
Fataler Fehler (Initialisierung)
Dies ist ein fataler Fehler, der während der Initialisierungsphase des Antriebs auftritt. Wenn F8120 auftritt, ist die Closed-Loop- oder Open-Loop-U/f-Regelung des Antriebs nicht mehr gewährleistet. Der Antrieb schaltet sofort ab, wird drehmomentfrei und übersteuert dabei die Einstellungen in P-0-0119 und P-0-0117. Fatale Initialisierungsfehler können ohne einen vollständigen Power-Cycle nicht gelöscht werden.
Fataler Fehler (Initialisierung der Sicherheitstechnologie)
Dies ist ein fataler Fehler, der speziell mit der Sicherheitstechnologie des Antriebs während der Initialisierung zusammenhängt. Wenn F8201 auftritt, ist die closed-loop oder open-loop U/f control des Antriebs nicht mehr gewährleistet. Der Antrieb schaltet sofort ab, wird torque-free und überschreibt Einstellungen in P-0-0119 und P-0-0117. Dieser Fehler erfordert eine vollständige Wiederinbetriebnahme der Sicherheitstechnologie.
Fataler Fehler (Safety Technology Initialisierung)
Dies ist ein fataler Fehler, der speziell mit der Safety Technology des Antriebs während der Initialisierung verbunden ist. Wenn F8203 auftritt, ist die Closed-loop- oder Open-loop U/f control des Antriebs nicht mehr gewährleistet. Der Antrieb schaltet sofort ab und wird drehmomentfrei, wobei Einstellungen in P-0-0119 und P-0-0117 überschrieben werden. Dieser Fehler erfordert eine vollständige Wiederinbetriebnahme der Safety Technology.