Siemens DAsl Diagnostics

31 Fehlercodes dokumentiert

61426

Summe der aktiven Offsets ist ungleich Null

Die Summe der aktiven Offsets für Geometrieachsen oder Rundachsen ist ungleich Null. Dies deutet auf eine Inkonsistenz in den programmierten Offsets hin, die potenziell translatorische oder rotatorische Komponenten beeinflusst, was zu einer falschen Werkzeugpositionierung oder Achsenbewegungen führt. Der spezifische Fehlertyp (A, B, C, D, E) wird durch den %4-Parameter angezeigt.

61427

Werkzeugdaten der aktiven Werkstückantastung inkorrekt oder inaktiv

Die Werkstückantastung oder ihre Schneiden-/Tastpunktdaten ist entweder inaktiv oder enthält inkorrekte Werte, insbesondere wenn die Länge L1 null ist. Dieses Problem verhindert, dass das System die Antastung präzise für Messungen oder Kalibrierungen verwenden kann, was potenziell Messfehler oder Kollisionen verursachen kann. Der Fehlercode A weist auf eine inaktive Antastung/Werkzeugschneide hin, während B anzeigt, dass L1 null ist.

61428

Fehler beim Erstellen der Logdatei

Das System hat beim Versuch, eine Logdatei zu erstellen, einen Fehler festgestellt. Dies kann durch eine übermäßige Anzahl von Logdateien im aktuellen Verzeichnis (mehr als 99, Fehlercode A) oder dadurch verursacht werden, dass bestehende Logdateien zu groß sind (Fehlercode B). Dies verhindert, dass das System Betriebsdaten oder Ereignisse aufzeichnet, was die Diagnose und Nachvollziehbarkeit erschwert.

61429

Messachse (Rundachse 1 oder 2) nicht in Grund- oder Sollposition

Eine Rundmessachse (entweder Achse 1 oder 2) befindet sich während eines Messvorgangs nicht in ihrer erforderlichen Grund- oder Sollposition. Dies kann bei der ersten Messung (Error A oder B) auftreten oder bei nachfolgenden Messungen beim Vergleich von Positionen (Error C oder D). Dies führt zu ungenauen Messungen oder verhindert den korrekten Ablauf des Messzyklus.

201673

SI Motion: Sensor Module Software/Hardware inkompatibel

Die vorhandene Software und/oder Hardware des Sensor Module ist nicht kompatibel mit der sicheren Bewegungsüberwachungsfunktion der übergeordneten Steuerung. Dies verhindert die korrekte Funktion der sicheren Bewegungsüberwachungsfunktionen, was potenziell sicherheitskritische Operationen beeinträchtigt. Beachten Sie, dass dieser spezifische Fehler nicht unmittelbar zu einer Sicherheitsstopp-Reaktion führt.

201680

SI Motion CU: Prüfsummenfehler Sicherheitsüberwachungsfunktionen

Die vom Antrieb berechnete Prüfsumme für sicherheitsrelevante Parameter (r9728) stimmt nicht mit der Referenzprüfsumme (p9729) überein, die während der letzten Maschinenabnahme gespeichert wurde. Dies deutet darauf hin, dass sicherheitsrelevante Parameter geändert wurden oder ein interner Fehler vorliegt, der die Integrität der Sicherheitsüberwachungsfunktionen beeinträchtigt. Dieser Fehler führt zu einem STOP A, der quittiert werden kann.

206207

Einspeisung: Netzströme nicht symmetrisch

Die Asymmetrie der Netzströme in der Einspeisung ist zu hoch, höchstwahrscheinlich aufgrund eines Ausfalls in einer der Netzphasen. Dieses Ungleichgewicht kann zu einem fehlerhaften Betrieb der Einspeiseeinheit führen und Komponenten potenziell beschädigen, wenn es nicht behoben wird. Es deutet auf ein Problem mit der Qualität oder Integrität der eingehenden Stromversorgung hin.

206210

Einspeisung: Summenstrom zu hoch

Die geglättete Summe der Phasenströme (i1 + i2 + i3) überschreitet 4% des maximalen Stroms der Leistungseinheit (r0209). Dieser schwerwiegende Zustand deutet oft auf einen Gleichstromzwischenkreis-Erdschluss hin, der eine Gleichstromkomponente in die Netzströme einbringen kann, was potenziell die Leistungseinheit, die Netzdrossel oder den Netzfilter beschädigen oder zerstören kann. Weitere Ursachen sind eine unkalibrierte Strommessung oder eine defekte Strommessung in der Leistungseinheit.

230020

Leistungseinheit: Konfiguration nicht unterstützt

Das System versucht, eine Konfiguration zu verwenden, die die Leistungseinheit nicht unterstützt. Dies kann durch die Anforderung eines autonomen Betriebs an einer nicht unterstützten Einheit, inkompatibles DRIVE-CLiQ Timing, eine ältere PM260 PS-ASIC Version, fehlgeschlagene Initialisierung aufgrund vorzeitiger Entnahme der Control Unit oder eine nicht unterstützte Kombination aus Leistungseinheit und Control Unit/Adapter verursacht werden. Der Fehlerwert in r0949 liefert spezifische Details zur Ursache.

232111

Encoder 2: Absolutwertgeber EnDat, interner Fehler

Das interne Fehlerwort des EnDat-Gebers hat Fehlerbits gesetzt, was auf ein Problem mit dem internen Betrieb des Gebers hindeutet. Dies könnte sich auf das Beleuchtungssystem, die Signalamplitude, die Genauigkeit des Positionswertes oder Probleme mit der Stromversorgung des Gebers (Über-/Unterspannung, Überstrom) beziehen. Der genaue Fehler ist in r0949 detailliert beschrieben, wobei jedes Bit eine spezifische Ursache darstellt, die von einem defekten Beleuchtungssystem bis zu Problemen mit der Geberstromversorgung reicht.

237056

HF damping module: Kühlkörper-Übertemperatur

Die Kühlkörpertemperatur des HF damping module hat ihre zulässige Grenze überschritten. Dies wird typischerweise durch unzureichende Kühlung (z.B. Lüfterausfall), dauerhafte Überlastung des Moduls oder eine zu hohe Umgebungstemperatur verursacht. Eine dauerhafte Übertemperatur kann zu vorzeitigem Bauteilausfall oder einer reduzierten Leistung des damping module führen.

237310

HF-Reaktormodul: Übertemperatur

Die Temperatur des HF-Reaktormoduls hat ihre zulässige Betriebsgrenze überschritten. Häufige Ursachen sind unzureichende Kühlung (Lüfterausfall), Systemüberlastung, die zu übermäßiger Wärmeerzeugung führt, oder eine erhöhte Umgebungstemperatur in der Installationsumgebung. Längere Übertemperatur kann die Leistung des Reaktormoduls beeinträchtigen und seine Lebensdauer erheblich verkürzen.

237311

HF-Reaktormodul: Übertemperatur Kühlkörper

Die Kühlkörpertemperatur des HF-Reaktormoduls hat ihre maximal zulässige Grenze überschritten. Dieser Zustand ist oft auf eine unzureichende Kühlung (z.B. Lüfterstörung), ein überlastetes System, das das Modul dazu bringt, übermäßige Wärme zu erzeugen, oder eine Umgebungstemperatur zurückzuführen, die für einen sicheren Betrieb zu hoch ist. Anhaltend hohe Temperaturen können zu Schäden und Ausfällen des Reaktormoduls führen.

237312

HF-Reaktormodul: Übertemperatur oder Lüfterausfall

Das Reaktormodul hat einen Übertemperaturzustand oder einen Ausfall seines Kühlgebläses festgestellt. Dieser Alarm dient als Warnung für ein potenzielles thermisches Problem. Bleibt dieser Alarm länger als 30 Sekunden bestehen, wird er zum Fehler F37313 (wahrscheinlich 237313) eskalieren, der auf ein kritischeres und anhaltendes thermisches Problem hinweist, das sofortige Aufmerksamkeit erfordert.

237313

HF-Reaktormodul: Übertemperatur oder Lüfterausfall (Persistierend)

Dieser Fehler wird ausgelöst, wenn Alarm A37312 (237312), der eine Übertemperatur oder einen Lüfterausfall im Reaktormodul anzeigt, länger als 30 Sekunden aktiv war. Dies weist auf ein persistierendes und kritisches Kühlproblem hin, das bei Nichtbehebung zu schweren Schäden oder einem Abschalten des Reaktormoduls führen könnte. Die Reaktion ist OFF2 und erfordert eine sofortige Quittierung des Einschaltens.

237502

HF Dämpfungsmodul: Dämpfungsspannung zu hoch

Die Dämpfungsspannung innerhalb des HF Dämpfungsmoduls hat ihren Alarmschwellenwert überschritten. Dies kann verursacht werden durch eine Motorharmonische mit hoher Amplitude, die mit der Resonanzfrequenz des Ausgangsfilters zusammenfällt, oder durch den Stromregler, der die Resonanz des Ausgangsfilters übermäßig anregt. Steigt die Dämpfungsspannung weiterhin auf ein unzulässig hohes Niveau, wird dies den Fehler F37002 (vermutlich 237002) auslösen.

237800

HF damping module: Gruppensignal

Das HF damping module hat mindestens einen Fehler in seinem System erkannt. Dieser Code dient als allgemeiner Hinweis darauf, dass ein Problem innerhalb des damping modules vorliegt und weitere Untersuchungen erfordert. Es handelt sich um einen konsolidierten Alarm, was bedeutet, dass spezifischere, zugrunde liegende Fehler vorhanden sind.

A06105

Einspeisung: Netzversorgungs-Unterspannung

Der gefilterte (stationäre) Wert der Netzversorgungsspannung an der Einspeiseeinheit ist unter den konfigurierten Alarmschwellenwert (p0282 multipliziert mit p0210) gefallen. Dies deutet auf ein potenzielles Problem mit der eingehenden Stromversorgung hin, was zu Betriebsinstabilität führen oder schwerwiegendere Fehler auslösen könnte, wenn es nicht umgehend behoben wird.

A07015

Antrieb: Motor-Temperatursensor-Alarm

Es wurde ein Fehler bei der Auswertung des Motortemperatursensors festgestellt (konfiguriert über p0600 und p0601). Dieser Alarm weist auf potenzielle Probleme hin, wie z.B. Drahtbruch, einen nicht angeschlossenen Sensor (KTY resistance > 1630 Ohm) oder einen übermäßig niedrigen Messwiderstand (PTC < 20 Ohm, KTY < 50 Ohm). Bleibt dieser Alarm für die in p0607 eingestellte Dauer bestehen, wird er zu Fehler F07016 eskaliert, was potenziell zu Motorschäden führen kann.

A40100

Alarm an DRIVE-CLiQ Buchse X100

Ein Alarm wurde am Antriebsobjekt erkannt, das mit der DRIVE-CLiQ Buchse X100 verbunden ist. Der Alarmwert (r2124) zeigt den ersten Alarm an, der für dieses spezifische Antriebsobjekt aufgetreten ist. Dies signalisiert ein potenzielles Problem mit der Kommunikation oder der angeschlossenen Komponente an dieser DRIVE-CLiQ Schnittstelle, das Aufmerksamkeit erfordert, um eine Eskalation zu einem Fehler oder einer Leistungsverminderung zu verhindern.

F01600

SI CU: Fehler während der DRIVE-CLiQ-Kommunikation

Die antriebsintegrierte Funktion 'Safety Integrated' (SI) auf der Control Unit (CU) hat einen Fehler im Lebenszeichen von Sicherheitsdaten zwischen der CU und einem Motor Module (MM) erkannt, oder ein Zeitschlitzüberlauf der Sicherheitssoftware ist aufgetreten. Dies deutet auf einen kritischen Kommunikationsfehler hin, der einen STOP A auslöst, ein Sicherheitsrisiko darstellt und den Betrieb bis zur Behebung stoppt.

F01630

SI CU: Fehler Bremsansteuerung

Die antriebsintegrierte 'Safety Integrated'-Funktion auf der Control Unit (CU) hat einen Fehler in der Bremsansteuerung erkannt und einen STOP A ausgelöst. Ursachen können ein falscher Parameter p1278, Drahtbruch, keine Bremse angeschlossen, ein Erdschluss im Bremskabel oder ein Kurzschluss in der Bremswicklung sein. Dieser Fehler verhindert einen sicheren Betrieb und weist auf ein kritisches Problem mit dem Haltebremssystem hin, das behoben werden muss.

F01773

CU Safety Test Stopp Fehler

Ein Safety Test Stopp Fehler ist auf der Seite der Control Unit (CU) aufgetreten, der spezifisch darauf hinweist, dass die erwarteten Zustände der Digital Outputs (DOs) während eines Safety Tests nicht erfüllt wurden. Dies bedeutet, dass das externe Rücklesesignal für einen gegebenen Test-Stopp-Zustand (z.B. Zustand 7) nicht korrekt gesetzt wurde, wobei ein erwarteter Wert nicht beobachtet wurde. Dieses Problem beeinträchtigt die Validierung der Safety-Funktionen.

F06200

Einspeisung: Ausfall einer oder mehrerer Netzphasen

Eine oder mehrere Netzversorgungsphasen sind ausgefallen oder es ist ein Überspannungszustand aufgetreten. Dieser Fehler kann beim Einschalten aufgrund einer falschen Phasenbelegung zwischen einem VSM und der Leistungseinheit auftreten, oder während des Betriebs aufgrund eines Spannungseinbruchs, einer anhaltenden Überspannung, einer starken Überlastung oder einer fehlenden Netzdrossel. Diese sofortige OFF2-Reaktion stoppt den Betrieb und weist auf eine ernsthafte Instabilität der Stromversorgung oder eine Fehlkonfiguration der Hardware hin, die sofortige Aufmerksamkeit erfordert, um Schäden zu vermeiden.

F07016

Antrieb: Motor-Temperatursensor-Fehler

Ein kritischer Fehler wurde während der Auswertung des Motor-Temperatursensors (konfiguriert über p0600 und p0601) erkannt. Dieser Fehler deutet auf schwerwiegende Probleme hin, wie Drahtbruch, ein getrennter Sensor (KTY-Widerstand > 1630 Ohm) oder ein zu niedriger gemessener Widerstand (PTC < 20 Ohm, KTY < 50 Ohm). Dieser Fehler tritt oft auf, nachdem der Alarm A07015 für die in p0607 angegebene Zeit aktiv war, was ein direktes Risiko für Motorüberhitzung und -schäden darstellt, wenn er unbehoben bleibt.

F30773

MM Sicherheitstest-Stopp-Fehler

Ein Sicherheitstest-Stopp-Fehler ist auf der Seite des Motor Module (MM) aufgetreten. Dieser Fehler zeigt an, dass, obwohl die internen Zustände des MM wie erwartet sein mögen, der erforderliche Zustand nicht am Rücklese-Eingang des anderen Kanals (Control Unit) anlag. Dies deutet auf eine Inkonsistenz in der Sicherheitstestroutine zwischen der CU und dem MM hin, welche die gesamte Sicherheitsintegrität beeinträchtigt und eine Untersuchung erfordert.

F31111

Absolute Encoder EnDat Interner Fehler/Störung

Der EnDat Absolute Encoder hat einen internen Fehler erkannt, der durch gesetzte Bits in seinem Fehlerwort (r0949) angezeigt wird. Dies kann Fehler wie das Lighting System, geringe Signalamplitude, falsche Positionswerte oder Probleme mit der 5V Encoder-Spannungsversorgung (Überspannung, Unterspannung, Überstrom) umfassen. Wenn der Encoder eine Batteriepufferung besitzt, kann auch ein niedriger Batteriestatus diesen Fehler auslösen. Dieser kritische Fehler beeinträchtigt die Genauigkeit der Positionsrückmeldung und kann zu einem unzuverlässigen Antriebsbetrieb führen.

F40002

Fehler an DRIVE-CLiQ Buchse X102

Ein Fehler wurde am Antriebsobjekt erkannt, das an der DRIVE-CLiQ Buchse X102 angeschlossen ist. Der Fehlerwert (r0949) zeigt den ersten aufgetretenen Fehler für dieses spezifische Antriebsobjekt an. Dies weist auf ein Problem mit der Kommunikation oder der angeschlossenen Komponente an dieser speziellen DRIVE-CLiQ Schnittstelle hin, was zu einer Systemstörung oder zum Stillstand des Betriebs führen kann.

F40003

Fehler an DRIVE-CLiQ Buchse X103

Es wurde ein Fehler am Antriebsobjekt, das an der DRIVE-CLiQ Buchse X103 angeschlossen ist, erkannt. Der Fehlerwert (r0949) gibt den ersten aufgetretenen Fehler für dieses spezifische Antriebsobjekt an. Dies deutet auf ein Problem mit der Kommunikation oder dem angeschlossenen Bauteil an dieser speziellen DRIVE-CLiQ Schnittstelle hin, was zu einer Systemstörung oder zum Stillstand des Betriebs führen kann.

F40004

Fehler an DRIVE-CLiQ Buchse X104

Ein Fehler wurde am mit der DRIVE-CLiQ Buchse X104 verbundenen Antriebsobjekt erkannt. Der Fehlerwert (r0949) zeigt den ersten aufgetretenen Fehler für dieses spezifische Antriebsobjekt an. Dies weist auf ein Problem mit der Kommunikation oder der angeschlossenen Komponente an dieser speziellen DRIVE-CLiQ Schnittstelle hin, was zu einer Systemfehlfunktion oder einem Betriebsstillstand führen kann.

F40005

Fehler an DRIVE-CLiQ Buchse X105

Ein Fehler wurde am Antriebsobjekt, das mit der DRIVE-CLiQ Buchse X105 verbunden ist, festgestellt. Der Fehlerwert (r0949) gibt den ersten aufgetretenen Fehler für dieses spezifische Antriebsobjekt an. Dies deutet auf ein Problem mit der Kommunikation oder der angeschlossenen Komponente an dieser speziellen DRIVE-CLiQ Schnittstelle hin, was zu einer Systemfehlfunktion oder einem Betriebsstillstand führen kann.