SEW Eurodrive MOVIDRIVE

198 Fehlercodes dokumentiert

00

Kein Fehler

Im Antriebssystem ist derzeit kein Fehler aktiv. Die MOVIDRIVE®-Einheit arbeitet normal und ohne erkannte Probleme. Dieser Status weist auf einen gesunden Systemzustand hin, der keine sofortigen Maßnahmen erfordert.

0000

Kein Fehler

Dieser PROFIBUS-DP Zusatzcode (Error Class 8, 'Other Error') zeigt eine erfolgreiche Parametereinstellung ohne erkannte Fehler an. Dies ist eine Bestätigung der korrekten Kommunikation im Parameterkanal.

01

Überstrom

Sofortige Abschaltung aufgrund eines Kurzschlusses am Wechselrichterausgang, eines angeschlossenen überdimensionierten Motors oder einer fehlerhaften Ausgangsstufe im Wechselrichter. Dieser Zustand kann zu Komponentenstress und potenziellen Schäden am Antrieb führen.

001A

Parameterzugriff nur über RS-485 Diagnoseschnittstelle

Dieser PROFIBUS-DP Zusatzcode (Fehlerklasse 8, 'Sonstiger Fehler') bedeutet, dass ein Parameterzugriff über eine falsche Kommunikationsschnittstelle versucht wurde. Dieser spezifische Parameter erfordert den Zugriff über die RS-485 Diagnoseschnittstelle, und die aktuelle Zugriffsmethode ist nicht zulässig.

001B

Parameter ist zugriffsgeschützt

Dieser PROFIBUS-DP Zusatzcode (Fehlerklasse 8, 'Anderer Fehler') weist darauf hin, dass eine Parametereinstellung für einen Parameter versucht wurde, der derzeit vor Änderungen geschützt ist. Dieser Schutzmechanismus verhindert unbefugte oder versehentliche Änderungen an kritischen Betriebsparametern.

001C

Reglersperre erforderlich

Dieser PROFIBUS-DP Zusatzcode (Fehlerklasse 8, 'Other Error') bedeutet, dass ein versuchter Parameterwechsel erfordert, dass der Antriebsumrichter sich in einem Zustand der 'Reglersperre' befindet, bevor die Änderung angewendet werden kann. Der Umrichter ist derzeit freigegeben, was die Parameteränderung verhindert.

001D

Ungültiger Wert für Parameter

Dieser PROFIBUS-DP-Zusatzcode (Error Class 8, 'Other Error') weist darauf hin, dass der angegebene Wert für eine Parametereinstellung logisch ungültig ist, selbst wenn er numerisch innerhalb des zulässigen Bereichs liegt. Dies deutet auf eine Nichtübereinstimmung mit den erwarteten Zuständen oder Enumerationen des Parameters hin.

001E

Werkseinstellung wurde aktiviert

Dieser PROFIBUS-DP Zusatzcode (Fehlerklasse 8, 'Anderer Fehler') ist eine informative Meldung, die anzeigt, dass ein Befehl oder eine Bedingung die Aktivierung der Werkseinstellungen des Umrichters ausgelöst hat. Dies signalisiert einen System-Reset auf die Standardkonfigurationen.

03

Erdschluss

Sofortige Abschaltung, verursacht durch einen detektierten Erdschluss im eingehenden Stromkabel, innerhalb der internen Schaltung des Umrichters oder in den Motorwicklungen. Dies stellt ein elektrisches Sicherheitsrisiko dar und kann die Ausrüstung beschädigen.

04

Brake Chopper

Sofortige Abschaltung, die auf ein Problem mit dem Bremssystem hinweist, wie z.B. übermäßige regenerative Leistung, ein unterbrochener Bremswiderstandskreis, ein Kurzschluss im Bremswiderstandskreis, ein Bremswiderstand mit zu hohem Widerstand oder ein defekter Brake Chopper. Ein Erdschluss könnte ebenfalls ein mitwirkender Faktor sein.

6.2.0.0

Interner Kommunikationsfehler

Ein Kommunikationsfehler ist innerhalb des Umrichtersystems aufgetreten, insbesondere zwischen der Feldbusschnittstelle und dem Umrichtersystem selbst. Dies kann die Ausführung des angeforderten Parameterdienstes verhindern und deutet oft auf ein temporäres internes Datenaustauschproblem hin. Die Fehlerklasse ist 'Access' und der Fehlercode ist 'Hardware fault'.

6.8.0.0

Parameter Channel Data Length Mismatch

Während eines Schreibdienstes über den Parameterkanal wurde eine falsche Datenlänge angegeben (abweichend von 4 data bytes). Dieser Fehler wird von der Kommunikationssoftware der Feldbuskarte erzeugt und weist auf eine Diskrepanz zwischen der erwarteten Datengröße und den tatsächlich für einen Parameter bereitgestellten Daten hin. Dies verhindert eine korrekte Parameterkonfiguration.

07

DC Link Überspannung

Eine sofortige Abschaltung wird ausgelöst, wenn die DC link Spannung ihre maximal zulässige Grenze überschreitet. Dies wird oft durch übermäßige regenerative Energie vom Motor während der Verzögerung oder potenziell durch einen Erdschluss verursacht, wodurch eine Beschädigung der Wechselrichterkomponenten riskiert wird.

08

n-Monitoring

Sofortige Abschaltung, weil der Drehzahlregler oder Stromregler an seiner Einstellungsgrenze arbeitet. Dies kann auf eine mechanische Überlastung, einen Phasenausfall in der Stromversorgung oder im Motor, einen falsch angeschlossenen Encoder oder ein Überschreiten der Maximaldrehzahl (nmax) während der Drehmomentregelung zurückzuführen sein.

8.0.00.1A

Parameterzugriff nur über RS-485 Diagnoseschnittstelle

Der zuzugreifende Parameter ist auf die Änderung oder das Lesen ausschließlich über die RS-485 Diagnoseschnittstelle beschränkt. Versuche, auf diesen Parameter von einer anderen Kommunikationsschnittstelle zuzugreifen, werden abgewiesen. Diese Einschränkung gilt typischerweise für Parameter, die mit Diagnose oder Wartung zusammenhängen.

8.0.00.1B

Parameter ist zugriffsgeschützt

Der Parameter ist derzeit durch einen Zugriffsmechanismus geschützt, wie z.B. ein Passwort, eine spezifische Benutzerebene oder einen Betriebszustand. Dieser Schutz verhindert eine unbefugte oder versehentliche Änderung des Parameterwertes. Jeder Versuch, ohne entsprechende Autorisierung darauf zuzugreifen, wird abgelehnt.

8.0.00.1C

Controller-Inhibierung erforderlich

Die angeforderte Parameteränderung oder Aktion kann nicht durchgeführt werden, während der Controller des Umrichters aktiv (aktiviert) ist. Aus Sicherheits- oder Betriebsintegritätsgründen erfordert dieser Parameter, dass der Controller vor der Änderung inhibiert (deaktiviert) wird. Versuche, ihn während der aktiven Steuerung zu ändern, führen zu diesem Fehler.

8.0.00.1D

Ungültiger Wert für Parameter

Der für den Parameter angegebene Wert ist ungültig, nicht notwendigerweise, weil er außerhalb des numerischen Bereichs liegt, sondern aufgrund eines falschen Formats, Datentyps oder einer nicht unterstützten Option. Dies bedeutet, dass die Eingabe nicht der erwarteten Struktur oder den Auswahlmöglichkeiten des Parameters entspricht. Der Umrichter weist den ungültigen Wert zurück.

8.0.00.10

Ungültiger Parameterindex

Der in der Kommunikationsanfrage angegebene Parameterindex ist ungültig oder wird vom Umrichter nicht erkannt. Dies deutet auf einen Versuch hin, auf einen nicht vorhandenen Parameter zuzugreifen oder einen Tippfehler in der Parameteradresse. Dieser Fehler wird unter Fehlerklasse 8 (sonstiger Fehler) zurückgegeben und verhindert den angeforderten Parameterbetrieb.

8.0.00.11

Funktion / Parameter Nicht Implementiert

Die angeforderte Funktion oder der angeforderte Parameter ist in der aktuellen Firmware oder Hardwarekonfiguration des Umrichters nicht implementiert. Dies kann auftreten, wenn der Umrichter eine bestimmte Funktion nicht unterstützt oder wenn ein erforderliches optionales Modul fehlt. Der angeforderte Vorgang kann nicht ausgeführt werden.

8.0.00.12

Nur Lesezugriff

Es wurde versucht, Daten in einen Parameter zu schreiben, der für Lesezugriff konfiguriert ist. Der Wert dieses Parameters kann weder systembedingt noch aufgrund seines aktuellen Betriebszustands über die Kommunikation geändert werden. Der Schreibvorgang wird abgelehnt.

8.0.00.13

Parametersperre ist aktiv

Der aufgerufene Parameter ist derzeit gesperrt, wodurch jegliche Änderung verhindert wird. Diese Sperre kann durch den Betriebszustand des Systems, Sicherheitseinstellungen oder ein spezifisches Benutzerprogramm aktiviert werden. Jeder Versuch, den Parameter zu ändern, wird abgelehnt, bis die Sperre aufgehoben wird.

8.0.00.14

Werkseinstellung ist aktiv

Dies weist darauf hin, dass der Umrichter derzeit mit seinen standardmäßigen Werkseinstellungen betrieben wird. Obwohl dies an sich kein Fehler ist, bestätigt es, dass eine benutzerdefinierte Parametrierung möglicherweise nicht aktiv ist oder ein Versuch, einen bestimmten Parameter zu schreiben, abgelehnt wurde, weil die Werkseinstellungen diesen überschreiben. Das System befindet sich in einem Standardzustand.

8.0.00.15

Wert für Parameter zu groß

Der angegebene Wert für den Parameter überschreitet seine definierte maximal zulässige Grenze. Dies bedeutet, dass die angeforderte Einstellung außerhalb der Betriebs- oder Hardware-Fähigkeiten für diesen spezifischen Parameter liegt. Der Parameterwert wird abgewiesen und nicht angewendet.

8.0.00.16

Wert für Parameter zu klein

Der angegebene Wert für den Parameter liegt unterhalb seiner definierten minimal zulässigen Grenze. Dies bedeutet, dass die angeforderte Einstellung kleiner ist als der kleinste zulässige Wert für diesen spezifischen Parameter, oft aufgrund physikalischer Einschränkungen oder Anforderungen an die Regelstabilität. Der Parameterwert wird abgelehnt.

8.0.00.17

Erforderliche Optionskarte fehlt

Die Funktion oder der Parameter, auf den zugegriffen wird, benötigt eine spezifische Optionskarte, die im Umrichter installiert sein muss, aber derzeit nicht vorhanden ist. Diese Hardware-Abhängigkeit verhindert die Ausführung des angeforderten Vorgangs. Die Funktion, die mit der fehlenden Optionskarte verbunden ist, kann nicht genutzt werden.

8.0.00.18

Fehler in der Systemsoftware

Ein interner Fehler ist innerhalb der Systemsoftware des Umrichters aufgetreten. Dies könnte durch temporäre Störungen, beschädigte Firmware oder einen Fehler in den die Software unterstützenden Hardwarekomponenten verursacht werden. Dieser kritische Fehler beeinträchtigt die Betriebsintegrität des Umrichters.

8.0.00.19

Parameterzugriff nur über RS-485 Prozessschnittstelle

Der zugriffene Parameter ist auf die Modifikation oder das Lesen ausschließlich über die RS-485 Prozessschnittstelle (X13) beschränkt. Versuche, diesen Parameter über eine andere Kommunikationsschnittstelle zuzugreifen, werden abgelehnt. Dies ist oft eine Designentscheidung für kritische Prozessparameter.

09

Inbetriebnahme-Fehler

Sofortige Abschaltung, die darauf hinweist, dass der Umrichter für den aktuell ausgewählten Betriebsmodus nicht ordnungsgemäß in Betrieb genommen wurde. Dies verhindert, dass der Antrieb startet oder wie vorgesehen funktioniert.

0010

Illegaler Parameterindex

Dieser PROFIBUS-DP Zusatzcode (Fehlerklasse 8, 'Sonstiger Fehler') bedeutet, dass der Umrichter eine Parametrieranfrage mit einem ungültigen oder nicht existierenden Parameterindex empfangen hat. Dies deutet auf eine Fehlkonfiguration im Parameterkanal hin, die möglicherweise den ordnungsgemäßen Antriebsbetrieb verhindert.

10

IPOS Ungültige Operation

Not-Aus, verursacht durch einen falschen Befehl, der während der Ausführung des IPOS plus® Programms erkannt wurde, falsche Bedingungen für die Befehlsausführung oder einem Versuch, eine vom Umrichter nicht unterstützte Funktion zu verwenden. Dies deutet auf einen logischen Fehler im SPS-Programm hin.

0011

Funktion / Parameter nicht implementiert

Dieser PROFIBUS-DP-Zusatzcode (Fehlerklasse 8, 'Anderer Fehler') zeigt an, dass eine über den Parameterkanal angeforderte Funktion oder ein Parameter von der aktuellen Konfiguration oder Hardware des Umrichters nicht unterstützt wird. Dies weist auf eine Diskrepanz zwischen der angeforderten Funktionalität und den Fähigkeiten des Umrichters hin.

11

Übermäßige Temperatur

Not-Aus aufgrund thermischer Überlastung des Umrichters. Dies deutet darauf hin, dass die interne Temperatur des Antriebs die sicheren Betriebsgrenzen überschritten hat, was ein Risiko für Schäden an der Leistungselektronik darstellt.

0012

Nur Lesezugriff

Dieser PROFIBUS-DP Zusatzcode (Fehlerklasse 8, 'Other Error') tritt auf, wenn versucht wurde, einen Parameter über PROFIBUS-DP zu beschreiben, der als schreibgeschützt (read-only) gekennzeichnet ist. Der Umrichter weist die Schreibanfrage für Parameter, die nicht geändert werden können, ab.

12

Resolver 14-bit

Not-Aus tritt auf, weil die 14-bit Resolver-Auswertung aktiv ist und die tatsächliche Motordrehzahl 3600 1/min überschreitet. Das Resolver-Rückführungssystem ist nicht für einen präzisen Betrieb oberhalb dieser Drehzahl ausgelegt.

12.1

Bremsausgangsfehler

Dieser Fehler weist auf Probleme mit dem Bremsausgang hin, wie z.B. keine Bremse angeschlossen, ein getrenntes Bremskabel, wenn die Bremse auf 'ON' geschaltet wird, oder ein Überlastzustand aufgrund von übermäßigem Strom oder häufigem Betrieb. Dies kann zu unkontrollierten Lasten, mechanischen Schäden oder Sicherheitsrisiken führen, wenn die Bremse nicht korrekt ein- oder ausrückt.

12.2

24V Bremsenspannungsfehler

Die 24V Versorgungsspannung für die Bremse liegt nicht innerhalb der zulässigen Toleranz von ±10%. Dies kann den zuverlässigen Betrieb der Bremse verhindern, wodurch sie möglicherweise nicht ein- oder ausrückt, was zu unkontrollierten Lasten oder Sicherheitsrisiken führen kann. Diese Überwachung ist nur aktiv, wenn die Bremse als 'installed' und 'applied' parametriert ist.

0013

Parametersperre ist aktiv

Dieser PROFIBUS-DP Zusatzcode (Error Class 8, 'Other Error') zeigt an, dass eine Parametereinstellung versucht wurde, während die Parametersperrfunktion am Umrichter aktiv war. Diese Sperre verhindert unbeabsichtigte Änderungen an kritischen Einstellungen.

13

Steuersignalquelle Nicht Definiert

Sofortige Abschaltung, da die ausgewählte Steuersignalquelle (z.B. Analogeingang, Feldbus) entweder nicht definiert oder falsch konfiguriert ist. Der Umrichter kann seine Betriebsbefehle nicht ordnungsgemäß empfangen.

13.1

Positionsvergleichsprüfung (Encoder 1)

Es besteht eine Diskrepanz zwischen den Rohpositionsdaten und dem Spurzähler von Absolut-Encoder 1, was auf eine interne Inkonsistenz in der Positionsverfolgung hindeutet. Dies kann zu falschen Positionsanzeigen und einem instabilen Antriebsbetrieb führen. Bleibt dies unbehoben, kann es zu unregelmäßigen Bewegungen oder Positionierungsfehlern kommen.

13.2

Unbekannter Encoder-Typ (Encoder 1)

Der angeschlossene Encoder 1 Typ wird von der Firmware des Umrichters nicht erkannt oder unterstützt. Dies verhindert, dass der Antrieb Encoder-Signale korrekt interpretieren kann, was zu einer nicht-funktionalen Positions- oder Drehzahlrückmeldung führt. Ein fortgesetzter Betrieb ohne korrekte Encoder-Erkennung ist unmöglich.

13.3

Ungültige Encoder-Daten (Encoder 1)

Die Typenschilddaten von Encoder 1, wie z.B. measuring steps, pulses per revolution oder multi-turn counts, sind ungültig oder falsch konfiguriert. Dies bedeutet, dass der Antrieb die Position oder Geschwindigkeit nicht genau berechnen kann, was zu schwerwiegenden Regelungsfehlern führt. Dauerhaft ungültige Daten verhindern eine ordnungsgemäße Antriebsfunktion.

13.4

Spurenmessfehler (Encoder 1)

Ein Fehler wurde während des Spurenmessprozesses von Encoder 1 erkannt, was auf Probleme mit der Fähigkeit des Encoders hinweist, Bewegungen präzise zu verfolgen. Dies kann zu einer ungenauen Positionsrückmeldung und einem unzuverlässigen Antriebsbetrieb führen. Ein fortgesetzter Betrieb mit diesem Fehler kann zu Positionierungsungenauigkeiten oder unkontrollierten Bewegungen führen.

13.24

Verfahrbereich Überschritten

Der aktuelle Positionsmodus des Antriebs ermöglicht keine Bewegung über den konfigurierten Verfahrbereich hinaus, was darauf hinweist, dass eine Grenze erreicht wurde. Dies verhindert eine weitere Maschinenbewegung, potenziell zu Betriebsstopps führend, wenn das System versucht, seine Grenzen zu überschreiten. Wird dies ignoriert, kann dies zu wiederholten Stopps oder der Unfähigkeit führen, Bewegungen abzuschließen.

0014

Werkseinstellung ist aktiv

Dieser PROFIBUS-DP Zusatzcode (Fehlerklasse 8, 'Sonstiger Fehler') bedeutet, dass der Umrichter derzeit mit den Werkseinstellungen betrieben wird, und eine Anforderung zur Parameteränderung abgelehnt wurde. Parameter können schreibgeschützt sein oder erfordern eine explizite Aktion, um den Werkseinstellungsmodus zu verlassen.

14

Encoder Fehler

Sofortige Abschaltung aufgrund eines Problems mit der Encoder-Rückmeldung, wie einem falsch angeschlossenen Encoder-Kabel oder Schirm, einem Kurzschluss oder Drahtbruch innerhalb des Kabels oder einer defekten Encoder-Einheit selbst. Dies verhindert eine genaue Geschwindigkeits- und Positionsrückmeldung.

0015

Wert für Parameter zu groß

Dieser PROFIBUS-DP Zusatzcode (Fehlerklasse 8, 'Other Error') weist darauf hin, dass ein Wert, der für eine Parametereinstellung bereitgestellt wurde, seinen maximal zulässigen Bereich überschritten hat. Dies deutet auf einen Versuch hin, den Inverter mit einem außerhalb des gültigen Bereichs liegenden Wert zu konfigurieren.

15

Interner 24V Versorgungsfehler

Sofortige Abschaltung aufgrund des Fehlens der internen DC 24V Versorgungsspannung. Dies deutet auf einen Fehler in der internen Steuerstromversorgungsschaltung des Wechselrichters hin.

0016

Wert für Parameter zu klein

Dieser PROFIBUS-DP Zusatzcode (Fehlerklasse 8, 'Sonstiger Fehler') zeigt an, dass ein Wert, der für eine Parametereinstellung angegeben wurde, unterhalb des zulässigen Minimalbereichs lag. Dies deutet auf einen Versuch hin, den Umrichter mit einem außerhalb des gültigen Bereichs liegenden Wert zu konfigurieren.

0017

Erforderliche Optionskarte für diese Funktion/diesen Parameter fehlt

Dieser PROFIBUS-DP Zusatzcode (Fehlerklasse 8, 'Anderer Fehler') bedeutet, dass versucht wurde, auf eine Funktion oder einen Parameter zuzugreifen oder diese/n zu konfigurieren, der/die eine spezifische Hardware-Optionskarte erfordert, welche aktuell nicht im Umrichter installiert ist.

17-24

Systemfehler (Interne Elektronik)

Sofortige Abschaltung, die auf eine Fehlfunktion der internen Elektronik des Umrichters hinweist. Dies könnte durch elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) Einflüsse oder einen internen Hardwarefehler verursacht werden.

0018

Fehler in der Systemsoftware

Dieser PROFIBUS-DP Zusatzcode (Error Class 8, 'Other Error') weist auf einen internen Fehler hin, der in der Systemsoftware des Frequenzumrichters während eines Parametrierungsvorgangs aufgetreten ist. Dies deutet auf eine potenzielle interne Fehlfunktion oder Beschädigung innerhalb der Firmware des Umrichters hin.

0019

Parameterzugriff nur über RS-485 Prozessschnittstelle an X13

Dieser PROFIBUS-DP Zusatzcode (Fehlerklasse 8, 'Sonstiger Fehler') bedeutet, dass versucht wurde, über eine falsche Kommunikationsschnittstelle auf Parameter zuzugreifen. Dieser spezifische Parameter erfordert den Zugriff über die RS-485 Prozessschnittstelle an Klemme X13, und die aktuelle Zugriffsmethode ist nicht zulässig.

25

EEPROM Zugriffsfehler

Schnellstopp aufgrund eines Fehlers beim Zugriff auf das Electrically Erasable Programmable Read-Only Memory (EEPROM). Dies deutet auf mögliche Korruption oder ein Problem beim Speichern/Abrufen von Konfigurationsparametern hin.

26

Externer Klemmenfehler

Not-Aus ausgelöst durch ein externes Fehlersignal, das über eine programmierbare Eingangsklemme empfangen wurde. Dies deutet auf einen Fehlerzustand hin, der außerhalb des Umrichters seinen Ursprung hat, wie durch die Logik der Anwendung definiert.

27

Keine Endschalter / Endschalterfehler

Not-Aus, weil beide Hardware-Endschalter entweder fehlen/unterbrochen sind oder sie im Verhältnis zur Drehrichtung des Motors falsch verdrahtet sind. Dies verhindert, dass der Antrieb seine Fahrgrenzen genau erkennen kann.

28

Fieldbus Timeout

Schneller Stopp, verursacht durch einen Kommunikationsverlust zwischen den Master- und Slave-Geräten innerhalb der konfigurierten Ansprechüberwachungszeit am Feldbus. Dies weist auf eine Unterbrechung des Feldbus-Datenaustauschs hin.

29

Endschalter erreicht (IPOS)

Not-Halt, der anzeigt, dass ein physischer Endschalter erreicht wurde, während der Antrieb im IPOS-Modus betrieben wurde. Dies deutet darauf hin, dass die programmierte Bewegung den definierten mechanischen Verfahrbereich überschritten hat.

30

Not-Aus-Zeitüberschreitung

Sofortige Abschaltung, weil der Antrieb überlastet ist oder die Not-Aus-Rampe zu kurz konfiguriert ist. Der Antrieb kann nicht innerhalb der programmierten Not-Aus-Zeit bis zum Stillstand abbremsen.

31

TF Trip (Motorübertemperatur)

Keine unmittelbare Antriebsreaktion, aber ein Fehler wird angezeigt, da der Motor zu heiß geworden ist und sein TF (Thermal Feedback) Sensor ausgelöst hat. Dies kann auch auftreten, wenn der TF-Sensor falsch angeschlossen ist oder wenn die Verbindung zwischen dem MOVIDRIVE und dem TF des Motors unterbrochen ist.

32

IPOS Index Overflow

Not-Halt verursacht durch eine Verletzung von Programmierprinzipien innerhalb des IPOS-Programms, führend zu einem internen System-Stack-Überlauf. Dies deutet auf ein komplexes Logik- oder Ressourcenmanagementproblem innerhalb des Anwenderprogramms hin.

33

Sollwertquelle Nicht Definiert

Sofortige Abschaltung, da die Sollwertquelle (z.B. Analogeingang, Feldbus, interner Parameter) entweder nicht definiert oder falsch konfiguriert ist. Der Umrichter kann nicht bestimmen, wie er seine Sollwerte für Drehzahl, Position oder Drehmoment empfangen soll.

35

Betriebsart Nicht Definiert

Sofortige Abschaltung, da die Betriebsart des Umrichters (z.B. VFC, Servo, Positionierung) entweder nicht definiert oder falsch konfiguriert ist. Der Umrichter kann seine grundlegende Regelstrategie nicht bestimmen.

37

System Watchdog Fehler

Sofortige Abschaltung aufgrund eines Fehlers, der während der Ausführung der Systemsoftware aufgetreten ist. Dies deutet typischerweise auf eine kritische interne Softwarefehlfunktion oder eine unbehandelte Ausnahme hin.

38

Systemsoftwarefehler

Sofortige Abschaltung aufgrund eines allgemeinen Systemfehlers im Zusammenhang mit der Kernsystemsoftware des Wechselrichters. Dies deutet auf einen grundlegenden und kritischen internen Fehler im Betriebssystem des Antriebs hin.

39

Referenzfahrtfehler

Sofortige Abschaltung während der Referenzfahrt, da der Referenznocken fehlt oder nicht korrekt schaltet, Endschalter falsch angeschlossen sind oder der Referenzfahrt-Typ geändert wurde, während der Prozess aktiv war. Dies verhindert, dass der Antrieb seine Referenzposition genau festlegen kann.

41

IPOS Watchdog/Applikationsfehler

Sofortige Abschaltung, verursacht durch einen Kommunikationsfehler zwischen Systemsoftware und Optionssoftware, ein Watchdog-Ereignis innerhalb des IPOS-Programms, ein Applikationsmodul, das in eine Einheit ohne die Applikationsversion geladen wurde, oder eine inkorrekt eingestellte Technologiefunktion mit einem Applikationsmodul. Dies weist auf eine Inkompatibilität oder einen logischen Fehler bei erweiterten Steuerungsfunktionen hin.

42

Schleppfehler

Sofortige Abschaltung, da die Istposition oder -geschwindigkeit des Motors dem Sollwert zu weit hinterherhinkt. Mögliche Ursachen sind ein falsch angeschlossener Encoder, zu kurze Beschleunigungsrampen, eine zu kleine P-Komponente des Positionierreglers, falsch eingestellte Drehzahlreglerparameter, ein zu kleiner Schleppfehler-Toleranzwert oder eine mechanische Blockierung im System.

43

RS485 Timeout

Schnellstopp, da die RS485-Kommunikationsverbindung zwischen dem inverter und dem PC unterbrochen wurde, was zu einem Kommunikations-timeout führt. Der drive verliert seine control link zum PC.

44

Geräteauslastung Überschritten

Sofortige Abschaltung, weil die Auslastung des Umrichters (IxT-Wert), die seine thermische Last darstellt, 125% überschritten hat. Das bedeutet, dass der Umrichter über seine kontinuierliche thermische Kapazität hinaus betrieben wird, was zu Überhitzung und Beschädigung führen kann.

45

Initialisierungsfehler

Sofortige Abschaltung, da Parameter für das EEPROM im Leistungsabschnitt entweder nicht oder falsch eingestellt sind. Dies verhindert, dass der Umrichter seine zentralen Betriebseinstellungen ordnungsgemäß initialisieren kann.

47

System Bus Timeout

Schnellstopp aufgrund eines Fehlers während der Kommunikation über den internen Systembus. Dies deutet auf eine Störung im Hochgeschwindigkeits-Datenaustausch zwischen internen Modulen des Umrichters hin.

77

IPOS Control Word Ungültig

Keine sofortige Antriebsreaktion, es wird jedoch ein Fehler angezeigt, im IPOS-Betriebsmodus, wenn versucht wurde, einen ungültigen Automatikmodus über eine externe Steuerung einzustellen, oder wenn Parameter P916 falsch eingestellt ist. Das IPOS-Programm kann den empfangenen Steuerbefehl nicht interpretieren.

78

IPOS Software-Endschalter überschritten

Keine sofortige Antriebsreaktion, es wird jedoch ein Fehler im IPOS-Betriebsmodus angezeigt, wenn die programmierte Sollposition außerhalb des durch Software-Endschalter definierten Verfahrbereichs liegt. Dies kennzeichnet einen Positionierbefehl, der versucht, sich über die Sicherheitsgrenzen hinaus zu bewegen.

81

Fehler Startbedingung (VFC Hoist)

Sofortige Abschaltung, spezifisch für den Betriebsmodus 'VFC hoist', die auftritt, wenn der Motor während der Vormagnetisierungszeit nicht mit dem korrekten Strom versorgt werden kann. Dies geschieht typischerweise, wenn die Nennmotorleistung im Verhältnis zum Umrichter zu gering ist oder wenn der Motorkabelquerschnitt unzureichend ist.

82

Offener Ausgang (VFC Hoist)

Sofortige Abschaltung, spezifisch für den Betriebsmodus 'VFC hoist', was darauf hinweist, dass zwei oder alle Ausgangsphasen zum Motor unterbrochen sind, oder dass die Nennleistung des Motors im Vergleich zur Nennleistung des Umrichters zu gering ist. Dies führt dazu, dass der Motor nicht korrekt mit Strom versorgt werden kann.

84

Motorschutz-Auslösung

Not-Aus, weil die Motorauslastung zu hoch ist, was darauf hindeutet, dass der Motor über längere Zeit Überlastbedingungen ausgesetzt ist. Diese Auslösung schützt den Motor vor thermischen Schäden.

85

Parameter Kopierfehler

Sofortige Abschaltung aufgrund eines Fehlers beim Kopieren von Parametern, typischerweise zwischen dem Wechselrichter und einem angeschlossenen PC oder einem anderen Gerät. Dies deutet auf ein Problem mit der Datenübertragungsintegrität oder der Verbindung hin.

87

Inkompatibilität der Technologiefunktion

Sofortige Abschaltung, verursacht durch den Versuch, einen Parametersatz, der für eine Anwendungseinheit mit aktivierter Technologiefunktion bestimmt ist, in eine Standardversionseinheit zu laden. Dies weist auf eine Inkompatibilität zwischen der geladenen Konfiguration und den Hardware-/Firmware-Fähigkeiten des Umrichters hin.

88

Fliegende Startgeschwindigkeit überschritten

Sofortige Abschaltung, spezifisch für den Betriebsmodus VFC n-CTRL, wenn die tatsächliche Motordrehzahl beim Freigeben des Umrichters als größer als 5000 1/min erkannt wird. Die Funktion Fliegender Start kann bei solch hohen Anfangsgeschwindigkeiten nicht greifen.

94

EEPROM Prüfsummenfehler

Sofortige Abschaltung aufgrund gestörter Umrichterelektronik, möglicherweise verursacht durch starke EMV-Effekte oder einen internen Defekt. Dies deutet auf ein Datenintegritätsproblem innerhalb des EEPROM hin, wo kritische Konfigurationsparameter gespeichert sind.

99

IPOS Rampenberechnungsfehler

Sofortige Abschaltung im IPOS-Betriebsmodus, wenn die Positionierungsrampe als sinusförmig oder rechteckig konfiguriert ist und versucht wird, Rampenzeiten oder Fahrgeschwindigkeiten zu ändern, während der Umrichter bereits freigegeben ist. Diese Parameter können mit diesen spezifischen Rampentypen während des aktiven Betriebs nicht dynamisch geändert werden.

E46.1

Keine Rückmeldung

Die Sicherheitsoption konnte sich nicht mit einer Unterkomponente synchronisieren, was auf ein Kommunikations- oder Hardware-Erkennungsproblem hinweist. Dies verhindert, dass die Sicherheitsfunktionen ordnungsgemäß funktionieren und wird die Ausgangsstufe sperren, wodurch das System funktionsunfähig wird.

E46.2

Ungültige Variante

Die installierte Sicherheitsoptionsvariante ist inkompatibel mit dem Invertyptyp, oder es wurde eine falsche Variante (z.B. mit einer Encoder-Schnittstelle an einem Doppelachssystem) eingesteckt. Dies verhindert den Betrieb der Sicherheitsfunktionen und blockiert die Ausgangsstufe, wodurch eine sofortige Korrektur für die Funktionalität erforderlich ist.

E46.3

Interner Kommunikations-Timeout

Die Kommunikation zwischen dem Inverter und der Safety Option wurde unterbrochen, möglicherweise aufgrund einer lockeren Verbindung oder eines Unterkomponentenfehlers innerhalb der Safety Option. Dies verhindert eine ordnungsgemäße Sicherheitsfunktion und blockiert die Ausgangsstufe, wodurch die Systemsicherheit beeinträchtigt wird.

E46.50

Warnung

Die Sicherheitsoption signalisiert einen Unterkomponentenfehler vom Typ Warnung. Dies weist auf ein nicht-kritisches Problem innerhalb des Sicherheitskreises hin, das die Sicherheitsintegrität oder Systemzuverlässigkeit beeinträchtigen könnte, wenn es nicht behoben wird, und sich möglicherweise zu einem schwerwiegenderen Fehler entwickeln könnte.

E46.51

Fehler

Die Sicherheitsoption meldet einen standardmäßigen Unterkomponentenfehler, der zu einem Not-Aus führt und eine Ausgangsstufensperre bewirkt. Dies weist auf ein erhebliches Problem innerhalb des Sicherheitskreises hin, das eine sofortige Behebung erfordert, um den sicheren und betriebsbereiten Zustand wiederherzustellen.

E46.52

Kritischer Fehler

Die Sicherheitsoption hat einen kritischen Unterkomponentenfehler signalisiert, was zu einer Ausgangsstufeninhibition führt. Dies ist ein schwerwiegendes Problem der Sicherheitsintegrität, das einen größeren Fehler innerhalb des Sicherheitskreises anzeigt, der einen sicheren Betrieb verhindert und eine sofortige, gründliche Untersuchung erfordert.

EC6:2

Interner Kommunikations-Hardwarefehler

Dieser Rückkehrcode, strukturiert als Error class 6 (Access Error) und Error code 2 (Hardware fault), kennzeichnet einen internen Kommunikationsfehler innerhalb des Systems, insbesondere einen Hardwarefehler. Der angeforderte Parameterdienst wurde möglicherweise nicht ausgeführt.

EC6:8

Parameterkanal-Datenlängenfehler

Dieser Rückgabecode, strukturiert als Fehlerklasse 6 (Zugriffsfehler) und Fehlercode 8 (Typkonflikt), zeigt an, dass ein Schreibdienst während der Konfiguration über den Parameterkanal eine andere Datenlänge als die erwarteten 4 Datenbytes angegeben hat. Dies führt zu einem Konflikt bei der Interpretation des Datentyps.

F01

Überstrom

Der Umrichter hat festgestellt, dass der Ausgangsstrom 185% des Nennausgangsstroms für mehr als 60 Millisekunden überschritten hat. Dies deutet auf eine erhebliche Überlastung des Motors oder einen Kurzschluss in der Ausgangsverdrahtung hin. Dies führt zu einer sofortigen Abschaltung des Umrichters, um Schäden am Motor oder am Antrieb zu verhindern.

F1.1

Kurzschluss an Motorausgangsklemmen

Ein Überstrom oder eine fehlerhafte Endstufensteuerung wurde erkannt, wodurch die Endstufe hardwareseitig gesperrt wurde. Dies deutet oft auf einen Kurzschluss am Motorausgang, einen übermäßigen Motorstrom oder eine defekte Leistungsendstufe hin. Wenn das Problem nicht behoben wird, besteht das Risiko schwerer Schäden am Umrichter und am angeschlossenen Motor.

F1.2

Überstrom in der Ausgangsstufe

Der durch die Ausgangsstufe fließende Motorstrom ist übermäßig hoch, möglicherweise aufgrund eines unterdimensionierten Motors, Problemen mit der Stromversorgung oder dem Transformator, falschen Rampenzeiten, einem defekten Phasenmodul oder einer instabilen 24 V-Versorgung. Dieser Zustand kann zu schweren Schäden sowohl am Antrieb als auch am Motor führen, wenn er nicht behoben wird.

F3.1

Erdschluss

Ein Erdschluss wurde detektiert, der in den Motorzuleitungen, dem Umrichter selbst oder innerhalb der Motorwicklungen lokalisiert sein könnte. Dieser Fehler stellt ein erhebliches elektrisches Sicherheitsrisiko dar und kann weitreichende Schäden an der Ausrüstung verursachen, wenn er nicht sofort behoben wird.

F4.1

Brake chopper Überstrom

Es wurde ein Überstromzustand im Brake chopper-Schaltkreis erkannt. Dies wird typischerweise durch übermäßige regenerative Leistung während der Verzögerung, einen Kurzschluss im Bremswiderstandsschaltkreis oder einen falsch dimensionierten Bremswiderstand verursacht. Eine Nichtbehebung birgt das Risiko einer Beschädigung des Brake choppers oder des Widerstands.

F4.2

Brems-Chopper defekt

Die Ausgangsstufe der Brems-Chopper-Komponente ist defekt. Dieser kritische Fehler verhindert, dass der Antrieb regenerative Energie während der Verzögerung effektiv ableiten kann, was potenziell zu DC-Bus-Überspannungsfehlern und irreparablen Schäden am Antrieb führen kann.

F6.1

Netzphasenausfall

Eine fehlende Netzphase, periodisch niedrige DC link voltage oder eine unzureichende Netzspannungsqualität wurde in der eingehenden AC supply erkannt. Dies kann zu unausgewogenem Motorbetrieb, reduziertem Drehmoment und potenziellen Schäden am inverter's input rectifier section führen, wenn nicht behoben.

F13.5

Interne Warnung

Encoder 1 signalisiert einen internen Warnstatus, der ein nicht-kritisches Problem innerhalb des Encoders anzeigt. Dies könnte mit der Verkabelung, externen Störungen oder der Sauberkeit des Sensors zusammenhängen und kann die Leistung beeinträchtigen oder zu einem Fehler eskalieren, wenn es nicht behoben wird.

F13.6

Signalpegel zu niedrig

Der Signalpegel von Encoder 1 ist zu niedrig, fällt während der Überwachung unter den zulässigen Grenzwert. Dies deutet auf ein Problem mit der Verkabelung, externe elektromagnetische Störungen (EMC) oder einen fehlerhaften Encoder hin, was zu einer unzuverlässigen Positionsrückmeldung führt.

F13.7

Signalpegel zu hoch

Der Signalpegel von Encoder 1 ist übermäßig hoch und überschreitet während der Überwachung den zulässigen Grenzwert. Dies deutet oft auf ein falsch konfiguriertes Übersetzungsverhältnis für den Resolver oder ein Verdrahtungsproblem hin, was möglicherweise zu ungenauen Positionsmessungen führt.

F13.8

Signalpegelüberwachung

Ein Fehler trat bei der Überwachung des Signalpegels von Encoder 1 auf, wobei der Signalvektor seinen zulässigen Grenzwert überschritten hat. Dies könnte auf ein Problem mit der physischen Montageposition des Encoders hinweisen, das die Signalausgabe oder Datenintegrität beeinträchtigt.

F13.9

Quadrantenprüfung

Ein Fehler wurde während der quadrant check für den sine encoder (Encoder 1) festgestellt, was auf ein Problem mit der signal integrity oder phase relationship hinweist. Dies kann durch wiring issues, EMC interference oder einen defective encoder verursacht werden, was zu einem inkorrekten position feedback führt.

F13.10

Positions-Toleranzband-Überwachung

Die vom Encoder 1 erfasste Istposition hat sich außerhalb des konfigurierten Positionstoleranzbands bewegt. Dies kann bedingt sein durch falsche Inbetriebnahmeparameter, fehlerhafte Verkabelung, externe Störungen oder einen defekten Encoder, was möglicherweise zu ungenauer Positionierung oder unerwarteten Bewegungen führen kann.

F13.11

Data timeout

Encoder 1 konnte Prozessdaten nicht innerhalb des erwarteten Zeitrahmens bereitstellen, was zu einem Data timeout führte. Dies deutet typischerweise auf Kommunikationsprobleme hin, die durch elektromagnetische Interferenzen (EMC) oder falsche Inbetriebnahmeparameter verursacht werden.

F13.12

Notfall

Encoder 1 hat eine Notfall-Fehlermeldung übermittelt, die auf ein kritisches internes oder Kommunikationsproblem hinweist, das sofortige Aufmerksamkeit erfordert. Dies wird oft durch starke Störungen oder falsche Kommunikationsparameter ausgelöst, was zum Verlust der Positionsregelung führt.

F13.13

Initialisierung

Ein Kommunikationsfehler ist während der Initialisierungsphase von Encoder 1 aufgetreten. Dies kann durch eine inkorrekte Parametrierung, nicht übereinstimmende Baudraten, eine unsachgemäß konfigurierte CANopen Node ID am Encoder oder eine fehlerhafte Verdrahtung verursacht werden. Dies verhindert, dass der Encoder korrekt erkannt wird und Rückmeldungen liefert.

F13.14

Kommunikation

Es liegt eine fehlerhafte Kommunikation mit Encoder 1 vor, was verhindert, dass der Antrieb zuverlässige Daten empfängt. Dies kann durch Probleme mit der Spannungsversorgung des Encoders, elektromagnetische Interferenz (EMV) oder durch beschädigte/falsche Verkabelung verursacht werden, was zu einem Verlust der Positionsrückmeldung und Steuerung führt.

F13.15

Systemfehler

Das Encoder-Auswertesystem meldet einen kritischen Systemfehler für Encoder 1, möglicherweise aufgrund eines Mehrwertgebers, der sich außerhalb seines konfigurierten Verfahrbereichs befindet, falscher Grenzwerte oder fehlerhafter numerator-/denominator-Faktoren. Dies deutet auf ein schwerwiegendes Problem mit der Positionsberechnung oder der Encoder-Einrichtung hin, was eine fehlerhafte Positionierung und Antriebsinstabilität riskiert.

F13.16

Permanenter hoher Pegel in Datenleitung – kritisch

Die Datensignalleitung von Encoder 1 ist dauerhaft auf einem hohen Pegel fest, was auf ein kritisches Kommunikationsproblem hindeutet. Dies deutet auf ein Verdrahtungsproblem (z.B. Kurzschluss gegen Versorgungsspannung) oder einen defekten Encoder hin, wodurch eine zuverlässige Positionsrückmeldung verhindert und unkontrolliertes Antriebsverhalten riskiert wird.

F13.17

Permanenter hoher Pegel in Datenleitung

Das Datensignal von Encoder 1 ist dauerhaft auf einem hohen Pegel. Dies deutet typischerweise auf ein Verdrahtungsproblem (z. B. Kurzschluss zur Versorgungsspannung) oder einen Defekt innerhalb der Encoder-Einheit hin, was zu einem Verlust oder einer falschen Positionsrückmeldung führt und die präzise Antriebsregelung beeinträchtigt.

F13.18

Permanenter niedriger Pegel in Datenleitung – kritisch

Die Datensignalleitung von Encoder 1 ist dauerhaft auf einem niedrigen Pegel hängen geblieben, was auf ein kritisches Kommunikationsproblem hinweist. Dies deutet auf ein Verdrahtungsproblem (z.B. Kurzschluss gegen Masse) oder einen defekten Encoder hin, wodurch eine zuverlässige Positionsrückmeldung verhindert und ein unkontrolliertes Antriebsverhalten riskiert wird.

F13.19

Permanenter niedriger Pegel in der Datenleitung

Das Datensignal von Encoder 1 liegt dauerhaft auf einem niedrigen Pegel. Dies deutet typischerweise auf ein Verdrahtungsproblem oder einen Defekt innerhalb der Encoder-Einheit hin, was zu einem Verlust oder einer fehlerhaften Positionsrückmeldung führt und die präzise Antriebssteuerung beeinträchtigt.

F13.20

SSI error bit – kritisch

Ein kritischer Fehlerbit wurde im SSI-Protokoll von Encoder 1 gesetzt, was auf ein schwerwiegendes Kommunikations- oder Datenintegritätsproblem hinweist. Dies kann bedingt sein durch falsche Parameter, Encoder-Einstellungen, Verdrahtungsfehler oder externe Störungen, was zu unzuverlässigen oder verlorenen Positionsdaten führt.

F13.21

SSI error bit

Ein Fehlerbit wurde im SSI-Protokoll von Encoder 1 gesetzt, was auf ein Daten- oder Kommunikationsproblem hinweist. Dies kann durch inkorrekte Startparameter, Encoder-Einstellungen, Verdrahtungsprobleme oder externe Störungen verursacht werden, was die Zuverlässigkeit der Positionsrückmeldung beeinträchtigt.

F13.22

Interner Fehler – kritisch

Encoder 1 meldet einen kritischen internen Fehler, was bedeutet, dass der Encoder selbst eine schwerwiegende Fehlfunktion erkannt hat. Dies verhindert, dass der Antrieb eine zuverlässige Positionsrückmeldung erhält und könnte zu einem unsicheren oder unkontrollierten Betrieb führen.

F13.23

Interner Fehler

Encoder 1 meldet einen internen Fehlerstatus, was auf eine Fehlfunktion innerhalb der Encoder-Hardware oder -Software hinweist. Dies beeinträchtigt die Genauigkeit und Zuverlässigkeit der Positionsrückmeldung und kann zu Problemen bei der Antriebssteuerung führen.

F14-0

Encoder nicht angeschlossen, defekter Encoder, defektes Encoderkabel

Der Encoder oder dessen Kabel ist entweder nicht korrekt angeschlossen, hat einen Kurzschluss oder Drahtbruch, oder die Encoder-Einheit selbst ist defekt. Es kann auch auftreten, wenn 2 Umrichter über X14 verbunden sind und P505 auf YES gesetzt ist, was SubC 27 verursacht.

F14-29

Encoder-Fehler X14 – Kommunikationsfehler RS485-Kanal

Ein Kommunikationsfehler am RS485-Kanal an X14 deutet auf Probleme wie einen falschen Anschluss des Encoderkabels/Schirms, Kurzschlüsse, Kabelbruch oder einen defekten Encoder hin. Er kann auch auftreten, wenn 2 Umrichter über X14 verbunden sind und P505 auf YES eingestellt ist, was SubC 27 verursacht.

F14.6

Signalpegel zu niedrig

Der Signalpegel von Encoder 2 ist zu niedrig und unterschreitet während der Überwachung den zulässigen Grenzwert. Dies deutet auf ein Problem mit der Verkabelung, externen elektromagnetischen Störungen (EMC) oder einem fehlerhaften Encoder hin, was zu einer unzuverlässigen Positionserfassung führt.

F14.7

Signalpegel zu hoch

Der Signalpegel von Encoder 2 ist übermäßig hoch und überschreitet den zulässigen Grenzwert während der Überwachung. Dies deutet oft auf ein falsch konfiguriertes Übersetzungsverhältnis für den Resolver oder ein Verdrahtungsproblem hin, was potenziell zu ungenauen Positionsmessungen führen kann.

F14.8

Überwachung des Signalpegels

Ein Fehler ist bei der Überwachung des Signalpegels von Encoder 2 aufgetreten, wobei der Signalvektor seine zulässige Grenze überschritten hat. Dies könnte auf ein Problem mit der physischen Montageposition des Encoders hinweisen, das dessen Signalausgabe oder Datenintegrität beeinträchtigt.

F14.9

Quadrant check

Während des Quadrant check für den sine encoder (Encoder 2) wurde ein Fehler festgestellt, der auf ein Problem mit der Signal integrity oder Phase relationship hinweist. Dies kann durch Verdrahtungsprobleme, EMV-Interferenzen oder einen defekten Encoder verursacht werden, was zu einer inkorrekten Position feedback führt.

F14.10

Positionstoleranzband-Überwachung

Die von Encoder 2 erfasste Ist-Position hat sich außerhalb des konfigurierten Positionstoleranzbands bewegt. Dies könnte auf falsche Inbetriebnahmeparameter, fehlerhafte Verkabelung, externe Störungen oder einen defekten Encoder zurückzuführen sein, was möglicherweise zu ungenauer Positionierung oder unerwarteten Bewegungen führen kann.

F14.11

Daten-Timeout

Encoder 2 konnte Prozessdaten nicht innerhalb des erwarteten Zeitrahmens bereitstellen, was zu einem Daten-Timeout führte. Dies deutet typischerweise auf Kommunikationsprobleme hin, verursacht durch elektromagnetische Störungen (EMC) oder falsche Startparameter.

F14.12

Notfall

Encoder 2 hat eine Notfehlermeldung gesendet, die auf ein kritisches internes oder Kommunikationsproblem hinweist, das sofortige Aufmerksamkeit erfordert. Dies wird oft durch starke Störungen oder falsche Kommunikationsparameter ausgelöst, was zum Verlust der Positionsregelung führt.

F14.19

Permanenter niedriger Pegel in der Datenleitung

Das Datensignal von Encoder 2 ist dauerhaft auf einem niedrigen Pegel, was auf ein Problem mit der Verkabelung des Encoders oder einen Defekt innerhalb der Encoder-Einheit selbst hindeutet. Dies führt zu fehlender oder falscher Positionsrückmeldung, was die präzise Antriebssteuerung beeinträchtigt.

F14.20

SSI error bit – kritisch

Ein kritischer error bit wurde im SSI-Protokoll von Encoder 2 gesetzt, was auf ein schwerwiegendes Kommunikations- oder Datenintegritätsproblem hinweist. Dies kann durch falsche parameters, encoder settings, Verdrahtungsfehler oder externe Störungen verursacht werden, was zu unzuverlässigen oder verlorenen Positionsdaten führt.

F14.21

SSI error bit

Ein Fehlerbit wurde im SSI-Protokoll von Encoder 2 gesetzt, was auf ein Daten- oder Kommunikationsproblem hinweist. Dies kann durch falsche Startparameter, Encoder-Einstellungen, Verdrahtungsprobleme oder externe Störungen verursacht werden, die die Zuverlässigkeit der Positionsrückmeldung beeinträchtigen.

F14.22

Interner Fehler – kritisch

Encoder 2 meldet einen kritischen internen Fehler, was bedeutet, dass der Encoder selbst eine schwerwiegende Fehlfunktion erkannt hat. Dies verhindert, dass der Antrieb eine zuverlässige Positionsrückmeldung erhält und könnte zu einem unsicheren oder unkontrollierten Betrieb führen.

F14.23

Interner Fehler

Encoder 2 meldet einen internen Fehlerstatus, was auf eine Fehlfunktion innerhalb der Encoder-Hardware oder -Software hinweist. Dies beeinträchtigt die Genauigkeit und Zuverlässigkeit der Positionsrückmeldung, was potenziell zu Problemen bei der Antriebssteuerung führen kann.

F14.24

Verfahrbereich überschritten

Die Position des Antriebs für Encoder 2 hat den maximal zulässigen Verfahrbereich überschritten, der durch den aktuellen Positionsmodus (8382.10) definiert ist. Dies deutet auf einen Konfigurationsfehler oder eine unerwartete Maschinenbewegung hin, was zum Erreichen mechanischer Grenzen oder zu einer inkorrekten Positionierung führen kann.

F17-0

"Stack overflow" Fehler

Ein "Stack overflow" Fehler weist darauf hin, dass die Umrichterelektronik gestört wurde, möglicherweise aufgrund externer EMV-Einflüsse. Dies deutet auf ein internes Software- oder Speicherverwaltungsproblem hin, das durch Umgebungsfaktoren ausgelöst wurde.

F20.2

Versorgungsspannung – Überlastfehler

Die Stromlast an der 24 V Standby-Versorgungsspannung im MOVIDRIVE® System ist zu hoch. Dieser Überstrom führt dazu, dass der interne Signalausgang des Geräts spannungslos wird. Eine Nichtbehebung dieses Problems kann zu Systeminstabilität, unerwarteten Abschaltungen und potenziellen Schäden an internen Komponenten durch anhaltende Überlastung führen.

F20.7

Interner Hardwarefehler

Ein nicht spezifizierter Fehler ist in der internen Hardware des Geräts aufgetreten. Dies weist auf eine kritische Fehlfunktion hin, die zu unvorhersehbarem Betrieb und letztendlich zum vollständigen Systemausfall führen kann. Wenn nicht behoben, kann das Gerät keine zuverlässigen Steuerungs- oder Sicherheitsfunktionen gewährleisten.

F20.8

Lüfterfunktion – Warnung

Die Funktion des Kühlgebläses ist beeinträchtigt, was auf ein potenzielles Problem mit seinem Betrieb hinweist. Obwohl es sich derzeit um eine Warnung handelt, kann eine längere Beeinträchtigung zu einer unzureichenden Kühlung führen, wodurch interne Komponenten überhitzen und im Laufe der Zeit möglicherweise Schaden nehmen können.

F20.9

Lüfterfunktion – Störung

Der Kühlventilator ist defekt, was auf einen kritischen Fehler im Wärmemanagementsystem des Geräts hinweist. Ein fortgesetzter Betrieb mit einem defekten Lüfter führt zu einer schnellen Überhitzung interner Komponenten, wodurch die Gefahr einer dauerhaften Beschädigung des Antriebs besteht.

F20.10

Lüfterversorgungsspannung – Fehler

Die für den Kühlventilator erforderliche Versorgungsspannung fehlt, wodurch dieser nicht betrieben werden kann. Dieser kritische Fehler führt zu einer schnellen Überhitzung interner Komponenten, was bei Nichtbehebung möglicherweise zu dauerhaften Schäden am Umrichter führen kann.

F20.11

STO – Schaltverzögerung

Eine Schaltverzögerung wurde zwischen den beiden Safe Torque Off (STO)-Kanälen festgestellt. Dies deutet auf eine potenzielle Fehlfunktion innerhalb des Sicherheitskreises hin, was die Sicherheitsintegrität des Antriebs beeinträchtigt und bei Nichtbehebung eine unkontrollierte Motorbewegung riskiert.

F23.1

Leistungsteil – Warnung

Ein Fehler mit einer 'Warn'-Reaktion ist innerhalb des Leistungsteils des Geräts aufgetreten. Dies weist auf ein zugrunde liegendes Problem hin, das die Leistung des Antriebs beeinträchtigen, die Zuverlässigkeit reduzieren und sich möglicherweise zu einem vollständigen Betriebsfehler entwickeln könnte, wenn es ignoriert wird.

F23.2

Leistungsteil – Fehler

Im Leistungsteil wurde ein Standardfehler erkannt, was zu einem Not-Aus und einer Ausgangsstufensperre führte. Dies deutet auf ein kritisches Problem hin, das den sicheren Betrieb verhindert und erfordert sofortige Aufmerksamkeit, um weitere Schäden an den Antriebskomponenten zu verhindern.

F25-0

Lese- oder Schreibfehler im EEPROM-Leistungsteil

Der Zugriff auf das EEPROM der Speicherkarte ist fehlgeschlagen, was zu einem Lese- oder Schreibfehler im EEPROM-Leistungsteil führt. Dies weist auf ein Problem mit dem nichtflüchtigen Speicher des Antriebs hin.

F26-0

Externe Klemme

Ein externes Fehlersignal wurde über einen programmierbaren Eingang gelesen. Die spezifische Ursache hängt vom angeschlossenen externen Gerät oder dem Zustand ab, der diesen Eingang auslöst.

F45.50

Optionskarte – Warnung

Die Feldbus-Schnittstellen-Optionskarte meldet einen Unterkomponentenfehler auf Warnstufe. Obwohl nicht sofort kritisch, deutet dies auf ein potenzielles Problem mit der Feldbuskommunikation oder Hardware hin, das die Leistung beeinträchtigen oder zu einem vollständigen Fehler eskalieren könnte, wenn es nicht behoben wird.

F108-50

Fehler während interner Datenübertragung

Ein Fehler ist während der internen Datenübertragung innerhalb der DCS..B Option aufgetreten. Dies deutet auf ein Kommunikationsproblem zwischen internen Komponenten der Option hin.

F108-52

Fehler während interner Datenübertragung

Ein Fehler ist während der internen Datenübertragung innerhalb der DCS..B Option aufgetreten. Dies deutet auf ein Kommunikationsproblem zwischen internen Komponenten der Option hin.

F108-54

Interner Programmfehler

Ein interner Programmfehler ist innerhalb der DCS..B Option aufgetreten. Die spezifische Art des Programmfehlers ist nicht detailliert.

F108-56

Fehlerhafter Watchdog-Test

Der Watchdog-Test innerhalb der DCS..B Option ist fehlgeschlagen, was auf eine fehlerhafte Rückmeldung vom internen Abschaltkanal der digitalen Ausgänge hinweist. Dies deutet auf einen sicherheitskritischen Überwachungsfehler hin.

F108-58

Fehlerhafte Prozessdaten

Fehlerhafte Prozessdaten wurden in der Option DCS..B erkannt. Dies weist auf ein Problem mit der Integrität oder Handhabung der Betriebsdaten hin.

F108-62

Interner Verarbeitungsfehler im Anwenderprogramm

Ein interner Verarbeitungsfehler ist innerhalb des Anwenderprogramms auf der DCS..B Option aufgetreten. Dies deutet auf ein Problem mit der kundenspezifischen Logik oder Anwendung hin, die auf der Option ausgeführt wird.

F108-64

Interner Verarbeitungsfehler im Benutzerprogramm

Es ist ein interner Verarbeitungsfehler innerhalb des Benutzerprogramms auf der DCS..B-Option aufgetreten. Dies deutet auf ein Problem mit der benutzerdefinierten Logik oder Anwendung hin, die auf der Option läuft.

F108-66

Interner Verarbeitungsfehler im Anwenderprogramm

Es ist ein interner Verarbeitungsfehler innerhalb des Anwenderprogramms auf der DCS..B Option aufgetreten. Dies deutet auf ein Problem mit der kundenspezifischen Logik oder Anwendung hin, die auf der Option ausgeführt wird.

F108-68

Interner Verarbeitungsfehler des Eingabeelements

Es ist ein interner Verarbeitungsfehler bezüglich eines Eingabeelements an der Option DCS..B aufgetreten. Dies deutet auf ein Problem bei der Verarbeitung von Signalen von angeschlossenen Eingängen hin.

F108-70

Interner Verarbeitungsfehler des Eingangselements

Ein interner Verarbeitungsfehler ist bezogen auf ein Eingangselement der DCS..B Option aufgetreten. Dies deutet auf ein Problem bei der Verarbeitung von Signalen von angeschlossenen Eingängen hin.

F108-72

Interner Verarbeitungsfehler im Benutzerprogramm

Ein interner Verarbeitungsfehler ist innerhalb des Benutzerprogramms auf der Option DCS..B aufgetreten. Dies deutet auf ein Problem mit der benutzerdefinierten Logik oder Anwendung hin, die auf der Option ausgeführt wird.

F108-74

Runtime fault

Dieser Fehler weist auf ein allgemeines Laufzeitproblem innerhalb der DCS..B Option hin. Die Grundursache ist nicht spezifiziert, was auf einen internen Betriebsfehler schließen lässt.

F108-80

Laufzeitfehler

Dieser Fehler weist auf ein allgemeines Laufzeitproblem innerhalb der Option DCS..B hin. Die Grundursache ist nicht spezifiziert, was auf einen internen Betriebsfehler hindeutet.

F108-82

Interruptfehler während der Zeitüberwachung

Es ist ein Interruptfehler während der Zeitüberwachung innerhalb der DCS..B Option aufgetreten. Dies deutet auf ein internes Problem der Zeitsteuerung oder der Prozessplanung hin.

F108-85

Laufzeitfehler

Dieser Fehler weist auf ein allgemeines Laufzeitproblem innerhalb der DCS..B Option hin. Die Grundursache ist nicht näher spezifiziert, was auf einen internen Betriebsfehler schließen lässt.

F108-87

Programmfehler

Ein interner Programmfehler ist in der Option DCS..B aufgetreten. Die genaue Art des Programmfehlers wird nicht näher erläutert.

F108-89

Interner CPU-Fehler

Ein interner Fehler wurde in der CPU der Option DCS..B festgestellt. Dies weist auf ein kritisches Hardware- oder Firmware-Problem mit der Verarbeitungseinheit hin.

F108-91

Interner CPU-Fehler

Ein interner Fehler wurde innerhalb der CPU der DCS..B Option festgestellt. Dies weist auf ein kritisches Hardware- oder Firmware-Problem mit der Verarbeitungseinheit hin.

F108-93

Interner CPU-Fehler

Ein interner Fehler wurde innerhalb der CPU der Option DCS..B festgestellt. Dies deutet auf ein kritisches Hardware- oder Firmware-Problem mit der Verarbeitungseinheit hin.

F108-95

Interner RAM-Fehler

Ein interner Fehler wurde im RAM der DCS..B Option erkannt. Dies deutet auf ein Problem mit der für den Betrieb entscheidenden Speicherkomponente hin.

F108-97

Interner Flash-Fehler

Ein interner Fehler wurde im Flash-Speicher der DCS..B Option erkannt. Dies deutet auf ein Problem mit dem nichtflüchtigen Speicher hin, der Firmware oder Konfiguration speichert.

F108-99

Interner CPU-Fehler

Ein interner Fehler wurde in der CPU der Option DCS..B erkannt. Dies deutet auf ein kritisches Hardware- oder Firmware-Problem mit der Verarbeitungseinheit hin.

F108-101

Interner Verarbeitungsfehler PROFIsafe

Ein interner Verarbeitungsfehler ist im Zusammenhang mit der PROFIsafe-Funktionalität innerhalb der Option DCS..B aufgetreten. Dies deutet auf ein Problem mit dem Sicherheitsprotokoll oder dessen Implementierung hin.

F108-103

Interner Verarbeitungsfehler PROFIsafe

Ein interner Verarbeitungsfehler im Zusammenhang mit der PROFIsafe-Funktionalität in der DCS..B-Option ist aufgetreten. Dies deutet auf ein Problem mit dem safety communication protocol oder dessen Implementierung hin.

F108-105

Interner Verarbeitungsfehler PROFIsafe

Ein interner Verarbeitungsfehler im Zusammenhang mit der PROFIsafe-Funktionalität in der DCS..B-Option ist aufgetreten. Dies deutet auf ein Problem mit dem Sicherheitsprotokoll oder dessen Implementierung hin.

F108-107

Fehler während interner Datenübertragung

Ein Fehler ist während der internen Datenübertragung innerhalb der DCS..B option aufgetreten. Dies deutet auf ein Kommunikationsproblem zwischen internen Komponenten der Option hin.

F108-109

Fehler während interner Datenübertragung

Ein Fehler ist während der internen Datenübertragung innerhalb der DCS..B Option aufgetreten. Dies deutet auf ein Kommunikationsproblem zwischen internen Komponenten der Option hin.

F108-111

Fehler bei der internen Datenübertragung

Ein Fehler ist während der internen Datenübertragung innerhalb der Option DCS..B aufgetreten. Dies deutet auf ein Kommunikationsproblem zwischen internen Komponenten der Option hin.

F108-113

Fehler während interner Datenübertragung

Ein Fehler ist während der internen Datenübertragung innerhalb der Option DCS..B aufgetreten. Dies deutet auf ein Kommunikationsproblem zwischen internen Komponenten der Option hin.

F108-117

Fehler während der internen Datenübertragung

Ein Fehler ist während der internen Datenübertragung innerhalb der DCS..B Option aufgetreten. Dies deutet auf ein Kommunikationsproblem zwischen internen Komponenten der Option hin.

F108-119

Fehler während interner Datenübertragung

Ein Fehler ist während der internen Datenübertragung innerhalb der DCS..B Option aufgetreten. Dies deutet auf ein Kommunikationsproblem zwischen internen Komponenten der Option hin.

F108-140

Fehlerhafte Kernspannung DMP1

Die Kernspannung (DMP1) der Option DCS..B ist fehlerhaft, oder eine Komponente auf der Option DCS..B ist defekt. Dies beeinträchtigt die interne Stromversorgung kritischer Komponenten.

F108-142

Fehlerhafte Kernspannung DMPM

Die Kernspannung (DMPM) der Option DCS..B ist inkorrekt, oder eine Komponente auf der Option DCS..B ist fehlerhaft. Dies beeinträchtigt die interne Stromversorgung kritischer Komponenten.

F108-156

Fehlerhafter RAM-Test

Ein Fehler wurde während des internen RAM-Tests der Option DCS..B festgestellt. Dies deutet auf ein Problem mit der Speicherkonponente hin, die für den Betrieb entscheidend ist.

F108-160

Fehlerhafter Test der statischen Register

Ein Fehler wurde während des Tests der statischen Register innerhalb der DCS..B Option erkannt. Dies deutet auf ein Problem mit der internen Steuerlogik oder Speicherelementen hin.

F109-42

Plausibilitätsfehler: Falsche Beschleunigung

Die aktuelle Beschleunigung hat den konfigurierten maximalen Beschleunigungsgrenzwert überschritten. Dies weist auf eine Diskrepanz zwischen der tatsächlichen Motordynamik und den eingestellten Parametern hin, möglicherweise aufgrund einer falschen Konfiguration oder mechanischer Probleme.

F109-44

Plausibility fault in encoder interface (A3401 = encoder 1 und A3402 = encoder 2)

Die encoder interface (A3401 oder A3402) stimmt nicht mit den konfigurierten Daten überein. Dies deutet auf eine Diskrepanz zwischen dem physischen encoder type/connection und den Einstellungen des Antriebs hin.

F109-46

Spannungsversorgung des Encoders fehlerhaft (A3403 = encoder 1 and A3404 = encoder 2)

Die Encoder-Spannungsversorgung (A3403 oder A3404) liegt außerhalb des definierten Bereichs (min. DC 20 V / max. DC 29 V). Dies kann durch eine Überlastung in der Versorgungsspannung verursacht werden, die möglicherweise eine interne polyswitch fuse an der DCS..B option auslöst.

F109-48

Fehler in der Referenzspannung

Der Referenzspannungseingang des Encoder-Systems liegt außerhalb seines definierten Betriebsbereichs. Dies kann die Genauigkeit oder Funktionalität des Encoders beeinträchtigen.

F109-50

Differenzpegel RS485 Treiber 1. Fehler Fehlerhaftes "B"- oder "Cycle"-Signal

Ein Fehler wurde im RS485 Treiber 1 erkannt, insbesondere beim 'B'- oder 'Cycle'-Signal. Dies wird typischerweise durch keine Encoder-Verbindung oder einen falschen Encoder-Typ, der angeschlossen ist, verursacht.

F109-56

Plausibilitätsfehler in der Geberschnittstelle (A3401 = Geber 1 und A3402 = Geber 2)

Die Geberschnittstelle (A3401 oder A3402) stimmt nicht mit den konfigurierten Daten überein. Dies deutet auf eine Diskrepanz zwischen dem physikalischen Gebertyp/der Verbindung und den Einstellungen des Antriebs hin.

F109-58

Plausibilitätsfehler SIN/COS-Geberanschluss

Es ist ein falscher Gebetyp für einen SIN/COS-Geber angeschlossen. Dies führt zu einem Plausibilitätsfehler im Anschluss.

F109-60

Plausibilitätsfehler in der Inkrementalgeberverbindung

Ein Phasenfehler ist in der Inkremental- oder SIN/COS-Geberverbindung aufgetreten. Dies deutet auf ein Problem mit der Signalintegrität des Gebers hin.

F109-64

Plausibilitätsfehler - SSI-Geberverbindung (Master-Modus)

Der angeschlossene Gebetyp entspricht nicht der Konfiguration für einen SSI-Geber, der im Master-Modus betrieben wird. Dies weist auf eine Fehlkonfiguration hin.

F109-66

Plausibilitätsfehler SSI-Encoder-Verbindung (Slave-Modus)

Der angeschlossene Encoder-Typ entspricht nicht der Konfiguration für einen SSI-Encoder, der im Slave-Modus betrieben wird. Dies weist auf eine Fehlkonfiguration hin.

F109-68

Fehlerhaftes Schaltverhalten des High-Side-Treibers DO0_P

Ein DC 24 V Kurzschluss wurde am Digitalausgang DO0_P (X82:1) vom High-Side-Treiber erkannt. Dies deutet auf einen elektrischen Fehler am Ausgangskanal hin.

F109-70

Fehlerhaftes Schaltverhalten des Low-Side-Treibers DO0_M

Ein DC 0 V Kurzschluss wurde am Digitalausgang DO0_M (X82:2) vom Low-Side-Treiber erkannt. Dies deutet auf einen elektrischen Fehler am Ausgangskanal hin.

F109-72

Fehlerhaftes Schaltverhalten des High-Side-Treibers DO1_P

Ein DC 24 V Kurzschluss wurde am Digitalausgang DO1_P (X82:3) vom High-Side-Treiber erkannt. Dies deutet auf einen elektrischen Fehler am Ausgangskanal hin.

F109-146

Spannungsversorgung des Encoders fehlerhaft (E3405 = encoder 1 und E3406 = encoder 2)

Die Spannungsversorgung des Encoders (E3405 oder E3406) liegt nicht im definierten Bereich (min. DC 20 V / max. DC 29 V). Dies kann an einer Überlastung liegen, was zum Auslösen der internen Polyswitch-Sicherung führen kann.

F109-150

Differenzpegel RS485-Treiber. Fehlerhaftes Signal "B" oder "Cycle"

Ein Fehler wurde im RS485-Treiber erkannt, insbesondere beim Signal 'B' oder 'Cycle'. Dies wird in der Regel durch keine Encoder-Verbindung oder einen falsch angeschlossenen Encoder-Typ verursacht.

F109-152

Differenzpegel RS485-Treiber. Fehler: Fehlerhaftes "A"- oder "DATA"-Signal

Ein Fehler wurde im RS485-Treiber erkannt, speziell beim 'A'- oder 'DATA'-Signal. Dies wird üblicherweise durch keine Encoder-Verbindung oder einen falsch angeschlossenen Encoder-Typ verursacht.

F109-158

Plausibilitätsfehler SIN/COS-Encoder-Verbindung

Ein falscher Encoder-Typ ist für einen SIN/COS-Encoder angeschlossen, was zu einem Plausibilitätsfehler in der Verbindung führt.

F109-164

Plausibilitätsfehler - SSI-Encoder-Verbindung (Master-Modus)

Der angeschlossene Encoder-Typ entspricht nicht der Konfiguration für einen SSI-Encoder, der im Master-Modus arbeitet. Dies deutet auf eine Fehlkonfiguration hin.

F109-166

Plausibilitätsfehler SSI-Gebereinbindung (Slave-Betrieb)

Der angeschlossene Gebetyp entspricht nicht der Konfiguration für einen im Slave-Betrieb arbeitenden SSI-Geber. Dies deutet auf eine Fehlkonfiguration hin.

F109-186

EMU1 Überwachungsfehler

Fehlerhafte Überwachung des externen Abschaltkanals EMU1. Dies kann auf falsche Hardware-Anschlüsse oder eine unangemessen kurze Anzugs- oder Abfallzeit für den Kanal zurückzuführen sein.