Yaskawa E7 Drive

85 Fehlercodes dokumentiert

3021

Fehler beim Wiederholungsversuch der Speed Search

Die Speed Search Funktion hat mehr Wiederholungsversuche unternommen, als durch den b3-19 Parameter erlaubt ist. Dies deutet typischerweise darauf hin, dass die Speed Search Einstellungen in b3-17 und b3-18 nicht korrekt für die Anwendung konfiguriert sind, was eine erfolgreiche Geschwindigkeitsidentifikation innerhalb der festgelegten Grenzen verhindert.

BUS

Optionskommunikationsfehler

Nachdem die initiale Kommunikation hergestellt wurde, ging die Verbindung zur Optionsplatine verloren. Dies deutet auf eine unterbrochene Verbindung hin oder das Master-Gerät hat die Kommunikation eingestellt, was zu einem Verlust der Steuerung oder Überwachung über die Optionskarte führt.

BUS Option Com Err

Option Kommunikationsfehler

Nachdem die anfängliche Kommunikation hergestellt wurde, ging die Verbindung zur Optionsplatine verloren. Dies deutet auf eine unterbrochene Verbindung hin oder darauf, dass der Master-Controller die Kommunikation eingestellt hat, wodurch der Datenaustausch verhindert wird.

CALL

SI-F/G ComCall

Ein serieller Kommunikationsübertragungsfehler ist aufgetreten, was darauf hindeutet, dass die Kommunikation noch nicht hergestellt wurde. Dies liegt typischerweise an unsachgemäßen Verbindungen oder einer Benutzer-Software, die nicht mit der korrekten Baudrate oder den richtigen Kommunikationseinstellungen konfiguriert ist, was den Datenaustausch verhindert.

CE

Kommunikations-Timeout-Fehler

Dieser Fehler weist auf einen Verlust der seriellen Kommunikation (z. B. Modbus) zwischen dem Umrichter und seinem Steuerungssystem für mehr als 2 Sekunden hin, was Parameter wie H5-04 und H5-05 betrifft. Der Umrichter führt eine programmierte Stoppmethode aus und reagiert nicht mehr auf externe Befehle. Ein längerer Kommunikationsverlust kann zu Prozessunterbrechungen und potenziellen Sicherheitsrisiken führen, wenn der Umrichter nicht ordnungsgemäß gesteuert wird.

CE Memobus Com Err

Modbus Communication Error

Steuerdaten wurden zwei Sekunden lang nicht korrekt empfangen, was auf eine Unterbrechung der Modbus Communication hinweist. Dieser Fault tritt auf, wenn H5-05=1 und H5-04=0 bis 2 ist, typischerweise aufgrund einer unterbrochenen Connection oder wenn der Master die Communication einstellt.

CF Out of Control

Regelfehler

Ein Drehmomentgrenzwert wurde für 3 Sekunden oder länger während einer Stopprampe im Betrieb mit offener Vektorregelung kontinuierlich erreicht. Dieser Fehler deutet typischerweise darauf hin, dass die Motorparameter nicht korrekt eingestellt sind, was den Antrieb daran hindert, das Drehmoment effektiv zu regeln.

CPF00

Operator Kommunikationsfehler 1

Die Übertragung zwischen dem Drive und dem digitalen Operator kann innerhalb von 5 Sekunden nach dem Einschalten der Stromversorgung nicht hergestellt werden. Dies deutet auf Probleme mit dem digitalen Operator-Kabel, dem Operator selbst oder der Steuerplatine hin, was eine lokale Interaktion und Anzeige verhindert.

CPF01

Operator Kommunikationsfehler

Nachdem die Kommunikation mit dem Digital Operator begonnen hat, wurde sie für 2 Sekunden oder länger unterbrochen. Dieser Fehler deutet auf Probleme mit dem Digital Operator-Kabel, einer defekten Operator-Einheit oder einem Fehler in der Steuerplatine des Drives hin.

CPF02

Baseblock Circuit Fehler

Beim Einschalten wurde ein Baseblock Circuit Fehler erkannt, der auf einen gate array Hardwarefehler innerhalb des Umrichters während seiner Startsequenz hinweist. Dies ist ein kritischer interner Umrichter-Komponentenfehler, der den Umrichter funktionsunfähig macht.

CPF03

EEPROM-Fehler

Die EEPROM-Prüfsumme war ungültig, was auf Datenkorruption im nichtflüchtigen Speicher hinweist. Dies kann durch elektrische Störungen oder Spannungsspitzen an den Eingangsklemmen des Steuerkreises verursacht werden, wodurch die Integrität der Konfigurationsdaten des Drive beeinträchtigt wird.

CPF04

CPU Interner A/D Converter Fehler

Ein Fehler im internen A/D Converter der CPU wurde erkannt. Dieses Problem entsteht typischerweise durch Rauschen oder elektrische Spitzen an den Eingangsklemmen des Steuerstromkreises, was die Fähigkeit der CPU beeinträchtigt, interne analoge Signale präzise zu verarbeiten.

CPF05

Externer A/D-Wandler-Fehler

Es wurde ein Fehler mit dem externen A/D-Wandler festgestellt. Dieses Problem wird oft durch Rauschen oder elektrische Spitzen an den Eingangsanschlüssen des Steuerkreises verursacht, was die genaue Umwandlung externer analoger Eingangssignale beeinträchtigt.

CPF5

CPU A/D Converter Fehler

Ein CPF5-Fehler weist auf ein kritisches internes Problem mit dem CPU Analog-to-Digital (A/D) Converter des Antriebs hin. Dies ist eine Hardware-Fehlfunktion innerhalb der Steuerplatine des Antriebs, was bedeutet, dass der Antrieb interne Signale nicht genau messen und verarbeiten kann. Tritt dieser Fehler auf, kann der Antrieb nicht korrekt funktionieren und erfordert eine interne Reparatur oder einen Austausch.

CPF06

Option Board Connection Error

Das Option Board wurde nicht richtig angeschlossen oder ist beschädigt worden, was auf ein Problem mit seiner physischen Integrität oder Funktionalität hinweist. Dieser Fehler kann auch auf eine Beschädigung des Drives selbst hindeuten, die die Option Board-Schnittstelle betrifft.

CPF07

ASIC Internal RAM Fault

Ausfall oder Beschädigung des Steuerkreises, insbesondere innerhalb des internen RAM des ASIC. Dies ist ein kritischer interner Hardwarefehler, der auf ein Problem mit der Speicherintegrität hinweist, das zu unvorhersehbarem Drive-Verhalten führen kann.

CPF08

Watchdog Timer Fehler

Ausfall oder Beschädigung des Steuerschaltkreises bezogen auf den Watchdog Timer. Dieser kritische interne Hardwarefehler bedeutet, dass die Fähigkeit des Systems, seinen eigenen Betrieb zu überwachen, fehlgeschlagen ist, was zu unsicheren Zuständen führen kann.

CPF09

CPU-ASIC Fehler bei der gegenseitigen Diagnose

Fehler oder Beschädigung des Steuerkreises im Zusammenhang mit einem gegenseitigen Diagnosefehler zwischen der CPU und dem ASIC. Dies ist ein kritischer interner Hardwarefehler, der die zentralen Verarbeitungseinheiten betrifft und auf eine schwerwiegende interne Fehlfunktion hinweist.

CPF10

ASIC Versionsfehler

Ein ASIC Versionsfehler wurde erkannt, was auf ein Problem mit der Versionsidentifikation oder Integrität des ASIC hinweist. Dies deutet auf eine Beschädigung des Steuerkreises hin, wodurch der grundlegende Betrieb des Antriebs beeinträchtigt wird.

CPF20

Option Card Fehler

Dieser Fehler kann durch einen Verbindungsfehler des Option Card-Steckverbinders oder einen Option Card A/D-Wandlerfehler verursacht werden. Er weist auf ein Problem mit der Hardware der Option Card oder deren Verbindung hin, welches die ordnungsgemäße Funktion und Kommunikation verhindert.

CPF21

Selbstdiagnosefehler der Optionsplatine

Ein Selbstdiagnosefehler wurde auf der Optionsplatine erkannt, potenziell aufgrund von Rauschen oder Spannungsspitzen auf der Kommunikationsleitung oder einer defekten Optionsplatine selbst. Dies weist auf ein internes Problem mit der CPU der Optionsplatine hin, das deren Betrieb beeinträchtigt.

CPF22

Fehler der Code-Nummer der Kommunikations-Optionskarte

Eine nicht erkennbare Optionsplatine ist mit der Steuerplatine verbunden, was auf einen Typenkonflikt oder eine nicht unterstützte Optionskarte hinweist. Dies verhindert, dass der Antrieb korrekt mit der Optionskarte kommunizieren kann, was zu funktionellen Einschränkungen oder einem Ausfall führt.

CPF23

Optionsplatinen-Verbindungsfehler

Eine Optionsplatine wurde nicht korrekt an die Steuerplatine angeschlossen, oder eine inkompatible Optionsplatine wurde angebracht. Dieser Fehler weist auf ein Problem mit der physischen Schnittstelle oder der Kompatibilität zwischen der Options- und Steuerplatine hin, wodurch der Datenaustausch verhindert wird.

DEV

Übermäßige Drehzahlabweichung

Dieser Fehler tritt bei Flux Vector control (A1-02=3) auf, wenn die tatsächliche motor Drehzahl von der Referenzdrehzahl um mehr als den F1-10 Wert für länger als die F1-11 Zeit abweicht. Dies deutet oft auf eine blockierte Last oder die Unfähigkeit des motor hin, seinem Befehl zu folgen. Unbehoben kann dies zu einer schlechten Prozessregelung, mechanischer Belastung des Systems oder motor Überhitzung aufgrund anhaltender Anstrengung führen.

E-15

SI-F/G Kommunikationsfehler erkannt

Ein Kommunikationsfehler ist aufgetreten, wenn die SI-F/G Optionskarte als Quelle für Laufbefehle oder Frequenzreferenz (b1-01=3 und/oder b1-02=3) bestimmt ist und die Kommunikation mit ihr verloren geht. Dies deutet auf einen Fehler in der Kommunikationsverbindung oder Konfiguration mit der SI-F/G Karte hin. Ohne ordnungsgemäße Kommunikation kann der Drive keine kritischen Befehle oder Referenzen empfangen, was zu einem Stopp führt.

E5

SI-T Watchdog Fehler

Dieser Fehler weist auf einen Konsistenzfehler in empfangenen Steuerdaten oder ein Synchronisationsproblem zwischen dem Master-Controller und dem Drive bei Verwendung einer SI-T Optionskarte hin. Er signalisiert eine Unterbrechung der zuverlässigen Kommunikation, was zu unvorhersehbarem Verhalten des Drives oder einem vollständigen Kontrollverlust führen kann. Solche Fehler erfordern sofortige Aufmerksamkeit, um einen stabilen Betrieb wiederherzustellen.

EF

Externer Fehler (Gleichzeitiger Vorwärts-/Rückwärtsbefehl)

Sowohl der Vorwärts- als auch der Rückwärtslaufbefehl wurden für 500ms oder länger gleichzeitig eingegeben, was zum Stoppen des Motors führte. Dies ist ein externer Ablauflogikfehler, der bei Nichtbehebung zu Motorschäden oder unsicherem Betrieb führen könnte.

EF0

Opt External Flt

Eine externe Fehlerbedingung liegt vor, die von der communication option card ausgeht. Dies deutet auf ein Problem mit einem externen Gerät oder Signal hin, das über die option card angeschlossen ist, was potenziell zu einem fehlerhaften drive operation führen kann. Dies kann auch als flashing alarm auftreten.

EF3

Externer Fehler an Klemme S3

Dieser Fehler wird ausgelöst, wenn ein externer Zustand, der an die multifunktionale digitale Eingangsklemme S3 angeschlossen ist, die externe Fehlerfunktion des Drives aktiviert. Der Drive stoppt gemäß seiner programmierten Reaktion (Rampe, Auslauf oder Schnellstopp). Dies weist auf ein Problem mit dem externen Gerät oder Prozess hin, der von S3 überwacht wird, was bei Fehlkonfiguration potenziell zu einem unsicheren Betrieb führen kann.

EF4

Externer Fehler an Klemme S4

Dieser Fehler wird ausgelöst, wenn eine externe Bedingung, die mit der multifunktionalen Digitaleingangsklemme S4 verbunden ist, die externe Fehlerfunktion des Antriebs aktiviert, was zum Stoppen des Antriebs führt. Er deutet auf ein Problem mit dem externen Gerät oder Prozess hin, der von S4 überwacht wird, was bei falscher Identifizierung zu Maschinenausfallzeiten oder Sicherheitsrisiken führen könnte.

EF5

Externer Fehler am Anschluss S5

Dieser Fehler wird ausgelöst, wenn eine externe Bedingung, die mit dem multifunktionalen Digitaleingangsanschluss S5 verbunden ist, die externe Fehlerfunktion des Drives aktiviert, was zum Stillstand des Drives führt. Er weist auf ein Problem mit dem externen Gerät oder Prozess hin, der von S5 überwacht wird, was bei falscher Identifizierung zu Maschinenausfallzeiten oder Sicherheitsrisiken führen könnte.

EF6

Externer Fehler an Klemme S6

Dieser Fehler wird ausgelöst, wenn ein externer Zustand, der an die multifunktionale Digitaleingangsklemme S6 angeschlossen ist, die externe Fehlerfunktion des Drives aktiviert, wodurch der Drive stoppt. Er weist auf ein Problem mit dem externen Gerät oder Prozess hin, das/der von S6 überwacht wird, was bei falscher Identifizierung zu Maschinenstillstand oder Sicherheitsrisiken führen könnte.

EF7

Ext Fault S7

Es liegt ein externer Fehlerzustand vor, der an den multifunktionalen digitalen Eingang S7 angeschlossen ist. Dies deutet auf ein Problem mit einem externen Gerät oder der Verkabelung hin, die an diesen spezifischen Eingang angeschlossen ist, was den Antrieb stoppen oder unerwünschtes Verhalten verursachen könnte. Dies kann auch als blinkender Alarm angezeigt werden.

EF8

Externer Fehler an Klemme S8

Dieser Fehler wird ausgelöst, wenn eine externe Bedingung, die an den multifunktionalen Digitaleingang S8 angeschlossen ist, die externe Fehlerfunktion des Drives aktiviert, wodurch der Drive stoppt. Er weist auf ein Problem mit dem externen Gerät oder Prozess hin, der von S8 überwacht wird, was zu Maschinenstillstand oder Sicherheitsrisiken führen könnte, wenn er falsch identifiziert wird.

End - 3

Auto-tuning Daten ungültig

Der Sollwert des Nennstroms ist zu hoch eingestellt, oder es liegt ein übermäßiger V/F-Sollwert vor, oder ein Fehler im Sättigungskoeffizienten des Motoreisenkerns, was dazu führt, dass die Auto-tuning-Ergebnisse ungültig sind. Dies ist ein Alarm, der auf falsche Motor- oder Antriebsparametereinstellungen nach dem Tuning hinweist, was zu suboptimaler Leistung oder Schutzproblemen führen könnte.

Er - 01

Auto-tuning Datenfehler

Es wurde ein Fehler in den Dateneingaben für das Auto-tuning oder in der Beziehung zwischen der Motorleistung und dem Motorbemessungsstrom erkannt. Dies verhindert ein erfolgreiches Auto-tuning, welches entscheidend für eine optimale Antriebsleistung und Motorsteuerung ist.

Er - 02

Auto-Tuning Alarm

Während des Auto-Tuning-Prozesses wurde ein Alarm erkannt, der auf ein potenzielles Problem mit der Tuning-Einrichtung oder der Motor-/Lastkonfiguration hinweist. Obwohl es sich nicht um einen kritischen Fehler handelt, der den Antrieb stoppt, warnt er vor einem unvollständigen oder ungenauen Auto-Tuning-Ergebnis, was zu suboptimaler Motorleistung oder Regelungsproblemen führen könnte.

Er - 03

Auto-tuning unterbrochen

Der Auto-tuning-Prozess wurde unterbrochen, weil die STOP-Taste während seines Betriebs gedrückt wurde. Dies ist ein benutzerinitiierter Stopp, kein tatsächlicher Systemfehler, und verhindert den Abschluss des Tunings.

Er - 04

Auto-Tuning Widerstandsfehler

Das Auto-Tuning wurde nicht innerhalb der vorgegebenen Zeit abgeschlossen, oder das Abstimmungsergebnis für den Widerstand lag außerhalb des parametrierten Bereichs. Dies kann verursacht werden durch falsche Eingabedaten, Probleme mit der Motorverkabelung oder eine angeschlossene mechanische Last, die das Tuning beeinträchtigt.

Er - 05

Leerstromfehler

Während des Auto-Tunings bedeutet dieser Fehler, dass der Prozess nicht innerhalb der vorgegebenen Zeit abgeschlossen wurde oder der gemessene Leerstrom außerhalb des erwarteten Bereichs lag. Dies kann durch falsche Motordaten, Verkabelungsprobleme oder eine angeschlossene Last, die die Leerstrommessung beeinflusst, verursacht werden. Ein falscher Leerstromwert führt zu einer suboptimalen Motorparametrierung und -regelung.

Er - 08

Nennschlupf-Fehler

Dieser Auto-Tuning-Fehler bedeutet, dass der Prozess nicht innerhalb der angegebenen Zeit abgeschlossen wurde oder der berechnete Nennschlupfwert außerhalb des Parametereinstellbereichs lag. Er kann auch auftreten, wenn die Einstellung der Motornennspannung (T1-03) höher ist als die tatsächliche Eingangsspannung des Antriebs. Falsche Schlupfdaten wirken sich negativ auf die Motordrehzahlregelung und die Drehmomentregelung aus.

Er - 09

Beschleunigungsfehler

Dieser Fehler tritt während des rotierenden Auto-Tunings auf, wenn der Motor nicht innerhalb der vorgegebenen Zeit (C1-01 + 10 Sekunden) beschleunigt. Er deutet auf unzureichendes Drehmoment, eine übermäßige mechanische Last oder falsche Beschleunigungsparameter hin, die verhindern, dass der Motor seine Zieldrehzahl während der Abstimmungssequenz erreicht. Ein Versagen der ordnungsgemäßen Beschleunigung verhindert eine genaue Motorparameteridentifikation.

Er - 11

Motor-Drehzahlfehler

Erkannt während des rotatorischen Auto-Tunings in vector control (A1-02=2 oder 3), weist dieser Fehler darauf hin, dass der torque reference während der Beschleunigung 100 % überschritten hat. Dies deutet typischerweise auf ein Problem mit der Beschleunigungszeit, fehlerhaften PG (encoder)-Impulsdaten oder einer übermäßigen mechanischen Last am Motor hin. Das Überschreiten der torque limits während des Tunings führt zu ungenauer motor parameterization und potenziell ineffizientem Betrieb.

Er - 12

Stromerfassungsschaltkreisfehler

Der Stromfluss überschritt den Motornennstrom, das Vorzeichen des Stromerfassungswertes war vertauscht, oder es liegt eine Phasenausfallbedingung an einer der Ausgangsklemmen U/T1, V/T2 und W/T3 vor. Dies deutet auf ein schwerwiegendes Problem mit der Motorverdrahtung oder der internen Stromerfassung des Antriebs hin, das zu Motor- oder Antriebsschäden führen kann.

Er - 13

Streuinduktivitätsfehler

Die Auto-Tuning-Funktion konnte nicht innerhalb des erwarteten Zeitrahmens abgeschlossen werden oder der resultierende Streuinduktivitätswert lag außerhalb des akzeptablen Parameterbereichs. Dies deutet auf eine Inkonsistenz mit den elektrischen Eigenschaften des Motors hin, wie sie während des Tunings gemessen wurden, wahrscheinlich aufgrund falscher Eingabedaten oder Problemen mit der Motorverdrahtung, die die Messung beeinträchtigen.

ERR

EEPROM Lese-/Schreibfehler

Dieser Fehler tritt auf, wenn die in das EEPROM geschriebenen Daten nicht übereinstimmen, oft aufgrund eines unerwarteten Abschaltens der Stromversorgung oder wiederholter Parameterresets. Er weist auf eine mögliche interne Datenkorruption hin, die den ordnungsgemäßen Betrieb verhindern kann.

F6-CEA

Option PCB Kommunikationsfehleralarm

Dieser Alarm tritt auf, wenn eine serielle Kommunikations-Optionsplatine, die am 2CN-Anschluss des Antriebs angeschlossen ist, einen Kommunikationsfehler erkennt und der Parameter F6-01 speziell auf '3: Alarm Only' eingestellt ist. In diesem Zustand erkennt der Antrieb das Kommunikationsproblem an, ohne den Fehlerausgang zu aktivieren oder den Betrieb zu stoppen, was eine kontinuierliche Überwachung trotz Kommunikationsproblemen ermöglicht.

F6-CEF

Option PCB Kommunikationsfehler

Dieser Fehler tritt auf, wenn eine serielle Kommunikationsoptionsplatine, die am Umrichter am 2CN-Anschluss angeschlossen ist, einen Kommunikationsfehler erkennt. Es sei denn, Parameter F6-01 ist spezifisch auf '3: Alarm Only' eingestellt, führt dieser Zustand zur Aktivierung des Fehlerausgangs und kann den Umrichter potenziell stoppen, was auf ein kritisches Problem mit der Kommunikationsverbindung zur Optionsplatine hinweist.

FAN

Fehler des Kühlungslüfters im Drive

Ein Fehler mit dem internen Kühlungslüfter des Drives wurde erkannt, was zur Aktivierung des Drive-Überlastschutzes aufgrund eines übermäßigen internen thermischen Wertes führt. Dies tritt typischerweise auf, wenn der Lüfter stoppt und der Drive weiterhin unter Last betrieben wird, wodurch sich Wärme ansammelt. Bleibt dies ungelöst, führt dies zu wiederholten Überhitzungsfehlern und potenziellen Schäden an den Leistungskomponenten des Drives.

FBL

PID-Rückführungsverlust

Dieser Fehler tritt auf, wenn die PID Feedback Loss Detection aktiviert ist (b5-12=2) und das PID-Rückführungssignal für eine bestimmte Zeit (b5-14) unter den definierten Pegel (b5-13) fällt. Dies bedeutet, dass die PID-Rückführungsquelle (z.B. transducer, sensor, building automation signal) entweder falsch installiert, fehlerhaft oder getrennt ist. Ein Verlust der PID-Rückführung bedeutet, dass der Drive die präzise Prozessregelung nicht aufrechterhalten kann, was potenziell zu Systeminstabilität führen kann.

GF

Output Ground Fault

Das Drive hat einen Ausgangserdstrom festgestellt, der 50% seines Nenn-Ausgangsstroms überschreitet (L8-09 = 1 aktiviert), was auf einen Stromleckstrom zur Erde hinweist. Dies wird typischerweise durch einen Kurzschluss in den Motorleitungen, Motorwicklungen oder einem defekten internen Stromsensor verursacht. Ein dauerhafter Ground Fault stellt ein Sicherheitsrisiko dar und kann zu Schäden am Motor oder an Drive-Komponenten führen.

LF

Ausgang Phasenausfall

Am Ausgang des Antriebs wurde ein Phasenausfall festgestellt, bei dem die Stromunsymmetrie am Ausgang 5% überschreitet (L8-07=1 aktiviert). Dies wird häufig durch einen Kabelbruch im Motorkabel, einen Wicklungsbruch im Motor oder lose Klemmenverbindungen am Ausgang verursacht. Der Betrieb mit einem Phasenausfall kann Motorschäden aufgrund von unsymmetrischen Strömen und Vibrationen sowie eine reduzierte Leistung verursachen.

OC

Überstrom

Der Ausgangsstrom des Drives hat seinen Überstrom-Erkennungspegel überschritten, typischerweise etwa 200% des Nennausgangsstroms des Drives. Häufige Ursachen sind Phasen-zu-Phasen-Kurzschlüsse im Motor oder den Kabeln, ein blockierter Rotor, eine übermäßig schwere Last oder unzureichende Beschleunigungs-/Verzögerungszeiten. Wiederholter Überstrom kann zu Schäden an den Leistungskomponenten des Drives oder am Motor führen.

OH

Kühlkörper Übertemperatur

Die Temperatur des Kühlkörpers des Antriebs hat den programmierten Sollwert (L8-02, L8-03=0 bis 2) überschritten, was auf unzureichende Kühlung oder eine zu hohe Umgebungstemperatur hindeutet. Dies kann durch eine Wärmequelle in der Nähe, Schmutzablagerungen an Lüftern/Kühlkörper oder eine hohe Raumtemperatur verursacht werden. Anhaltende Überhitzung führt zu unnötigen Abschaltungen, verminderter Leistung und kann die Lebensdauer des Drive erheblich verkürzen.

OH1

Lüfterausfall Überhitzung 1

Ein OH1-Fehler signalisiert einen Überhitzungszustand, der speziell durch den Ausfall oder die Fehlfunktion des internen Kühlgebläses des Antriebs verursacht wird. Wenn L8-32 aktiviert ist, tritt dieser Fehler auf, was darauf hinweist, dass die Fähigkeit des Antriebs zur Wärmeableitung beeinträchtigt ist. Ein längerer Betrieb ohne ausreichende Kühlung führt unweigerlich zu Schäden an internen Leistungskomponenten und zur Systemabschaltung.

OH2

Heatsink Übertemperatur

Ein OH2-Fehler tritt auf, wenn einer der Heatsink-Thermistoren eine Temperatur misst, die den in L8-02 eingestellten Wert überschreitet. Dies deutet darauf hin, dass der Heatsink des Antriebs überhitzt, typischerweise aufgrund unzureichender Kühlung, übermäßiger Umgebungstemperatur oder einer anhaltenden Überlastung des Antriebs. Anhaltend hohe Temperaturen können die Lebensdauer der Leistungskomponenten des Antriebs erheblich beeinträchtigen und zu einem vorzeitigen Ausfall führen.

OH3

Motor Overheat Alarm (Level 3)

Dieser Alarm zeigt an, dass die Motortemperatur, wie über einen analog input (H3-09=E) überwacht, den OH3 alarm threshold (1.17V) überschritten hat. Er dient als Frühwarnung vor potenzieller Motorüberhitzung und ermöglicht ein Eingreifen, bevor ein kritischerer Fehler auftritt, der zu einem drive stop führen könnte.

OH4

Motor-Überhitzungsfehler (Stufe 4)

Der OH4-Fehler weist auf eine kritische Übertemperatur im Motor hin, die erkannt wird, wenn der analoge Eingang für die Motortemperatur (H3-09=E) den Fehlerpegel von 2.34V überschreitet. Bei Aktivierung stoppt der Antrieb den Motor sofort mit einer konfigurierten Methode, um Schäden zu vermeiden. Der Betrieb eines Motors unter dieser schweren Überhitzungsbedingung birgt das Risiko eines sofortigen Isolationsdurchschlags, eines dauerhaften Motorausfalls und von Sicherheitsproblemen.

OL1

Motor-Überlastfehler

Dieser Fehler tritt auf, wenn der Motorstrom 110% des in Parameter E2-01 (Motor Rated Current) eingestellten Wertes für eine Dauer überschreitet, die durch L1-02 (Motor Overload Protection Time) bestimmt wird. Er weist darauf hin, dass der Motor einen übermäßigen Strom zieht, wodurch Überhitzung und potenzielle Schäden riskiert werden, wenn der Zustand nicht behoben wird.

OL2

Antriebsüberlast 2 (Umgebungstemperatur)

Ein OL2-Fehler zeigt an, dass der interne Überlastschutzpegel des Antriebs automatisch reduziert wurde, weil die Umgebungstemperatur um den Antrieb herum seine spezifizierte Nennleistung überschreitet, wie in L8-12 konfiguriert. Dies schützt die Ausgangsleistungskomponenten des Antriebs vor Überhitzung unter hohen Lastbedingungen. Dauerbetrieb in einer zu warmen Umgebung kann zu Komponentenverschlechterung und Antriebsausfall führen.

OL3

Overtorque Detection 1

Der Ausgangsstrom des Drive hat den in L6-02 eingestellten Schwellenwert für länger als die in L6-03 eingestellte Zeit überschritten, was einen Motorüberlastzustand anzeigt. Dieser Fehler schützt den Motor und das mechanische System vor Schäden durch übermäßige Last.

OL4

Overtorque 2 Fehler

Dieser Fehler weist darauf hin, dass die Motorlast den konfigurierten Overtorque 2 Detection Level (L6-05) für die eingestellte Dauer (L6-06) überschritten hat. Ähnlich wie bei OL3, jedoch mit einem sekundären Profil, wird er basierend auf den L6-04 Einstellungen ausgelöst, wodurch der Antrieb abgeschaltet wird. Dies deutet auf eine mechanische Verstopfung, Blockade oder übermäßigen Widerstand in der angetriebenen Ausrüstung hin. Bei anhaltendem Auftreten kann dies zu Motor- und Antriebsschäden oder mechanischem Versagen der angeschlossenen Maschinen führen.

OPE01

kVA Auswahlfehler

Ein Bediener-Programmierfehler tritt auf, wenn die kVA-Einstellung des Antriebs falsch ist, typischerweise nach einem Austausch der Steuerplatine. Der Antrieb funktioniert nicht, bis dieser Parameter korrigiert ist.

OPE02

Konstante Daten außerhalb des Bereichs

Ein Bediener-Programmierfehler, der anzeigt, dass ein Parameter über seinen zulässigen Bereich hinaus eingestellt wurde. Der Antrieb funktioniert nicht, bis der Parameter korrekt eingestellt ist.

OPE03

Auswahlfehler des Multifunktionseingangs

Ein Programmierfehler des Bedieners aufgrund von doppelten Multifunktionseingangsauswahlen, widerstreitenden Auf-/Ab-Befehlen oder gleichzeitigem Drehzahlsuchlauf von maximaler Frequenz und Sollfrequenz. Der Umrichter funktioniert erst, wenn die Parameter korrigiert wurden.

OPE05

Fehler bei der Auswahl der Laufbefehlssequenz

Ein Programmierfehler des Bedieners, bei dem ein Laufbefehl über serielle Kommunikation (2CN) ausgewählt wird, aber keine Optionskarte installiert ist oder diese falsch installiert wurde. Der Parameter zur Auswahl des Laufbefehls B1-02 ist auf 3 eingestellt, aber die Optionskarte fehlt. Der Umrichter kann ohne die korrekte Karte und Einstellungen nicht funktionieren.

OPE10

V/f-Daten-Einstellungsfehler

Ein Programmierfehler des Bedieners, der falsche V/f-Parameter-Einstellungen anzeigt. Dies kann passieren, wenn ein Minimalfrequenz-/Spannungswert höher als der Maximalfrequenz-/Spannungswert eingestellt ist. Der Umrichter funktioniert erst nach der Korrektur.

OPE11

Fehler bei der Einstellung der Trägerfrequenzdaten

Ein Bediener-Programmierfehler im Zusammenhang mit falschen Einstellungen der Trägerfrequenzparameter, wie z.B. C6-05 > 6 und C6-04 > C6-03, oder ein Ober-/Untergrenzenfehler für C6-03 (z.B. über 5.0kHz eingestellt). Der Umrichter wird erst nach Korrektur in Betrieb genommen.

OPR

Verbindungsfehler des Digital Operators

Der Umrichter stoppte, weil der Digital Operator entfernt wurde, während der Umrichter über diesen zum Betrieb angewiesen war. Dies deutet darauf hin, dass entweder der Operator nicht angeschlossen ist, sein Stecker defekt ist oder Parameter o2-06 falsch eingestellt ist, was eine ordnungsgemäße Steuerung verhindert.

OS

Overspeed

Ein Overspeed (OS)-Fehler tritt auf, wenn die Drehzahlrückführung des Motors, typischerweise vom PG, den konfigurierten Overspeed Detection Level (F1-08) für eine Dauer überschreitet, die länger ist als die Verzögerungszeit (F1-09). Dies deutet darauf hin, dass der Motor schneller läuft als seine zulässige Höchstgeschwindigkeit, potenziell aufgrund falscher Steuerparameter, regenerativen Lastbedingungen oder einem Encoder-Problem. Eine ungelöste Überdrehzahl kann zu mechanischen Schäden am Motor oder der angetriebenen Ausrüstung führen und Sicherheitsrisiken verursachen.

OV

DC Bus Überspannung

Die DC-Bus-Spannung hat ihren Auslösepunkt überschritten (≥400Vdc für 208-240Vac Drives; ≥800Vdc für 480Vac Drives). Dies wird häufig durch eine hohe Eingangsspannung, übermäßig kurze Verzögerungszeiten, die zu regenerativer Energie führen, oder das Vorhandensein von Leistungsfaktorkorrekturkondensatoren am Eingang verursacht. Überspannung kann Antriebskomponenten schwer beschädigen.

PF

Phasenausfall am Eingang

Ein PF-Fehler (PF fault) zeigt an, dass eine oder mehrere der eingehenden AC-Phasen zum Umrichter ausgefallen sind. Die Erkennungsschaltung des Umrichters überwacht die DC-Zwischenkreis-Spannungswelligkeit (DC bus current ripple) und wird aktiv, wenn die Differenz (ΔV) zwischen maximalen und minimalen DC-Zwischenkreisspannungswerten (DC bus voltage values) einen internen Erkennungswert für 0,5 Sekunden erreicht oder überschreitet. Dies kann zu einer unsymmetrischen Stromaufnahme, potenziellen Schäden am Eingangsgleichrichter des Umrichters und Motorinstabilität führen.

PGO

PG Unterbrechung

Dieser Fehler tritt auf, wenn eine Unterbrechung in der Rückmeldung des Impulsgebers (PG) erkannt wird. Dies bedeutet, dass der Umrichter keine ordnungsgemäße Drehzahl- oder Positionsrückmeldung vom Motorgeber erhält. Dies kann zu unkontrollierter Motordrehzahl, Positionsfehlern oder einem Verlust der präzisen Steuerung führen, wenn das Problem nicht behoben wird.

PIFB-AL

PI-Rückführungsverlust-Alarm

Dieser Alarm tritt auf, wenn das Rückmeldesignal der PI-Funktion als verloren erkannt wird, wie durch Parameter b5-12 auf '1: Alarm' konfiguriert. Der Umrichter erkennt den Verlust der Rückmeldung an, arbeitet aber ohne anzuhalten weiter und aktiviert den Fehler-Ausgang (MA-MB) nicht, was einen verschlechterten Regelzustand und keinen kritischen Stillstand anzeigt.

PIFB-FL

PI-Rückführungsverlust-Fehler

Dieser Fehler tritt auf, wenn das Rückführungssignal der PI-Funktion als verloren erkannt wird, wie durch den Parameter b5-12, eingestellt auf '2: Fault', konfiguriert. Bei Erkennung fährt der Umrichter im Auslauf zum Stillstand und aktiviert den Fehlerrelais-Ausgang (MA-MB), was einen kritischen Verlust der Prozessregelungs-Rückführung signalisiert, der sofortige Aufmerksamkeit erfordert.

PUF

DC Bus Fuse geöffnet

Der Umrichter erkennt, dass die DC Bus Fuse geöffnet hat. Dies wird typischerweise durch kurzgeschlossene Ausgangstransistor(en) oder Ausgangsklemmen verursacht, was auf einen schwerwiegenden internen Fehler im Leistungskreis hinweist. Die Fuse öffnet zum Schutz vorgeschalteter Komponenten, erfordert jedoch die Behebung des zugrundeliegenden Kurzschlusses.

RH

Dynamischer Bremswiderstand Überlastung

Der Schutz für den dynamischen Bremswiderstand, basierend auf der Einstellung von L8-01, wurde aktiviert. Dieser Fehler wird typischerweise durch eine rückspeisende Last, einen verlängerten dynamischen Bremszyklus, der die Kapazität des Widerstands überschreitet, oder einen defekten dynamischen Bremswiderstand verursacht, was zu Überhitzung führt.

RR

Dynamic Braking Transistor Fault

Dieser Fehler weist auf einen Ausfall des Dynamic Braking Transistor hin. Häufige Ursachen sind ein shorted Dynamic Braking Transistor, konstant hohe DC bus voltage oder ein defekter Dynamic Braking Resistor. Dieser Zustand kann zu unkontrollierter Energiedissipation oder Beschädigung der power stage des drive führen.

SVE

Zero Servo Fault

Die Motorposition hat sich während des Zero-Servo-Betriebs um mehr als 10.000 Umdrehungen bewegt, was auf einen Verlust der Positionsregelung hinweist. Dies kann durch ein übermäßig kleines Drehmomentlimit, ein übermäßig großes Lastmoment oder einen Fehler im Regelkreis verursacht werden, möglicherweise aufgrund elektrischer Störungen, die das Positionsfeedback beeinträchtigen.

UL3

Unterdrehmomenterkennung 1

Der Antrieb hat festgestellt, dass sein Ausgangsstrom kontinuierlich unter dem in L6-02 eingestellten Schwellenwert lag, für länger als die in L6-03 angegebene Zeit, als L6-01 für die Unterdrehmomenterkennung konfiguriert war. Dieser Fehler weist darauf hin, dass der angeschlossene Motor unter einer unerwartet niedrigen Last betrieben wird, potenziell aufgrund eines mechanischen Problems oder einer Prozessänderung.

UL4

Undertorque Detection 2

Ähnlich wie UL3 weist dieser Fehler darauf hin, dass der Ausgangsstrom des Antriebs länger als L6-06 unterhalb des L6-05-Schwellenwerts lag, wobei L6-04 für die Unterdrehmomenterkennung eingestellt ist. Es bedeutet, dass ein Motor unter einer unerwartet geringen Lastbedingung läuft, was möglicherweise auf ein Prozessproblem oder einen mechanischen Fehler hinweist, der untersucht werden muss.

UV

Unterspannungsalarm

Ein Unterspannungs- (UV) Alarm wird auf dem digitalen Bediengerät während eines kurzzeitigen Stromausfalls angezeigt, insbesondere nach einem Stromausfall, aber bevor ein Fehler ausgelöst wird. Dies deutet darauf hin, dass der Umrichter aktiv versucht, den Stromausfall zu überbrücken und den Betrieb aufrechterhält, solange die Steuerspannung aufrechterhalten wird. Es ist eine Warnung, kein Fehler, der den Umrichter sofort stoppt.

UV1

DC Bus Unterspannung

Die DC Bus-Spannung im Umrichter ist unter den Auslösepunkt gefallen (z.B. 190Vdc für 240V AC Eingang oder 380Vdc für 480V AC Eingang), welcher über L2-05 einstellbar ist. Häufige Ursachen sind unzureichende eingehende AC-Leistung, übermäßig kurze Beschleunigungszeiten, die zu einem Spannungseinbruch führen, oder erhebliche Schwankungen in der Qualität der Eingangsspannung.

UV2

Unterspannung der Steuerstromversorgung

Während des Betriebs wurde eine Unterspannung im internen Steuerkreis des Umrichters festgestellt. Dieser Fehler deutet typischerweise entweder auf eine übermäßige Lastaufnahme durch externe Steuerverdrahtung, die an die Stromversorgungen des Umrichters angeschlossen ist, oder auf einen internen elektrischen Fehler, wie z.B. einen Kurzschluss, auf der Leistungs- oder Gate-Ansteuerplatine hin.

UV3

Fehler im Sanftladekreis

Der Vorladeschütz, der für die Verwaltung der anfänglichen Ladung der DC-Zwischenkreiskondensatoren verantwortlich ist, öffnete sich unerwartet, während der Umrichter in Betrieb war. Dies deutet oft auf ein mechanisches Problem mit dem Schütz selbst hin, wie z.B. verschmutzte oder verschlissene Kontakte, die einen ordnungsgemäßen mechanischen Betrieb verhindern oder ein vorzeitiges Öffnen verursachen.