ABB ACS560
281 Fehlercodes dokumentiert
Initialisierungsfehler (Memory Unit / Recovery Mode)
Der Antrieb zeigt einen einzelnen Strich '-' an, was auf einen kritischen Initialisierungsfehler hindeutet, möglicherweise aufgrund einer fehlerhaften Speichermoduleinführung oder weil der Antrieb im Recovery Mode festhängt. Dies verhindert, dass der Antrieb korrekt hochfährt und betriebsbereit wird.
Encoder meldete einen Positionszählerfehler
Der Encoder hat einen internen Fehler bezüglich seines Positionszählers erkannt. Dies weist auf ein Problem mit der Fähigkeit des Encoders hin, die Position genau zu verfolgen, was bei Nichtbehebung zu ungenauer Motorsteuerung oder Positionierung führen kann.
Encoder meldete einen internen Fehler
Der Encoder hat einen nicht spezifizierten internen Fehler erkannt. Dies deutet auf eine allgemeine Fehlfunktion innerhalb der Encoder-Hardware oder -Firmware hin, die seine Funktionalität beeinträchtigt. Ohne Behebung sind die Motorsteuerung und das Feedback unzuverlässig.
Event ID Nicht verwendet (Reserviert)
Dieser Event-Code ist reserviert und wird vom System nicht aktiv für Anwendungsereignisse verwendet. Sein Auftreten deutet darauf hin, dass eine nicht zugewiesene Event ID ausgelöst wurde oder ein Platzhalter unbeabsichtigt verwendet wird. Das Auftreten dieses Fehlers weist auf eine potenzielle Fehlkonfiguration innerhalb der Ereignisgenerierungslogik hin.
Event Ist Nicht Benutzerdefiniert
Der Anwendungs-Ereignisfunktionsbaustein hat versucht, eine Event-ID auszulösen, die nicht als benutzerdefiniertes Event definiert ist. Dies bedeutet typischerweise, dass die Event-ID außerhalb des festgelegten benutzerdefinierbaren Bereichs liegt (0xE100-0xE2FF) oder nicht im ApplicationParametersAndEvents Tool konfiguriert wurde.
Event Type Fehler
Der 'EventType' Eingang für den Anwendungsereignis-function block wurde auf einen nicht unterstützten Wert gesetzt. Gültige Typen sind Fault (1), Warning (2) und Pure (8). Dieser Fehler weist auf einen Versuch hin, eine unbekannte Ereignisklassifikation zu verwenden, was eine ordnungsgemäße Protokollierung oder Verarbeitung verhindert.
Event ID Typfehler
Das Format oder der Datentyp des 'ID'-Eingangs, der dem Event-Funktionsbaustein zur Verfügung gestellt wird, ist inkorrekt oder inkompatibel mit der erwarteten Event-ID-Struktur. Dies kann auftreten, wenn die ID kein WORD-Datentyp ist oder außerhalb des erwarteten hexadezimalen Bereichs liegt, was zu einem Fehler bei der Event-Registrierung führt.
Event ID Nicht verwendet (Reserviert)
Ähnlich wie 0x0001 ist dieser Ereigniscode reserviert und wird derzeit vom System nicht für spezifische Anwendungsereignisse genutzt. Seine Anwesenheit deutet darauf hin, dass eine Event ID ausgelöst wurde, die ein Platzhalter ist oder keine aktive Definition hat. Dies könnte auf eine falsch konfigurierte Ereignisquelle hinweisen.
Unbekannter Event-Typ
Das Ereignissystem hat eine Anfrage zur Bearbeitung eines Ereignisses mit einem 'EventType' erhalten, den es nicht erkennt. Dies ähnelt 0x0003, weist jedoch spezifisch darauf hin, dass das System das Ereignis basierend auf dem bereitgestellten Typ nicht kategorisieren kann, was zu einem nicht registrierten Ereignis führt.
Daten außerhalb des Bereichs spezifiziert
Dies ist ein synchroner Programmierfehler, bei dem eine Zeile Mint code versucht, einen Wert zuzuweisen, der außerhalb des zulässigen Bereichs für einen bestimmten Parameter liegt, wie z.B. das Setzen eines negativen scalefactor. Dies weist auf einen logischen Fehler im Programm hin, der korrigiert werden muss, um eine sofortige Programmbeendigung zu verhindern.
Schreibgeschützter Parameter
Das System hat versucht, einen Wert in einen Parameter zu schreiben, der aktuell als schreibgeschützt konfiguriert ist. Dies verhindert versehentliche oder unautorisierte Änderungen an kritischen Konfigurationseinstellungen. Bleibt das Problem ungelöst, wird die gewünschte Parameteränderung nicht übernommen.
Versteckter Parameter
Das System hat versucht, auf einen Parameter zuzugreifen, der derzeit als versteckt konfiguriert ist. Dies bedeutet, dass der Parameter über Standardschnittstellen nicht sichtbar ist, möglicherweise um die Benutzerfreundlichkeit zu vereinfachen oder den Zugriff einzuschränken. Dies verhindert eine direkte Interaktion mit dem Parameter.
Illegale Operation
Es wurde eine Operation an einem Parameter versucht, der für seinen Typ oder seinen aktuellen Zustand ungültig ist, wie der Versuch, einen String-Wert einem numerischen Parameter zuzuweisen, oder es wird ein falscher Parametertyp verwendet. Dies verhindert Datenkorruption oder unerwartetes Verhalten im Umrichter.
Standardkonfiguration
Der Antrieb steckt während des Hochfahrens in seinem Standardkonfigurationszustand fest, anstatt in einen Betriebszustand überzugehen. Obwohl dies ein normaler, temporärer Startzustand ist, weist das Verharren in diesem Zustand auf ein zugrunde liegendes Hardware- oder Konfigurationsproblem hin, das den Antrieb möglicherweise am Aktivieren oder Kommunizieren hindert.
Konfiguration des Standard-Kommunikationsprofils
Der Antrieb steckt während des Hochfahrens in seinem Standard-Kommunikationsprofil-Konfigurationszustand fest, was eine korrekte Initialisierung verhindert. Dies kann durch nicht übereinstimmende Encoder-Konfigurationen oder beschädigte Antriebsparameter verursacht werden. Bleibt dies ungelöst, geht der Antrieb nicht in einen Betriebszustand über oder stellt keine ordnungsgemäße Kommunikation her.
Parameter Maximalwert überschritten
Es wurde versucht, den Wert eines Parameters über seine definierte Obergrenze hinaus einzustellen. Dies verhindert den Systembetrieb außerhalb sicherer oder vorgesehener Grenzen, was entscheidend für die Langlebigkeit und Sicherheit der Ausrüstung ist. Wenn der neue Wert kritisch ist, müssen die Parametergrenzen erweitert werden.
Kein Wert in Liste
Das System hat versucht, einen Wert für einen Parameter vom Typ 'Liste' auszuwählen, der in seiner vordefinierten Optionsliste nicht verfügbar ist. Dies tritt typischerweise auf, wenn einem diskreten Parameter ein undefinierter Enumerationswert zugewiesen wird, was zu einer ungültigen Konfiguration führt.
Parameter nicht gefunden
Das System hat versucht, auf einen Parameter mit einer ungültigen Gruppe oder einem ungültigen Index zuzugreifen oder ihn zu ändern. Dies bedeutet, dass der angegebene Parameter in der Parameterdatenbank des Antriebs nicht existiert, wahrscheinlich aufgrund eines Tippfehlers oder einer falschen Referenz im Anwendungscode. Dies verhindert jegliche Operation am beabsichtigten Parameter.
IGBT-Temperatur
Die interne IGBT-Temperatur des Umrichters hat ihre sichere Betriebsgrenze überschritten, was auf eine mögliche Überhitzung hindeutet. Dies kann zu einer verkürzten Lebensdauer oder einem vorzeitigen Ausfall der IGBTs führen, wenn die Grundursache nicht umgehend identifiziert und behoben wird.
Interner Dateiladefehler
Ein interner Lesefehler einer Datei ist im Umrichter aufgetreten. Dies bedeutet, dass der Umrichter nicht auf kritische interne Dateien zugreifen kann, die für seinen Betrieb erforderlich sind, was zu einem nicht rücksetzbaren Fehler führt. Dies könnte auf einen beschädigten internen Speicher oder ein Hardwareproblem hindeuten.
Interner Datensatz-Ladevorgang
Beim Laden eines Datensatzes innerhalb des Antriebs ist ein interner Fehler aufgetreten. Dies deutet auf Probleme mit der Integrität oder dem Zugriff des internen Datenspeichers hin, was für die Antriebskonfiguration und Betriebsdaten von entscheidender Bedeutung ist. Dieser Fehler kann die Fähigkeit des Antriebs beeinträchtigen, seine Einstellungen oder die ordnungsgemäße Funktionalität beizubehalten.
Laden der Applikation
Die Applikationsdatei des Umrichters ist entweder inkompatibel mit der aktuellen Hardware/Firmware oder wurde während der Speicherung oder Übertragung beschädigt. Dieser kritische Fehler verhindert das Laden der Applikation und den Betrieb des Umrichters, wodurch dieser unbrauchbar wird.
Benutzer-Parametersatzfehler
Das Laden eines benutzerdefinierten Parametersatzes ist fehlgeschlagen. Dies kann passieren, wenn der angeforderte Satz nicht existiert, mit der Version des Steuerprogramms inkompatibel ist oder wenn der Antrieb während des Ladevorgangs die Stromversorgung verloren hat. Dies verhindert, dass der Antrieb mit der gewünschten Konfiguration betrieben werden kann, wobei er möglicherweise in einen unsicheren oder falschen Zustand zurückfällt.
Kernel-Überlastung
Ein Betriebssystemfehler, der darauf hinweist, dass der interne Kernel (Kernbetriebssystem) des Antriebs eine Überlastung erfährt. Dies ist ein schwerwiegender interner Fehler, der den normalen Antriebsbetrieb verhindert und nicht vom Benutzer zurückgesetzt werden kann. Er deutet auf ein kritisches Problem mit den Kernverarbeitungsfähigkeiten des Antriebs hin.
FBA A Parameterkonflikt
Der Umrichter hat einen Konflikt festgestellt, bei dem eine Funktionalität, die von der SPS über Feldbusadapter A angefordert wurde, entweder auf dem Umrichter nicht verfügbar ist oder in seiner Konfiguration nicht aktiviert wurde. Dies verhindert eine ordnungsgemäße Feldbussteuerung und den Datenaustausch, was zu Kommunikationsfehlern oder falschem Umrichterverhalten führt.
Referenzquellen-Parametrierung
Eine Referenzquelle ist gleichzeitig mit mehreren Parametern unterschiedlicher Einheiten verbunden, was zu einem Konfigurationskonflikt führt. Diese Inkonsistenz verhindert eine korrekte Signalverarbeitung und kann zu einem fehlerhaften Antriebsbetrieb führen. Weitere Informationen finden Sie in Warnung A6DA.
Schließen der mechanischen Bremse fehlgeschlagen
Ein Fehler in der Steuerung der mechanischen Bremse ist aufgetreten, da das Bremsquittierungssignal während der Bremsenschließsequenz nicht den Erwartungen entsprach. Dies bedeutet entweder, dass die Bremse nicht geschlossen hat, ihr Rückmeldemechanismus versagt hat oder ein Hindernis vorhanden ist, wodurch der Motor möglicherweise ungesichert ist oder die Position nicht halten kann.
Fehler beim Öffnen der mechanischen Bremse
Ein Fehler bei der Steuerung der mechanischen Bremse ist aufgetreten, da das Bremsquittierungssignal während der Bremsenöffnungssequenz nicht den Erwartungen entsprach. Dies deutet darauf hin, dass entweder die Bremse nicht geöffnet hat, ihr Rückmeldemechanismus versagt hat oder sie klemmt, was möglicherweise die Motorrotation verhindert oder eine übermäßige Last verursacht.
Öffnung der mechanischen Bremse nicht erlaubt
Die erforderlichen Bedingungen für die Öffnung der mechanischen Bremse können nicht erfüllt werden, oft weil die Bremse absichtlich durch eine Parametereinstellung (z. B. 44.11 Keep brake closed) oder aufgrund einer Sicherheitsverriegelung geschlossen gehalten wird. Dies verhindert den Motorbetrieb und ist normalerweise ein Konfigurations- oder Verriegelungsproblem.
Notrampe fehlgeschlagen
Der Motor hat nicht innerhalb der maximal zulässigen Zeit angehalten, nachdem ein Not-Halt-Befehl (Off1 oder Off3 Modus) ausgegeben wurde. Dies deutet auf einen Fehler in der Notbremssequenz hin, was zu einem unsicheren Betrieb führen könnte, wenn das System nicht wie erwartet anhalten kann. Der Antrieb löst aus und segelt bis zum Stillstand.
AI Überwachung
Ein analoges Eingangssignal ist außerhalb der vordefinierten Minimal- oder Maximalgrenzen geraten. Dieser Fehler ist programmierbar und verhindert, dass der Umrichter mit einem Sensorfeedback außerhalb des Bereichs arbeitet, was zu falscher Steuerung, unregelmäßigem Verhalten oder Schäden an angeschlossenen Geräten führen könnte.
Signalüberwachung
Ein Fehler, der durch die Funktion Signal Supervision 1 ausgelöst wird und anzeigt, dass ein überwachtes Signal seine definierten Grenzen oder Bedingungen verletzt hat. Dies deutet auf einen anormalen Zustand in einem bestimmten Prozesssignal hin, das der Antrieb überwacht. Bleibt er unbehoben, kann dies zu Fehlfunktionen oder Sicherheitsproblemen führen.
Signal supervision 2
Dieser programmierbare Fehler wird durch die Signalüberwachungsfunktion 2 ausgelöst, was darauf hinweist, dass ein überwachtes Signal (definiert in Parameter 32.17) seine konfigurierten Überwachungskriterien (definiert in Parameter 32.16) verletzt hat. Dies hilft bei der Erkennung anormaler Zustände kritischer interner oder externer Signale, wodurch unbeabsichtigter Betrieb oder Schäden verhindert werden.
Signal supervision 3
Dieser programmierbare Fehler wird durch die Signalüberwachungsfunktion 3 ausgelöst, was darauf hinweist, dass ein überwachtes Signal (definiert in Parameter 32.27) seine konfigurierten Überwachungskriterien (definiert in Parameter 32.26) verletzt hat. Dies hilft bei der Erkennung anormaler Zustände kritischer interner oder externer Signale, wodurch unbeabsichtigter Betrieb oder Schäden verhindert werden.
Signal supervision 4
Dieser programmierbare Fehler wird durch die Funktion Signal supervision 4 ausgelöst, was darauf hindeutet, dass ein überwachtes Signal (definiert in parameter 32.37) seine konfigurierten Überwachungskriterien (definiert in parameter 32.36) verletzt hat. Dies hilft, abnormale Zustände kritischer interner oder externer Signale zu erkennen und unbeabsichtigten Betrieb oder Schäden zu verhindern.
Signalüberwachung 5
Dieser programmierbare Fehler wird durch die Signalüberwachungsfunktion 5 ausgelöst, was darauf hindeutet, dass ein überwachtes Signal (definiert in Parameter 32.47) seine konfigurierten Überwachungskriterien (definiert in Parameter 32.46) verletzt hat. Dies hilft bei der Erkennung von anormalen Zuständen kritischer interner oder externer Signale, wodurch unbeabsichtigter Betrieb oder Schäden verhindert werden.
Signal supervision 6
Dieser programmierbare Fehler wird durch die Signalüberwachungsfunktion 6 ausgelöst, was darauf hindeutet, dass ein überwachtes Signal (definiert in Parameter 32.57) seine konfigurierten Überwachungskriterien (definiert in Parameter 32.56) verletzt hat. Dies hilft, abnormale Zustände kritischer interner oder externer Signale zu erkennen, um unbeabsichtigten Betrieb oder Schäden zu verhindern.
Die Daten passen nicht in ein ICM Telegramm (_ecICM_TELEGRAM_OVERFLOW)
Dieser Fehler tritt auf, wenn die vom System gesendete Datenmenge die maximale Kapazität eines ICM (Industrial Communication Module) Telegramms überschreitet. Dies geschieht typischerweise in Host-Anwendungen, die doMultipleCommands mit zu vielen gekapselten Aufrufen verwenden, wodurch eine ordnungsgemäße Datenübertragung verhindert und potenziell Kommunikations-Timeouts verursacht werden.
Warnung während der Parameteranwendung (_ecPARAM_APPLICATION_WARNING)
Dies ist eine Warnung während der Parameteranwendung an einem e100-Umrichter, oft aufgrund eines nicht unterstützten Parameters, einer falschen Anzahl von Argumenten/Werten, falscher Werttypen oder dem Versuch, eine Parametertabelle von einer anderen Produktkonfiguration herunterzuladen (z.B. eine Resolver-Optionstabelle auf einen Umrichter ohne Resolver). Obwohl es sich um eine Warnung handelt, bedeutet dies, dass Parameter möglicherweise nicht korrekt angewendet werden, was zu einem suboptimalen oder fehlerhaften Umrichterbetrieb führen kann.
Konfiguration der Betriebsbereitschaft inkorrekt (_ecPOWER_READY_CONFIG_WRONG)
Dieser Fehler weist auf eine inkorrekte Konfiguration bei der Zuweisung von POWERREADYINPUT oder POWERREADYOUTPUT zu einer E/A hin. Dies kann durch inkompatible Einstellungen von INPUTMODE/INPUTACTIVELEVEL/OUTPUTACTIVELEVEL oder durch den Versuch verursacht werden, eine E/A neu zu konfigurieren, die bereits als POWERREADY zugewiesen ist. Dies verhindert, dass der Antrieb seinen Betriebsbereitschaftsstatus korrekt signalisiert oder erfasst, was möglicherweise die Systemsicherheit oder Startsequenzen beeinträchtigt.
Achse stoppt, kann Bewegung nicht laden (_ecSTOP_IN_PROGRESS)
Dieser Fehler tritt auf, wenn ein neuer Bewegungsbefehl an eine Achse ausgegeben wird, die sich gerade im Stoppvorgang befindet. Dies kann passieren, wenn CANCEL- oder STOP-Befehle gesendet werden, während die Achse bereits stoppt oder einen anderen CANCEL-Befehl verarbeitet. Das vorzeitige Ausgeben von Befehlen kann zu unvorhersehbarem Achsverhalten und potenziell unsicheren Zuständen führen.
Ereignis nicht vorhanden/installiert (_ecEVENT_NOT_PRESENT)
Dieser Fehler weist darauf hin, dass ein im Mint-Programm referenziertes Ereignis entweder nicht vorhanden oder nicht im System des Antriebs installiert ist. Dies kann den Programmablauf stören oder das Eintreten erwarteter Aktionen verhindern, was zu einem inkorrekten Systemverhalten führt.
Ereignis nicht unterstützt (_ecEVENT_NOT_SUPPORTED)
Dieser Fehler tritt auf, wenn das Mint-Programm versucht, ein Ereignis zu verwenden, das von der Firmware oder Hardware des Antriebs nicht unterstützt wird. Dies verhindert die Ausführung der beabsichtigten ereignisgesteuerten Logik, was potenziell zu Programmfehlern oder unerwartetem Maschinenverhalten führen kann.
Außerhalb des Indexbereichs
Es wurde versucht, auf einen Parameterindex zuzugreifen, der außerhalb des zulässigen Bereichs seiner Gruppe liegt. Dies geschieht häufig bei array-ähnlichen Parametern, bei denen Indizes auf eine bestimmte Anzahl beschränkt sind (z.B. Motor 1, Motor 2, aber es wird versucht, auf Motor 3 zuzugreifen, wenn nur 2 unterstützt werden).
Überlappende Gruppe
Es wurde ein Vorgang versucht, der eine Überlappung zwischen Parametergruppen verursachen würde, was von der Systemarchitektur nicht zugelassen ist. Dies kann passieren, wenn Ressourcen konfiguriert werden, die in Blöcken zugewiesen sind, und eine neue Zuweisung versucht, ein bereits belegtes Segment zu nutzen, was zu einem Ressourcenkonflikt führt.
UFF Error
Dies ist ein generischer 'UFF Error', der einen nicht spezifizierten oder internen Fehler anzeigt, der mit dem User Function Flag system oder einer ähnlichen internen Antriebskomponente zusammenhängt. Dies deutet oft auf ein Software- oder Firmware-Problem oder eine komplexe Interaktion hin, die nicht explizit durch andere Fehlercodes abgedeckt ist und potenziell die Antriebsfunktionalität beeinträchtigen kann.
Stromwandlerfehler
Es ist ein Fehler im Stromwandler innerhalb des Ausgangsstrommesskreises aufgetreten. Dies bedeutet, dass der Umrichter den Motorstrom nicht genau überwachen kann, was für Schutz und Steuerung entscheidend ist und potenziell zu Motor- oder Umrichterschäden führen kann, wenn der Betrieb ohne korrekte Stromrückmeldung fortgesetzt wird.
Überstrom
Der Umrichter hat einen übermäßigen Stromfluss zum Motor erkannt, der seine Betriebsgrenzen überschreitet. Dies deutet typischerweise auf einen Überlastzustand, eine mechanische Blockade oder einen Kurzschluss im Motor oder in der Verkabelung hin, was unbehandelt zu Schäden am Motor oder Umrichter führen kann.
Erdschluss / Stromunsymmetrie
Der Antrieb hat eine übermäßige Ausgangsstromunsymmetrie erkannt, typischerweise aufgrund eines Erdschlusses im Motor oder Motorkabel. Bei Systemen mit parallelen Umrichtermodulen (xx bezieht sich auf Modulnummer 1-12) kann dies auf eine Unsymmetrie zwischen den Einheiten oder einen internen Fehler hinweisen. Dieser Zustand birgt das Risiko eines elektrischen Schlags und einer Beschädigung der Ausrüstung.
Stack overflow
Ein fataler synchroner Programmierfehler, der anzeigt, dass der Aufruf-Stack des Programms sein zugewiesenes Speicherlimit überschritten hat. Dies resultiert typischerweise aus tiefer oder unendlicher Rekursion oder übermäßiger Verwendung lokaler Variablen, was zu einem sofortigen Programmabsturz ohne Standard-Fehlerbehandlungsmechanismen führt.
Index out of range
Ein schwerwiegender synchroner Programmierfehler, der auftritt, wenn das Programm versucht, auf ein Element eines Arrays oder einer Datenstruktur unter Verwendung eines Index zuzugreifen, der außerhalb seiner definierten Grenzen liegt. Dies ist ein kritischer Programmierfehler, der die standardmäßige Fehlerbehebung umgeht, was zur Programmbeendigung führt.
Stack Underflow
Ein fataler synchroner Programmierfehler, der darauf hinweist, dass das Programm versucht hat, eine 'pop'-Operation auf einem leeren Stack durchzuführen. Dies deutet typischerweise auf ein Ungleichgewicht in den Stack-Operationen hin, bei dem mehr Elemente entfernt als hinzugefügt wurden, was zur Programmbeendigung führt.
Eingangsphasenausfall
Der Umrichter hat einen Verlust einer oder mehrerer Phasen in der eingehenden Versorgungsspannung erkannt und ausgelöst. Dieser Fehler verhindert den Betrieb mit unsymmetrischer Versorgung, was schwere Schäden an der Eingangsgleichrichterstufe des Umrichters und anderen internen Komponenten verursachen kann. Er weist auf ein Problem in der elektrischen Versorgungskette hin.
Kreuzverbindung
Der Umrichter hat eine falsche Verbindung zwischen den Eingangsstromkabeln und den Motorkabeln erkannt, insbesondere wenn die Eingangsleistung an die Motorausgangsklemmen angeschlossen ist. Dies ist ein kritischer Verdrahtungsfehler, der den Umrichter auslöst, um schwere Schäden an der Leistungseinheit und am Motor aufgrund falscher Spannungsanwendung zu verhindern.
DC OVERVOLT
Eine übermäßige DC-Spannung wurde im Zwischenkreis des Antriebs erkannt. Die Auslösegrenze für DC-Überspannung wird als 1.3 × 1.35 × U1max berechnet, was 728 VDC für 400 V units, 877 VDC für 500 V units und 1210 VDC für 690 V units entspricht. Dieser Fehler ist mit bit 2 von Fault Word 1 (3.05 FW 1) verbunden.
DC Bus Limit
Der Umrichter begrenzt das Drehmoment aufgrund einer Zwischenkreis-Gleichspannung, die entweder zu hoch oder zu niedrig ist. Dies ist eine Hinweismeldung (programmierbare Fehlerfunktion 30.23, Bit 1: DC_VOLT_LIM_IND), welche anzeigt, dass der Umrichter aktiv kompensiert, um interne Komponenten vor Über- oder Unterspannungszuständen zu schützen.
DC UNDERVOLT
Die Zwischenkreis-Gleichspannung ist unzureichend, typischerweise aufgrund einer fehlenden Versorgungsspannungsphase, einer durchgebrannten Eingangssicherung oder eines internen Gleichrichterbrückenfehlers. Dieser Zustand verhindert, dass der Antrieb den Motor korrekt versorgt, was zu einem Abschalten oder einer Startunfähigkeit führt.
Ausgangs-Phasenausfall
Der Umrichter löst aus, wenn ein Motor-Phasenausfall erkannt wird. Dies deutet auf eine Unterbrechung in einer oder mehreren Phasen hin, die den Motor mit Strom versorgen, was zu Motorüberhitzung, Beschädigung oder ineffizientem Betrieb führen kann, wenn nicht darauf reagiert wird.
Encoderfehler
Im Encodersystem wurde ein allgemeiner Fehler festgestellt, der auf dessen Konfiguration, Verdrahtung oder physikalische Funktion zurückzuführen sein könnte. Dieser Fehler kann zu einer inkorrekten Positionsrückmeldung führen, was die Genauigkeit und Stabilität der Motorsteuerung beeinträchtigt.
Testbewegung dauert zu lange
Die berechnete Dauer für eine Testbewegung ist übermäßig lang, was auf eine mögliche Fehlkonfiguration der Testbewegungseinstellungen oder falsche Skalierungsparameter hinweist. Dies kann verhindern, dass Abstimmungsverfahren effizient oder genau abgeschlossen werden, und kann auf ein Problem mit den Bewegungsprofilen hindeuten.
Testbewegung-Geschwindigkeit ist zu hoch
Während des Geschwindigkeits-Autotunings überschreitet die berechnete Testbewegung-Geschwindigkeit den konfigurierten Parameter `DriveSpeedMax`. Dies deutet auf eine Diskrepanz zwischen der gewünschten Tuning-Geschwindigkeit und der maximal zulässigen Betriebsgeschwindigkeit des Antriebs hin, was zu unsicherem Betrieb, Tuning-Fehlern oder unerwarteten Antriebsauslösungen führen kann.
Motor-Nennstrom undefiniert
Der Nennstrom des Motors ist auf weniger als 0,2A konfiguriert, was für den Antrieb zu gering ist, um ihn effektiv zu steuern. Dies deutet auf eine falsche Motordateneingabe oder eine Inkompatibilität zwischen dem angeschlossenen Motor und dem Betriebsbereich des Antriebs hin, die eine ordnungsgemäße Motorsteuerung verhindert.
Stromregelkreis ist nicht abgestimmt
Der Stromregelkreis, der für einen stabilen Motorbetrieb unerlässlich ist, wurde nicht abgestimmt, bevor versucht wurde, eine Autotuning der Rotorparameter durchzuführen (speziell zutreffend für Asynchronmotoren). Dies verhindert eine erfolgreiche Selbstoptimierung und eine korrekte Motorsteuerung, was potenziell zu einem instabilen Betrieb führen kann.
Autotuning unterstützt Motortyp nicht
Das ausgewählte Autotuning-Verfahren ist nicht kompatibel mit dem aktuell im Umrichter konfigurierten Motortyp. Dies weist auf eine Diskrepanz zwischen den Motordaten und der gewünschten Autotuning-Funktion hin, wodurch der Abstimmungsprozess nicht abgeschlossen werden kann.
Proportionalverstärkung der Flussregelung kann nicht eingestellt werden
Der Umrichter kann die Proportionalverstärkung für den Flussregelkreis nicht einstellen. Dieses Problem resultiert typischerweise aus inkorrekten Motordaten oder internen Umrichter-Parameterkonflikten, was den Umrichter daran hindern kann, eine stabile und effiziente Flussregelung zu erreichen und die Motorleistung beeinträchtigt.
Einstellung des Integralanteils der Flussregelung nicht möglich
Der Umrichter stößt auf ein Problem beim Versuch, den Integralanteil für die Flussregelung einzustellen, obwohl die API möglicherweise keinen direkten Fehler meldet. Dies deutet auf ein zugrunde liegendes Problem mit den Motordaten oder internen Umrichtereinstellungen hin, was eine korrekte und stabile Flussregelung behindert.
Einstellung der Magnetisierungsinduktivität nicht möglich
Der Umrichter kann den Parameter für die Magnetisierungsinduktivität (Lm) des Motors nicht einstellen. Dies deutet normalerweise auf falsche oder unvollständige Motordaten hin, die für das interne Motormodell und die Regelalgorithmen des Umrichters entscheidend sind. Eine falsche Lm kann zu suboptimaler Motorleistung oder Regelinstabilität führen.
Steuerplatinen-Übertemperatur
Die Temperatur der Steuerplatine hat 88°C überschritten. Dies deutet auf eine unzureichende Kühlung oder übermäßig hohe Umgebungstemperaturen im Antriebsgehäuse hin, was zu Fehlfunktionen der Steuerplatine, unregelmäßigem Verhalten oder dauerhaften Schäden führen kann.
Motor-Übertemperatur
Die Motortemperatur ist übermäßig hoch (oder wird als solche erkannt) aufgrund von Faktoren wie übermäßiger Last, unzureichender Motorleistung, unzureichender Kühlung oder inkorrekter Startdaten. Dieser Zustand kann die Motorisolation stark beeinträchtigen, die Motorlebensdauer verkürzen und zu einem vorzeitigen Motorausfall führen, wenn er unbehoben bleibt.
Temperaturalarm Motor 1
Die gemessene Temperatur von Motor 1 hat den im Parameter 35.02 eingestellten Alarmgrenzwert überschritten. Dies deutet auf einen potenziellen Überhitzungszustand speziell für Motor 1 hin, der Aufmerksamkeit erfordert, um Schäden zu vermeiden.
Motor 2 Temperaturalarmgrenze Überschritten
Die gemessene Temperatur von Motor 2 hat die durch Parameter 35.05 definierte Alarmgrenze überschritten. Dies deutet auf eine potenzielle Überhitzungssituation spezifisch für diesen Motor hin, die zu Isolationsschäden und einer verkürzten Motorlebensdauer führen kann, wenn sie nicht behoben wird.
Externe Temperatur 1
Ein externer Temperatursensor (sensor 1) hat festgestellt, dass die überwachte Ausrüstung (z.B. Motorwicklung) ihre programmierte Temperaturgrenze überschritten hat. Dieser Fehler schützt externe Komponenten vor Überhitzung und potenziellen Schäden, die zu einem kritischen Systemausfall führen könnten.
External temperature 2
Ein externer Temperatursensor (sensor 2) hat festgestellt, dass das überwachte Gerät (z.B. Motorlager) seine programmierte Temperaturgrenze überschritten hat. Dieser Fehler schützt externe Komponenten vor Überhitzung und potenziellen Schäden, die zu einem kritischen Systemausfall führen könnten.
Lüfter
Ein Fehler des Hauptkühlgebläses wurde in der Umrichtereinheit erkannt. Dies deutet auf einen Ausfall im primären Kühlsystem des Antriebs hin. Obwohl andere Lüfter kompensieren können und die Schaltfrequenz möglicherweise reduziert wird, birgt ein längerer Betrieb mit einem Hauptlüfterfehler das Risiko einer Überhitzung und Beschädigung des Antriebs.
Zusatzlüfter läuft nicht
Ein Fehler des Zusatzlüfters wurde erkannt; der Zusatzlüfter läuft nicht. Dies beeinträchtigt die Sekundärkühlung. Der Umrichter löst nach einer 2-minütigen Sperrzeit während des Einschaltvorgangs aus, in der nur eine Warnung ausgegeben wird. Fortgesetzter Betrieb ohne Zusatzkühlung kann zu Überhitzung führen.
STO Hardwarefehler
Ein kritischer Hardwarefehler ist im Safe Torque Off (STO)-Schaltkreis des Antriebs aufgetreten, wodurch die Sicherheitsfunktionalität beeinträchtigt ist. Dies bedeutet, dass der Antrieb die sichere Abschaltung des Motormoments nicht gewährleisten kann, was einen spezialisierten Eingriff erfordert, um die Sicherheitsintegrität zu gewährleisten.
Sicher abgeschaltetes Moment
Die Funktion Sicher abgeschaltetes Moment (STO) ist aktiv, was bedeutet, dass beide STO-Signale (IN1 und IN2) abgeschaltet oder verloren gegangen sind, wodurch der Antrieb ausgelöst wurde. Dies ist eine kritische Sicherheitsfunktion, die den Motor zu Sicherheitszwecken anhält. Der Antrieb startet erst wieder, wenn beide STO-Signale wiederhergestellt und alle Fehler zurückgesetzt wurden.
PU logic error
Der Speicher innerhalb der Power Unit des Antriebs wurde gelöscht, was auf einen Verlust von Konfigurations- oder Betriebsdaten hinweist. Dieser interne Fehler erfordert eine fachkundige Diagnose, um die Funktionalität wiederherzustellen und ein Wiederauftreten zu verhindern, da er die Kernlogik der Power Unit beeinträchtigt.
Rating ID-Nichtübereinstimmung
Es besteht eine Diskrepanz zwischen der physikalischen Hardware-Identifikation des Antriebs und den in seiner Speichereinheit gespeicherten Informationen. Dies tritt häufig nach Wartungsarbeiten auf, wie z. B. einem Firmware-Update oder dem Austausch der Speichereinheit, was den korrekten oder sicheren Betrieb des Antriebs potenziell verhindern kann.
Bedienfeld Kommunikationsverlust
Das Bedienfeld, das als aktiver Steuerort für den Antrieb ausgewählt wurde, hat die Kommunikation eingestellt. Dieser Fehler bedeutet, dass der Antrieb seine primäre Human-Machine Interface verloren hat, wodurch die lokale Steuerung und Überwachung verhindert wird und potenziell unbeabsichtigtes Antriebsverhalten basierend auf ausgewählten Fehlerfunktionen verursacht werden kann.
Laderückmeldung
Das Rückmeldesignal vom Ladesystem fehlt oder wird nicht erkannt. Dies deutet typischerweise auf ein Problem mit dem Ladekreis oder dessen Überwachung hin, was verhindern könnte, dass der DC-Bus des Antriebs korrekt lädt, was zu einem Betriebsausfall führen oder den Start des Antriebs verhindern könnte.
Unbekannter Fehler der Leistungseinheit
Ein unidentifizierbarer logischer Fehler ist in der Leistungseinheit aufgetreten. Dies deutet auf ein tiefgreifendes internes Problem mit der Steuerung oder Verarbeitung der Leistungseinheit hin, möglicherweise aufgrund beschädigter Firmware, einer Hardware-Fehlfunktion oder eines unerwarteten Zustands. Unbehoben verhindert dies den zuverlässigen Betrieb des Antriebs und erfordert die Aufmerksamkeit eines Experten.
Interner SW-Fehler
Ein interner Softwarefehler ist innerhalb des Betriebssystems oder der Anwendung des Antriebs aufgetreten. Dies ist ein kritischer Fehler, der eine Softwareanomalie anzeigt, die den normalen Betrieb verhindert und in der Regel das Eingreifen eines Experten zur Behebung erfordert. Dies kann durch beschädigten Speicher oder einen unerwarteten Programmzustand verursacht werden.
FPGA Version inkompatibel
Die auf der Control Board installierte Firmware ist inkompatibel mit der FPGA Logic Version auf der Power Unit. Dieses Mismatch kann nach Updates auftreten, bei denen eine Komponente aktualisiert wurde, die andere jedoch nicht, wodurch eine ordnungsgemäße Communication und Control zwischen den beiden Main Drive Components verhindert wird. Dieses Issue verhindert den Drive am Betrieb.
FBA A mapping file
Es ist ein Lesefehler mit der mapping file für den Fieldbus Adapter A aufgetreten. Diese Datei ist essenziell für den Aufbau eines ordnungsgemäßen Datenaustauschs zwischen dem Antrieb und der SPS oder dem Steuerungssystem über den Feldbus. Ohne eine gültige mapping file wird die Feldbuskommunikation fehlschlagen, wodurch Fernsteuerung oder -überwachung verhindert wird.
Aufgabenüberlastung
Ein interner Fehler, bei dem der Prozessor des Antriebs eine Überlastung seiner internen Aufgaben erfährt. Dies deutet auf einen kritischen Zustand hin, in dem der Antrieb seine Echtzeitoperationen nicht aufrechterhalten kann und nicht normal zurückgesetzt werden kann. Ein Weiterbetrieb ist unmöglich und weist typischerweise auf ein grundlegendes Software- oder Hardwareproblem hin.
Stack overflow
Ein interner Fehler, der anzeigt, dass der Programm-Stack des Antriebs seinen zugewiesenen Speicher überlaufen hat. Dies ist ein schwerwiegendes internes Softwareproblem, das den Antrieb daran hindert, Code korrekt auszuführen und nicht vom Benutzer zurückgesetzt werden kann. Es deutet auf einen kritischen Programmierfehler oder eine Speicherbeschädigung hin.
Parameter system
Ein Versuch, drive parameters zu laden oder zu speichern, ist fehlgeschlagen. Dies könnte auf ein Problem mit dem internal memory, dem configuration storage oder ein vorübergehendes software problem während des parameter operation hinweisen. Dies kann zum Verlust von configuration settings führen oder eine ordnungsgemäße drive setup verhindern.
EFB comm loss
Eine Kommunikationsunterbrechung ist in der Embedded-Feldbus (EFB)-Kommunikationsverbindung aufgetreten. Dies bedeutet, dass der Umrichter seine Verbindung zum Feldbus-Master verloren hat, was zu einem Verlust der Steuer- und Überwachungsfunktionen über den EFB führt und automatisierte Prozesse anhalten kann.
EFB config file
Die Konfigurationsdatei des eingebetteten Feldbusses (EFB) konnte vom Umrichter nicht gelesen werden. Dies deutet auf ein potenzielles Problem mit der internen Software oder dem Speicher des EFB hin, wo seine Einstellungen gespeichert sind, was dessen Initialisierung oder korrekten Betrieb verhindert.
EFB ungültige Parametrierung
Die Parameter-Einstellungen des Embedded Fieldbus (EFB) sind inkonsistent oder nicht mit dem ausgewählten Protokoll kompatibel. Dies verhindert den korrekten Betrieb des EFB, was zu einem Kommunikationsfehler führt. Die Überprüfung und Korrektur der Parameter-Einstellungen ist entscheidend.
EFB Ladefehler
Die EFB-Protokoll-Firmware (Embedded Fieldbus) konnte nicht geladen werden, oder es liegt eine Versionsinkompatibilität zwischen der EFB-Protokoll-Firmware und der Hauptumrichter-Firmware vor. Dieser kritische Fehler verhindert die Funktion des EFB und deaktiviert somit die Feldbuskommunikation.
EFB fault 2
Dies ist ein generischer Fehler, reserviert für die eingebettete Feldbus (EFB)-Protokollanwendung, der einen unspezifischen Fehler innerhalb des EFB-Kommunikationsstacks oder der Protokollausführung anzeigt. Die genaue Ursache und Behebung hängen vom implementierten spezifischen Feldbusprotokoll ab.
EFB fault 3
Dies ist ein weiterer generischer Fehler, der für die embedded fieldbus (EFB) protocol application reserviert ist und einen unspezifischen Fehler innerhalb des EFB communication stack oder der protocol execution anzeigt. Wie EFB fault 2, ist seine genaue Bedeutung vom spezifischen fieldbus protocol abhängig.
Textdatenüberlauf
Ein interner Fehler, der auf einen Überlauf im Textdatenpuffer hinweist. Dies ist ein internes Software- oder Speicherproblem innerhalb des Antriebs. Wenn der Fehler wiederholt auftritt, deutet dies auf ein tieferliegendes Problem hin, das die Stabilität und den Betrieb des Antriebs beeinträchtigen könnte.
32-Bit-Texttabellen-Überlauf
Ein interner Fehler, der einen Überlauf in einer 32-Bit-Texttabelle anzeigt. Dies ist ein internes Software- oder Speicherproblem innerhalb des Antriebs. Wenn der Fehler weiterhin besteht, deutet dies auf ein tieferliegendes Problem hin, das die Stabilität und den Betrieb des Antriebs beeinträchtigen könnte.
Text 64-bit table overflow
Ein interner Fehler, der einen Überlauf in einer 64-bit text table anzeigt. Dies ist ein internes Software- oder Speicherproblem innerhalb des Umrichters. Wenn der Fehler wiederholt auftritt, deutet dies auf ein tieferliegendes Problem hin, das die Stabilität und den Betrieb des Umrichters beeinträchtigen könnte.
Textdatei-Überlauf
Ein interner Fehler, der einen Überlauf bezüglich einer internen Textdatei im Speicher des Antriebs anzeigt. Dies deutet normalerweise auf einen Softwarefehler oder ein vorübergehendes Speicherzuweisungsproblem hin. Ein wiederholtes Auftreten kann die Stabilität des Antriebs beeinträchtigen.
I/O COMM ERR
Ein Kommunikationsfehler ist auf dem Steuerplatinenkanal CH1 aufgetreten, typischerweise verursacht durch elektromagnetische Störungen. Dieser Fehler verhindert, dass der Antrieb korrekt mit angeschlossenen I/O-Modulen kommuniziert, was zu einem Kontrollverlust oder fehlerhaftem Betrieb führt.
Option module Kommunikationsverlust
Die Kommunikation zwischen dem Antrieb und einem Option module ist verloren gegangen. Dies bedeutet, dass die Funktionalität, die von diesem spezifischen Option module bereitgestellt wird, nicht verfügbar ist. Der Antrieb kann weiterhin betrieben werden, jedoch ohne die Funktionen des betroffenen Moduls.
Verlust der Bedienfeldkommunikation
Das Bedienfeld (oder PC-Tool) hat die Kommunikation mit dem Antrieb eingestellt. Dies verhindert die Interaktion des Bedieners und die Überwachung über das Panel. Wenn die Kommunikation nicht wiederhergestellt wird, sind die lokale Steuerung und Diagnose nicht verfügbar. Der Hilfscode gibt den betroffenen I/O Port an.
I/O-Modul Kommunikationsverlust
Die Kommunikation zwischen einem I/O-Modul und der Steuerung des Antriebs funktioniert nicht ordnungsgemäß. Dieser Fehler kann zu unzuverlässigen oder nicht funktionierenden digitalen/analogen Ein- und Ausgängen führen, was sich auf angeschlossene Sensoren, Aktoren und die gesamte Prozesssteuerung auswirkt.
Bedienfeld-Referenzkonflikt
Es wurde versucht, eine gespeicherte Bedienfeldreferenz gleichzeitig in mehreren Steuerungsmodi zu verwenden, was nicht zulässig ist. Die Bedienfeldreferenz kann nur für einen Referenztyp gleichzeitig gespeichert werden. Dies verhindert die korrekte Referenzzuweisung.
Inkompatibles Optionsmodul
Ein Feldbus- oder anderes Optionsmodul, das im Optionssteckplatz des Antriebs installiert ist, wird von der Firmware oder Hardware des Antriebs nicht unterstützt. Dieses Modul wird nicht funktionieren, und seine Anwesenheit könnte Konflikte verursachen oder den ordnungsgemäßen Betrieb des Antriebs verhindern.
I/O Modul AI Überspannung
Ein Überspannungszustand wurde an einem Analog Input (AI) eines I/O Moduls erkannt. Der AI schaltet als Schutzmaßnahme automatisch vom mA-Modus in den Spannungsmodus um. Wenn der hohe Signalpegel bestehen bleibt, könnte dies den Eingangsschaltkreis beschädigen oder zu ungenauem Prozess-Feedback führen.
I/O-Modul-Konfiguration
Die Konfiguration eines I/O-Moduls wird entweder nicht unterstützt oder enthält unzulässige Einstellungen. Dies verhindert, dass das I/O-Modul wie vorgesehen funktioniert, was zu einem inkorrekten I/O-Verhalten oder zur Nichtfunktionalität angeschlossener Geräte führt.
Verdrahtungsfehler Bremswiderstand
Es liegt eine fehlerhafte Verbindung des Bremswiderstands vor. Eine unsachgemäße Verdrahtung kann die korrekte Funktion des Bremswiderstands während Bremsvorgängen verhindern oder zu vorzeitigem Schaden führen.
Bremswiderstand Überhitzung
Der Bremswiderstand ist überlastet, was zu einer übermäßigen Temperatur führt. Dies kann auftreten, wenn der Bremszyklus zu anspruchsvoll ist, wenn die Versorgungs-Wechselspannung zum Antrieb zu hoch ist, oder wenn der Überlastschutz des Widerstands falsch konfiguriert ist, wodurch eine Beschädigung des Widerstands riskiert wird.
MOTORSTILLSTAND
Der Motor arbeitet in einem Stillstandsbereich, was auftritt, wenn die Last die Leistungsfähigkeit des Motors überschreitet oder die Motorleistung für die Anwendung unzureichend ist. Dieser Fehler ist mit Bit 14 von Fault Word 2 (3.06 FW 2) verknüpft und wird durch die Fehlerfunktionen 30.10 bis 30.12 gesteuert.
Bremswiderstand
Der Umrichter erkennt ein Problem mit dem Bremswiderstand, was darauf hindeutet, dass er möglicherweise nicht angeschlossen, physisch beschädigt oder falsch dimensioniert ist. Dies verhindert eine ordnungsgemäße Ableitung der regenerativen Energie, was potenziell zu einer Gleichspannungs-Zwischenkreisüberspannung und Umrichterauslösungen während der Verzögerung führen kann.
BR Übertemperatur
Der Bremswiderstand hat eine Übertemperatur jenseits seiner Fehlergrenze erreicht, was darauf hindeutet, dass er zu viel Energie ableitet. Dies kann durch kontinuierliche starke Bremszyklen, falsche Widerstandsdimensionierung oder unzureichende Kühlung verursacht werden, was ein Risiko für Widerstandsschäden oder Brand birgt.
Bremswiderstandsverdrahtung
Ein Kurzschluss wurde in der Bremswiderstandsverdrahtung erkannt, oder es liegt ein Problem mit dem Brems-Chopper-Steuerkreis vor. Dies verhindert die korrekte Funktion des Bremswiderstands, was zu einer potenziellen DC bus Überspannung führt und den Chopper oder die Antriebskomponenten beschädigen kann.
BC Kurzschluss
Ein Kurzschluss wurde im Brems-Chopper-Stromkreis festgestellt, insbesondere wenn gleichzeitig ein Erdschluss vorliegt und der Brems-Chopper aktiv ist. Dies ist ein schwerwiegender Fehler, der zur schnellen Zerstörung der Leistungskomponenten des Brems-Choppers führen und aufgrund hoher Stromflüsse ein Sicherheitsrisiko darstellen kann.
BC IGBT Übertemperatur
Der IGBT im Bremschopper hat sich über seine interne Fehlergrenze hinaus überhitzt, oft aufgrund von hohen Umgebungstemperaturen, Ausfall des Kühlgebläses oder übermäßigen Bremszyklen. Dieser Fehler schützt den IGBT vor dauerhaftem Schaden, erfordert jedoch eine Untersuchung des Kühlsystems oder der betrieblichen Anforderungen.
Encoder-Fehler
Es liegt ein communication fault zwischen dem pulse encoder und seinem interface module, oder zwischen dem interface module und dem drive selbst vor. Dies verhindert eine genaue speed and position feedback und kann potenziell zu control instability oder incorrect motor operation führen.
Encoder Phase A/B Vertauschung
Die Phasenbelegung des Impulsgebers ist inkorrekt; speziell ist Phase A mit dem Anschluss für Phase B verbunden und umgekehrt. Dieser Verdrahtungsfehler führt dazu, dass der Umrichter die Motorrichtung und -drehzahl falsch interpretiert, was zu einem inkorrekten Motorbetrieb, Instabilität oder sofortigen Auslösungen führt.
Encoder-Kabel Fehler
Ein Impuls-Encoder-Phasensignal fehlt, was auf ein Problem mit der Encoder-Verbindung oder dem Encoder selbst hinweist. Dies führt zu einem Verlust der genauen Motorgeschwindigkeits- und Positionsrückmeldung, was eine unregelmäßige Motorsteuerung oder einen vollständigen Stillstand des Motors verursacht.
Encoder internal
Ein interner Fehler ist im Encodersystem selbst aufgetreten, was auf ein Problem mit der Elektronik oder Verarbeitung des Encoders hinweist. Dies ist ein kritischer Fehler, der eine genaue Drehzahl-/Positionsrückmeldung verhindert, wodurch eine Closed-Loop-Control unmöglich wird. Dies erfordert typischerweise spezialisierte Unterstützung.
Encoder 1
Ein Rückmeldungsfehler ist bei Encoder 1 aufgetreten. Dieser kann sich während der Erstinbetriebnahme aufgrund falscher Verkabelung oder nach längerem Betrieb aufgrund von Beschädigung, elektromagnetischer Interferenz oder Modulausfall äußern. Er führt zu einem Verlust genauer Motorposition-/Drehzahl-Daten, die für eine präzise Motorsteuerung entscheidend sind.
Encoder 2
Ein Rückmeldungsfehler ist bei Encoder 2 aufgetreten. Dieser Fehler ist in seiner Art identisch mit dem Encoder-1-Fehler, betrifft jedoch den zweiten Encoder-Rückmeldekanal, was zu einem ähnlichen Verlust präziser Motorpositions-/Geschwindigkeitsdaten führt. Dies kann duale Rückmeldesysteme oder Anwendungen betreffen, die eine redundante Geschwindigkeits-/Positionsregelung erfordern.
Comm Module Fehler
Zyklische Kommunikation zwischen dem Umrichter und dem übergeordneten Steuerungssystem ist verloren gegangen. Dies deutet auf eine Unterbrechung der fieldbus-Kommunikationsverbindung hin, möglicherweise aufgrund falscher parameter settings, physischer Kabelprobleme oder eines Problems mit dem master device selbst. Ein Kommunikationsverlust kann den Umrichterbetrieb stoppen, wenn die übergeordnete Steuerung kritisch ist.
LSU Laden fehlgeschlagen
Die Versorgungseinheit (LSU) wurde innerhalb des erwarteten Zeitrahmens nicht betriebsbereit (z.B. Schließen des Hauptschützes/Leistungsschalters). Dies deutet auf ein Problem mit der Vorladung oder der Bereitschaftssequenz der LSU hin. Der Antrieb kann ohne eine betriebsbereite Versorgungseinheit nicht betrieben werden.
EtherCAT AL Statuscode (_ecETHERCAT_AL_STATUSCODE)
Dies ist ein allgemeiner EtherCAT Application Layer (AL) Statuscode, der anzeigt, dass der EtherCAT Master einen Fehlercode vom Antrieb erhalten hat. Der spezifische Fehler wird durch einen zugehörigen Profile Code im Mint WorkBench Fehlerprotokoll detailliert, der zur Interpretation in Hexadezimal umgewandelt werden muss. Ohne Behebung des zugrundeliegenden EtherCAT Fehlers kann der Antrieb nicht korrekt kommunizieren, was eine koordinierte Bewegung verhindert.
CIP Konfigurationsfehler (_ecCIP_CFG_ERROR)
Dieser Fehler weist auf ein CIP (Common Industrial Protocol) Konfigurationsproblem hin, bei dem der EtherCAT Master einen CIP-Fehlercode vom Antrieb empfangen hat. Das spezifische Problem wird durch einen Profile Code im Mint WorkBench Error Log detailliert, welcher eine hexadezimale Umwandlung erfordert. Eine unsachgemäße CIP-Konfiguration kann zu Kommunikationsfehlern führen und den Antrieb daran hindern, korrekt im Netzwerk zu arbeiten.
POWERLINK Fehlercode (_ecPOWERLINK_ERROR)
Dies ist ein allgemeiner POWERLINK Fehlercode, was bedeutet, dass der POWERLINK Master einen Fehler vom Antrieb erhalten hat. Der spezifische Fehler wird durch einen Profile Code im Mint WorkBench Fehlerprotokoll dargestellt, der zur korrekten Identifizierung eine hexadezimale Umwandlung erfordert. Ungelöste POWERLINK Fehler stören die Echtzeitkommunikation, wodurch der Antrieb nicht mehr reagiert oder Systemstopps verursacht werden.
PROFInet Fehlercode (ecPROFINET_CFG_ERROR)
Dieser PROFInet Fehler tritt auf, wenn der PROFINET Master die Geräte-ID nicht konfigurieren kann, insbesondere aufgrund eines Konfigurationsfehlers des Multicast-MAC-Filters. Dies verhindert, dass der Antrieb im PROFINET-Netzwerk ordnungsgemäß identifiziert und mit ihm kommuniziert werden kann, was zu einem vollständigen Kontrollverlust führt.
Analog Input Unter Minimum Funktion
Ein Analog Input Signal ist unter seine eingestellte Mindestgrenze gefallen, was dazu führen kann, dass der Antrieb entweder auslöst oder die Drehzahl auf einen vordefinierten Wert einstellt. Diese Warnung weist auf einen potenziellen Verlust eines kritischen Rückführ- oder Referenzsignals hin, der zu einem unsicheren oder unbeabsichtigten Betrieb führen könnte, wenn er nicht behoben wird.
EXTERNAL FLT
Ein Fehlersignal wurde von einem externen Gerät empfangen, das über einen der programmierbaren Digitaleingänge des Antriebs konfiguriert ist. Dies weist auf ein Problem in einem externen System oder Prozess hin, in das der Antrieb integriert ist, oft ein Sicherheitsverriegelungs- oder Überwachungssystem, was den Antrieb zum Stoppen zwingt.
External fault 1
Ein externes Gerät, das als External Event 1 (parameters 31.01 and 31.02) konfiguriert ist, hat einen Fehler generiert. Dies deutet auf ein Problem mit Geräten oder Sensoren außerhalb der direkten Steuerung des drives hin, das möglicherweise den Betrieb des gesamten systems beeinträchtigt und sofortige Aufmerksamkeit erfordert.
Externer Fehler 2
Ein Fehler ist in einem externen Gerät aufgetreten, das mit dem externen Ereigniseingang 2 des Umrichters verbunden ist. Dieser allgemeine Fehler weist auf ein kritisches Problem mit Peripheriegeräten hin, die der Umrichter überwacht und das sofortige Beachtung erfordert. Der Umrichter wird auslösen, um sich selbst oder den Prozess zu schützen.
Externer Fehler 3
Ein externes Gerät, das als External Event 3 (Parameter 31.05 und 31.06) konfiguriert ist, hat einen Fehler gemeldet. Dies weist auf ein Problem mit Geräten oder Sensoren außerhalb der direkten Steuerung des Antriebs hin, das potenziell den Betrieb des gesamten Systems beeinträchtigt und sofortige Aufmerksamkeit erfordert.
Motortemperaturabschaltung
Der Umrichter hat einen Übertemperaturzustand im Motor erkannt. Dies kann auf einen fest verdrahteten Thermistor-Eingang (X10) zurückzuführen sein, der eine Überhitzung durch einen PTC-Sensor erkennt, oder auf einen seriellen encoder (z.B. Hiperface DSP), der einen übermäßigen Motor-Thermistor-Widerstand meldet. Wird dies nicht behoben, kann dies zu Motorschäden und einer Abschaltung führen.
Phasensuche fehlgeschlagen
Der erforderliche Phasensuchprozess, der für die Steuerung von 'encoder only'-Motoren unerlässlich ist, wurde nicht erfolgreich abgeschlossen. Dies deutet auf ein Problem mit der Erstinbetriebnahme oder der Feedback-Konfiguration des Motors hin. Der Motor kann erst ordnungsgemäß gesteuert werden, wenn dies behoben ist, was möglicherweise zu einer falschen oder keiner Motorbewegung führt.
Hall-Signale verloren oder fehlerhaft
Dieser Fehler tritt auf, wenn ein Feedback-Typ 'halls only' oder 'Encoder + Halls' verwendet wird und der Antrieb einen illegalen Hall-Sensorzustand (0 oder 7) erkennt. Dies deutet typischerweise auf einen fehlerhaften Encoder hin, insbesondere wenn dieser simulierte Hall-Signale enthält, oder auf Probleme mit dessen Verkabelung. Wenn dieser Fehler nicht behoben wird, verhindert er eine genaue Motor-Kommutierung und -Steuerung.
Encoder nicht betriebsbereit (_ecENCODER_NOT_READY)
Dieser Fehler weist darauf hin, dass der serielle Encoder des Antriebs keine Positionsdaten liefert, entweder weil er sich noch initialisiert, oder weil seine konfigurierte Auflösung nicht mit dem Antrieb übereinstimmt. Dies verhindert den Achsbetrieb, führt zu einem Not-Halt und einer Deaktivierung der Achse, was bei Nichtbehebung ein Risiko unkontrollierter Bewegung darstellt.
Netzphasenausfall erkannt (_ecSUPPLY_PHASE_LOSS)
Dieser Fehler tritt auf, wenn der für eine dreiphasige Wechselstromversorgung ausgelegte Antrieb einen Verlust in einer seiner Eingangsphasen feststellt. MotiFlex e100 verwendet dedizierte Hardware, während e180 die DC-Buswelligkeit überwacht. Der Betrieb mit fehlenden Phasen kann zu Motorschäden, ungleichmäßigem Drehmoment oder Antriebsinstabilität führen.
PDO-Daten nicht vorhanden (Cn zu Mn) (_ecPDO_DATA_MISSING_CN_TO_MN)
Dieser Fehler weist auf einen Verlust der Process Data Object (PDO)-Kommunikation zwischen einer entfernten Achse (Client Node, CN) und dem Manager (Master Node, MN) hin, insbesondere wenn mindestens zwei aufeinanderfolgende PDO-Pakete nicht empfangen werden. Für einen NextMove e100 bedeutet dies, dass ein Antrieb aus dem Netzwerk verschwunden ist. Bleibt dies ungelöst, kann es zu einem Kontrollverlust über die entfernte Achse und zu Systeminstabilität führen.
Kühlkörper zu heiß für Phasensuche (_ecPHASE_SEARCH_TOO_HOT)
Der Kühlkörper des Antriebs hat seine sichere Betriebstemperatur überschritten, wodurch das System keine Phasensuchfunktion ausführen kann. Dies deutet auf eine unzureichende Kühlung hin, die, wenn ignoriert, zu dauerhaften Schäden an der Leistungselektronik des Antriebs führen kann.
PDO-Wert außerhalb des Bereichs (_ecPDO_VALUE_OUT_OF_RANGE)
Dieser Fehler tritt während der Real-time Ethernet-Steuerung auf, wenn ein an den Antrieb gesendeter Process Data Object (PDO)-Wert seinen gültigen Bereich überschreitet, was häufig bei Velocity reference PDOs beobachtet wird. Dies geschieht typischerweise, wenn eine Achse, die an eine Master-Referenz gekoppelt ist, ihren Master-Positions-/Encoderwert programmatisch geändert bekommt, was zu einem übermäßigen Geschwindigkeitsbedarf führt. Ein außerhalb des Bereichs liegender PDO kann unregelmäßige oder unkontrollierte Bewegungen und Systeminstabilität verursachen.
STO aktiv (_ecSTO_ACTIVE)
Dieser Fehler weist darauf hin, dass einer oder beide der Safe Torque Off (STO)-Eingänge am Antrieb nicht mit Spannung versorgt werden, was nur auftritt, wenn der Antrieb freigegeben ist. Dies bedeutet, dass die Sicherheitsfunktion aktiv ist, die Drehmomenterzeugung des Motors verhindert und den Maschinenbetrieb aus Sicherheitsgründen anhalten kann.
STO Hardwarefehler (_ecSTO_HARDWARE_FAULT)
Dieser Fehler signalisiert eine interne Hardwarefehlfunktion innerhalb der Safe Torque Off (STO)-Schaltkreise, angezeigt durch die Auslösung eines oder beider interner Fehlerausgänge. Dies ist ein kritischer sicherheitsrelevanter Fehler, der auftritt, unabhängig davon, ob der Antrieb aktiviert oder deaktiviert ist, und bedeutet, dass die STO-Funktion nicht zuverlässig ist, was ein unkontrolliertes Drehmoment riskieren kann.
STO-Eingangsdiskrepanz (_ecSTO_INPUT_MISMATCH)
Der Antrieb hat eine Inkonsistenz in seinen internen Safe Torque Off (STO)-Registern festgestellt, was bedeutet, dass die beiden redundanten STO-Eingänge nicht im selben Zustand sind. Dies ist ein Sicherheitsfehler, der auftreten kann, unabhängig davon, ob der Antrieb aktiviert oder deaktiviert ist, und weist auf einen potenziellen Fehler im Sicherheitskreis oder ein Timing-Problem hin, das die STO-Funktion beeinträchtigt.
Encoder-Lesefehler oder Hall-Fehler (_ecENCODER_READING_WRONG)
Dieser Fehler weist auf eine signifikante Diskrepanz (mindestens 70 Grad) zwischen dem gemessenen Hall-Übergangswinkel und dem für die Motorsteuerung verwendeten elektrischen Winkel hin, was entweder auf ein Problem bei der Encoder-Messung oder einen Hall-Sensorfehler schließen lässt. Dies führt zu einer falschen Motorkommutierung, schlechter Regelungsleistung und potenziell zu Motorschäden.
Alle Achsfehler gelöscht (_ecAXIS_ERRORS_CLEARED)
Dies ist eine Informationsmeldung im Fehlerprotokoll, die lediglich anzeigt, dass alle zuvor aktiven Achsfehler erfolgreich aus dem System gelöscht wurden. Sie signalisiert keinen neuen Fehler.
Encoder-Batterie leer (_ecENCODER_BATTERY_DEAD)
Diese Informationsmeldung weist darauf hin, dass die Batterie-Pufferversorgung für einen Smart Absolute (Smart Abs) Encoder ausgefallen ist. Dies tritt typischerweise beim Starten oder beim Aktivieren des Antriebs auf. Eine leere Encoder-Batterie bedeutet, dass die absolute Positionsinformation bei Stromausfällen verloren geht, was ein erneutes Referenzieren oder potenziell falsche Startpositionen erforderlich macht.
Resolver-Signale verloren oder fehlerhaft
Ein Fehler ist bei der Verwendung des Resolver Adapters (OPT-MF-201 oder FB-03) aufgetreten, bedingt durch den Verlust von Resolver-Signalen. Dies deutet typischerweise auf ein Problem mit der Verkabelung zum Rückmeldegerät des Motors, der Integrität des Motorsteckers oder den Verbindungen innerhalb des Adapters selbst hin, was eine genaue Positionsrückmeldung und Steuerung verhindert.
Hiperface DSL Encoderfehler
Es ist ein Fehler aufgetreten beim Versuch, Positionsdaten über die Hiperface DSL Schnittstelle zu lesen. Dies deutet auf ein Problem mit der Verdrahtung des Feedback-Geräts, dem Motorstecker oder internen Verbindungen im Adapter hin, was zu ungenauen oder verlorenen Positionsinformationen führen und die Motorsteuerung und Synchronisation beeinträchtigen kann.
Ausgangsfrequenz über Grenzwert
Das Laufwerk hat erkannt, dass die Ausgangsfrequenz 550 Hz überschritten hat. Diese Einschränkung ist erforderlich, um die relevanten europäischen Exportkontrollvorschriften einzuhalten. Der Betrieb über dieser Frequenz kann gegen behördliche Vorschriften verstoßen und weist auf ein Problem mit der vom Steuerungssystem befohlenen Geschwindigkeit hin, was möglicherweise zu einer Abschaltung führen kann.
DRIVESPEEDMAX außerhalb des Bereichs
Die angeforderte Drehzahl des Motors hat den im Parameter `DRIVESPEEDMAX(0)` eingestellten Wert überschritten. Dies weist darauf hin, dass der Antrieb versucht, den Motor über seine konfigurierte maximale Drehzahlgrenze hinaus zu betreiben, was potenziell Instabilität, Fehlerauslösungen oder vorzeitigen Verschleiß an mechanischen Komponenten verursachen kann.
Controller-Übertemperatur (_ecOVER_TEMPERATURE)
Der interne Temperatursensor des Antriebs hat eine gefährlich hohe Temperatur festgestellt, die den modellabhängigen Grenzwert TEMPERATURELIMITFATAL überschreitet (z.B. 80°C für e190 3A/e180, 75°C für e190 6A/9A). Dauerhafter Betrieb bei Übertemperatur kann die Lebensdauer elektronischer Komponenten erheblich verkürzen und zu einem Antriebsausfall führen.
FPGA konnte nicht initialisiert werden (_ecFPGA_INITIALISATION_ERROR)
Das Field-Programmable Gate Array (FPGA) im Controller des Antriebs konnte nicht korrekt initialisiert werden. Dies deutet auf ein kritisches internes Hardwareproblem hin. Bleibt dies ungelöst, ist der Antrieb nicht betriebsbereit und verhindert jegliche Steuerungsfunktionen.
Fehler beim Zugriff auf nichtflüchtigen Speicher (_ecNON_VOL_MEMORY_FAILURE)
Das Laufwerk kann nicht auf seinen nichtflüchtigen Speicher zugreifen, in dem kritische Parameter und Konfigurationen gespeichert sind. Dies deutet auf einen Hardwarefehler innerhalb des Speichersystems hin. Ohne Zugriff auf diesen Speicher kann das Laufwerk keine Einstellungen speichern oder korrekt funktionieren.
Fehler beim Anwenden des Parameterwerts (_ecPARAM_ERROR)
Dieser Fehler weist darauf hin, dass während eines Parametertabellen-Downloads oder beim Start einige Parameter nicht korrekt angewendet werden konnten, oft aufgrund eines Problems mit der Parameterdatei (.ptx). Dies tritt häufig auf, wenn eine Parameterdatei verwendet wird, die mit einer älteren Firmware-Version generiert wurde und inkompatible Parameter oder Grenzwerte enthält. Der Antrieb funktioniert mit falschen Parametern nicht korrekt, was möglicherweise zu unerwartetem Verhalten oder Schäden führen kann.
Allgemeiner interner Steuerungsfehler (_ecINTERNAL_ERROR)
Ein generischer interner Fehler ist im Steuergerät aufgetreten, insbesondere deutet dies auf einen Fehler beim Lesen eines Parameters hin. Dies deutet auf ein zugrunde liegendes Hardware- oder Firmware-Problem hin. Der Antrieb kann mit internen Fehlern nicht zuverlässig betrieben werden, was unvorhersehbares Verhalten zur Folge haben kann.
Lüfter läuft nicht korrekt (_ecFAN_LOSS)
Der Antrieb hat einen Ausfall seines internen Kühlgebläses festgestellt. Dies bedeutet, dass der Antrieb nicht ausreichend gekühlt wird, und ein fortgesetzter Betrieb birgt das Risiko schwerer Übertemperaturzustände, was zu Schäden an internen Komponenten führen kann.
Mint option card comms error tx (_ecMINT_OPTION_CARD_COMMS_ERROR_TX)
Der Antrieb hat einen Kommunikationsfehler mit der Mint option card festgestellt, insbesondere im Zusammenhang mit Sende- (Tx) Operationen. Dies deutet auf ein Problem beim Datenaustausch zwischen dem Hauptantrieb und seinem optionalen Mint-Modul hin. Bei dauerhaftem Bestehen kann dies die Mint-Funktionalität unbrauchbar machen, wodurch spezialisierte Steuerungs- oder Kommunikationsaufgaben beeinträchtigt werden.
Controller-Untertemperatur (_ecUNDER_TEMPERATUR E)
Der Controller hat erkannt, dass die Umgebungstemperatur um den Antrieb unter seinen minimalen Betriebsschwellenwert von -5°C gefallen ist. Der Betrieb unterhalb des spezifizierten Temperaturbereichs kann zu unzuverlässiger Leistung oder Schäden an elektronischen Komponenten führen. Der Antrieb verhindert die Freigabe, bis die Bedingungen geeignet sind.
Alle Controller-Fehler gelöscht (_ecCONTROLLER_ERRORS_CLEARED)
Dies ist eine Informationsmeldung im Fehlerprotokoll, die darauf hinweist, dass alle vorherigen Controller-bezogenen Fehler gelöscht wurden. Es handelt sich um eine Statusbenachrichtigung, nicht um einen aktiven Fehler.
Hardware-Revision unterstützt EPL nicht (_ecHARDWARE_DOES_NOT_SUPPORT_EPL)
Dieser Fehler weist darauf hin, dass die Hardware-Revision des Antriebs Ethernet POWERLINK (EPL) nicht unterstützt. Insbesondere fehlen älteren e180-Antrieben mit GCU-01-Steuerkarten vor Revision A die EPL-Unterstützung. Wenn die EPL-Adressschalter auf solcher Hardware nicht auf '0' eingestellt sind, wird dieser Fehler generiert. Obwohl der Antrieb in anderen Modi funktionieren kann, ist die EPL-Funktionalität nicht verfügbar, was ein Hardware-Upgrade erfordert, falls EPL unerlässlich ist.
Ableitstromwarnung
Der Umrichter hat einen Erdschluss oder eine Stromunsymmetrie im Motor oder Motorkabel festgestellt, ist aber so konfiguriert, dass er eine Warnung ausgibt, anstatt auszulösen. Obwohl der Weiterbetrieb erlaubt ist, weist dies auf ein sich möglicherweise entwickelndes Sicherheitsproblem oder eine Isolationsverschlechterung hin, die sofortige Aufmerksamkeit erfordert, bevor sie zu einem vollständigen Fehler eskaliert.
Safe torque off
Diese Warnung wird generiert, wenn der Antrieb gestoppt ist und entweder eines oder beide Safe Torque Off (STO) Signale verloren gehen. Sie zeigt an, dass die STO-Funktion aktiv oder unsachgemäß aktiviert ist, was den Start des Antriebs verhindert, ihn aber nicht unbedingt auslöst, wenn er bereits gestoppt ist. Dies ist eine entscheidende Anzeige für den Status eines Sicherheitskreises.
Temperaturmesskreis
Ein Problem wurde im internen Temperaturmesskreis des Antriebs festgestellt. Dies bedeutet, dass der Antrieb möglicherweise nicht in der Lage ist, die Temperaturen kritischer Komponenten (z.B. IGBTs, power supply board) genau zu überwachen, was zu unentdeckter Überhitzung und Beschädigung führen könnte, wenn das Problem nicht behoben wird. Der Hilfscode liefert spezifische Ortsdetails des Problems.
Konfigurationsfehler der integrierten/Erweiterungs-I/O
Das integrierte oder Erweiterungs-I/O-Modul des Umrichters wird nicht erkannt oder ist unsachgemäß angeschlossen. Dieser Konfigurationsfehler kann zu Kontrollverlust, der Unfähigkeit, Eingänge zu lesen oder Ausgänge zu aktivieren, führen, wodurch die Steuerungsfunktionen des Umrichters unbrauchbar werden.
Bedienfeldausfall
Das Bedienfeld (oder das angeschlossene PC-Tool) hat die Kommunikation mit dem Antrieb verloren. Dies verhindert die Bedienerinteraktion und Überwachung über das Bedienfeld. Wenn die Kommunikation nicht wiederhergestellt wird, sind die lokale Steuerung und Diagnose nicht verfügbar.
Signal supervision
Diese Warnung wird von einer Signalüberwachungsfunktion generiert, die eine Anomalie oder einen unerwarteten Zustand in einem überwachten Signal anzeigt, möglicherweise aufgrund von Werten außerhalb des Bereichs, Signalverlust oder Rauschen. Dies kann die Regelgenauigkeit des Antriebs beeinträchtigen oder zu unerwartetem Verhalten führen.
Brems-Chopper IGBT Übertemperatur
Der Insulated Gate Bipolar Transistor (IGBT) im Brems-Chopper hat seine interne Temperaturwarnschwelle überschritten. Dies deutet auf eine übermäßige Wärmeentwicklung aufgrund von anhaltendem Bremsen, unzureichender Kühlung oder einem überlasteten Chopper hin, was die Leistungskomponenten beschädigen und potenziell einen Ausfall des Antriebs verursachen kann.
Value counter 1
Warnung, generiert durch Value counter 1, die anzeigt, dass ein vordefinierter Zählwert für einen überwachten Wert erreicht wurde. Dies wird oft zur Verfolgung von Produktionszyklen, Materialverbrauch oder anderen prozessbezogenen Zählungen verwendet. Das Übersehen dieser Warnung kann zu Prozessabweichungen oder Komponentenverschleiß führen.
Value counter 2
Warnung ausgelöst durch Value counter 2, die anzeigt, dass ein vordefinierter Zählschwellenwert für einen überwachten Wert erreicht wurde. Dies wird häufig zur Verfolgung von Produktionszyklen, Materialverbrauch oder anderen prozessbezogenen Zählungen verwendet. Das Übersehen dessen könnte zu Prozessabweichungen oder Komponentenverschleiß führen.
Gerätereinigungswarnung
Diese Warnung wird von einem on-time timer generiert, die signalisiert, dass ein spezifisches Gerät basierend auf seiner Betriebszeit eine Reinigung erfordert. Ein auxiliary code im event log gibt an, welcher timer für das Auslösen dieser Warnung verantwortlich ist. Das Ignorieren dieser Warnung kann zu reduzierter Effizienz, Überhitzung oder vorzeitigem Ausfall des Geräts führen.
Lüfter
Ein Fehler des Hauptkühlgebläses wurde in der Umrichtereinheit erkannt. Dies deutet auf einen Ausfall im primären Kühlsystem des Antriebs hin. Während andere Lüfter möglicherweise kompensieren und die Schaltfrequenz reduziert werden könnte, birgt ein längerer Betrieb mit einem Hauptlüfterfehler das Risiko einer Überhitzung und Beschädigung des Antriebs. Der Antrieb erzeugt eine Warnung und versucht, den Betrieb fortzusetzen.
Hilfslüfter läuft nicht
Ein Hilfslüfterfehler wurde erkannt; der Hilfslüfter läuft nicht. Dies beeinträchtigt die Sekundärkühlung. Beim Einschalten erzeugt der Umrichter diese Warnung nur zwei Minuten lang, bevor er möglicherweise auslöst, wenn der Fehler weiterhin besteht. Ein fortgesetzter Betrieb ohne Hilfskühlung kann zu Überhitzung führen.
Antrieb HW-Initialisierung
Die Hardware-Einrichtung des Antriebs wird initialisiert. Dies ist eine normale Startphase; wenn diese Warnung jedoch bestehen bleibt, könnte dies auf einen Hänger in der Initialisierungssequenz hinweisen. Dies kann verhindern, dass der Antrieb einen betriebsbereiten Zustand erreicht.
Antrieb-HW-Initialisierung
Die Hardware des Antriebs durchläuft ihren Initialisierungsprozess. Obwohl dies typischerweise ein kurzer Startvorgang ist, kann eine anhaltende Initialisierung auf ein tieferliegendes Problem mit der Hardware oder Firmware des Antriebs hinweisen. Der Hilfscode könnte weiteren Kontext zur spezifischen Initialisierungsphase liefern.
Motorstillstand
Dies ist eine programmierbare Warnung, die einen Motorstillstand anzeigt. Der Motorstrom hat den definierten Stillstandsstromgrenzwert überschritten, während die Ausgangsfrequenz oder -drehzahl für eine festgelegte Dauer unter ihrem jeweiligen Grenzwert liegt. Dies deutet darauf hin, dass der Motor überlastet oder mechanisch blockiert ist, was unbehandelt zu Überhitzung führen kann.
Motorlüfter
Es wurde kein Feedback vom externen Motorlüfter empfangen. Dies deutet darauf hin, dass der Lüfter möglicherweise nicht in Betrieb ist, was bei unzureichender Kühlung zu einer potenziellen Motorüberhitzung führen kann. Der Antrieb kann den Betrieb fortsetzen, aber der thermische Motorschutz könnte ihn schließlich auslösen.
FEN Temperatur
Ein Fehler bei der Temperaturmessung von einem KTY- oder PTC-Sensor, der an die Geberschnittstelle FEN-xx angeschlossen ist, ist aufgetreten. Dies könnte auf falsche Parametereinstellungen oder auf die Verwendung eines nicht unterstützten Sensortyps (z. B. KTY an FEN-01) zurückzuführen sein. Eine ungenaue Temperaturrückmeldung birgt das Risiko einer Motorüberhitzung oder eines fehlerhaften thermischen Schutzes.
Motorüberlastung
Der Motorstrom ist zu hoch, was auf eine Überlastung des Motors hinweist. Dies kann bei anhaltendem Zustand zu Motorüberhitzung, Wicklungsschäden und einer verkürzten Motorlebensdauer führen. Der Antrieb wird schließlich auslösen, um den Motor zu schützen.
Motor getrennt
Der Umrichter hat erkannt, dass alle drei Ausgangsphasen vom Motor getrennt sind. Dies kann aufgrund eines offenen Motorkreises, offener Schalter oder fehlerhafter Verkabelung auftreten, was den Umrichter daran hindert, den Motor zu steuern, und möglicherweise Schäden am Umrichter verursachen kann, wenn er versucht, in einen offenen Stromkreis zu betreiben.
Bremswiderstandsfehler
Ein allgemeiner Fehler wurde im Bremswiderstandskreis erkannt. Dies kann auf einen offenen Stromkreis, falschen Widerstand oder eine Unfähigkeit hinweisen, regenerative Energie abzuleiten, was zu einer DC-Zwischenkreis-Überspannung und einer Antriebsauslösung führen könnte.
Bremswiderstandsverdrahtung
Ein Kurzschluss wurde im Bremswiderstand oder ein Fehler im Brems-Chopper selbst festgestellt. Dieser Zustand verhindert die sichere Ableitung der regenerativen Energie und kann zu Schäden an den Brems-Chopper-Komponenten führen, was möglicherweise weitere Antriebsfehler verursacht.
BR Übertemperatur
Die Temperatur des Bremswiderstands hat den durch Parameter 43.12 definierten Warnwert überschritten. Dies deutet auf eine Überhitzung des Widerstands hin, möglicherweise aufgrund übermäßiger Bremslast oder unsachgemäßer Dimensionierung. Ein fortgesetzter Betrieb birgt das Risiko einer Beschädigung des Widerstands oder der zugehörigen Komponenten.
Bremswiderstandsdaten
Ein oder mehrere kritische Parameter bezüglich der Bremswiderstandsdaten (wie Widerstandswert, thermische Zeitkonstante oder maximale Dauerleistung) sind entweder falsch oder nicht korrekt konfiguriert. Dies verhindert, dass der Antrieb den Bremswiderstand präzise verwaltet und schützt, wodurch eine Beschädigung während des Bremsbetriebs riskiert wird.
Konfiguration der Drehzahlrückführung
Die Konfiguration der Drehzahlrückführung hat sich geändert oder ist inkonsistent. Der Hilfscode liefert Details zum betroffenen Geber-Schnittstellenmodul und Geber sowie zur Art des Problems. Dies kann zu einer fehlerhaften Drehzahlregelung oder Motorfunktion führen.
Ext I/O comm loss
Der Umrichter generiert eine Warnung, wenn die Kommunikation zu einem I/O-Erweiterungsmodul fehlschlägt. Dies deutet auf eine Unterbrechung im Steuersignalfluss zwischen dem Umrichter und seinen peripheren I/O-Einheiten hin, was potenziell den Systembetrieb und die Regelgenauigkeit beeinträchtigen kann.
Motorlager
Diese Warnung wird von einem Betriebszeittimer oder einem Wertzähler generiert, was wahrscheinlich einen geplanten Wartungsalarm für die Motorlager anzeigt. Es signalisiert, dass ein vordefinierter Betriebsschwellenwert erreicht wurde, was eine Inspektion oder Wartung nahelegt. Das Ignorieren könnte zu Lagerausfall und Motorschaden führen.
Output relay
Diese Warnung wird durch einen Edge Counter ausgelöst, was bedeutet, dass eine Überwachungsfunktion für ein Output Relay ein programmiertes Limit erreicht oder einen unerwarteten Edge Transition erkannt hat. Dies deutet wahrscheinlich auf ein Problem mit dem Relaisbetrieb oder auf die Notwendigkeit einer Inspektion hin. Unbehoben könnte dies die gesteuerte Ausrüstung beeinträchtigen.
On-time 1
Warnung, die durch On-time Timer 1 erzeugt wird und anzeigt, dass eine vordefinierte Betriebszeitgrenze erreicht oder überschritten wurde. Dies dient oft als Wartungserinnerung oder als Warnung bei verlängertem Betrieb. Wird dies nicht behoben, kann dies zu Komponentenverschleiß oder überfälliger Wartung führen.
On-time 2
Warnung generiert durch On-time Timer 2, die anzeigt, dass eine vordefinierte Betriebszeitgrenze erreicht oder überschritten wurde. Dies dient oft als Wartungserinnerung oder als Warnung für einen verlängerten Betrieb. Eine Nichtbeachtung könnte zu Komponentenverschleiß oder überfälliger Wartung führen.
Edge counter 1
Warnung, erzeugt von Edge counter 1, die anzeigt, dass eine bestimmte Anzahl von Ereignissen (Flanken) erkannt oder ein Schwellenwert überschritten wurde. Dies wird typischerweise zur Überwachung von Betriebsabläufen, Komponentenlebensdauer oder Sequenzintegrität verwendet. Ein Ignorieren könnte zu unerwartetem Verhalten oder Komponentenausfall führen, wenn ein Grenzwert überschritten wird.
Flankenzähler 2
Warnung generiert durch Flankenzähler 2, welche anzeigt, dass eine bestimmte Anzahl von Ereignissen (Flanken) erkannt oder ein Schwellenwert überschritten wurde. Dies wird typischerweise zur Überwachung von Betriebsabläufen, Komponentenlebensdauer oder Sequenzintegrität verwendet. Das Ignorieren dieser Warnung könnte zu unerwartetem Verhalten oder Komponentenausfall führen, wenn ein Grenzwert überschritten wird.
Externe Warnung 1
Ein externes Gerät, konfiguriert als External Event 1 (Parameter 31.01 und 31.02), hat eine Warnung generiert. Dies weist auf ein potenzielles Problem mit externen Geräten oder Sensoren hin, das untersucht werden sollte, obwohl es nicht unbedingt eine sofortige Antriebsauslösung verursachen muss. Das proaktive Behandeln von Warnungen verhindert eine Eskalation zu Fehlern.
Externe Warnung 2
Ein Fehler ist in einem externen Gerät aufgetreten, das mit dem externen Ereigniseingang 2 des Umrichters verbunden ist. Diese allgemeine Warnung weist auf ein Problem mit einem Peripheriegerät hin, das der Umrichter überwacht. Der Umrichter bleibt in Betrieb, aber das externe Gerät erfordert Aufmerksamkeit.
Externe Warnung 3
Ein Fehler ist in einem externen Gerät aufgetreten, das an den externen Ereigniseingang 3 des Antriebs angeschlossen ist. Diese allgemeine Warnung weist auf ein Problem mit einem Peripheriegerät hin, das vom Antrieb überwacht wird. Der Antrieb arbeitet weiter, aber das externe Gerät benötigt Aufmerksamkeit.
Externe Warnung 4
Ein externes Gerät, das als External Event 4 (Parameter 31.07 und 31.08) konfiguriert ist, hat eine Warnung generiert. Dies deutet auf ein potenzielles Problem mit externen Geräten oder Sensoren hin, das untersucht werden sollte, obwohl es möglicherweise keinen sofortigen Antriebsausfall verursacht. Das proaktive Beheben von Warnungen verhindert eine Eskalation zu Fehlern.
Externe Warnung 5
Ein Fehler ist in einem externen Gerät aufgetreten, das mit dem externen Ereigniseingang 5 des Antriebs verbunden ist. Diese allgemeine Warnung weist auf ein Problem mit Peripheriegeräten hin, die der Antrieb überwacht. Der Antrieb arbeitet weiter, aber das externe Gerät erfordert Aufmerksamkeit.
Erdleckstrom
Das Versorgungsgerät erzeugt eine Warnung, wenn ein Erdschluss oder eine Stromunsymmetrie erkannt wird. Dies deutet auf ein potenzielles Isolationsproblem innerhalb des Stromkreises des Versorgungsgeräts oder seiner Eingangskabel hin, was Aufmerksamkeit erfordert, um einen vollständigen Fehlerabschaltung oder Beschädigung zu verhindern.
Process PID Schlafmodus
Der Antrieb wechselt als Teil seiner Process PID-Regelungsfunktion in den Schlafmodus. Dies ist eine informative Warnung, die den normalen Betrieb anzeigt, wenn die Bedingungen Energieeinsparungen zulassen. Sie weist nicht auf einen Fehler hin, der ein Eingreifen erfordert.
INU-LSU comm loss
DDCS (Glasfaser) Kommunikation zwischen den Convertern (z.B. inverter unit und supply unit) ist verloren gegangen. Das inverter unit wird basierend auf dem zuletzt empfangenen Status weiterarbeiten, aber der synchronisierte Betrieb und die vollständige Diagnose sind beeinträchtigt. Kommunikationsverlust kann zu Systeminstabilität oder falschem Leistungsfluss führen.
Warnung der netzseitigen Einheit
Die Versorgungseinheit (oder ein anderer Umrichter) hat eine Warnung generiert. Der Hilfscode spezifiziert den ursprünglichen Warncode aus dem Steuerungsprogramm der Versorgungseinheit. Dies deutet auf ein Problem auf der Netzseite des Systems hin, das den gesamten Antriebsbetrieb beeinträchtigen könnte.
Saisonkonfigurationswarnung
Die Saisonkonfiguration des Antriebs für geplante Abläufe enthält einen Fehler, bei dem eine Saison so eingestellt ist, dass sie vor einer vorherigen beginnt. Diese logische Inkonsistenz verhindert die korrekte Ausführung zeitbasierter Funktionen und kann dazu führen, dass das System außerhalb der gewünschten Zeitpläne arbeitet.
Drehzahlregler-Autotuning
Die Autotune-Routine des Drehzahlreglers wurde nicht erfolgreich abgeschlossen. Der Hilfscode liefert Details, z. B. dass der Antrieb vorzeitig gestoppt wurde. Dies bedeutet, dass der Drehzahlregler möglicherweise nicht optimal abgestimmt ist, was zu einer suboptimalen Motorleistung führt.
Erdschlussalarm (Antriebsauslösung)
Dieses Alarmsignal vom Erdschlusswächter (Option +Q954) wird ausdrücklich empfohlen, für eine sofortige Antriebsauslösung bei Erkennung eines Erdschlusses in IT-Systemen (ungeerdeten Systemen) angeschlossen zu werden. Der Kontakt ist im Normalzustand geschlossen, wenn kein Erdschluss vorhanden ist, und besitzt eine Belastbarkeit von 250 V AC, 2 A. Beachten Sie, dass der Erdschlusswächter Selbsttests durchführt, die dieses Signal vorübergehend aktivieren können, was eine sorgfältige Unterscheidung zwischen tatsächlichen Fehlern und Testsequenzen erfordert.
Erdschlussalarm (Signalausgang)
Dieses Alarmsignal vom Erdschlusswächter (Option +Q954) ist für allgemeine Alarmmeldungszwecke vorgesehen und dient nicht dazu, den Antrieb direkt auszulösen. Der Kontakt ist bei Abwesenheit eines Erdschlusses normalerweise geschlossen und besitzt eine höhere Belastbarkeit von 250 V AC, 8 A. Es ist entscheidend zu verstehen, dass die interne Selbstprüfung des Überwachungsgeräts dieses Signal kurzzeitig aktivieren könnte, was eine sorgfältige Interpretation durch jedes empfangende Alarm- oder Überwachungssystem erfordert.
Fataler Boot-Fehler (Bereich b00000-b06409)
Ein fataler Fehler ist während der Boot-Sequenz des Antriebs aufgetreten, angezeigt durch ein 'b' gefolgt von einem fünfstelligen Code auf der Siebensegmentanzeige. Dies deutet auf ein kritisches Problem mit dem memory module, der firmware oder angeschlossener externer hardware hin, das den Antrieb daran hindert, zu initialisieren und betriebsbereit zu werden.
Fehler beim Anwenden des Mint Motion Library-Befehls
Dieser Fehler tritt typischerweise nach einem Firmware-Upgrade auf, wenn Parameter wiederhergestellt werden. Er weist darauf hin, dass die neue Firmware-Version Parameter enthält, die in der alten Parameterdatei nicht vorhanden waren, was eine ordnungsgemäße Konfiguration verhindert. Der Antrieb wird ohne Eingriff möglicherweise nicht betriebsbereit.
Fataler Boot-Fehler (Bereich b06411-b13066)
Ein fataler Fehler ist während der Boot-Sequenz des Antriebs aufgetreten, angezeigt als ein 'b' gefolgt von einem fünfstelligen Code auf dem seven-segment display. Dies deutet auf ein kritisches Problem mit dem memory module, der firmware oder der angeschlossenen external hardware hin, das den Antrieb daran hindert, zu initialisieren und betriebsbereit zu werden.
I/O Bus Resource Failure
Ein Ressourcenfehler ist auf dem I/O Bus Modul aufgetreten. Dies bedeutet, dass eine kritische Komponente oder eine zugewiesene Ressource innerhalb des Moduls (z.B. memory, processing units, communication channels) nicht mehr verfügbar oder beschädigt ist, was zu Betriebsproblemen und einem potenziellen Verlust der I/O control führen kann.
I/O Bus Timeout
Ein Timeout ist während eines Vorgangs am I/O Bus-Modul aufgetreten. Dies deutet darauf hin, dass ein Kommunikations- oder Verarbeitungsschritt nicht innerhalb des erwarteten Zeitrahmens abgeschlossen wurde, möglicherweise aufgrund von Busüberlastung, einer langsamen Antwort von einem angeschlossenen Gerät oder einer Modulfehlfunktion. Dies kann zu nicht reagierendem I/O führen.
SPS-Start: Typen-Skalierung fehlgeschlagen
Der Typen-Skalierungsprozess ist während des SPS-Starts fehlgeschlagen. Dies ist ein kritischer Fehler, der die PLC daran hindert, Datentypen und Bereiche für I/O und interne Variablen korrekt zu interpretieren. Er kann den Startprozess unterbrechen, zu falschen Berechnungen führen und die Prozesssteuerung beeinträchtigen.
Flash Memory Read-Only (Panic Mode)
Der Flash Memory, speziell für die Flash Disk, ist in einen temporären, geschützten (read-only) 'Panic Mode' übergegangen. Dieser kritische Zustand wird typischerweise ausgelöst, um weitere Datenkorruption zu verhindern, wenn schwerwiegende Integritätsprobleme erkannt werden. Dies führt dazu, dass das System keine Daten schreiben kann und potenziell Instabilität verursacht.
I/O Bus Master Parameter-Einstellungsfehler
Es ist ein Fehler aufgetreten beim Versuch, einen Parameter für den I/O Bus Master einzustellen. Dies deutet auf ein Problem bei der Konfiguration des Kommunikationsmasters hin, das möglicherweise verhindert, dass er angeschlossene I/O-Geräte korrekt initialisiert oder steuert. Dies kann zu einem vollständigen Verlust der I/O-Kommunikation führen.
Falsche Display-Firmware-Version
Die Anzeigeeinheit hat eine inkompatible oder falsche Firmware-Version installiert. Diese Nichtübereinstimmung kann dazu führen, dass die Anzeige nicht funktioniert, fehlerhafte Grafiken anzeigt, nicht mit dem main processor kommuniziert oder falsche Informationen darstellt. Dies behindert eine effektive Benutzerinteraktion und Diagnose.
Fehler beim Festlegen des Parameters 'Reboot at Powerfail'
Die CPU konnte den Parameter 'Reboot at powerfail' nicht setzen, der das Verhalten des Systems bei Stromunterbrechungen steuert. Dies bedeutet, dass das System nach einem Stromausfall möglicherweise nicht korrekt oder automatisch neu startet, was potenziell ein manuelles Eingreifen erfordert, um den Betrieb wieder aufzunehmen. Dies beeinträchtigt die Systemresilienz.
Ungültige Option Board-Kombination
Die CPU hat eine nicht unterstützte oder ungültige Kombination von gesteckten Option Boards erkannt. Dieser Hardwarekonfigurationsfehler kann verhindern, dass die CPU korrekt startet oder funktioniert, da das System die installierten Module nicht erkennt. Dies erfordert eine physische Überprüfung des Setups.
CPU-Wiederherstellung fehlgeschlagen
Ein Wiederherstellungsvorgang auf der CPU, der wahrscheinlich Konfigurations- oder Anwendungsdaten betrifft, ist fehlgeschlagen. Dies kann dazu führen, dass die CPU mit falschen Einstellungen, einer älteren Konfiguration oder überhaupt nicht startet, was die beabsichtigte Systemfunktionalität beeinträchtigt. Die Datenintegrität ist gefährdet.
I/O-Bus-Initialisierungs-Timeout
Ein I/O-Bus-Modul hat während seiner Initialisierungssequenz ein Timeout ausgelöst. Dieser kritische Fehler deutet auf ein Problem hin, das verhindert, dass das Modul betriebsbereit wird, möglicherweise aufgrund eines Hardwarefehlers, eines Firmware-Problems oder eines Kommunikationsproblems. Das Modul wird nicht funktionsfähig sein.
I/O Module Reset Timeout
Ein I/O bus module konnte seine reset sequence nicht innerhalb der vorgegebenen Zeit abschließen. Dies deutet auf ein schwerwiegendes Problem mit der internen Verarbeitung des I/O bus module oder dessen Fähigkeit, auf control signals zu reagieren, wodurch dessen Betrieb gestoppt und es daran gehindert wird, betriebsbereit zu werden.
I/O Bus Kommunikationsausfall
Die Kommunikation mit einem I/O-Busmodul ist vollständig ausgefallen, was auf einen Ausfall der Kommunikationsverbindung hinweist. Dieser kritische Fehler bedeutet, dass das Modul im System nicht mehr zugänglich oder funktionsfähig ist, was zu einem vollständigen Verlust der I/O-Steuerung für dieses Modul führt.
I/O Bus Schwerwiegender Fehler (Siehe Log)
Auf dem I/O Bus-Modul ist ein schwerwiegender Fehler aufgetreten, der dessen Betrieb erheblich beeinträchtigt. Detailliertere Informationen bezüglich der spezifischen Ursache und des Kontexts dieses Fehlers sind in den System-Logdateien verfügbar, die zur korrekten Diagnose und Fehlerbehebung konsultiert werden sollten.
Fataler Fehler (I/O-Bus) - Siehe Log
Ein schwerwiegender, fataler Fehler ist am I/O-Busmodul aufgetreten, der zu einem kritischen Systemausfall geführt hat. Dies stoppt wahrscheinlich den Betrieb und erfordert eine sofortige Untersuchung der Systemprotokolle, um spezifische Details zur Ursache zu erhalten. Bleibt dieser Fehler ungelöst, verhindert er die Funktion des Systems.
Fataler Fehler, System läuft nicht
Ein fataler Fehler ist auf dem E/A-Busmodul aufgetreten, wodurch das gesamte System den Betrieb eingestellt hat. Dies weist auf einen kritischen Fehler hin, der das System außer Betrieb gesetzt hat. Sofortiges Eingreifen ist erforderlich, um das Problem zu identifizieren und zu beheben und den Systembetrieb wiederherzustellen.
Diskrepanzzeit Abgelaufen
Für ein I/O-Busmodul ist die konfigurierte Diskrepanzzeit für einen bestimmten Kanal abgelaufen. Dies tritt typischerweise in Sicherheitsanwendungen auf, bei denen redundante Signale nicht innerhalb des zulässigen Zeitrahmens übereinstimmen, was auf eine potenzielle Sensorfehlfunktion, ein Verdrahtungsproblem oder eine falsche Zeiteinstellung hindeutet. Dies kann zu Sicherheitsabschaltungen führen.
Flash Disk Nahe dem Lebensende / Defekt
Das Flash-Disk-Medium hat seine gesamte Reservekapazität fast verbraucht oder ist bereits defekt. Dies ist eine ernste Warnung, die auf einen unmittelbar bevorstehenden oder tatsächlichen Speicherausfall hinweist, der zu irreversiblem Datenverlust, Systemausfällen und der Unfähigkeit, kritische Daten zu speichern, führen kann. Sofortiges Handeln ist erforderlich.
E/A-Modul Testimpulsfehler
Ein Testimpulsfehler wurde auf einem Kanal des E/A-Busmoduls erkannt. Dies weist auf ein Problem während der Selbstdiagnose des Moduls hin, bei dem der erzeugte Testimpuls oder seine Antwort unerwartet war, potenziell aufgrund von Verdrahtungsfehlern oder Sensorfehlfunktionen. Dies kann die Zuverlässigkeit des E/A-Kanals beeinträchtigen.
I/O-Modul Testimpuls-Übersprechfehler
Ein Testimpuls-Übersprechfehler ist auf einem Kanal eines I/O-Busmoduls aufgetreten. Dies deutet auf unerwünschte Interferenzen zwischen benachbarten Kanälen hin oder auf ein Problem, bei dem ein Testimpuls fälschlicherweise auf einem anderen Kanal erkannt wird. Dies kann zu unzuverlässigem I/O-Betrieb, inkorrekten Daten und Systeminstabilität führen.
I/O Modul Testfehler
Ein allgemeiner Testfehler wurde von einem I/O-Busmodul gemeldet. Dies deutet auf einen Fehler während eines internen Diagnosetests hin, der ein Problem mit der Hardware- oder Firmware-Funktionalität des Moduls impliziert. Dies kann zu unzuverlässigem I/O-Verhalten oder einem vollständigen Modulausfall führen.
Anzeigegerät-Initialisierungsfehler
Während des Initialisierungsprozesses der Anzeigeeinheit des Systems ist ein Fehler aufgetreten. Dies bedeutet, dass das Display möglicherweise nicht korrekt funktioniert, keine Ausgabe anzeigt oder verzerrte Informationen darstellt, was die Benutzerinteraktion, Diagnose und die allgemeine Systemnutzbarkeit beeinträchtigt.
E/A-Modul Stuck-at-Fehler
Ein 'Stuck-at'-Fehler wurde auf einem E/A-Busmodul festgestellt, was darauf hindeutet, dass eine Signalleitung oder ein Logikgatter innerhalb des Moduls dauerhaft in einem High- oder Low-Zustand fixiert ist. Dies verhindert eine ordnungsgemäße Signalübertragung oder -verarbeitung, was zu inkorrekten E/A-Werten und unzuverlässiger Steuerung führt.
I/O-Modul Übersprechfehler
Ein Übersprechfehler wurde an einem I/O-Busmodul erkannt. Dies bedeutet, dass unerwünschte Signalkopplung zwischen benachbarten Kanälen auftritt, was zu falschen Messwerten oder Steuerungsaktionen führt und potenziell die Systemintegrität gefährdet. Diese Interferenz beeinträchtigt die Signalzuverlässigkeit.
Laden des Boot-Projekts fehlgeschlagen (Remanente Daten)
Die CPU konnte das Boot-Projekt nicht laden aufgrund eines Problems beim Laden der remanenten Daten. Dies deutet darauf hin, dass kritische persistente Daten, die für den Betrieb des Projekts notwendig sind, nicht abgerufen werden konnten, was möglicherweise zu einem unvollständigen oder fehlerhaften Systemstart führt. Dies kann dazu führen, dass die PLC mit Standard- oder beschädigten Einstellungen läuft.
Laden des Boot-Projekts fehlgeschlagen (Retain-Daten-Fehlübereinstimmung)
Die CPU konnte das Boot-Projekt nicht laden, da die erkannten Retain-Daten nicht den Anforderungen des Projekts entsprechen. Diese Fehlübereinstimmung kann nach Firmware-Updates oder Projektänderungen auftreten, was dazu führt, dass die CPU die aktuelle Konfiguration ablehnt und möglicherweise den Betrieb einstellt. Datenkonsistenz ist entscheidend.
Boot Project Load Failed (Insufficient License)
Die CPU konnte das boot project nicht laden, da sie eine unzureichende Lizenzierung für die Anwendung feststellte. Dies verhindert das Starten und Ausführen der Anwendung, was auf ein Lizenzierungsproblem und nicht auf einen Hardwarefehler hinweist. Die PLC kann in den demo mode oder stop mode wechseln, wodurch licensed features unbrauchbar werden.
Laden des Boot-Projekts fehlgeschlagen (Unbestimmter Grund)
Die CPU konnte das Boot-Projekt aus einem unbestimmten Grund nicht laden. Dieser allgemeine Fehler weist auf ein Problem während des Ladevorgangs hin, das verschiedene Ursachen haben kann, darunter beschädigte Projektdateien, vorübergehende Hardwareprobleme oder Firmware-Probleme. Weitere Untersuchungen sind erforderlich, um die genaue Ursache zu ermitteln.
CPU Backup fehlgeschlagen
Ein Backup-Vorgang auf der CPU, wie das Speichern von Konfigurations- oder Anwendungsdaten, ist fehlgeschlagen. Dies bedeutet, dass aktuelle Änderungen möglicherweise nicht ordnungsgemäß archiviert wurden, wodurch kritische Daten im Falle eines Systemausfalls, Stromverlusts oder einer versehentlichen Löschung gefährdet sind. Regelmäßige Backups sind entscheidend für die Systemwiederherstellung.
Root Partition: Kritisch geringer Festplattenspeicher (<=1% frei)
Die Root Partition der flash disk hat 1% oder weniger freien Speicherplatz übrig. Dies ist ein kritischer Fehler, der auf eine unmittelbar bevorstehende Erschöpfung des Festplattenspeichers hinweist, was zu system instability, crashes, der Unfähigkeit, logs zu schreiben, oder firmware-Updates führen kann. Dringende Maßnahmen sind erforderlich, um einen system failure zu verhindern.
I/O-Modul Testfehler (Kanalspezifisch)
Ein allgemeiner Testfehler wurde von einem I/O-Busmodul auf einem spezifischen Kanal gemeldet. Dies weist auf einen Fehler während eines internen Diagnosetests hin, was ein Problem mit der Hardware- oder Firmware-Funktionalität des Moduls in Bezug auf diesen bestimmten Kanal impliziert. Dies kann die Zuverlässigkeit des betroffenen I/O beeinträchtigen.
Wertdifferenz zu hoch
Der Messwert auf einem I/O-Busmodulkanal überschreitet das konfigurierte Toleranzfenster im Vergleich zu einem erwarteten oder redundanten Wert. Dies deutet auf eine mögliche Sensorfehlfunktion, ein Verdrahtungsproblem oder eine falsch eingestellte Toleranz hin. Dies kann zu Fehlalarmen oder einer ungenauen Prozesssteuerung führen.
I/O-Modul Stuck-at-Fehler (Kanalspezifisch)
Ein 'Stuck-at'-Fehler wurde an einem I/O-Busmodul für einen spezifischen Kanal festgestellt. Dies deutet darauf hin, dass eine Signalleitung oder ein Logikgatter innerhalb dieses Kanals dauerhaft in einem hohen oder niedrigen Zustand fixiert ist, was eine ordnungsgemäße Signalübertragung oder -verarbeitung verhindert. Dies führt zu inkorrekten I/O-Werten.
E/A-Modul Rücklesefehler
Ein Rücklesefehler ist auf einem E/A-Busmodul aufgetreten. Das bedeutet, dass der zurückgelesene Wert von einem Ausgang oder einem internen Register nicht mit dem befohlenen oder erwarteten Wert übereinstimmt. Dies deutet auf einen möglichen Hardwarefehler, ein Verdrahtungsproblem oder einen beschädigten internen Zustand hin, was die Ausgangsverifikation beeinträchtigt.
I/O-Modul Übersprechfehler (Kanalspezifisch)
Ein Übersprechfehler wurde an einem spezifischen Kanal eines I/O-Busmoduls festgestellt. Dies bedeutet, dass unerwünschte Signalankopplung zwischen benachbarten Kanälen auftritt, was zu falschen Messwerten oder Steuerungsaktionen führt und potenziell die Systemintegrität beeinträchtigt. Diese Interferenz beeinträchtigt die Signalzuverlässigkeit.
I/O-Modul-Testfehler (kanalspezifisch)
Ein allgemeiner Testfehler wurde von einem E/A-Busmodul auf einem spezifischen Kanal gemeldet. Dies deutet auf einen Fehler während eines internen Diagnosetests hin, was ein Problem mit der Hardware- oder Firmware-Funktionalität des Moduls in Bezug auf diesen bestimmten Kanal impliziert. Dies kann die Zuverlässigkeit der betroffenen I/O beeinträchtigen.
Interner I/O Module Error (Kanalspezifisch)
Ein allgemeiner interner Fehler ist innerhalb eines spezifischen Kanals des I/O Busmoduls aufgetreten. Dies deutet auf einen nicht spezifizierten Hardware- oder Softwarefehler innerhalb dieses speziellen Kanals hin, der möglicherweise dessen Funktionalität stoppt oder einen unzuverlässigen Betrieb verursacht. Dies weist auf ein lokalisiertes kritisches internes Problem hin.
I/O-Modul-Testfehler (Kanalspezifisch)
Ein allgemeiner Testfehler wurde von einem I/O-Busmodul auf einem spezifischen Kanal gemeldet. Dies deutet auf einen Fehler während eines internen Diagnosetests hin, was auf ein Problem mit der Hardware- oder Firmware-Funktionalität des Moduls bezüglich dieses bestimmten Kanals schließen lässt. Dies kann die Zuverlässigkeit des betroffenen I/O beeinträchtigen.
Nicht unterstützte Protokollvariante
Das I/O-Busmodul hat eine nicht unterstützte Kommunikationsprotokollvariante erkannt. Dies weist auf eine Inkompatibilität der Kommunikationsstandards zwischen dem Modul und anderen Geräten hin, die einen ordnungsgemäßen Datenaustausch verhindert und möglicherweise den Betrieb des Moduls stoppt. Dies ist eine Konfigurations- oder Firmware-Fehlübereinstimmung.
Maximaler Wartezeitlauf fehlgeschlagen
Das E/A-Busmodul konnte seine maximal zulässige Wartezeit nicht abschließen. Dies deutet auf eine erhebliche Verarbeitungsverzögerung oder einen Kommunikations-Deadlock hin, was möglicherweise dazu führt, dass E/A-Operationen eine Zeitüberschreitung erleiden und die Systemreaktionsfähigkeit oder -steuerung beeinträchtigt wird. Es deutet auf einen Leistungs- oder Kommunikationsengpass hin.
F-Parameter Konfigurationsinkonsistenz
Die F-Parameter-Konfiguration für das I/O-Busmodul stimmt nicht mit dem Wert des physischen Adressschalters des Moduls überein. Diese Diskrepanz weist auf eine falsche Einrichtung hin, die möglicherweise zu einer fehlerhaften I/O-Funktion, Kommunikationsfehlern und Systeminstabilität führt. Eine falsche Konfiguration kann die Modulfunktionalität unterbrechen.
Interner I/O Modul Datenaustauschfehler
Ein interner Datenaustauschfehler ist innerhalb des I/O Busmoduls aufgetreten. Dies deutet auf eine kritische Hardwarefehlfunktion oder Korruption innerhalb der internen Kommunikationspfade des Moduls hin, wodurch ein ordnungsgemäßer Datenaustausch verhindert und das Modul funktionsunfähig wird. Es handelt sich um einen schwerwiegenden internen Fehler.
I/O-Modul Hardware-/Firmware-Versionskonflikt
Das I/O-Busmodul weist inkompatible Hardware- und/oder Firmware-Versionen auf. Dieser Konflikt kann zu unerwartetem Verhalten, Funktionseinschränkungen oder einem vollständigen Betriebsversagen führen, da die Komponenten nicht dafür ausgelegt sind, zusammenzuarbeiten, was potenziell Systeminstabilität verursachen kann.
Interner I/O-Modul-Fehler
Ein allgemeiner interner Fehler ist innerhalb des I/O-Busmoduls aufgetreten. Dies deutet auf einen unspezifizierten Hardware- oder Softwarefehler innerhalb des Moduls selbst hin, der möglicherweise seine Funktionalität unterbricht, einen unzuverlässigen Betrieb verursacht oder zu Systemausfällen führt. Es weist auf ein kritisches internes Problem hin.
Sensorspannung Zu Niedrig
Die am I/O-Busmodul erfasste Sensorspannung liegt unter dem akzeptablen Schwellenwert. Dies deutet auf ein potenzielles Problem mit der Stromversorgung der angeschlossenen Sensoren oder einen Fehler in den Sensoren selbst hin, was zu ungenauen Messwerten oder einem vollständigen Sensorausfall und unzuverlässiger Prozesssteuerung führt.
Batterie leer oder fehlt
Die Batterie des Systems ist entweder leer oder gänzlich fehlend. Diese Warnung weist darauf hin, dass nichtflüchtige Daten, wie z.B. Konfigurationsparameter, Retain-Variablen oder Real-Time Clock Einstellungen, während Stromzyklen verloren gehen können, wenn das Problem nicht behoben wird. Dies kann bei jedem Neustart zu System-Rekonfigurationsbedarf führen.
Flash-Disk Reservekapazität niedrig (80% genutzt)
Das Flash-Disk-Medium hat 80% seiner gesamten Reservekapazität genutzt. Dies ist eine Warnung, dass der Flash-Speicher seine Verschleißgrenze erreicht, was bei Nichtbeachtung zu reduzierter Leistung, langsameren Schreibvorgängen und einem eventuellen Komponentenausfall führen kann. Proaktive Maßnahmen werden empfohlen.
Root Partition Geringer Festplattenspeicherplatz (<=15% Frei)
Die Root Partition der flash disk hat 15% oder weniger freien Speicherplatz übrig. Diese Warnung weist darauf hin, dass kritische Systemoperationen beeinträchtigt werden können, potenziell zu Instabilität führen kann, die Speicherung neuer logs, updates oder temporärer Dateien unmöglich macht. Dauerhafter Betrieb mit geringem Speicherplatz kann zu Systemabstürzen führen.
Falsche Messung / Falsche Temperatur (Kompensationskanal)
Der Kompensationskanal des I/O-Busmoduls liefert falsche Messwerte oder eine falsche Temperaturanzeige. Dies kann zu ungenauer Prozesssteuerung, unsachgemäßer Kompensation von Sensorfehlern oder Systeminstabilität führen, insbesondere in temperaturempfindlichen Anwendungen. Unzuverlässige Daten bergen betriebliche Risiken.
Fehlfunktion Analogeingang/PWM-Ausgang (AI531/CD522)
Für den Analogeingang AI531 ist die Messung aufgrund einer zu hohen Potentialdifferenz fehlerhaft. Für den PWM-Ausgang CD522 arbeitet der Tastgrad außerhalb seines zulässigen Bereichs. Beide Probleme können zu ungenauer Steuerung, Komponentenschäden oder Systeminstabilität führen und erfordern sofortige Aufmerksamkeit, um Betriebsfehler zu vermeiden.
Hot Swap Module Entfernt
Ein I/O-Modul wurde aus einer Hot Swap-Anschlusseinheit entfernt, während das System in Betrieb war. Dies ist typischerweise eine Warnung, die eine Änderung in der I/O-Konfiguration anzeigt. Wenn unbeabsichtigt, kann dies zu unvollständiger I/O-Funktionalität oder Systemfehlern führen, die mit dem fehlenden Modul zusammenhängen.
Falsches E/A-Modul wiedereingesteckt (Hot Swap)
Ein falscher E/A-Modultyp wurde in eine Hot-Swap-Klemmeinheit eingesteckt und ersetzt dabei das ursprünglich erwartete Modul. Diese Modultyp-Fehlübereinstimmung kann zu Konfigurationsfehlern führen, den korrekten Systembetrieb verhindern und möglicherweise das Modul oder die Klemmeinheit beschädigen.
Keine Kommunikation mit Hot Swap I/O Modul
Die Kommunikation mit einem auf einer Hot Swap Terminal Unit installierten I/O Modul wurde unterbrochen. Dies deutet auf einen Fehler in der Kommunikationsverbindung oder einen internen Fehler des Moduls selbst hin, was den Datenaustausch verhindert und das I/O Modul inoperabel macht. Dies betrifft alle angeschlossenen Sensoren/Aktuatoren.
I/O-Modul unterstützt kein Hot Swap
Ein I/O-Modul, das die Hot Swap-Funktionalität nicht unterstützt, wurde auf einer Hot Swap-Anschlusseinheit erkannt. Diese Konfigurationsinkonsistenz kann zu unsachgemäßem Betrieb, Modulschäden beim Entfernen/Einsetzen unter Spannung oder allgemeinen Systemfehlern führen. Module, die nicht für Hot Swap ausgelegt sind, erfordern eine spezielle Handhabung.
Hot Swap Terminal Unit Nicht gefunden
Das System benötigt eine Hot Swap Terminal Unit für den ordnungsgemäßen Betrieb, aber sie wurde nicht erkannt oder fehlt. Dieser Konfigurationsfehler kann verhindern, dass das System I/O-Module erkennt oder mit ihnen kommuniziert, was zu unvollständiger Systemfunktionalität oder einem Stillstand führen kann.
Defekte Hot Swap Terminal Unit
Die Hot Swap Terminal Unit selbst wurde als defekt identifiziert. Dieser Hardwarefehler kann die ordnungsgemäße Kommunikation mit allen daran angeschlossenen I/O modules verhindern, was potenziell zu weit verbreiteten I/O errors und Systeminstabilität führen kann. Alle modules auf dieser Unit werden betroffen sein.
Keine Kommunikation mit Hot Swap Terminal Unit
Die Kommunikation mit der Hot Swap Terminal Unit ist verloren gegangen. Dies kann auf eine vorübergehende Störung oder einen Hardwarefehler in der Terminal Unit oder ihrem Kommunikationspfad zurückzuführen sein, was alle daran angeschlossenen I/O modules betrifft. Dies kann zu einem Verlust der I/O control führen.
I/O-Modul hat Werkstest nicht bestanden
Ein I/O-Busmodul wurde identifiziert, dass es seine Werkstests nicht bestanden hat. Dies deutet auf einen Herstellungsfehler oder einen bereits bestehenden Hardwarefehler hin, der zu unzuverlässigem Betrieb, vorzeitigem Ausfall oder fehlerhafter Funktionalität führen könnte. Dieses Modul ist wahrscheinlich von Haus aus defekt.
Fehlende Prozessspannung (UP oder UP3)
Die erforderliche Prozessspannung (UP oder UP3) für das I/O-Busmodul ist nicht vorhanden. Dieses kritische Problem mit der Stromversorgung verhindert den korrekten Betrieb des I/O-Moduls und aller angeschlossenen Feldgeräte, was zu einem vollständigen Verlust der I/O-Funktionalität führt.
CPU-Parameter nicht gefunden
Die CPU konnte mindestens einen erforderlichen Parameter während des Betriebs nicht finden. Dieser Parameterfehler kann die ordnungsgemäße Konfiguration oder Ausführung von CPU-Funktionen verhindern, was möglicherweise zu Systemfehlverhalten, unvollständigem Start oder einem Verarbeitungsstopp führen kann. Dies deutet auf ein Konfigurations- oder Speicherproblem hin.
CPU kann Parameterwert nicht lesen
Die CPU hat einen Fehler festgestellt beim Versuch, den Wert mindestens eines Parameters zu lesen. Dies kann auf Datenkorruption, eine unzugängliche Speicherstelle oder ein Konfigurationsproblem hindeuten, was die Fähigkeit der CPU beeinträchtigt, wie vorgesehen zu arbeiten und möglicherweise zu fehlerhafter Verarbeitung oder Systemausfällen führt.
Safe Torque Off (STO) Kanal-Diskrepanz
Dieser Fehler weist auf eine Diskrepanz im Status der beiden Safe Torque Off (STO)-Kanäle hin. Die Diagnose des Antriebs hat erkannt, dass die STO-Kanäle nicht im selben Zustand sind, oder dass versucht wurde, STO nicht-redundant (z.B. nur ein Kanal aktiviert) zu aktivieren. Dies verhindert, dass die STO-Sicherheitsfunktion korrekt arbeitet, und führt dazu, dass der Antrieb auslöst, was zu einem unkontrollierten Stopp oder der Unfähigkeit zum Starten führt und ein Sicherheitsrisiko darstellt, wenn die Maschinenbewegung nicht zuverlässig verhindert wird.
Safe Torque Off (STO) Kanal-Fehlanpassung
Dieser Fehler weist auf eine Diskrepanz im Status der beiden Safe Torque Off (STO)-Kanäle hin. Die Diagnose des Antriebs hat erkannt, dass die STO-Kanäle nicht im selben Zustand sind oder dass versucht wurde, STO nicht-redundant zu aktivieren (z.B. nur ein Kanal aktiviert). Dies verhindert das korrekte Funktionieren der STO-Sicherheitsfunktion und führt zum Auslösen des Antriebs, was einen unkontrollierten Stillstand oder die Unfähigkeit zum Starten zur Folge hat und ein Sicherheitsrisiko darstellt, wenn die Maschinenbewegung nicht zuverlässig verhindert wird.
Hardware-Rekonfigurationsanforderung
Der Wechselrichtertyp (z.B. sr0025_3) wurde geändert, typischerweise im Werk oder während der Antriebsimplementierung. Dieser Fehler weist darauf hin, dass die neue Konfiguration validiert werden muss, bevor der Antrieb korrekt arbeiten kann, was eine bestimmte Ausschaltsequenz erfordert.
Ausschalten für Hardware-Rekonfiguration erforderlich
Der Wechselrichtertyp (z.B. sr0025_3) wurde geändert, typischerweise im Werk oder während der Antriebsimplementierung, und ein Neustart (Power Cycle) ist erforderlich, um diese Änderung zu validieren. Dieser Alarm fordert den Benutzer auf, die Stromversorgung der Steuerplatine auszuschalten, um die Hardware-Rekonfiguration abzuschließen und den Antrieb mit den neuen Einstellungen zu betreiben.
LINE CONV
Es ist ein Fehler am netzseitigen Umrichter des Antriebssystems aufgetreten. Dies deutet auf ein Problem mit der Eingangsstromstufe hin, die die AC-Versorgung in DC bus voltage umwandelt, was möglicherweise die Betriebsfähigkeit des Antriebs beeinträchtigt oder zu übermäßigem Stromverbrauch führt.
NO MOT DATA
Motordaten, die vom Umrichter benötigt werden, fehlen entweder, oder die konfigurierten Motordaten entsprechen nicht den Anforderungen des Umrichters. Dieser Fehler ist mit Bit 1 von Fault Word 2 (3.06 FW 2) verknüpft.
MOTOR PHASE
Eine der Motorphasen fehlt, verursacht durch einen Fehler im Motor, Motorkabel, Thermorelais (falls verwendet) oder einen internen Fehler im Antrieb. Dieser Zustand führt zu unsymmetrischen Motorströmen, die potenziell Motorüberhitzung, Vibrationen und Schäden am Motor oder Antrieb verursachen können.
DC High Rush
Die Versorgungsspannung des Antriebs ist überhöht und überschreitet 124% der Nennspannung des Geräts. Wenn dies geschieht, kann die Motorgeschwindigkeit schnell auf ein Auslöseniveau (40% der Nenndrehzahl) ansteigen (rush), was auf einen potenziell schädlichen Überspannungszustand für den Antrieb und möglicherweise den Motor hindeutet.
Choke Übertemperatur
Der Ausgangsfilter (Choke) des Antriebs weist eine übermäßige Temperatur auf. Diese Überwachungsfunktion wird typischerweise in Hochsetzstellern (step-up drives) verwendet und weist auf eine potenzielle Überhitzung aufgrund eingeschränkter Luftzirkulation, eines defekten Filterlüfters oder hoher Umgebungstemperaturen hin, was zu Schäden an den Filterkomponenten führen kann.
Lüfter-Übertemperatur
Der Ausgangsfilterlüfter des Antriebs weist eine übermäßige Temperatur auf. Diese Überwachung ist bei step-up drives aktiv und weist auf eine potenzielle Überhitzung hin, wenn der Luftstrom eingeschränkt ist, der Lüfter defekt ist oder die Umgebungstemperaturen zu hoch sind, was Schäden am Filter oder Antrieb zur Folge haben kann.
Motordrehmomentgrenze
Der Antrieb begrenzt aktiv das Motordrehmoment basierend auf dem berechneten Motorkippmoment-Grenzwert und den minimalen/maximalen Drehmomentgrenzen, die durch die Parameter 20.13 (MIN TORQ SEL) und 20.14 (MAX TORQ SEL) definiert sind. Dies ist ein informativer Alarm (programmierbare Fehlerfunktion 30.23, Bit 3: MOT_TORQ_LIM_IND), der anzeigt, dass der Antrieb an seinen konfigurierten Drehmomentgrenzen arbeitet.
Motorleistungsgrenze Aktiv
Der Umrichter begrenzt die Motorleistung basierend auf den durch die Parameter 20.11 und 20.12 definierten Grenzen. Dies ist ein informativer Alarm, der anzeigt, dass der Umrichter an seinen Leistungsgrenzen arbeitet, möglicherweise aufgrund von übermäßiger Last oder konservativen Parametereinstellungen. Obwohl dies keine sofortige Abschaltung ist, kann der Dauerbetrieb an den Grenzen die Effizienz verringern oder die gewünschte Leistung verhindern.
MOD BOARD T
Eine Übertemperatur wurde auf der AINT-Platine eines Wechselrichtermoduls festgestellt. Längerer Betrieb bei erhöhten Temperaturen kann zu beschleunigtem Verschleiß und schließlich zum Ausfall kritischer elektronischer Komponenten auf der Platine führen.
MOD CHOKE T
Übertemperatur ist in der Drossel eines flüssigkeitsgekühlten R8i Umrichtermoduls aufgetreten. Übermäßige Hitze in der Drossel kann ihre magnetischen Eigenschaften reduzieren und möglicherweise zu einem Isolationsdurchschlag führen, wodurch die Antriebsleistung und Sicherheit beeinträchtigt werden.
Zeigerparameterfehler
Ein Quellauswahl- (Zeiger-) Parameter wurde so konfiguriert, dass er auf einen nicht existierenden Parameterindex zeigt. Dies weist auf einen Konfigurationsfehler in den Einstellungen des Antriebs hin, der zu einer falschen Parameterreferenzierung und potenziell unregelmäßigem oder undefiniertem Antriebsverhalten führen kann.