Fanuc R-30iB Mate + Mate Plus Robot
53 Fehlercodes dokumentiert
Not-Aus-Kreis 24V Fehler
Das Aufleuchten der 24EXT (Rot) LED zeigt an, dass die Sicherung (FUSE2) durchgebrannt ist und die externe 24V-Stromversorgung (24EXT) für den Not-Aus-Kreis nicht bereitgestellt wird. Dies beeinträchtigt die Integrität und Funktionalität der Not-Aus-Leitung, was ein Sicherheitsrisiko darstellt.
Teach-Pendant 24V-Fehler
Das Aufleuchten der 24T (roten) LED weist darauf hin, dass die Sicherung (FUSE3) durchgebrannt ist, was bedeutet, dass die 24V-Stromversorgung (24T) für das Teach-Pendant nicht erfolgt. Dies verhindert den korrekten Betrieb des Teach-Pendants und unterbricht die Robotersteuerung.
Kabelbruch oder Störung (Nachgeschaltete Einheit)
Die rote ALM-LED blinkt mit einem Tastverhältnis von 1:1 (0,5s EIN / 0,5s AUS), was auf einen Kabelbruch oder eine schlechte Kabelverbindung zwischen der betreffenden Einheit (JD1A connector) und einer nachgeschalteten Einheit (JD1B connector) hinweist. Elektromagnetische Störungen um das Kabel können ebenfalls zu diesem Kommunikationsproblem beitragen.
Statusalarm (DO Erdschluss)
Die rote ALM LED blinkt mit einem Tastverhältnis von 1:3 (0,5s EIN / 1,5s AUS), was einen allgemeinen Statusalarm anzeigt. Ein häufiges Beispiel für einen solchen Statusalarm ist ein Digital Output (DO) Erdschluss.
Stromausfall (Nachgeschaltete Einheit)
Die rote ALM LED blinkt mit einem Tastverhältnis von 3:1 (1,5s EIN / 0,5s AUS), was einen Stromausfall (der auch einen kurzzeitigen Stromausfall umfassen kann) in einer der interessierenden Einheit nachgeschalteten Einheit anzeigt. Dies signalisiert eine Unterbrechung der Stromversorgung stromabwärts von der aktuellen Einheit.
Hardwaredefektalarm
Die rote ALM-LED leuchtet dauerhaft, was einen Alarm innerhalb der interessierenden Einheit oder einer nachfolgenden Einheit anzeigt. Dieser Zustand deutet stark auf einen Hardwaredefekt innerhalb der betroffenen Einheit hin.
Kommunikation durch Alarm gestoppt
Die Common LED blinkt schnell (0,25s EIN / 0,25s AUS), was darauf hinweist, dass die Kommunikation aufgrund eines aktiven Alarmzustands angehalten ist. Eine weitere Untersuchung anderer Alarmanzeigen ist erforderlich, um die spezifische Ursache zu ermitteln.
Servoverstärker Nicht Bereit
Die DRDY (Grüne) LED zeigt an, dass der Servoverstärker bereit ist, den Servomotor anzutreiben. Dieser Fehler tritt auf, wenn die LED nicht leuchtet, wenn der Motor aktiviert wird, was darauf hindeutet, dass der Servoverstärker keinen betriebsbereiten Zustand erreicht, um den Motor zu steuern.
Kraftsensor-Kommunikationsfehler
Die ER0, ER1 oder ER2 LEDs leuchten auf, wenn ein Fehler in der Kommunikation mit dem Kraftsensor auftritt. Dies deutet auf ein potenzielles Problem mit der Schnittstelleneinheit des Sensors oder dessen Verbindungskabel hin.
Sicherung durchgebrannt
Die FUSE LED leuchtet auf, wenn eine interne Sicherung durchbrennt. Dies deutet typischerweise auf einen Überstromzustand hin, der zur Auslösung der Schutzsicherung geführt hat.
FSSB Kommunikationsfehler
Die OPEN (Grün) LED zeigt die normale Kommunikation zwischen dem Servo-Verstärker und der Hauptplatine über FSSB an. Dieser Fehler tritt auf, wenn die LED nicht leuchtet, was auf einen Verlust oder eine Abnormalität in dieser kritischen Kommunikationsverbindung hinweist. Dies könnte auf ein fehlerhaftes Glasfaserkabel, eine defekte Servokarte oder den Servo-Verstärker selbst zurückzuführen sein.
+3.3V Stromversorgungsfehler
Die P3.3V (Grüne) LED zeigt an, dass der interne Stromversorgungskreis des Servoverstärkers normalerweise +3.3 V ausgibt. Wenn diese LED nicht leuchtet, bedeutet dies einen Fehler in der +3.3V Stromversorgung innerhalb des Servoverstärkers, die entscheidend für dessen interne Logik ist.
+5V Stromversorgungsfehler
Die P5V (grüne) LED zeigt an, dass die interne Stromversorgungsschaltung des Servo-Verstärkers normalerweise +5 V ausgibt. Wenn diese LED nicht leuchtet, deutet dies auf einen Fehler in der +5V Stromversorgung innerhalb des Servo-Verstärkers oder einen Masseschluss am +5V Kabel des Roboter-Anschlusskabels (RP1/RMP1) hin.
Pneumatischer Druckalarm
Ein abnormaler Luftdruckzustand wurde erkannt. Dieses Eingangssignal befindet sich typischerweise an der Endeffektor (EE)-Schnittstelle des Roboters, was auf ein Problem mit der Druckluftversorgung zum oder innerhalb des Werkzeugs des Roboters hinweist.
Bremse Anormal
Ein übermäßiger Strom wird im Motorbremskreis erkannt, und die ALM LED (SVALM) am 6-Axis Servo-Verstärker leuchtet auf. Dies kann durch einen Kurzschluss oder Masseschluss in der Bremsverkabelung verursacht werden, oder eine optionale Bremsfreigabeeinheit, die während des Versuchs einer Roboterbewegung aktiv gelassen wurde.
SRDY Signal Aus
Das HRDY-Signal ist EIN, aber das SRDY-Signal ist AUS, was darauf hinweist, dass der Schütz des Servoverstärkers aus unbekanntem Grund nicht eingeschaltet werden kann. Dies tritt auf, wenn der Host dem Servosystem (HRDY) befiehlt, den Schütz einzuschalten, das Servosystem (SRDY) dies jedoch nicht bestätigt, ohne dass ein anderer spezifischer Servoverstärker-Alarm vorliegt.
SRDY Signal vorzeitig ON
Das SRDY Signal ist bereits ON, wenn das HRDY Signal ON gehen soll. Dies bedeutet, dass das servo system anzeigt, dass der magnetic contactor engaged ist, bevor der host controller dies befohlen hat, was auf einen internal fault im control circuit des servo amplifiers hindeutet.
Übermäßiger Positionsfehler im Stillstand
Wenn der Servo den Befehl zum Stoppen erhält, ist der tatsächliche Positionsfehler ungewöhnlich groß. Dies kann auftreten, wenn die Motorbremse nicht ordnungsgemäß gelöst wird oder wenn ein physisches Hindernis den Roboter daran hindert, seine befohlene Stoppposition beizubehalten.
Pulsecoder Serieller Datenfehler
Der serielle Pulsecoder liefert keine seriellen Daten als Antwort auf ein Anforderungssignal. Dies weist auf einen Kommunikationsfehler zwischen dem Servo-Verstärker und dem Pulsecoder hin, potenziell verursacht durch lose Verbindungen, beschädigte Verkabelung oder einen fehlerhaften Pulsecoder selbst.
Pulsecoder Serielle Daten CRC-Fehler
Die vom Pulsecoder übertragenen seriellen Daten wurden während der Kommunikation gestört, was zu einem Cyclic Redundancy Check (CRC)-Fehler führte. Dies deutet auf Datenkorruption hin, die durch elektrisches Rauschen, mangelhafte Abschirmung oder fehlerhafte Kommunikationskomponenten verursacht werden kann.
Pulsecoder Serielle Daten Start/Stopp-Bit-Fehler
Die Start- und Stopp-Bits der vom Pulsecoder empfangenen seriellen Daten sind abnormal. Dies deutet auf einen Kommunikations-Framing-Fehler hin, oftmals auf Probleme mit der Integrität der Datenübertragung, wie Signalverzerrungen oder Zeitabweichungen.
Anormal hohe Rückmeldungsgeschwindigkeit
Die vom Pulsecoder des Motors gemeldete Rückmeldungsgeschwindigkeit ist anormal hoch und überschreitet die erwarteten Betriebsgrenzen. Tritt dieser Alarm gleichzeitig mit dem SRVO-064 (PHAL alarm) auf, wird SRVO-064 als primäre Ursache betrachtet.
Pulsecoder Fehlfunktion
Dieser Alarm zeigt an, dass der Pulsecoder wahrscheinlich anormal ist, was auf eine interne Fehlfunktion oder einen Ausfall des Rückmeldegeräts selbst hindeutet. Dies kann zu einer falschen Positions- und Geschwindigkeitsrückmeldung führen.
CMAL-Alarm (Pulscoder-Anomalie)
Dieser Alarm (Gruppe:i Achse:j) weist darauf hin, dass der Pulscoder wahrscheinlich abnormal ist oder aufgrund von elektrischem Rauschen eine Fehlfunktion aufweist. Dies kann zu einer falschen oder instabilen Positionsrückmeldung für die zugehörige Achse führen, wodurch Steuerungsinstabilität oder Positionsfehler verursacht werden.
LDAL-Alarm (Pulsecoder-LED defekt)
Dieser Alarm (Gruppe:i Achse:j) bedeutet, dass die LED innerhalb des Pulsecoders defekt oder fehlerhaft ist. Dies verhindert, dass der Pulsecoder eine korrekte Positionsrückmeldung erzeugt, was die Achsensteuerung direkt beeinflusst und möglicherweise zu ungenauer Positionierung oder unkontrollierter Bewegung führt.
Pulse Nicht Etabliert
Dieser Alarm (G:i A:j) weist darauf hin, dass die absolute Position des Pulsecoders nicht etabliert werden kann. Dies tritt typischerweise beim Start oder nach einem Power Cycle auf, wenn die absoluten Positionsdaten des Encoders verloren gehen oder beschädigt sind, wodurch der Roboter seine aktuellen Gelenkwinkel nicht bestimmen kann.
Tip Stick-Erkennung
Dieser Alarm (G:i A:j) weist darauf hin, dass beim Betriebsstart in der Servo-Software eine übermäßige Störung angenommen wurde, wodurch eine anormale Last erkannt wurde. Mögliche Ursachen sind eine Roboterkollision, eine erhöhte mechanische Belastung der Achse oder Probleme wie Schweißinterferenzen. Dies birgt das Risiko von mechanischen Schäden oder einem Betriebsstillstand.
Line Tracking Encoder Überlauf
Der Impulszähler für den Line Tracking Encoder ist überlaufen. Dies tritt typischerweise auf, wenn die Bedingungen für den Line Tracking-Betrieb die Systemgrenzen überschreiten oder wenn der Encoder eine ungewöhnlich hohe Anzahl von Impulsen meldet.
Line Tracking Pulsecoder Getrennt
Der Line Tracking Pulsecoder ist nicht verbunden oder dessen Verbindung ist fehlerhaft, wodurch das System kein Positions-Feedback für Linienverfolgungsoperationen empfängt.
Line Tracking Pulsecoder Pufferbatterie nicht angeschlossen
Dieser Alarm tritt auf, wenn die Pufferbatterie für die absolute Position des Line Tracking Pulsecoders nicht angeschlossen wurde. Dies kann zum Verlust von absoluten Positionsdaten beim Ein-/Ausschalten der Stromversorgung führen.
Line Tracking Pulsecoder Pufferbatterie Niederspannung
Dieser Alarm tritt auf, wenn die Spannung der Pufferbatterie für die absolute Position des Line Tracking Pulsecoders niedrig ist. Eine niedrige Batteriespannung kann zu instabilen absoluten Positionsdaten oder Datenverlust beim Aus- und Einschalten (Power Cycle) führen.
Überhitzung des Line Tracking Motors
Der mit dem Line Tracking Encoder verbundene Motor ist überhitzt. Dieser Alarm bleibt auch bestehen, nachdem der Pulsecoder ausreichend abgekühlt und die Stromversorgung wiederhergestellt wurde, was auf einen anhaltenden Überhitzungszustand oder ein Sensorproblem hinweist.
Line Tracking Pulsecoder Kommunikationsdatenfehler
Die Kommunikation zwischen dem Pulsecoder und der Line Tracking-Platine ist anormal, was insbesondere auf einen Datenfehler (DTERR) hinweist. Dies verhindert eine zuverlässige Positionsrückmeldung für Line Tracking-Funktionen.
Line Tracking Pulsecoder Kommunikation CRC Error
Die Kommunikation zwischen dem Pulsecoder und der Line Tracking board ist anormal, insbesondere weist dies auf einen Cyclic Redundancy Check (CRC) error hin. Dies bedeutet, dass die zwischen den Komponenten gesendeten Daten beschädigt oder inkonsistent sind.
Line Tracking Pulsecoder Kommunikation Start/Stopp-Bit-Fehler
Die Kommunikation zwischen dem Pulsecoder und der Line Tracking Platine ist fehlerhaft, insbesondere wird ein Start/Stopp-Bit-Fehler (STBERR) angezeigt. Dies deutet auf ein Problem mit der Rahmenbildung von seriellen Datenpaketen hin.
Linienspurführung Pulsecoder: Abnorm hohe Positionsdaten
Die aktuellen Positionsdaten, die vom Pulsecoder für die Linienspurführung empfangen wurden, sind abnorm höher als die vorherigen Positionsdaten. Dies deutet auf eine Inkonsistenz oder einen Fehler in der Positionsrückmeldung hin, möglicherweise aufgrund eines fehlerhaften Pulsecoders oder Signalstörungen.
PMAL Alarm (Track Encoder-Anomalie)
Dieser Alarm (Track enc:i) weist darauf hin, dass der Pulsecoder (Track Encoder) wahrscheinlich anomal ist, was die Positionsrückmeldung der linearen oder rotierenden Spur beeinträchtigt. Das zugrunde liegende Problem ist eine interne Fehlfunktion des Encoders.
CMAL-Alarm (Anomalie des Track-Encoders)
Dieser Alarm (Track enc:i) weist darauf hin, dass der Pulsecoder (Track-Encoder) wahrscheinlich abnormal ist oder aufgrund von Rauschen eine Fehlfunktion aufweist. Dies beeinträchtigt die Genauigkeit und Zuverlässigkeit der Positionierungsrückmeldung des Track-Encoders und kann möglicherweise Tracking-Fehler verursachen. Die Grundursache ähnelt SRVO-073 bei Roboterachsen.
LDAL alarm (Track Encoder LED defekt)
Dieser Alarm (Track enc:i) weist darauf hin, dass die LED im Pulsecoder (Track Encoder) defekt ist. Dies verhindert, dass der Track Encoder eine korrekte Positionsrückmeldung generiert, was zum Verlust der Positionsregelung für die Spur führt. Ursache und Behebung sind identisch mit SRVO-074 für Roboterachsen.
Puls nicht etabliert (Track Encoder)
Dieser Alarm (Enc:i) weist darauf hin, dass die absolute Position des Pulsecoder (track encoder) nicht etabliert werden kann. Dies tritt typischerweise beim Start oder nach einem Power Cycle auf, wenn die absoluten Positionsdaten des Encoders verloren gehen, was eine genaue Spurpositionierung verhindert. Die Ursache und Behebung sind identisch mit SRVO-075 für Roboterachsen.
Tür offen oder Not-Aus
Dieser Alarm weist darauf hin, dass die Schaltschranktür offen ist oder ein Not-Aus-Zustand aktiv ist, wodurch eine Sicherheitsverriegelung ausgelöst wird. Dies verhindert den Roboterbetrieb, bis der Sicherheitszustand behoben ist, um die Sicherheit von Bediener und Ausrüstung zu gewährleisten.
6-Axis Servo Amplifier Sicherung durchgebrannt
Eine Sicherung (FS2 oder FS3) im 6-Axis Servo Amplifier ist durchgebrannt. Dies ist typischerweise die Folge eines Überstromzustands innerhalb des Servo Amplifiers, möglicherweise aufgrund eines Motor-Kurzschlusses oder eines internen Komponentenfehlers.
Gesamtüberstrom
Der durch die Motoren aller sechs Achsen fließende Gesamtstrom ist übermäßig groß. Dies deutet normalerweise darauf hin, dass der Roboter über seinen spezifizierten Arbeitszyklus oder seine maximale Traglast hinaus betrieben wird, oder dass ein elektrischer Fehler einen hohen Stromverbrauch verursacht.
Fehlende DSP Axis Card
Eine gesteuerte Achskarte (DSP), die der konfigurierten Achsenanzahl entspricht, ist nicht physisch montiert oder erkannt worden. Dies weist auf eine Fehlkonfiguration der Hardware oder eine fehlerhafte Achsregelkarte hin.
DSP-Initialisierungsfehler / Dry Run Mode
Ein Servo-DSP-Initialisierungsfehler ist entweder aufgrund eines Hardwarefehlers oder einer falschen Softwareeinstellung aufgetreten, was dazu führte, dass das System in den DSP Dry Run Mode überging. Die erste Zahl in der Alarmmeldung gibt Details über die spezifische Ursache des Fehlers an.
Sicherheitskette 1 Anormal
Eine Diskrepanz ist zwischen redundanten Sicherheitssignalen aufgetreten. Insbesondere ist ein Kontakt auf der Seite der Kette 1 (z.B. zwischen EES1 und EES11, oder EAS1 und EAS11) geschlossen, während der entsprechende Kontakt auf der Seite der Kette 2 (z.B. zwischen EES2 und EES21, oder EAS2 und EAS21) offen ist. Dieser Zustand weist auf einen potenziellen Fehler oder eine Diskrepanz in einem der redundanten Sicherheitskreise hin, was die Sicherheitsintegrität gefährdet.
Safety Chain 2 Anormal
Es ist eine Inkonsistenz zwischen redundanten Sicherheitssignalen aufgetreten. Insbesondere ist ein Kontakt auf der Safety Chain 1-Seite (z.B. zwischen EES1 und EES11 oder EAS1 und EAS11) geöffnet, während der entsprechende Kontakt auf der Safety Chain 2-Seite (z.B. zwischen EES2 und EES21 oder EAS2 und EAS21) geschlossen ist. Dieser Zustand deutet auf einen potenziellen Fehler oder eine Diskrepanz in einem der redundanten Sicherheitskreise hin, was die Sicherheitsintegrität beeinträchtigt.
Teach Pendant Gesperrt im T1/T2-Modus
Das Teach Pendant ist gesperrt, während der Modusschalter auf T1 oder T2 eingestellt ist oder die Schaltschranktür offen ist. Diese Sicherheitsverriegelung verhindert unautorisierten oder unsicheren Betrieb in eingeschränkten Modi oder wenn der Schaltschrank offen ist.
Kurzzeitiger Einzelkettenfehler
Ein kurzzeitiger Einzelkettenfehler wurde erkannt. Dies kann durch ein momentanes oder 'halb'-Loslassen des DEADMAN-Schalters oder ein 'halb'-Betätigen des Not-Aus-Schalters verursacht werden, was auf eine vorübergehende Anomalie im Sicherheitsschaltkreis hindeutet.
Anomalie des internen DB Relais des Servoverstärkers
Eine Anomalie wurde im internen DB (Dynamische Bremsung) Relais des Servoverstärkers erkannt. Dies weist auf einen Fehler innerhalb der internen Schaltkreise des Verstärkers hin, die für die dynamische Bremsung zuständig sind.
Interner Alarm des Servo-Verstärkers
Die SVALM (rote) LED leuchtet, wenn der Servo-Verstärker einen internen Alarm erkennt. Dieser Fehler wird angezeigt, wenn die LED aufleuchtet, obwohl keine offensichtliche Alarmbedingung in der Maschine vorliegt, oder wenn sie nicht aufleuchtet, obwohl eine Alarmbedingung *besteht*. Dies deutet auf eine Fehlfunktion im internen Diagnosesystem oder in der Alarmlogik des Servo-Verstärkers hin.
Not-Aus-Signal
Die SVEMG (Rote) LED zeigt an, dass ein Not-Aus-Signal in den Servo-Verstärker eingespeist wird. Dieser Alarm tritt auf, wenn die LED leuchtet, obwohl sich die Maschine nicht im Not-Aus-Zustand befindet, oder wenn sie nicht leuchtet, obwohl sich die Maschine im Not-Aus-Zustand *befindet*. Dies weist auf ein internes Problem mit der Not-Aus-Signalverarbeitung des Servo-Verstärkers hin.
DC Link nicht geladen
Die V4 (Red) LED zeigt an, dass der DCLINK circuit im servo amplifier auf die spezifizierte Spannung geladen ist. Wenn diese LED nach Abschluss der pre-charge sequence nicht leuchtet, deutet dies auf ein Problem mit der DC link charging hin, möglicherweise aufgrund eines short circuit oder eines defekten charge current control resistor.